... meine Stadt abgeriegelt wird - ich meinen Job nicht mehr ausüben kann - trotzdem Geld zum Lebensunterhalt benötige

  • Ich frage mich generell nach dem Zweck dieses Aufrufes.

    Eigentlich sollten bei den PersÄmtern alle Reservisten bekannt sein und über Rundfunk und Fernsehen eine entsprechende Aktivierung möglich sein.

    Über die Einwohnermeldeämter können auch alle Personen, die in DE gemeldet sind, gefunden werden.


    Oder ist denen bei der ganzen Sparerei etwa die ein oder andere Kiste mit Karteikarten abhanden gekommen?

  • Ich nehme mal an, dass die erstmal nur die Freiwillen wollen. Leute, die nur rumstehen und dumm aus der Wäsche gucken kann man später immer noch dazuziehen.

  • Ist halt etwas unklar, ob nur Beorderte oder auch Nicht-Beorderte gemeint sind. Letztere kann man afaik rechtlich nicht so einfach ranziehen.

  • Vielleicht ist das ja auch für die BW lediglich eine einfache Lösung

    nur die (Frei-)Willigen zu aktivieren. Ich könnte mir auch vorstellen,

    dass der normale Dienstweg für solche Aktionen Tage, wenn nicht

    Wochen kostet. Nach acht Dienstjahren, teils im Stabsdienst, weiß

    ich noch, über wieviele Schreibtische Anträge wandern.

  • Vielleicht ist das ja auch für die BW lediglich eine einfache Lösung

    nur die (Frei-)Willigen zu aktivieren. Ich könnte mir auch vorstellen,

    dass der normale Dienstweg für solche Aktionen Tage, wenn nicht

    Wochen kostet. Nach acht Dienstjahren, teils im Stabsdienst, weiß

    ich noch, über wieviele Schreibtische Anträge wandern.

    Ehemalige Mitarbeiter im Stabsdienst werden explizit gesucht Duke ;)

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • Ehemalige Mitarbeiter im Stabsdienst werden explizit gesucht Duke ;)

    Danke für den Tipp! ;)

    Aber ich habe meinen One-Man-Show-Betrieb weiterzuführen

    und muss mich um meine Familie kümmern. Auch wenn

    meine Frau letztere - mich inklusive - gut im Griff hat.

    Hab die BW damals auch mit den Worten "Nie wieder!" ver-

    lassen, was ich jetzt mit genug zeitlicher Distanz so nicht mehr

    sagen würde. Heute bin ich froh eine lange militärische Aus-

    bildung "genossen" zu haben inklusive Durchschlageübungen

    mit 5 Tage Versteckenspielen. Alles gut. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Duke ()

  • Von einem ehemaligen Nachbarn habe ich erfahren, dass erstmal nur um Freiwillige geht.

    Er wurde vom Reservistenverband angeschrieben.


    Macht ja auch Sinn meiner Meinung nach.

    Ich als alter Sack und Exgreni werde wohl nicht angeschrieben ;)


    meint

    der Boxer

    Das Leben ist das, was dazwischen kommt, wenn man alles geplant hat

  • Boxer : Es ist kein Mensch, es ist kein Tier, es ist ein ... ;)


    Ich habe mit meiner BEVA bereits Planungen, was wir im Falle von Kurzarbeit versuchen wollen. Sie hat beispielsweise jahrelang bei ALDI und dann im Pflegebereich gearbeitet. Beide Jobs würde Sie ohne mit der Wimper zu zucken wieder annehmen, um "an der Front" zu unterstützen, sollte sie in der Kinderbetreuung nicht gebraucht werden.

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • Hallo liebes Forum,

    mit Sorgen lese ich die immer wieder kehrenden und meine Befürchtungen immer weiter untermauernden Berichte in der Presse zum Thema drohende Wirtschaftskrise. Ich frage mich, wie man am besten mit der Situation umgeht, da ja unklar ist, was passieren wird. Geht das Ganze an uns noch einigermaßen glimpflich vorbei oder wird es tatsächlich so schlimm wie 1920/30? Das wäre schrecklich... Wir persönlich haben allerdings sichere Jobs, aber die Gesamtwirtschaft betrifft uns ja trotzdem.


    Z.B. heute in der Tagesschau folgende Nachricht: Siehe Foto im Anhang. (Hier der Text, falls nicht sichtbar: "

    IWF: Schlimmste Wirtschaftskrise seit Großer Depression droht

    14:22 Uhr

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit der größten Wirtschaftskrise seit den 1920er- und 1930er-Jahren. "Wir erwarten die schlimmsten wirtschaftlichen Konsequenzen seit der Großen Depression", sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva. Selbst im besten Fall dürfte es im kommenden Jahr nur eine "teilweise Erholung" geben; es könnte aber auch "schlimmer" werden."

    Ausgehend von der Sorge, dass es tatsächlich zu einer sehr schlimme Wirtschaftskrise kommen könnte, in der es eine starke Inflation gibt (also auch die Ersparnisse entwertet werden) und in der alles deutlich teurer wird, frage ich mich, wie ich mich am besten vorbereite. Wie macht ihr das? Welche Gedanken habt ihr dazu? Ich bestelle z.B. gerade alle möglichen Dinge, von denen ich weiß, dass wir sie ohnehin im kommenden Jahr kaufen würden bzw. die nicht alt/ schlecht/ unmodisch werden können wie z.B. T-Shirts, Socken, Jeans für das älteste Kind in der nächsten Größe, Hygieneartikel jeglicher Art (also Shampoos usw.), haltbare Lebensmittel. Außerdem haben wir einiges an Obst und Gemüse angepflanzt. Mehr Ideen?

    - Welche Dinge machen Sinn zu bevorraten?

    - Sollte ich (noch mehr) Geld in Gold und Silber umtauschen?

    - Macht es mehr Sinn, das Geld beisammenzuhalten und z.B. darauf zu hoffen, dass es günstiger wird, ein Haus (für dann spätere Selbstversorgung) zu kaufen?


    :-( Schwierig, ich weiß, aber ich würde gerne eure Gedanken dazu hören!


    Viele Grüße...
    Wintermensch

  • Hallo Wintermensch,


    ich halte deine Sorgen leider für absolut berechtigt.

    In Sachwerte zu gehen ist sicherlich die beste Möglichkeit (machst du ja auch schon.)

    Vielleicht hast du beim Aufstocken noch nicht an Folgendes gedacht:

    Collegeblöcke

    Heftklammern

    Schwämme

    Spülbürsten

    Ersatzschere

    Gemüsemesser

    Glühbirnen

    Gallseife / Sauerstoffbleiche

    Akkus und Ladegerät

    Kerzen

    Seife

    Lichterkette Ersatz Weihnachten

    Pflaster

    Nahtpflaster

    Vitamin (MHD beachten!)

    Wein

    Schuhe

    Rucksack (1 Ersatz)

    Folien

    Müllbeutel

    Backpapier

    Wäscheklammern

    Salz, Honig, Zucker

    Perlator (Wassersparaufsatz)

    Ersatzklobürsten

    Wollsocken

    Hausschuhe (Erwachsene)

    Schulbedarf (wie Geodreiecke, Bleistifte, Radierer, gängige Hefte)

    Etwas Spielzeug für Weihnachten (Klassiker wie Lego oder so gehen ja immer)

    Gartengeräte Ersatzsatz

    Werkzeug Ersatz und Verbrauch (Schrauben etc.)

    Druckerpapier

    Druckerpatronen

    Wasserfilter / Duschfilter Ersatz falls in Benutzung

    Zahnseide

    Teebeutel /Tee


    Dir fällt bestimmt auch noch einiges ein - Sachwerte schützen vor allem, ausser einer Deflation.

    Ich glaube aber, dass wir nur eine Luxusgüterdeflation sehen werden, die benötigten Sachen ziehen ja jetzt schon an, und die Lieferengpässe machen die Situation nicht besser.

    Gold und Silber nützen vermutlich erst nach der Hyperinflationsphase was, ich würde die Sachwerte bevorzugt auffüllen und so im haus verteilen, dass bei einem Einbruch nicht alles gefunden wird.

    In Argentinien gab es vor nicht allzu langer Zeit auch eine Hyperinflation, da sind die Kids vor Hunger in der Schule ohnmächtig geworden - unmöglich ist das alles nicht. :-(

    passt auf euch auf, Lucy

  • Hallo Lucy,

    danke für deine Ideen, sehr anwendbar, super! Dann hältst du meine Überlegungen also für sinnvoll, in Sachwerte zu investieren. Ich denke eben, gerade wenn es nicht so schlimm käme und ich nur Dinge gekauft habe, die wir ohnehin brauchen und die nicht schlecht werden, dann habe ich nichts verloren. Allerdings kann ich ja nicht alle Ersparnisse in Collegeblöcke investieren... ;)

    Hm... Was noch? Wer hat noch Ideen?
    (Hab mir grad das andere Wirtschaftskrisenthema durchgelesen - da geht es ja nicht so sehr um die praktische Vorbereitung, sondern mehr darum, wie es ablaufen könnte.)

    Viele Grüße

    Wintermensch

  • Dann hältst du meine Überlegungen also für sinnvoll, in Sachwerte zu investieren. Ich denke eben, gerade wenn es nicht so schlimm käme und ich nur Dinge gekauft habe, die wir ohnehin brauchen und die nicht schlecht werden, dann habe ich nichts verloren.

    Absolut! Schadet ja nichts. :-)

    Die Erfahrung der letzten Wirtschaftskrisen ist, dass besonders Sachen mit hohem Durchsatz ( Lebensmittel) und dringend benötigte Sachen (Binden, Tampons etc.) gekauft werden müssen, d.h. man kann sich da der Preissteigerung nicht entziehen. Im Schnitt dauert es etwa 2,9 Jahre bis zum Tiefpunkt einer Wirtschaftskrise, habe ich gehört, danach geht es langsam wieder bergauf (War glaube ich bei Gerd Kommer, ging um Aktien).

    Heisst aber auch: Wenn du für etwa drei Jahre Binden im Haus hast, machen die dich schon mal nicht arm. ;-)

    Nein, Scherz beiseite, ich finde deinen Ansatz super.

    Wie das mit dem Haus und der Selbstversorgung ist, weiss ich nicht, dazu kenne ich eure Situation zu wenig. Wo wohnt ihr jetzt? Wie viel Kredit müsstet ihr aufnehmen? Wenn du 60.000 liegen hast und dafür irgendwo was Altes schießen kannst in der Hochphase der Krise, kann sich das natürlich lohnen, da bleibt dann nur das Risiko von Zwangshypothek und Baumängeln ( bei einer selbstgenutzten Immobilie).

    Aber wenn du dich verschulden musst, finde ich die Idee zur jetzigen Zeit nicht so gut - Schulden werden bei einer Währungsreform deutlich ungünstiger getauscht als Guthaben, und hohe monatliche Belastungen können evtl. bei steigenden Versorgungspreisen nicht mehr getragen werden, da wäre ich vorsichtig. Wohingegen man so eine Mietzahlung schon mal ungestraft aussetzen kann, wenn es am Nötigsten fehlt, wie die Regelung der Regierung gerade zeigt. In diesem Sinne sind Sachwerte sicherlich gut. Erneuern, austauschen, auffüllen und gut gerüstet in den Wahnsinn.

  • Danke für deine Antwort. Interessant, was du zum Immobilienkauf sagst. Ich weiß nicht, wieviel Kredit wir aufnehmen müssten - hängt ja dann davon ab, wie teuer die Immobilien dann sind. Ich rechne so mit 150.000/200.000€. Aber tatsächlich wäre das dann wohl nicht die beste Idee. Wir wohnen aktuell zur Miete und ein Eigenheim mit Grund zur Selbstversorgung war immer wieder mal im Gespräch, da kam jetzt natürlich wieder der Gedanke auf - andererseits leben wir sehr gerne innenstadtnah - das würde dann nicht mehr gehen.

  • Schwierige Frage, auch weil niemand seriös abschätzen kann, was passiert. Ja, eine Rezession wird es wohl geben. Alle Einschätzungen darüber hinaus werden schon schwierig. Wird es wie 1928 oder wie 2008? Wird es ein V, also mit schneller Erholung und in Deutschland wegen großzügiger Kurzarbeit potenziell nahezu folgenlos, oder wird es ein L mit ungewisser Zukunft? Da das absolut unklar ist, bringen zu detaillierte Strategie wenig. Man sollte auch nicht den Fehler begehen, 1928 absolut zu setzen. Es ist keineswegs sicher, dass eine anhaltende Wirtschaftskrise eine Inflation als Begleiterscheinung hätte. Das scheint derzeit sogar eher unwahrscheinlich, angesichts der seit rund fünf Jahren anhaltenden Niedrigzinspolitik, die die Inflation nicht angeheizt hat. Die Krise kann auch ganz andere, bislang nicht bekannte Formen annehmen, weil die Ursache ja neu ist.


    Das Einlagern von Verbrauchsgütern, wie weiter oben vorgeschlagen, halte ich nur für begrenzt sinnvoll und nicht für ein Instrument, um Vermögenswerte zu sichern. Erstens ergibt das wenige Sinn, sobald man mal über vielleicht 20.000 Euro hinaus ist, die man aufbewahren will. Zweitens will man im Regelfall Vermögen in einer Form sichern, die man in oder besser nach der Krise mit möglichst wenig Verlust in Liquidität umwandeln kann. Das dürfte mit Akkus und Wollsocken nicht gelingen. Drittens wird das relativ schnell am Platzbedarf scheitern, insbesondere wenn man den Zeithorizont betrachtet. Griechenland hatte in der heißen Krisenphase 2007 letztmals ein positives Wirtschaftswachstum und dann erstmals 2014 wieder. Für sieben Jahre Verbrauchsgüter und vielleicht auch noch die nicht selbst herstellbaren Lebensmittel (Salz, Öl, etc.) einzulagern, wird nur den allerwenigsten gelingen. Natürlich ist ein gewisser Grundvorrat wichtig, um heftige, chaotische Phasen der Krise abzuwettern, aber über die gesamte Dauer wird ein Vorrat niemanden bringen, zumal wenn andere Bedrohungen (Verlust der Wohnung, der Gesundheitsvorsorge, der Rentenansprüche, etc.) dazu kommen.


    Wenn man wirklich eine Krise erwartet, ist meiner bescheidenen Meinung nach zur Vermögenssicherung erst mal wichtig "negatives Vermögen" auszuschalten, also beispielsweise Schulden zu tilgen bzw. überhaupt erst keine zu machen. Natürlich kann man auf fortgesetzte Niedrigzinsen oder auf Hyperinflation spekulieren, aber das wäre mir persönlich zu heikel. Auch sonstige Verpflichtungen sollte man kritisch ins Auge fassen: Braucht es wirklich alle Zeitschriftenabos, Versicherungen, das große Datenvolumen im Handyvertrag, Netflix und Co.?


    Möglicherweise ist jetzt auch eine gute Gelegenheit, abzusehende größere Investitionen vorzuziehen oder lange Geplantes umzusetzen: Generalsanierung am Haus, ein neues Auto, die Gartenparzelle, die man eigentlich schon längst kaufen wollte. Wohneigentum ist natürlich eine schwierige Frage. Aber das kann durchaus eine lohnende Möglichkeit sein, sich unabhängiger zu machen - aber natürlich nicht zu jedem Preis. Und da werden in einigen Regionen inzwischen überteuerte Preise aufgerufen. Natürlich kann man argumentieren, dass in einer schweren Krise möglicherweise die Handwerkerleistungen billiger werden. Aber auch das scheint mir eine Form unsicherer Spekulation zu sein.


    Was aber wenn wirklich Vermögen übrig ist, das möglichst geschützt werden soll? Klar dürfte sein, dass man nur so viel Cash auf dem Konto haben sollte, wie man auch wirklich liquide braucht, natürlich mit dem Polster von den bekannten drei Nettolöhnen, oder gerne auch von zehn Nettolöhnen, aber bestimmt nicht deutlich über 50.000 Euro (für Normalbürger). Alles darüber hinaus sollte man anlegen. Und da gelten auch vor dem Hintergrund potenzieller Krisen ganz herkömmliche Anlagegrundsätze: Möglichst breit streuen (sowohl Anlageformen, Branchen, geografische Orte als auch Anlage-Dienstleister) und in nichts investieren, das man nicht zumindest grundsätzlich versteht. Wer mag, kann den Fokus stärker auf Goldmünzen legen. Der oder die andere schwört auf Aktien, Immobilien oder Staatsanleihen. Grundsätzlich sollte das aber alles irgendwie vertreten sein.


    Und letztlich sollte klar sein, dass man sich nur sehr schwer dem staatlichen Zugriff entziehen kann. Wenn sowas wie eine Lastenverteilung wie nach dem Zweiten Weltkrieg geschieht, ist man mit allen staaticherseits bekannten Vermögenswerten dran. Ob und wie man sich auf das Feld der möglicherweise illegalen Verschleierung von Vermögenswerten begeben will, muss jeder selbst wissen. Anzunehmen ist aber, dass bestimmte Werte wie ein selbst genutztes Wohnhaus, das Werkstattequipment für den eigenen Lebenserwerb oder die Gartenparzelle weniger stark herangezogen würden als Cash auf dem Konto oder Fondsanteile.

    Einmal editiert, zuletzt von Asdrubal () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Danke, Asdrubal. Sehr interessant, was du schreibst. Leider stehen bei uns keine größeren Käufe an. Wir haben kein Auto und wollen uns eigentlich auch keines zulegen. Genauso wollen wir nicht unbedingt eine Parzelle haben, da wir da im Normalmodus nicht genug Zeit für finden. Was du schreibst ist sicher richtig, dass man sein Vermögen nicht in Sachwerten sichern kann. Aber immerhin den ersten harten Schlag kann man so ganz gut abfedern, das ist ja schon mal etwas. Das machen wir auf jeden Fall (sowieso schon, jetzt noch mehr). Zum Glück haben wir keine Schulden und kein zu großes Vermögen - ärgerlich wäre es trotzdem sehr, wenn es weg wäre...
    Du schreibst "Auch sonstige Verpflichtungen sollte man kritisch ins Auge fassen: Braucht es wirklich alle Zeitschriftenabos, Versicherungen, das große Datenvolumen im Handyvertrag, Netflix und Co.?" - Naja, die meisten Dinge davon können wir zumindest monatlich kündigen und im Moment (Zuhausebleiben...) tun sie uns gut. Außerdem ist natürlich die Frage, was das bringen würde. Dann wäre ja nur noch mehr Bargeld da, was verloren gehen könnte. Es sei denn, du meinst, wenn es soweit kommt (Hyperinflation), dass man dann nicht mehr das Geld hat, die Verträge zu bedienen. Das könnte natürlich sein. 

    Was für Gedanken hast du denn, wenn du schreibst: "Die Krise kann auch ganz andere, bislang nicht bekannte Formen annehmen, weil die Ursache ja neu ist."??? Denkst du an Unruhen, eventuell Kriege? Andere Ideen habe ich dazu nicht.

    Viele Grüße

    Wintermensch


  • Was für Gedanken hast du denn, wenn du schreibst: "Die Krise kann auch ganz andere, bislang nicht bekannte Formen annehmen, weil die Ursache ja neu ist."??? Denkst du an Unruhen, eventuell Kriege? Andere Ideen habe ich dazu nicht.

    Viele Grüße

    Wintermensch

    Ich meinte das eher auf der volkswirtschaftlichen Ebene: Vielleicht gibt es einen wirtschaftlichen Abschwung in Verbindung mit Deflation, vielleicht gibt es eine Art Sozialismus, weil EZB und einzelne Staaten im großen Stil Unternehmenseigner werden, vielleicht hat es nur wenig Auswirkungen auf Vermögen und es gibt einfach höhere Arbeitslosenquoten und eine viel größere Schicht von Gelegenheitsarbeitern. Oder es passieren Dinge, die überhaupt niemand auf dem Schirm hat. Ich traue mir da keine fundierte Vorhersage zu.


    Politisch kann es natürlich auch Verwerfungen geben. Ohne die Weltwirtschaftskrise hätte es zum Beispiel sicher nicht den Zweiten Weltkrieg in der Form gegeben.


    Zum Begriff "Sachwerte": Doch, die sind eine Möglichkeit zur Wertsicherung. Gold, Aktien und Immobilien sind Sachwerte, Absprüche aus Lebensversicherunfen, Tagesgeldguthaben oder Anleihen hingegen nicht.

  • Ah, danke für deine Erklärung. Ja, dass kann natürlich prinzipiell alles sein, auch wenn ich mir das im Moment alles überhaupt nicht vorstellen kann. Aber wenn ich so an die Serie "Tannbach" denke - falls die einer von euch gesehen haben sollte (übrigens sehr empfehlenswert!)... dort haben die Menschen auch nicht damit gerechnet, dass plötzlich mitten durch ihr Dorf eine Mauer gezogen wird und eine DDR gegründet wird.... Es passieren manchmal Dinge, mit denen man einfach nicht rechnet. Ich muss im Moment auch oft daran denken, wie wohl die Menschen ganz zu Beginn des Zweiten Weltkrieges über die ganze Sache gedacht haben - sie konnten ja auch überhaupt nicht voraussehen, was dann noch alles kommt, die krassen Entbehrungen. Überhaupt am Anfang von Kriegen. Es ist schon eine surreale und sehr unschöne Situation... :-(