Historiker Christopher Clark zu Donald Trump

  • Der Historiker Christopher Clark über unsere Zeit der Unsicherheit und des Misstrauens und

    über seine Hoffnung für die Zukunft trotz Donald Trumps Zerstörungspolitik.

    Gespräch mit Christopher Clark bei T-Online und Frankfurter Rundschau


    Ich fand die Schlussfolgerungen von Sir Clark soweit eigentlich ganz folgerichtig:!:

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Mal abgesehen davon das Trump als Gallionsfigur der einigen 1000 geistgen Brandstifter in den USA recht bald ausgedient haben wird...

    Das Problem wird weiterhin bleiben,denn die " poor white men" ohne Bildung und digital abgehängt - werden jedem weiterhin zuhören der ihnen eine Zukunft verspricht.

    Das sorgsam über Jahre aufgebaute Feindbild des linken Demokraten wird ja unverschämt in die Ecke "linker kommunistischer Terrorist" geschoben der nur Ihnen alles an "Freiheit" verbieten will.

    So lange es nicht gelingt diese Denke aus den großen Teilen der chronisch ungebildeten Bevölkerung rauszuhalten wird man weiter so hohe Zustimmung für jede "Führungsperson" haben die Abhilfe verspricht.


    Es ist halt der großen Masse nicht vermittelbar das die "Feindbilder" wie gut gebildete Einwanderer usw. dieses völlig marode Land überhaupt am laufen halten.

    Wenn denen z.B. keiner die Software schreiben würde um die völlig veraltete Infrastruktur so weit zusammenzuschalten das nicht alles zusammenbricht käme dort nichtmal mehr Strom aus der Steckdose. Aber man hat genau das Gegenteil getan,unterstützt die Leute in ihrem Glauben an das Märchen von den Arbeitsplatz-zerstörenden Technologien wie Windkraft,Solartechnik,E Auto`s usw...

    Z.B. Kalifornien hat man kampflos den Demokraten überlassen,denn dort hat man eher erkannt das auch "Neues" Arbeitsplätze schafft.


    In meinen Augen hat man in den USA nur die Frage nach Strukturerhalt aus einer Vergangenheit entscheiden wollen,für politische Parteiprogramme hat sich niemand interessiert...


    Die Frage "who`s gonna carry that screaming and kicking guy out of the white house" ist für für die Mehrheit eben noch nicht entschieden...

    Und in den noch verbleibenden 6 Wochen wird der Mann noch viel Schaden anrichten,auch zum Nachteil seiner eigenen Wählerschaft.


    Für uns und unsere Vorbereitungen kann man nur hoffen das er das nur als innenpolitischen Brandsatz loslässt und jetzt nicht noch auf internationaler Ebene rumspinnt.

    Einmal editiert, zuletzt von AndreasH ()

  • Danke fürs teilen

    Er ist schon nicht ganz von ungefähr "mein" Lieblingsaustralier...

    Gern geschehen, aber...


    :/ ...mein Lieblingsaustralier ist eigentlich Steve Rackman alias "Donk"

    wegen dieses denkwürdigen Kurzauftrittes welcher mir einen der besten je erlebten Lachflash geschenkt hatte 8o

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Ben

    Hat den Titel des Themas von „Interessiert vielleicht den Einen oder Anderen mal auch wenn nur bedingt Themenkonform“ zu „Historiker Christopher Clark zu Donald Trump“ geändert.
  • ... denn die " poor white men" ohne Bildung und digital abgehängt - werden jedem weiterhin zuhören der ihnen eine Zukunft verspricht.

    Vermutlich hast du Recht, aber das Problem besteht auch bei uns. Der Neolibaralismus ist eine wesentliche Triebfeder davon. Wer es zu nichts bringt, ist selber schuld, und weil man das nicht sein kann, müssen irgendwelche Sündenböcke her.

    Seltsamerweise tut es der Wählbarkeit keinen Schaden, wenn man selbst reich ist und auf den eigenen Baustellen nicht mal Mindestlähne zahlt.

    Eine Zeitbombe - die Reichen täten gut daran, dafür zu sorgen dass das Präkariat nicht zu zahlreich wird, statt nominell immer nur noch reicher zu werden.

    Wenn man das zu Ende denkt, gibts eine düstere Gesellschaft:

    5% können sich alles leisten

    5% sind Gorillas oder Polizisten

    5% sind im Knast

    Der grosse Rest hat keine Perspektive und tritt bestenfalls vor Ort.

  • Vermutlich hast du Recht, aber das Problem besteht auch bei uns.

    Eine Zeitbombe - die Reichen täten gut daran....

    Du hast ganz sicher Recht,wenn auch der Umgang damit ein anderer ist...

    Vermutlich hätte so ein Sender wie Fox News hier keine Chance,man macht das her viel subtiler...Wenn man so wie in den Staaten die Lobbyimus-Typen in all ihrem Reichtum,sonnengebräunt und mit geblechten Stiftzähnen lächelnd als erstrebenswertes Beispiel glorifizieren würde - nee neee, dann wäre das ein neues " Feindbild" .


    Hier reicht es noch die lügenden "Versprecher" als "Volksversteher" hochzujubeln und den Leuten die " Demo-Bratwurst" zu bezahlen. Schon hat man Bilder von Menschenmengen die dann mit den Bildern aus den DDR Umbruch Zeiten verglichen werden. Dann kann man sich die eigenen Fernsehsender sparen,braucht auch keine Massentauglichen "Medien" wie Breitbart ect.

    Hier vergiftet man einfach die Social Networks,deutlich mehr als in den USA - denn hier funktioniert der anglophile Algorhytmus zur Erkennung der Hassbeiträge nicht. Und das "manuelle" Ausfiltern -um beim Geld zu bleiben - ist zu teuer und wird nicht richtig angewandt - da es wieder einmal billiger ist die Strafen für`s nichthandeln zu bezahlen :(



    Man zieht damit die Leute die damals bei den Montags-Demo`s in Leipzig und anderen DDR Städten - unter immensem Risiko - die DDR in die Knie gezwungen haben posthum in den Dreck zieht ohne das es einer richtig merkt. Man hetzt die Massen offen auf das eine Demokratie schädlich ist - einfach ekelhaft !


    " Die Reichen" werden schlicht erkannt haben das dieses System zu ähnlichen Ergebnissen führt sber schleichtweg billiger ist. So braucht man dann keine - auch nur teilweise einzuhaltende - Steuerversprechen und kann hinterher "die Reichen" gleich genauso ihrer "Demokratie" berauben.

  • Eine Zeitbombe - die Reichen täten gut daran, dafür zu sorgen dass das Präkariat nicht zu zahlreich wird, statt nominell immer nur noch reicher zu werden.

    Auf der anderen Seite brauchst du in jeder Gesellschaft ein Mindestmaß an Armut/Prekariat. Worauf sollen sonst die Leute, die zuviel zum Sterben und zu wenig zum Leben haben, aber eben noch nicht ganz unten sind, zum drauf herabschauen und drauf rumtreten haben.

    Früher hatte meine Mutter mir immer gesagt, gehe fleißig zur Schule und lerne einen ordentlichen Beruf, sonst endest du noch wie der und der. (setze beliebiges Negativbeispiel ein) Das ist nicht die Art, wie ich meine Kinder zu erziehen möchte, gerade weil ich darin keinen Mehrwert sehe, Erziehung ausschließlich an Einzelbeispielen zu machen. Ich versuche lieber Werte und Prinzipien zu vermitteln.


    So sozial der Mensch ist, in diesem Punkt ist er eigentlich ziemlich asozial. Denn man braucht anscheinend eine Drohkulisse, um ein gewünschtes Verhalten zu lenken. Tu dies, sonst das. Und was wäre bedrohlicher als ein real existierendes Prekariat?