Stromerzeuger 2.0: Power Stations werden erwachsen

  • welche max eingangspannung vom modul verträgter der ecoflow delta?


    Sind  10-25V der mppt bereich?


    Der ecoflow-river-600 klingt interessant. 1200w peak reichtfür einen normalen kleinen kühlschrank

    400 Watt / 65 V max.


    Ich habe den 1300 im Sommer auf dem Campingplatz getestet für einen großen A+++-Kühlschrank mit Gefrierteil. Abends war er dank eines älteren 275W-Solarmoduls voll aufgeladen (zur Not hätte ich ihn auch an zwei leistungsstärkere Module anschließen können, aber Vorsicht, Obergrenze sind halt die 400 W Eingang), morgens war er bei ca. 65 bis 70 %. Und das war auch zu einer Zeit, in der ich überlegt habe, nachts wegen der Hitze im Pool zu schlafen. Im Winter könnte es mit dem Aufladen problematischer werden, allerdings wird der Kühli im Winter naturgemäß weniger Strom ziehen. Sollte ich mal im Lotto gewinnen, kommt entweder ein zweites Teil dazu, um die Kapazität zu vergrößern, oder ich mache es so wie Arwed: mit Einzelteilen. Die dürften im Endeffekt billiger kommen und man kann im Fall der Fälle auch einzelne Komponenten austauschen. Ist auf Dauer eigentlich m.E. die sinnvollere Lösung. Allerdings wollte ich zunächst einmal ein mobiles Teil haben, um damit im Fall der Fälle auch den Sauerstoffapparat des Lebensgefährten meiner Mutter zumindest einige Zeit betreiben zu können.


    Kcco120 Was meinst du mit "durchladefähig"?

    Einmal editiert, zuletzt von gul ()

  • Dann noch letztens bei YT entdeckt:

    Darüber hinaus soll nächstes Jahr noch ein ähnliches Teil auf den (leider vorerst nur US-)Markt kommen, das insofern revolutionär ist, als dass man ganz einfach die Speicherkapazität mittels Stecksystem sehr stark erhöhen kann. Man kauft also einmalig ein Komplettding aus zwei gesteckten Komponenten und kann dann nach und nach die Batteriepacks weiter dazukaufen und einfach dazustecken. Derzeit sind Vorbestellungen mit Anzahlung möglich, allerdings ist noch kein Auslieferungsdatum bekannt. Und nein, ich habe leider vergessen, wie das Teil hieß, und beim Googeln wurde ich auch nicht fündig. Die Firma hat sich umbenamselt, allerdings schon früher Solarnotstromgeneratoren hergestellt. Wenn ich nochmal drüber stolpere, reiche ich das selbstverständlich nach.


    Sodele, mit etwas mehr Suchen hab ich das Teil dann doch noch wiedergefunden. Es ist von der Firma Inergy Technologies und nennt sich Flex 1500 Power Station oder Flex DC Power Station. Zusätzlich zu dem normalen Einstiegspaket mit einer Power Station und einer Batterie kann man zusätzlich bis zu 96 weitere Flex Batterien anschließen (bzw. anstecken) und hat dadurch laut Herstellerangaben bis zu ca. 102 kWh (!!!) Speicher. Außerdem gibt es noch einen MPPT Supercharger, der das Laden über Solarmodule erheblich beschleunigt - alles laut Herstellerangaben. Aber Achtung, das Teil ist erstens noch nicht auf dem Markt, lediglich vorbestellbar, und zweitens gibt es dazu derzeit nur die US-Version, ausgerichtet auf deren 110-V-Stromsystem. Auf YouTube hat aber ein bekannterer Prepper namens TheUrbanPrepper dazu schon ein Video veröffentlicht.


    Hier der Link zu der Website von Inergy Technologies , bei Bedarf einfach mal anklicken (ist der Startbildschirm), herunterscrollen und sich die einzelnen Komponenten anschauen.

  • Kcco120 Was meinst du mit "durchladefähig"?

    Die meisten der bekannten USB-Powerbänke sind nicht durchladefähig. D.h. sie können nicht gleichzeitig selbst geladen werden und ihrerseits z.B. ein angeschlossenes Smartphone aufladen. Powerbänke, die das können, erkennt man an der englischen Bezeichnung "pass through charging".


    Warum ist das wichtig? Weil man z.B. beim Laden mit einem Solarmodul nicht gleichzeitig Akku und Vebraucher laden kann. D.h. man muss warten, bis die Powerbank genügend geladen ist, um dann damit den Verbraucher zu laden. In der Zeit ist dann wieder das Solarmodul nutzlos.


    Professionelle Power Stations oder auch Solar-Inselanlagen können bei ausreichendem Ladestrom z.B. von einer Solaranlage sowohl den eigenen Akku laden, als auch angeschlossene Verbraucher betreiben.

  • Die meisten der bekannten USB-Powerbänke sind nicht durchladefähig. D.h. sie können nicht gleichzeitig selbst geladen werden und ihrerseits z.B. ein angeschlossenes Smartphone aufladen. Powerbänke, die das können, erkennt man an der englischen Bezeichnung "pass through charging".


    Warum ist das wichtig? Weil man z.B. beim Laden mit einem Solarmodul nicht gleichzeitig Akku und Vebraucher laden kann. D.h. man muss warten, bis die Powerbank genügend geladen ist, um dann damit den Verbraucher zu laden. In der Zeit ist dann wieder das Solarmodul nutzlos.


    Professionelle Power Stations oder auch Solar-Inselanlagen können bei ausreichendem Ladestrom z.B. von einer Solaranlage sowohl den eigenen Akku laden, als auch angeschlossene Verbraucher betreiben.

    Aaaah, danke für die Erklärung! Das funktioniert mit dem Ecoflow Delta 1300, habs selbst im Sommer so gemacht beim Kühli.

  • 400 Watt / 65 V max.


    Ich habe den 1300 im Sommer auf dem Campingplatz getestet für einen großen A+++-Kühlschrank mit Gefrierteil. Abends war er dank eines älteren 275W-Solarmoduls voll aufgeladen (zur Not hätte ich ihn auch an zwei leistungsstärkere Module anschließen können, aber Vorsicht, Obergrenze sind halt die 400 W Eingang), morgens war er bei ca. 65 bis 70 %.

    d.h. der hat kein mppt- Weil , wenn er es hätte, würde der Arbeitspunkt so verschoben werden, das nie mehr als 400 w produziert werden.


    Könnte aber klappen, das man einen mppt-Laderegler davor schaltet. Der auf 24v und passenden Strom eingestellt ist. Z.b victron smartsolar MPPT 75/15

    Einmal editiert, zuletzt von Traumgarten ()

  • Es gibt auch MPPT Systeme die den Arbeitspunkt dynamisch bestimmen und sich daran anpassen. Man müsste also in der Beschreibung nachforschen ob er MPPT hat und wenn ja wo der Arbeitspunkt liegt und wie er sich verschieben lässt. Billige Systeme haben manchmal einen Poti um den MPPT Arbeitspunkt zu verschieben.

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

  • Ich bin nicht bereit den Firmen diese überteuerten Kisten abzukaufen.

    Ich habe mir gerade eine PowerOak mit 2400Wh für 1692 Euro inclusive Versand gekauft.


    Die LG Chem e63 Li-Ion Pouch Zellen habe keine gefunden, die scheint es auch nur in einen Modell zu geben, obwohl damit geworben wird.

    Im Handbuch meinen steht dann was von 4S60P, was auf auf 18650'er Zellen hindeutet. Beim Selbstbau hätte ich keine Lust, 240 Zellen zusammenzudüteln. Die kosten alleine 1200 Euro.

    Auch würde ich lieber LiFePo nehmen. Thunder-Sky/Winston 200Ah würden 1160 Euro kosten und wiegen alleine schon soviel wie das komplette Gerät.

    Zum Vergleich: 12 Stück 60Ah von den Pouch Zellen ca. 1260 Euro.


    Hier die Billig-Variante (alle Preise ca,. vom schnellen Ali)


    Akku 4x Stück 190Ah in Alugehäuse: 610 Euro

    BMS 4s 100A: 45 Euro

    Inverter 1000W Sinus: 110 Euro

    MPP-Ladegerät 16-60V 10A 60 Euro

    Batterieladegerät 25 Euro

    DC/DC 12 V 9A 20 Euro

    DC/DC 5V 3A 5 Euro

    DC/PD 40W 5 Euro

    Lüfter 10 Euro

    Culubmeter 30 Euro

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    920 Euro



    Es fehlen noch Kabel, Buchsen, Montagematerial, Gehäuse usw.


    So maßlos überteuert finde ich das ganze nun nicht.

  • Wenn du weder Lust noch Zeit noch hast und du dir die Kisten leisten kannst dann ist das doch ok. Für mich käme das nicht in Frage, weil es für mich zu teuere wäre und ich sonst darauf verzichten müsste. Zudem habe ich Spass am basteln, vorallem wenn man wie ich aus dem Nichts heraus solch eine Kiste zusammenschrauben kann. Wie gesagt meine Kenntnisse sind nicht gerade berauschend was Elektronik betrifft. Aber ich lerne, wenn auch langsam. Und ich bin vorsichtig, weil ich weiß was da passieren kann. Lieber 3 mal fragen und 10 mal den selben Werdegang anschauen als einmal was falsch verkabeln.

  • Es gibt auch MPPT Systeme die den Arbeitspunkt dynamisch bestimmen und sich daran anpassen. Man müsste also in der Beschreibung nachforschen ob er MPPT hat und wenn ja wo der Arbeitspunkt liegt und wie er sich verschieben lässt. Billige Systeme haben manchmal einen Poti um den MPPT Arbeitspunkt zu verschieben.

    Nochmal nachgelesen: der hat MPPT. In der Amazon-Beschreibung steht einiges mehr als auf der verlinkten Website.