ZDF WISO, Blackout in Deutschland - Horrorszenario oder reale Gefahr ?

  • Jaja, die Momentanreserve.


    In der Primärregelung haben wir schon über 50% Battereiespeicherkapazität, die kann systembedingt auch deutlich schneller sein als die konventionellen Kraftwerke, was den Bedarf an Momentanreserve senkt


    ich bin sehr zuversichtlich, dass man es im Deutschland des 21. Jahrhunderts hinbekommt, einen Synchrongenerator mit einer rotierenden Masse zu verbinden.


    Ansonsten hier mal der aktuelle Stand dazu:


    Momentanreserve in einem überwiegend EE-basierten Stromsystem – Eine interdisziplinäre Einführung unter Berücksichtigung technischer, ökonomischer und juristischer Aspekte (uni-greifswald.de)


    Auch andere Aufgaben kann man durchaus "improvisieren", Graferheinfeld oder Biblis waren z.B. eine zeitlang noch als rotirende Phasenschieber am Netz und die Momentanreserve fällt bei sowas quasi nebenbei mit an, ist halt ne rotierende Masse


    Kraftwerk Biblis: Erfolgreiche Netzstützung mit dem Phasenschieber beendet (rwe.com)


    Das ist immer etwas seltsam. Irgendwo geht es in den Medien darum, dass die Energiewende angeblich "nicht funktioniert". das sind meist dieselben Leute, die bei 5% EE Strom gesagt haben, ab 10% kollabiert das System, bei 10% dann, ab 20%, usw. Jetzt sind wir übers Jahr bei 50% und an manchen Tagen bei 100% (wobei da noch konventionelle mitlaufen müssen).

    das war auch schon angeblich alles nicht möglich.

    Und eben diese Leute erzählen dann, was alles nicht geht: Grundlast. Dunkelflaute, angeblich fehlenden Speichern, seit ein paar Jahren die rotierenden Massen.

    Wie wenn die Profis nicht wüssten, wie man das macht.


    man muss da auch mal aufpassen, wer immer behauptet, dass die Energiewende nicht klappt. Das sind 8idR) keine Übertragungsnetzbeteriber, nicht die BNetzA und idR auch nicht die Kraftwerksbetreiber. Wenn dann sind es manchmal Verteilnetzbetreiber (weil die keinen Bock haben, die EE Anlagen anzuschließen) und ansonsten vor allem irgendwelche Professoren von irgendwelchen Lehrstühlen, bisweilen auch völlig fachfremd (ich denke an Prof. Sinn) und gerne im Ruhestand und ehemaliger Kernforscher o.ä.

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

  • Wie wenn die Profis nicht wüssten, wie man das macht.

    Das ist ja genau das Problem, man sollte die Profis hören.


    Mir deucht, die wurden gar nicht gefragt.


    😎

    Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum!

  • Zitat

    Es gibt jede Menge Ideen, Visionen und dergleichen.

    Aber am Ende muß irgendjemand die Kabel in den Boden legen.

    Genau hier hakt es. Egal bei welcher Vision. Egal wie, wahrscheinlich brauchen wir von allen Maßnahmen ein bisschen. Keine für sich allein bietet eine gute Lösung für das Energieproblem. Wie wurde so schön im Beitrag gesagt: wir sind aus dem Flugzeug gesprungen und überlegen jetzt unterwegs, wie man sanft landen könnte.

    In der o.g. Wasserstoff"Studie" ist von 2045 die Rede. Inklusive Übergang über den Weg des grauen Wasserstoffes. Und auch da wird -wie im WISO Beitrag- angemerkt, dass die sozialen Fragen und die Abhängigkeit vom Ausland bedacht werden müssen. Es ist schlicht zu teuer und wir fahren die Industrie mit den Preisen an die Wand. Von den privaten Verbrauchern will ich gar nicht reden. Aber ganz ohne Wasserstoff geht es auch nicht.

    Solar und Windkraft- haben wir auch schön an die Wand gefahren. Da hatten wir eine super Industrie. Vom Trassenausbau mal ganz zu Schweigen. Da besteht wenigstens die Möglichkeit jetzt Gas zu geben, weil die Pläne zumindest schon konkret vorliegen. Nur müssen wir jetzt alles aus China ankarren. Bleibt das Problem mit den Speichern und wie wir die Schwankungen regeln. Mit Kohle ist das jetzt Klimatechnisch nicht die optimale Lösung.

    Kernkraftwerke- tja. Die alten am laufen halten ist wahrscheinlich nicht ganz ohne. Diese neuen Kleinkraftwerke scheinen auch nicht so taugen. Und der Klimawandel will auch eingepreist werden in die Risikokalkulation. Also 3 AKW wie bisher an der Elbe- das muss mit den Sturmfluten irgendwann schief gehen. Und das Zeug liegt da meine ich ja trotz Stillegung immernoch rum und keiner weiß wohin damit. Oder die ausgedorrten Flussbetten oder zu warmen Flüsse, die es vermehrt schon gibt. Ich habe keine Ahnung, welche AKW überhaupt noch halbwegs sicher hier weiterlaufen könnten und welche unbedingt vom Netz müssen, weil die eigentlich nur noch 4 Monate "halten" sollten.

    Was ist eigentlich mit dezentraler Stromversorgung? Sprich professionelle Insellösungen für jedes Haus und was über bleibt wird eingespeist? Früher wurde doch auch in Nachspeicheröfen Energie geparkt und die Netzbetreiber waren da ganz glücklich drüber, weil es das Stromnetz entlastet hat.

    Aber als sicher würde ich das Stromnetz auch nicht mehr bezeichnen. Warum wird im Beitrag ja auch noch einmal kurz erklärt. Das Netz war für das was wir gerade damit machen nie ausgelegt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit lag doch laut Studie genauso hoch wie das einer Sars Pandemie oder nicht? Ich meine das waren die beiden wahrscheinlichsten Szenarien, die da damals ermittelt wurden. Kann gut gehen, aber jetzt mit der Russandgaskrise kann es auch schief gehen.

  • Das ist ja genau das Problem, man sollte die Profis hören.


    Mir deucht, die wurden gar nicht gefragt.


    😎

    Die, die Du in den Medien hörst von den "geht nicht Leuten" sind typischerweise NICHT die Profis. Die Profis sind die, die das System aufgebaut haben, das heute mit 50% EE Strom im Durchschnitt sehr wohl funktioniert.


    Aus der Reaktionszeit schließe ich, dass Du meine verlinkte Studie zum Thema nicht gelesen hast. Da stehen Ideen drin, wie es geht.

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

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  • Aber als sicher würde ich das Stromnetz auch nicht mehr bezeichnen. Warum wird im Beitrag ja auch noch einmal kurz erklärt. Das Netz war für das was wir gerade damit machen nie ausgelegt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit lag doch laut Studie genauso hoch wie das einer Sars Pandemie oder nicht? Ich meine das waren die beiden wahrscheinlichsten Szenarien, die da damals ermittelt wurden. Kann gut gehen, aber jetzt mit der Russandgaskrise kann es auch schief gehen.

    Das europäische Verbundnetz gleicht so manches aus.


    Frankreich hätte ohne das Verbundnetz seit Monaten rollierende brownouts, denn es ist selbst zu den krassesten Preisen nicht mehr in der Lage, auch nur annährend die nötige Kapazität bereit zu stellen und das ist jetzt im Sommer.

    Wie das im Winter bei der doppelten Last in Frankreich aussehen soll fragen sich grad viele. Irgendeinen Plan wird EdF vermutlich schon haben, auch da sitzen keine Trottel, aber man kennt ihn halt nicht.


    ein regionaler und über Monate andauernder massiver Mangel an Erzeugungskapazität ist also keine Phantasie ist also alles schon da, kannst Du gerade live erleben. Da tritt aber vermutlich kein Prof Sinn oder kein outdoor Chiemgau in Youtube auf und erklärt den Leuten, dass Atomkraftwerke leider doch nicht funktionieren. heilige Grundlast und so.


    Das Risiko eines großräumigen blackouts ist immer da und es wäre verwunderlich, wenn es in Zukunft keinen mehr gäbe. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist einfach zu hoch, egal ob mit oder ohne Energiewende.

    Ob sich im aktuellen System die Wahrscheinlichkeit erhöht, kann niemand der beim zdf zitieretn personen seriös einschätzen, denn niemand kennt die Ursache dafür.


    Das System ist heute auf ganz andere Schwankungen vorbereitet als früher, siehe z.B. die letzte partielle Sonnenfinsternis in Deutschland mit krassen Lastgradienten. Hat man ohne Probleme hingekriegt, weil man eben wusste was kommt und weil das System das heute kann (vorn 30 Jahren vermutlich noch nicht, aber auch das rate ich nur)

    ein Blackout kommt dann, wenn etwas unerwartetes passiert.


    Das Blackout Risiko in Europa einzuschätzen ist wie das Risiko eines Super-GAUs einzuschätzen. Da man im Vorfeld nicht weiß, was das tatsächliche Ereignis auslöst bzw .welche Verkettung von Umständen erforderlich ist, kann niemand seriös die Eintrittswahrscheinlichkeit genau berechnen und wenn man die nicht berechnen kann, ist es auch schwer seriöse Aussage dazu zu treffen, ob das jetzt durch die Energiewende wahrscheinlicher wird oder nicht.

    Für manche Sachen nimmt das Risiko zu, für andere ab.

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  • Cephalotus


    Wieso habe ich den Eindruck, dass Du mir unterstellst, dass ich Dir die / Deine Energiewende oder die EE madig machen will?

    Hatte ich nicht geschrieben, dass ich sinngemäß „mit dem Klammerbeutel gepudert wäre“ wenn ich dagegen Front beziehen würde?


    Was mich stört ist die Umsetzung, sonst nix. Ist aber auch relativ egal was mich stört und was nicht.

    Darius hat das oben ganz gut zusammengefasst.


    Try and Error ist halt nicht so meins.


    Habe die von Dir zitierte Studie quergelesen aber nebenbei auch die Zusammensetzung der Kohlekommission gegoogelt, von wegen der Profis.


    Einen Oskar-von-Miller konnte ich da nicht finden.


    https://www.klimareporter.de/d…ieder-der-kohlekommission


    Gute Nacht Freunde 🎼 (ist ja schon fast zweideutig 😀)


    Transalp

    Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum!

  • Und wie lange digitalisieren wir noch? Nochmal 20 Jahre?

    Homeoffice ging bei mir 15 Jahre abgesehen von Tests auf einen iPad nicht, mit denn ich nix anfangen konnte. Geht nicht, wir hängen an der IT einer großen Bank, Sicherheitsprobleme, blablubb, unmöglich...


    Dann kam Corona und nach eineinhalb Wochen ging 90% inkl. neuer hardware für nahezu alle Mitarbeiter, nach 2 Monaten ging 100%.


    Es ist sehr häufig eine Frage der Motivation. Die aktuellen Gas- und Strompreise sind sehr motivierend.

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  • Alles neue auf dieser Welt kann man als try and error bezeichnen. Wenn man da ablehnt würden wir uns von Liane zu Liana hangeln. Auf zwei Beinen stehen? Lächerlich! Klappt nie.


    Wie die Kohlekommission hier ins Spiel kommt weiß ich nicht. Das war eine politische Zusammensetzung, genau wie bei einer Rentenkommission o.a.


    Die hören sich Experten an und versuchen dann einen politischen Kompromiss zu finden. das ist der Prozess in unserer Demokratie.


    Wir werden nicht von Ingenieuren regiert.


    Womöglich ist das auch ganz gut so, aber deutlich weniger Juristen und Lehrer würde auch nicht schaden ;-)

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • ...

    2003 gab es zwei Netzeingriffe, jetzt sind es über 1000 pro Jahr, eben weil die Einspeisung der EEG-Anlagen nicht mit hinreichender Genauigkeit prognostiziert werden kann.

    ...

    da die von dir eingeworfenen 1000 etwas viel Spielraum bis zur Realität lassen: Wir hatten dieses Jahr schon über 8000 Redispatchmaßnahmen.

  • Zitat

    Da tritt aber vermutlich kein Prof Sinn oder kein outdoor Chiemgau in Youtube auf

    Finde ich jetzt schade, dass du den WISO Beitrag (oder meinen?) mit so einem Niveau gleichsetzt. Das ist eben das Problem, was ich schon angesprochen hatte, dass solche Leute das Thema so ideologisch besetzen, dass eine sachliche Diskussion über die Punkte, die dennoch im Kern sachlich zutreffend sind, schwierig wird. Solche Kanäle oder ähnliche Kanäle nehmen sich ein zwei Tatsachen, um dann ihre politische Meinung zu verkaufen oder einem irgendwelchen Kram aufzuschnacken.

    Ich fand die Experten, die sich im WISO-Video geäußert haben durchaus kompetent. Wenn der Senior Manager Grid Operation and System Control von Amprion sagt, dass das Netz eben am Anschlag ist, dann weiß er das sicher nicht aus 2. Hand. Ähnlich äußerte sich bereits der Vizepräsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik 2021. Von daher halte ich es nicht für Doom und Gloom Aussagen, sondern für eine recht nüchterne Einschätzung, dass sich das Risiko größerer Störfälle, die wir nicht mehr kompensieren können erhöht hat. Und ich unterstelle in der Tat nicht, dass da Deppen arbeiten, die nicht wissen, was sie tun.
    Die Sonnenfinsternis wurde damals über Monate vorbereitet. Heute ist auch durch die liberalisierten Energiemarkt viel mehr Bewegung drin. Dass wir für Frankreich noch mitausgleichen können ist doch prima, aber im Moment findet der Abfang der Spannungsspitzen über Gas-, Kern- und Kohleenergie statt. Und dafür muss eine andere Lösung her. Und jetzt gerade fehlt uns da die Möglichkeit zu kompensieren, was das Risiko noch einmal verschärft. Das mag in 2045 dann schon anders aussehen.

    Wir diskutieren ja eigentlich hier auch nicht gerade das für und wieder von EE. Dass die kommen müssen, ist doch eh klar. Es geht doch um die Situation jetzt und wie man die Phase des Übergangs gut hinkriegt, die so in ihrem Extrem nicht geplant war. Bzw. in vielen Bereichen wurde einfach überhaupt schlecht geplant. Vielleicht liegt das Missverständnis hier, dass nicht die EE das Problem sind, sondern die schlechte Planung drum rum. Im Grund meinen wir wahrscheinlich eh das gleiche, nur dass wir die Eintrittswahrscheinlichkeit etwas unterschiedlich einschätzen.

  • da die von dir eingeworfenen 1000 etwas viel Spielraum bis zur Realität lassen: Wir hatten dieses Jahr schon über 8000 Redispatchmaßnahmen.

    Hier ist beschrieben, was redispatch ist:


    Redispatch in Deutschland (bdew.de)


    Das Abregeln eines Windkraftwerks, weil z.B. der EEG Strom, der gesetzlich eigentlich Vorrang hätte, nun mal nicht transportiert werden kann, ist erstmal kein "unsicherer Akt", der nötig wäre einen Blackout zu verhindern.

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  • Moin zusammen,


    spannende Diskussion hier.


    Ich möchte zusätzlich einwerfen, dass auch wir, also jeder Einzelne, für die Energiewende sorgen bzw. mithelfen kann.


    Und das ganze ohne "netzbelastende" Maßnahmen.


    Ich habe bisher im August z.B. 3,5kWh aus dem Netz verbraucht. Kombination PV + Speicher + PV Überschussladen am E-Auto

    Dadurch auch wenig Einspeisung.


    Ja, das geht nicht bei jedem und ja, wir haben aktuell Sommer mit viel Sonne.


    Aus meiner Sicht sollte man aber nicht nur die Hände nach oben recken und auf Politik etc warten, jeder kann was tun.

    Die Lösungen gibt es ja heute schon, wenn auch aktuell nicht gut verfügbar und zu Mondpreisen.



    Grüße

    Panger

  • und jetzt hat es die BILD auch im Programm

    mal abgesehen von meiner Abneigung gegen das Käseblatt hab ich mir das mal angesehen. Ich muss sagen das ich mich nicht repräsentiert fühle. Dafür sorgt das Interview dafür das die Öffentlichkeit diese Doomerähnliche Einstellung als allgemein für Prepper versteht.

    Jetzt würde mich interessieren ob ich näher am deutschen Durchschnittsprepper bin oder er.

    Was mir an Fachwissen und Intelligenz fehlt mach ich mit (hier könnte ihr Produkt stehen) wieder weg.

    aus DE B/BB

    Einmal editiert, zuletzt von Concideratus ()

  • Ich frage mich, wofür man sich für den Weltuntergang vorbereiten soll, wenn es dann eh kein Leben auf der Erde mehr gibt. Habe ich da was verpasst? :/

    Think positive, stay negative! :)

  • Wenn 15 Millionen Leute in mehreren europäischen Ländern plötzlich und ohne Vorwarnung ohne Strom sind würde ich das einen Blackout nennen.

    15 Mio sind AT+CH oder AT+CZ oder Bayern+Thüringen. Das ist immernoch recht lokal. Und kein Überregionales, ja kontinentales Ereignis.


    In der Englischen Sprache ist das Synonym in verwendung, also Power Outage und Blackout bedeuten das gleiche. Erst in der Verwendung erschließt sich ob damit halt ein Stromausfall oder eine Katastrophenlage gemeinst ist.


    Bei uns in der deutschen Sprache ist das eine der STromausfall, lokal.

    Blackout ist dann meist spezifische die Katastrophenlage gemeint, überregional/kontinental.

  • Irgendwie passt das hier auch zum Thema.

    Wir - D - die Politik - wollen ja unbedingt weiter PV ausbauen und ich habe schon erzählt das wir hier aktuell Probleme haben,

    weil keiner den Strom will, oder gewillt ist das Netz entsprechend auszubauen.

    Um genau zu sein, das 2 Nachbarn eine große Bodenanlage bauen wollen ( so im 5 MW Bereich) und keiner den Strom abnimmt.

    Nachdem nun ja Isar 2 vom Netz geht, geht wohl den Stadtwerken München der A auf Grundeis.

    Jetzt geht es.

    Stadtwerke München soll nun der neue Käufer sein. So wie es scheint haben sie sich hier die Anlagen der Nachbarn gesichert und

    eine weitere die 80 MW groß ist und nun zackig in Bau geht.

    Da bin ich ja nun mal gespannt.

  • Um genau zu sein, das 2 Nachbarn eine große Bodenanlage bauen wollen ( so im 5 MW Bereich) und keiner den Strom abnimmt.

    Nachdem nun ja Isar 2 vom Netz geht, geht wohl den Stadtwerken München der A auf Grundeis.

    Jetzt geht es.

    Stadtwerke München soll nun der neue Käufer sein.

    Das macht doch Hoffnung, dass es auch mit dem Stromtrassenausbau nun endlich voran geht. Wie ist das eigentlich rechtlich, hätten deine Nachbarn den Strom auch einfach selber im Dorf verkaufen dürfen, wenn die Stadtwerke den nicht abnehmen? Falls das technisch überhaupt möglich ist?


    @Imperatix: Du hast beim Weltuntergang dann die tolle Perspektive dich mit den letzten Überlebenden - vermutlich Jeff Bezos oder Elon Musk und ihren liquiden Kunden- mit einer SpaceX Rakete ins All schießen zu lassen. ^^

  • Darius,

    keine Ahnung, ich gehe davon aus das dies technisch kaum möglich ist und

    sogesehen sind hier alle versorgt. Mir fallen gerade nur 2 ein die selbst keine PV haben.

    Der Rest ist bereits mit Eigenverbrauch PV Anlagen versorgt, oder hat welche die wie unsere bald auslaufen.


    Die Menge an Strom die diese Anlagen liefern kann hier keiner brauchen.

    Allein unsere liefert soviel das sie alleine für das ganze Dorf reichen würde.

    (ohne darauf ein zugehen das natürlich PV nicht 24h liefert - sondern nur von der Jahresleistung ausgegangen)

    Unser Landkreis ist außerdem zu 260% mit erneuerbaren Energien versorgt.

    Geht eher darum den Strom vom Land in die Stadt, größere Städte rundum zu bringen.

  • Ben

    Hat das Thema geschlossen