EDC/GHB für Großstadt

  • Ach du heilige .......

    Damit kommst du einmal um den Globus.

    Parfum? Kamm? Fusselroller?

    Da muss ich spontan an den Film "Soweit die Füße tragen" denken. Auch wenn es sich um einen Spielfilm handelt kann man mal sehen wie weit man ohne fusselroller kommt.

    Nicht böse gemeint, ich würde mir das Konzept jedoch nochmal durchdenken.


    Gruß offroader

  • Manchmal denkt man ach ne schon wieder so eine Auflistung... Dann: Hey gute Idee, sowas hab ich auch schon mal vermisst dabei zu haben. Ok über manche Listen kann man streiten, aber jeder macht es ja so wie man mag und andere kommen mit weniger aus oder machen es ganz anders.

    Zwei Gedanken hätte ich noch: Egal was man überwiegend damit macht und wo man unterwegs ist, immer etwas "Luft" in der Tasche lassen, man weiß nie wann man mal noch etwas Platz braucht für zusätzliches. (Im Alltag Verpflegung für den Tag oder spontaner Einkauf).

    Zweitens: Es gibt sicherlich Situationen, bei denen man die Tasche nicht in Sicht- und Griffweite haben kann. Nichts schlimmes, ganz normale so wie beim Sport oder im Schwimmbad, ja hier und da... Manche tragen teures zeug rum. vertraut ihr den Schließfächern die es überall gibt? Legt ihr die Tasche nicht sichtbar ins Auto? Bittet ihr Mitarbeiter eines Ortes wo man auch ist, auf die Tasche aufzupassen?


  • Wie ich geschrieben haben, arbeite ich in einem Bürojob und habe ein Hemd an. Da es sich um ein EVERY-Day handelt und ich in meinem Alltag selten durch den Urwald laufe oder mich durch Zombie Horden nach Hause kämpfe, habe ich mein EDC eben auf den Urbanen Raum und meine täglichen Anforderungen angepasst. Dazu gehört eben auch ein Kamm, Parfum und ein Fusselroller.



    David .

    Etwas Luft ist noch und für Einkäufe nutze ich meistens den separaten Beutel.

    Ich versuche den Rucksack meistens bei mir zu haben oder eben im Zweifel einzuschließen. Dann ist er im Zweifelsfall wenigstens versichert.

    Teures Zeug ist ja immer relativ. Ich habe kein 300€ Messer-Limited-mit-Persönlichen-Erinnerungen im Rucksack. Lässt sich im Zweifel alles nachkaufen - daher wäre es "nur" ein Monetärer Verlust.


    VG wit4r7

  • PS: Nochmal als Erinnerung - dass nicht das ganze Thema nochmal gelesen werden muss. Ich wohne in Berlin, kein Auto, Wohnung ist vom Arbeitsplatz ca. 17km entfernt, ich hab nen Bürojob.

    Pack wenigstens 1l Trinkwasser mit rein. Ja, Wasser ist schwer und braucht Platz, ist aber nun mal unersetzbar. Die leere Faltflasche nutzt Dir u.U. nichts.


    Kaliumjodid Tabletten? (65mg)


    Ein, zwei FFP3 Masken statt der OP Maske


    Vielleicht gute Ersatzsocken?


    Dafür würde ich ein oder zwei Messer weg lassen.

  • Für Anmerkungen und Feedback bin ich natürlich Dankbar - Lernen tuen wir ja hier schließlich alle gern.

    Bei der Größenordnung deines EDC's fehlen meiner Meinung nach dann noch Einlegesohlen ließ mal HIER & HIER

    und des weiteren würde ich zum Medset noch ein paar Tampons & Kondome + Nylonstrümpfe packen da diese nix wiegen und vielseitig Anwendbar

    und ne handvoll Kabelbinder bzw. ne Rolle "Schnurr und Draht - sind des Bauers erster Rat" schaden auch nie...

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Was fehlt:

    1. Wasser - gibt es als Tetrapack im Drogeriemarkt in 1l und 0,5l für kleines Geld.

    2. Bargeld - wenn (egal ob durch Streik, allgemeine Unfähigkeit [BVG...] oder Blackout) der Öffentliche Nahverkehr nicht mehr funktioniert werden die Taxis noch fahren. Bei einem Blackout zumindest noch einige Zeit. Um sicherzustellen, dass man hier "flüssig" ist gehören 50 oder 100 EUR in kleinen Scheinen (!!) in den Rucksack.

  • Danke für die weiteren Hinweise.


    Wasser habe ich natürlich immer dabei. Normaler Arbeitstag 0,5L und wenn wir anderweitig unterwegs sind zwischen 0,5 und 1L je nach Situation.

    Bargeld ebenfalls.


    Kondome, Draht, Kabelbinder und Nylon Strümpfe weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie mir das im Alltag helfen soll ;-). Hatte ich auch Teilweise im alten EDC und habs nie gebraucht (Kabelbinder). Paracord habe ich ja etwas dabei.


    Wechselkleidung/andere Socken habe ich auf Arbeit im Rollcontainer. Daher nicht zwingend im Rucksack erforderlich. (Bei Tagestouren würde ich da aber was mitnehmen).


    Bzgl. der Einlegesohlen muss ich mich morgen mal belesen.


    VG

  • Ich würde auch noch ein paar Tampons einpacken. Die holde Weiblichkeit wendet sich zwar nicht aktiv an die Buben der Umgebung "hast Du mal einen Tampon", aber ich konnte schon öfter hilfreich beispringen, wenn ich ein entsprechendes Gespräch mitgehört habe ^^ Und meine BEVA weiß mittlerweile auch, dass ich welche in Reserve im Rucksack habe.


    Kabelbinder habe ich auch immer dabei und brauche diese öfter. Allerdings verschließe ich damit unsere KW-Koffer, so dass ein regelmäßiger Verbrauch stattfindet.


    Wechselkleidung und Socken habe ich nicht im EDC. Lediglich eine Wollmütze (im Winter) und einen Shemag (ganzjährig). Regenponcho habe ich viel zu selten gebraucht und diesen deshalb gegen einen soliden blauen Müllsack getauscht. Der lässt sich viel kleiner zusammenfalten und erfüllt bei Bedarf den Zweck fast genauso. Und ich kann die Hülsen auf dem Stand damit nach Hause transportieren :D


    Just my 2 cents.

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • Stadtplan und Umgebungskarte der Region die Du brauchen könntest.

    Adressen und Rufnummern von Hotels, Taxiunternehmen (wenn die Zentrale dauerbesetzt ist)

    und was Du sonst wichtig findest.


    Infos/Fahrpläne , Umsteigemöglichkeiten von Öffis, auch alternative Routen, die Du sonst nicht

    benutzen würdest.


    Sehr nützlich ist ein kombinierter Baustellenschlüssel/Vierkant/Dreikant mit dem sich im urbanen Gebiet manches öffnen oder schließen lässt.

  • ...auch alternative Routen, die Du sonst nicht benutzen würdest.


    Sehr nützlich ist ein kombinierter Baustellenschlüssel/Vierkant/Dreikant mit dem sich im urbanen Gebiet manches öffnen oder schließen lässt.

    Alternative Routen mal als Arbeitsstelle/Hin/Heimweg nutzen ist wohl eine der einfachsten aber auch wichtigsten Vorsorge/Vorbereitungen die man üben kann/machen sollte. Hier ruhig auch mal auf G**gleMap ungewöhnliche Routen ansehen wie z.B. über Gärten, Torfahrtzugänge, Betriebsgelände usw. und wenn möglich ohne Hausfriedensbruch zu begehen, diese Erkunden. Macht ja übrigens auch Spaß und ich erinnere mich gerne an unsren alternativen Schulnachhauseweg an und durch einen Bachlauf der hinter/zwischen den Wohnhäusern damals noch durchs Oberstädtchen führte und erst in der Altstadt kanalisiert bis zum Rhein verlief... Teufel auch, wie dreckig haben wir manchmal ausgesehen & gestunken 8o:thumbup:



    Und DITO :):thumbup:hier ist meiner...


    Kreuz.jpg

    ...finde auch dies hier noch sehr praktisch wenn kein Schlüssel passt ;)

    BEisen.jpg


    aber jetzt auch schon wieder fast OffTopic - den WAS letztendlich ins EDC/GHB "gehört" ist ja schon oft erläutert und eben doch Eigenansicht :!:

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

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