Schneechaos in D: Hunderte auf Autobahnen gestrandet

  • Starke Schneefälle haben in der Nacht auf heute erneut für Chaos auf vielen Autobahnen in Deutschland gesorgt. Auf der A2 bei Bielefeld verbrachten Fahrer und Mitfahrende die ganze Nacht auf der Straße und mussten bei klirrender Kälte zum Teil mehr als 16 Stunden in ihren Autos ausharren.

    Gut, wenn man auf sowas vorbereitet ist.

  • Von mir zugegebenermaßen auch nicht immer beachtet, aber:


    - zusätzliche Decken mit dem Aufziehen der Winterreifen ins Auto

    - immer dem Wetter angemessene Kleidung, so dass ich im Zweifel auch ohne fahrbaren Untersatz weiterkomme

    - bei längeren Fahrten heiße Getränke mitnehmen

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • Es wurde gewarnt und empfohlen nur absolut wirklich nötige Fahrten zu machen.

    Ich bin überzogen dass 80% der Betroffenen sich darum nicht futiert haben.

    Da sollen sich die anderen daran halten sicher nicht ich.

    Leiden darunter müssen am Ende alle. Die die wirklich fahren müssen, die Räumdienste kommen auch nicht durch. Rettungsdienste bleiben stecken und Lieferanten nur weil Klaus-Dieter unbedingt in's 50 Kilometer entfernte Erlebnis- und Hallenbad muss. Oder man einen Besuch bei Oma machen muss.

    Mich würde interessieren wie viel dieser Betroffenen tatsächlich einen triftigen Grund hatten.

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  • Die Feuerwehr Schwerin ersucht darum Hydranten freizuschaufeln


    Der Schneefall der letzten Tage sorgt für eine weiße Schneedecke, aber erschwert auch das Auffinden der Hydranten die uns im Einsatzfall mit Löschwasser versorgen. Sollten Sie also so ein Schild sehen wären wir Ihnen dankbar wenn Sie den Hydranten von der Schneedecke befreien.

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  • Wenn sich eine Überlandfahrt nicht vermeiden lässt sollte man das auf jeden Fall nicht mit einem leeren Tank beginnen.

    Eine Gelegenheit zum Volltanken sollte man dann schon bei Tanknadel auf 1/2 wahrnehmen.


    Je nach Fahrzeugtyp und Motorisierung braucht man im Stand zwischen 1 und 3 l / je Stunde.Bei einem halbvollen Tank hat man dann zumindest 10-12 Std "eine Warme Bude".

    Bei einem Golf TDI eher 3 Tage,bei einem Dodge RAM V8 evtl. auch nur eine Nacht ;)

  • Gott sei Dank habe ich meinen Chef überzeugen können die ganze Woche aus dem Home-Office zu arbeiten. Das ist genau meine Strecke (Rheda-Wiedenbrück Richtung Niedersachsen) die ich ansonsten jeden Tag fahre.

    Bin zwar auf so eine Situation mit Schlafsack, heißem Tee, Taschenwärmern, Essen und Nottoilette vorbereitet, allerdings kann ich trotzdem gut darauf verzichten.

  • Als meine BEVA und ich vergangenes Wochenende geschäftlich nach Ostfriesland fuhren, hatten wir uns auf einen eventuell längeren unfreiwilligen Aufenthalt in der Kälte eingestellt:

    • Fahrzeug vor der Abfahrt noch mal vollgetankt. War in diesem Fall sogar recht günstig.
    • Zu Hause jeder einen großen Thermosbecher mit Heißgetränk für die Fahrt.
    • Ein paar Fressalien für die Fahrt
    • Für jeden eine warme Wolldecke, damit man eben nicht das Auto ständig laufen lassen muss und es trotzdem einigermaßen warm hat
    • Warme Kleidung und festes Schuhwerk, wobei das auch für den geschäftlichen Teil der Reise zwingend erforderlich war

    Bei dieser Witterung tanke ich mein Auto grundsätzlich spätestens, wenn die Nadel der Tankanzeige gegen Richtung "halb voll" geht. Vor längeren Fahrten unabhängig davon, wie voll der Tank ist.

  • [...]

    Mich würde interessieren wie viel dieser Betroffenen tatsächlich einen triftigen Grund hatten.

    Die betroffene "Lady" aus meiner Schilderung im anderen Thread gab dem sie interviewenden Fernsehteam gegenüber an, sie wäre auf dem Weg zu Verwandten für einen Besuch gewesen - kein Notfall :pleading_face:

    Si vis pacem, para bellum.

  • Je nach Fahrzeugtyp und Motorisierung braucht man im Stand zwischen 1 und 3 l / je Stunde.Bei einem halbvollen Tank hat man dann zumindest 10-12 Std "eine Warme Bude".

    Bei einem Golf TDI eher 3 Tage,bei einem Dodge RAM V8 evtl. auch nur eine Nacht ;)

    Mittlerweile gibt es auch zu e-PKW Tests. Die meisten brauchen nur so 1-2kW Leistung um dan Fahrzeuginnenraum warm und hell zu halten.


    Ich muss endlich mal einen Wasserkocher für den Zigarettenanzünder besorgen, damit man sich unterwegs in er Thermoskanne Wasser kochen kann. Dazu ein paar Teebeutel und gefriergetrocknete Trekkingnahrung und meinetwgeen eine packung BP-5 und ein paar alte Schlafsäcke.

    Meine Hauptsorge ist, dass man dann untwregs mit einer durchgefroreren PET Flasche Wasser da steht. Jetzt bei den Schnee kein riesen Drama, da kann man zur Not auch Schnee schmelzen, aber dafür hat man ja keine Garantie.

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

  • Mittlerweile gibt es auch zu e-PKW Tests. Die meisten brauchen nur so 1-2kW Leistung um dan Fahrzeuginnenrazm warm und hell zu halten.

    Du kannst Gedanken lesen :)

    Genau danach hatte ich eben bei Google gesucht !

    Danke für die Info !

  • Bei mir liegt immer noch zusätzlich Klappspaten(bei der aktuellen Schneelage auch eine richtige Schaufel) mit im Auto. Ist immer ärgerlich wenn der Schneepflug vorbei gefahren ist und man nach der Arbeit nicht mehr aus der Parklücke kommt. Sowieso immer dabei ist ein Abschleppseil und ein Starthilfekabel damit man auch anderen eventuell noch helfen kann. Ich weiß bei quer stehenden LKW nutzt das nix, aber hat alles diesen Winter schon Verwendung gefunden.