COVID-19: News & Informationen

  • Persönlich habe ich von Führungskräften der Bundeswehr bisher immer einen sehr guten und absolut überzeugenden Eindruck gewinnen können.

    Das geht mir ähnlich. Mir fällt in letzter Zeit auf, dass die BW seit kurzem immer wieder von sich aus an die Öffentlichkeit geht: bei den Evakuierungen aus Kabul, bei der Flutkatastrophe und heute mit der Bekanntgabe, 12.000 Kräfte wg. Corona zu mobilisieren. Ich finde das bemerkenswert, denn die BW ist eine Parlamentsarmee, die eigentlich nur mit dem Mandat eines Bundestagsbeschlusses in größerem Umfang aktiv werden darf und hat in den vergangenen 60 Jahren eigentlich nie von sich aus agiert, sondern sich immer brav in ihre Rolle als "schweigende Truppe" eingefügt, die wartet, bis man sie ruft.

    Derzeit scheint es aber so etwas wie ein Handlungsvakuum im Parlament zu geben, bzw. ein Managementversagen in Bundesregierung und Landesregierungen und die BW hat den Eindruck, handeln zu müssen, um Schlimmeres zu verhindern. Den Abgeordneten sollte das zu denken geben.

  • Bemerkenswerter Anstieg, besonders da in Deutschland ja relativ wenig getestet wird, seit die Tests kostenpflichtig sind.

    Auch dieser Beitrag ist nicht korrekt..

    In D wird wie immer getestet. Letzte Woche lag man bei ca 1,13mio pcr-Tests. Die Positivrate liegt allerdings derzeit so hoch wie noch nie.


    Gruß


    Tid

  • Derzeit scheint es aber so etwas wie ein Handlungsvakuum im Parlament zu geben, bzw. ein Managementversagen in Bundesregierung und Landesregierungen und die BW hat den Eindruck, handeln zu müssen, um Schlimmeres zu verhindern. Den Abgeordneten sollte das zu denken geben.

    Nein, daran liegt das nicht.


    Das liegt an der Neuerung im Bereich der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Zuge der Aussetzung der Wehrpflicht.


    Im letzten Jahrtausend war der Auftrag der Bundeswehr: Stellung halten und die Armeen des Ostblocks aufhalten und spätestens kurz vor Bonn den Angriff zum Stehen bringen.


    Im Zuge der Einführung dieser zivil-militärischen Zusammenarbeit wurde einfach das professionalisiert, was es bereits vorher gab: Die Unterstützung der zivilen Behörden bei der Bewältigung einer Katastrophe (Pionierpanzer räumen Schnee im Winter '78, der Bundeswehreinsatz bei der '62er Sturmflut in Hamburg hatte ja tatsächlich eigentlich noch keine verfassungsrechtliche Grundlage) unter Einsatz personeller und materieller Ressourcen der Bundeswehr.


    Die Kreisverbindungskommandos sind demzufolge aus Soldaten zusammengesetzt, die mit den zivilen Behörden in den Kreisen Verbindung halten und aufnehmen können und sollen. Vor allem, um beratend zur Seite zu stehen, mit welchem Personal oder Material die Bundeswehr in der akut vorliegenden Katastrophe unterstützen kann. Das läuft dann über entsprechende Amtshilfegesuche der zivilen Behörden nach Artikel 35 GG. Und hier wird der Absatz 3 dieses Artikels interessant: Solange der Bundesrat nicht den Antrag stellt, den Bundestag aufzufordern, die Maßnahmen (u.a. Unterstützung der Bundeswehr) aufzuheben oder der Bundestag dies von sich aus tut, bleibt die Ansage bestehen... Also: der Landkreis darf jederzeit unter Vorliegen der Voraussetzungen die Unterstützung der Bundeswehr in Anspruch nehmen.


    Hier kommt den Kreisverbindungskommandos eine Schlüsselrolle zu. Denn die meisten Zivilisten werden nicht wissen, wenn sie anrufen müssen, um dieses oder jenes von der Bundeswehr zu bekommen. Und seien wir mal ehrlich: Selbst wir Gedienten wissen doch nicht mehr, was welche Waffengattung an Gerät und Kompetenz zur Verfügung hat. Wie sollen das dann Zivilisten, die womöglich noch nie eine Kaserne von innen gesehen haben oder gar ihr gesamtes Militärwissen aus Filmen wie "Die Brücke von Remagen", "Die Brücke von Arnheim" oder gar "Full Metal Jacket" und den Rambo-Filmen haben?


    Und weil in den vergangenen Jahren die Zusammenarbeit zwischen den Kreisverbindungskommandos und den zivilen Behörden in den vergangenen Jahren durch gemeinsame Übung besser wurde, ist der erhöhte Einsatz der Bundeswehr bei Katastrophen jeder Art sicherlich in der Individualbeobachtung richtig, aber eben genau dieser verbesserten Zusammenarbeit "geschuldet".

    aus DE gesendet...

  • Hab heute in der Süddetschen Zeitung gelesen , daß aus dem Landkreis Freising (bei München) wegen Auslastung ein Covid-Intensivpatient nach Meran/Südtirol gefahren und einer nach Bozen in Südtirol geflogen ist.


    Hoffentlich verfrachtet man in Krankenhäuser mit nicht deutschsprachigem Personal die ungeimpften Covid-Patienten, da sie sich dann die "Argumente", warum sie sich noch nicht impfen haben lassen, sparen können und vielleicht auch die Kommentare des Pflegeparsonals nicht verstehen.

  • Hoffentlich verfrachtet man in Krankenhäuser mit nicht deutschsprachigem Personal die ungeimpften Covid-Patienten, da sie sich dann die "Argumente", warum sie sich noch nicht impfen haben lassen, sparen können und vielleicht auch die Kommentare des Pflegeparsonals nicht verstehen.

    Mein Verständnis von Professionalität wäre es, das Thema "nicht geimpft trotz Möglichkeit" vielleicht einmal zu erörtern, wenn es eh darauf kommt, aber ohne weiteres Fragen/Kommentieren die Behandlung trotzdem durchzuführen. Ganz so, als wäre die Person geimpft. Die Person ist jetzt krank und wie es dazu gekommen hat, steht auf einem anderen Blatt.


    Ich würde als Sani ja auch einen Mörder oder Kinderschänder nicht verbluten lassen oder nicht mehr reanimieren nach Herzstillstand, weil ich der Ansicht bin, er habe sein Recht auf Existenz und Menschsein verwirkt, indem er einen anderen Menschen tötete oder sich an Kinder vergriff. Aber in dem Moment bin ich dann nicht besser als er im Moment seiner Straftat. 🤷

    aus DE gesendet...

  • Auch dieser Beitrag ist nicht korrekt..

    In D wird wie immer getestet. Letzte Woche lag man bei ca 1,13mio pcr-Tests. Die Positivrate liegt allerdings derzeit so hoch wie noch nie.

    Sorry, mein Fehler. Habe die Anzahl zuletzt nicht verfolgt, bis in den September hinein ging es ja bergab.


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    https://de.wikipedia.org/wiki/…ie_in_Deutschland/Testung

  • Bemerkenswerter Anstieg, besonders da in Deutschland ja relativ wenig getestet wird, seit die Tests kostenpflichtig sind.

    Es gibt schon auch noch kostenlose Tests. Kontaktpersonen, Schüler, oder bei Pflegepersonal und zig anderen.

    wer es genau wissen möchte

    ich kann es mir einfach nicht merken.

    Aber für den Großteil der Bevölkerung halt nicht. Gerade ältere werden so gut wie getestet.

    In Normalfall wird hier jeder der arbeitet regelmäßig vom "Arbeitgeber" getestet - der muß die anbieten.

    Die Gruppe über ca 65 gehört da nicht mehr dazu und geht sicher auch nicht kostenpflichtig testen weil sie am Wochenende ne Party machen wollen.

  • Bei uns hier gehen die Arbeitgeber dazu über das sich ALLE regelmäßig testen.

    Es gibt nur noch Getestet. Ob geimpft oder ungeimpft interessiert nicht mehr.

  • Hab heute in der Süddetschen Zeitung gelesen , daß aus dem Landkreis Freising (bei München) wegen Auslastung ein Covid-Intensivpatient nach Meran/Südtirol gefahren und einer nach Bozen in Südtirol geflogen ist.


    Hoffentlich verfrachtet man in Krankenhäuser mit nicht deutschsprachigem Personal die ungeimpften Covid-Patienten, da sie sich dann die "Argumente", warum sie sich noch nicht impfen haben lassen, sparen können und vielleicht auch die Kommentare des Pflegeparsonals nicht verstehen.

    Aus der Kreisstadt hier haben sie 20 Patienten verlegt. Teilweise über 500km weit weg.

    Trotzdem ist die Intensiv schon wieder voll.

  • Bei uns hier gehen die Arbeitgeber dazu über das sich ALLE regelmäßig testen.

    Es gibt nur noch Getestet. Ob geimpft oder ungeimpft interessiert nicht mehr.

    1G ist bei vielen nicht durchzuhalten - vor allem bei größeren Belegschaften.

    500 Arbeitnehmer, die ein Zertifikat am Eingang vorzeigen ist wohl etwas viel.

    Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen werden.

  • 1G ist bei vielen nicht durchzuhalten - vor allem bei größeren Belegschaften.

    500 Arbeitnehmer, die ein Zertifikat am Eingang vorzeigen ist wohl etwas viel.

    Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen werden.

    der Arbeitgeber vom Sohn hat mehr Belegschaft. Die ziehen das durch.

    Aber ich weiß nichts davon das dies am Eingang kontrolliert wird.

    Auch kein Zertifikat, es geht um Selbsttest die sie zuhause durchführen und vom Betrieb kostenlos erhalten.

    Bei positiv wird so der Betrieb erst gar nicht betreten.

    Bisher funzt es mit der Eigenverantwortung. Es gab noch keine Ausfälle wegen Corona in dem Betrieb.

    Klar einzelne Mitarbeiter, aber kein Cluster oder so.

  • 1G ist bei vielen nicht durchzuhalten - vor allem bei größeren Belegschaften.

    500 Arbeitnehmer, die ein Zertifikat am Eingang vorzeigen ist wohl etwas viel.

    Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen werden.

    Doch, das funktioniert, auch bei deutlich mehr Leuten.

    Think positive, stay negative! :)

  • Bemerkenswert wie viel Unterschied ein paar Prozent machen können.


    Die 7-Tage-Inzidenz für Spanien stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid heute auf gut 48. Vor einem Monat war die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen sieben Tagen noch bei 18 gelegen. In Portugal liegt die 7-Tage-Inzidenz derzeit bei knapp 100, vor einem Monat wurde sie mit etwa 40 angegeben. Zum Vergleich: In Österreich liegt sie mit Stand heute bei 894,3.


    In Spanien sind fast 80 Prozent, in Portugal sogar bald 90 Prozent vollständig gegen das Coronavirus geimpft. In beiden Ländern gibt es zurzeit nur wenige Beschränkungen.