Pro & Contra: Verpflichtende Krisenvorsorgeausstattung für zu Hause

  • Beispiel: Brand in deiner Wohnung, der lange unbemerkt bleibt, da keine Rauchmelder vorhanden.

    wenn das Thema so einfach wäre, würde es schon lange ein günstiger Gebäudeversicherungsprämie geben wenn Rauchmelder installiert sind.
    Gruß

    Kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Hätten Verpflichtungen keinen Nutzen, würde es sie auch nicht geben. Sie sind nun mal in manchen Bereichen, besonders da wo es um Leib & Leben geht, sinnvoll und notwendig.

    Möglicherweise bringst Du es auf den Punkt, da es keine Verpflichtung gibt bringt es wenig nutzen im Vergleich zu den erstehenden Kosten.
    (Menschenleben werden im professionalen Risiko und Safety Management auch in (Geld, Imageverlust usw. )Kosten umgerechnet)

    Gruß

    Kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Zum Thema Autoerstehilfe set.
    Ich denke, dass dieses aus einer Zeit stammt wo Notfallversorgung nicht auf den Level war auf den Sie heute in Mitteleuropa ist.

    Mit dem vorgeschrieben Inhalt, so er überhaupt verwendbar ist, kann mMn bis zum Eintreffen der Profis niemand ein Menschenleben retten.

    Gruß kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Zum Thema Autoerstehilfe set.
    Ich denke, dass dieses aus einer Zeit stammt wo Notfallversorgung nicht auf den Level war auf den Sie heute in Mitteleuropa ist.

    Mit dem vorgeschrieben Inhalt, so er überhaupt verwendbar ist, kann mMn bis zum Eintreffen der Profis niemand ein Menschenleben retten.

    In einem meiner Erste-Hilfe-Kurse wurde vom Ausbilder, sehr treffend wie ich finde, erklärt, dass es bei der ersten Hilfe eigentlich nur eines gibt, bei dem Menschenleben GERETTET wird, im eigentlichen Sinne. Und das ist bei der Herz-Lungenwiederbelebung. Denn damit kann ein quasi-toter Mensch zumindest soweit am Leben gehalten werden, bis der Profi (Arzt) da ist, um zu entscheiden, ob da noch Hoffnung besteht oder nicht.


    Der Druckverband für stark blutende Wunden kommt dann nach einem langen nichts als nächstes. Denn ohne den roten Lebenssaft ist auch schnell nichts mehr mit Leben.


    Alles andere ist nette Kosmetik, hilft den Betroffenen etwas zu beruhigen. Und im schlimmsten Fall, wenn man es doch nicht richtig macht, landet man wieder oben bei der Herz-Lungenwiederbelebung...


    Und beim Rettungsdienst kommt die "Rückspiegelrettung" ja auch nicht von ungefähr... 🤷‍♂️ Bis längere Zeit nach dem Krieg wurden die Patienten einfach nur hinten reingepackt auf einer Liege. Der Fahrer beobachtete den Patienten durch den Rückspiegel und wenn es zu einer Zustandsverschlechterung kam, dann wurde halt schneller gefahren, sofern möglich. 🤷‍♂️


    Aber ich glaube, wir trauen unseren Mitmenschen auf der einen Seite zu wenig zu und auf der anderen Seite erwarten wir auch zu viel. 🤷‍♂️


    Ich merke das regelmäßig, wenn ich mal wieder in meinem Ehrenamt KV-Dienst fahre. Da gibt es durchaus den einen oder anderen Arzt, der Stoßgebete zum Himmel sendet, wenn wir bei einem Patienten raus sind und wieder im Auto sitzen. Warum? Wahrscheinlich, weil wir mal wieder bei einem Patienten mit einem absoluten Bagatellproblem waren. Und wenn wir uns dann über diesen Fall unterhalten, dann stellt sich regelmäßig heraus, dass das Problem des Patienten mit "Großmutters Hausrezept" oder einer durchschnittlich guten Sanitätshelferausbildung auch ohne Arzt hätte geregelt werden können. Aber was für uns Sanis, Rettungssanis, Notfallsanitäter und erst recht Ärzte "Basiswissen" ist, ist für viele mittlerweile schon hohe Kunst.


    Bei der Krisenvorsorge ist es meiner Meinung nach ähnlich. Das zeigt mir die Diskussion hier mittlerweile. Ich selbst nehme mich da nicht aus. Ich sehe mich nicht als durchgeknallten Prepper mit einem Waffenarsenal, mit dem ich eine ganze Privatarmee ausrüsten könnte. Ich habe auch keinen Bunker um das Ende der Welt auszusetzen und ich habe kein Vorratslager, um auf Jahrzehnte mich selbst versorgen zu können... Aber ich habe zusammen mit meiner Frau überall im Haus verteilt diverse Versorgungsgüter und Ausrüstungsgegenstände eingelagert, mit denen wir schon eine ganze Weile über die Runden kämen.


    Ich denke, man sollte, wenn man schon irgendwas zur Pflicht macht, klein anfangen: wie bei den Schweizern zunächst einmal Lebensmittel und Wasser für drei Tage...


    Alle paar Jahre wird das dann angehoben, was man vorhalten soll/muss.


    Es macht keinen Sinn, unbedarfte Menschen quasi aus dem Nichts heraus vor einer scheinbar umlösbaren Aufgabe zu stellen. Mit den Aufgaben wachsen, oder wie hieß das? Macht es vielleicht einfacher.

  • In einem meiner Erste-Hilfe-Kurse wurde vom Ausbilder, sehr treffend wie ich finde, erklärt, dass es bei der ersten Hilfe eigentlich nur eines gibt, bei dem Menschenleben GERETTET wird, im eigentlichen Sinne. Und das ist bei der Herz-Lungenwiederbelebung. Denn damit kann ein quasi-toter Mensch zumindest soweit am Leben gehalten werden, bis der Profi (Arzt) da ist, um zu entscheiden, ob da noch Hoffnung besteht oder nicht.

    Ich habe im EH-Kurs gelernt, dass ich als Ersthelfer den Verletzten erst dann selbst als tot einstufen darf, wenn der Kopf quasi neben dem Körper liegt.


    Viele Leute fürchten sich ja davor, dass sie dem Verletzten durch die Wiederbelebung weh tun könnten.

    Uns wurde im Kurs gesagt, dass es bei der Wiederbelebung auch "Kollateralschäden", z. B. Rippenbrüche, geben kann. Die sind aber - überspitzt gesagt - "vernachlässigbar", weil das Überleben natürlich Prio 1 hat und Rippenbrüche wieder verheilen.

    Think positive, stay negative! :)

  • Also was die "Qualität" von Ersthelferkursen uns angeht und dass die häufig mit erste Hilfe Kursen verwechselt werden, dazu könnte man in der Tat mal nen eigenen Beitrag aufmachen. Ich hab da auch schon Sachen erlebt, die eigentlich eher Menschenleben kosten als retten...


    Mal n ganz anderer Vorschlag um an die Sache heranzugehen: Medienkampagne! Die Rettungsgasse ist das beste Beispiel, schon seit Jahrzehnten vorgeschrieben aber erst seit ein paar Jahren, nach einer intensiven Berichterstattung funktioniert sie (zu 98%)


    Es muss nur ein cleverer Geschäftsmann kommen uns seinen Notvorrat gut bei Lidl und Co platzieren.

    Am besten zu Weihnachten, in einem schicken Karton mit Goldrand und "deLuxe" Prägung.

    Etwas aufgepeppt mit Sekt und Gänseleberpastete dazu n kleiner Gelbrenner, ein paar Kerzen, romantisches Familienfoto on Top und schon kann ich das "3-Gänge-Weihnachts Notfall/Sofort-Menü" für 49€ in die Regale stellen.

    Das Ding ist mehrere Jahre haltbar , perfekt für alle die nicht kochen wollen oder können oder für den Fall dass mal kurzfristig Besuch kommt.

    Dann noch mehrere Varianten in Vegan /Wild/ Lamm/ Rind / Exotisch usw usw.

    Die anderen Diskounter ziehen sofort nach und zu Ostern gibt es die nächste Aktion.

    So kann man fertige Familien EPAs unters Volk bringen ohne was von Vorsorge zu sagen.

    Der clevere Geschäftsmann wird natürlich sofort Galileo und wie die Formate alle heißen einladen, dann veranstaltet man Wettbewerbe in denen der einfache Mann aus diesen Sets kocht oder sie sogar aufwertet usw usw...


    Wäre ne Idee.

    Selber denken macht schlau

  • Am besten zu Weihnachten, in einem schicken Karton mit Goldrand und "deLuxe" Prägung.

    Wäre in der Tat eine coole Idee. Meiner Meinung nach viel zu viele Leute führen sich in den Discountern und Supermärkten vor solchen Festtagen auf, als würde mit Ladenschluss die Welt untergehen...

  • Sehr interessante Ideen sind da bereits im Laufe der Diskussion geboren worden, danke dafür! :)


    Besonders das "Startpaket" für den 18. Geburtstag finde ich eine nette Idee.


    Könnte man auch erweitern, um auch die ältere Generation zu erreichen, indem man ein Startpaket bei Einzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus zur Verfügung stellt. Oder bei allen runden Geburtstagen, dann würden sie auch alle 10 Jahre rotiert.


    Was den Umfang angeht sollte ein Basiskrisenvorsorgepaket nur das Nötigste enthalten. Dann wäre es gut wenn es eigene "Module" gäbe, die man auswählen kann, oder vielleicht auch vorgeschrieben sind, je nach Wohngegend. Wenn mein Haus in einem Hochwassergefährdungsbereich steht, ist zum Beispiel das Modul "Hochwasser" mit Schmutzpumpe, Schaufel, Eimer, Sandsäcke, etc. nötig. Wenn in der Nähe ein Chemiepark steht, dann ein Modul "Chemieunfall" mit FFP2-Masken, APEK-Filtermasken, Kreppband, etc.

  • Die Rettungsgasse ist das beste Beispiel, schon seit Jahrzehnten vorgeschrieben aber erst seit ein paar Jahren, nach einer intensiven Berichterstattung funktioniert sie (zu 98%)

    Ist das wirklich so? Ich habe in Deutschland eher das Gefühl, dass das kaum funktioniert, weil die Strafe für ein Fehlverhalten dahingehend auch vernachlässigbar gering ist. Selbst das Befahren der Rettungsgasse kostet nur 20 Euro oder so?


    Es muss nur ein cleverer Geschäftsmann kommen uns seinen Notvorrat gut bei Lidl und Co platzieren.

    Das ist eine nette Idee, aber wenn das Paket auch nur irgendeinen Anschein von Vorsorge, Prepping & Co. hat, kauft das kaum jemand. Grundlagen des Marketings: Menschen kaufen eine Lösung, nie ein Produkt. Niemand will eine Bohrmaschine kaufen, Menschen kaufen "das Loch in der Wand, damit der Bilderrahmen dort hängt". Deshalb muss man Menschen auch Nutzen und mögliche Ergebnisse mit einem Produkt aufzeigen.


    Da hast du bei Krisenvorsorgeprodukten das Problem, dass viele Menschen hier keine Lösung kaufen wollen, weil sie das grundlegende Problem nicht verstehen oder akzeptieren. Mehrtägiger, großflächiger Blackout? Gab es für die meisten Menschen nie, deshalb wozu ein Blackoutvorsorgepaket kaufen?


    Das ist die große Herausforderung. Man kann natürlich warten, bis weitere katastrophale Naturereignisse eintreten, die hunderte oder tausende Tote in Deutschland fordern, bevor man den Menschen den Nutzen einer Lösung (= Krisenvorsorgepaket) nähergebracht hat. Ich persönlich halte das für fahrlässig, weil es absolut vermeidbare Verletzte und Tote sind.

  • Ist das wirklich so? Ich habe in Deutschland eher das Gefühl, dass das kaum funktioniert, weil die Strafe für ein Fehlverhalten dahingehend auch vernachlässigbar gering ist. Selbst das Befahren der Rettungsgasse kostet nur 20 Euro

    Ja, mittlerweile klappt es zu den erwähnten 98% sehr gut.

    Zu den unterschiedlichen Strafhöhen in AT und den unterschiedlichen Verhalten von Autofahren möchte ich mich als Bewohner der Grenzregion lieber mal nicht äussern.

    Selber denken macht schlau

  • Ist das wirklich so? Ich habe in Deutschland eher das Gefühl, dass das kaum funktioniert, weil die Strafe für ein Fehlverhalten dahingehend auch vernachlässigbar gering ist. Selbst das Befahren der Rettungsgasse kostet nur 20 Euro oder so? [...]

    Hier muss ich mittlerweile eine Lanze für uns Deutsche brechen. Meiner Erfahrung nach funktioniert die Rettungsgasse (im Vergleich zu vor 5 oder 10 Jahren) topp! Bereits bei stockendem Verkehr wird sich entsprechend auf den Spuren nach rechts oder links orientiert und die Rettungsgasse in den meisten Fällen auch schön freigehalten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Und im internationalen Vergleich müssen wir uns denke ich nicht verstecken :smirking_face:

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • Ist das wirklich so? Ich habe in Deutschland eher das Gefühl, dass das kaum funktioniert, weil die Strafe für ein Fehlverhalten dahingehend auch vernachlässigbar gering ist. Selbst das Befahren der Rettungsgasse kostet nur 20 Euro oder so?

    In Norddeutschland meistens mittlerweile: Ja.

    Hängt sicherlich auch von der Tages Form ab, wie viele Berufspendler, Langstreckenerfahrene und/oder ehrenamtliche HiOrg-Angehörige mit ihrem Privatfahrzeug da gerade im Stau stehen.


    Meine Erfahrung: manchmal muss es erst mal wieder jemand vormachen, damit dann auch die anderen es merken "Ach ja, da war ja was"... Aber durch die Aufkleber "Rettungsgasse bilden" in den verschiedensten Formen ist das auch immer wieder sehr viel präsenter als früher.


    Aber ich stimme dir zu, dass in Deutschland die Bußgelder für "Rettungsgasse nicht bilden" bzw. "Unbefugtes Befahren der Rettungsgasse" lächerlich gering sind. Die dürften meinetwegen gerne bei ein bis zwei Bruttomonatsgehältern liegen... Immerhin hängen da im Zweifelsfall Menschenleben dran.

  • Und im internationalen Vergleich müssen wir uns denke ich nicht verstecken :smirking_face:

    Definitiv nicht! Ich habe vor einigen Monaten Youtube-Videos gesehen, da bleiben einem in diesem Zusammenhang die Spucke weg. Da ist selbst die schlechteste deutsche "Rettungsgasse" im Hamburger Berufsverkehr immer noch um Längen besser als das, was man andernorts als Alltag zu erleben scheint.


    Die "Qualität" der Rettungsgasse hängt sicherlich auch davon ab, wie häufig die Person auf der Autobahn fährt. Einmal im Jahr, wenn es in den Urlaub geht? Dann wird es sicherlich nicht so routiniert und selbstverständlich von der Hand gehen und man wird Vorbilder brauchen (einfach auf die Seite ranfahren, wo der Rest ranfährt). Oder ist man jedes Wochenende zweimal auf der Piste oder gar täglich? Das macht schon einen Unterschied...

  • Meine Erfahrungen sind natürlich nicht repräsentativ, da ich nicht oft in Deutschland mit dem Auto unterwegs bin und wenn dann in Bayern. Da ist es mir so vorgekommen als würde das genauso gut oder schlecht funktionieren wie in Österreich.


    Aber gut, soll nicht Thema dieses Threads sein.

  • An unserer Schule gibt es eine Schüler-Sanitäter-AG.


    Ich selber hab mal in einem Physiksaal einen Workshop gehalten, und dabei haben wir mehr zufällig über den Not-Aus-Knopf geredet. Die Kinder waren sehr interessiert, und ich habe dann auch etwas über Stromunfälle oder Notfälle im allgemeinen geredet. War auch gerade irgendein Amoklauf in Amerika, jedenfalls noch vor denen in Würzburg und so.


    Langer Rede kurzer Sinn: Ich glaube ein Schulfach "Notfall", aufgeteilt in Erste Hilfe, Brandbekämpfung, Sicherheit im Straßenverkehr, etc. würde bestimmt auf sehr großes Interesse bei den Schülern stoßen.


    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Ich kenne das aktuell als Wahlpflichtfach in Dorfgrundschulen, dort wird es von den Freiwilligen Feuerwehr vor Ort durchgeführt und hat viel positive Resonanz.

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

  • Ich kenne das aktuell als Wahlpflichtfach in Dorfgrundschulen, dort wird es von den Freiwilligen Feuerwehr vor Ort durchgeführt und hat viel positive Resonanz.

    Bei uns in AUT gibt es - ausgehend aus OÖ - seit einigen Jahren die Bildungsinitiative der Feuerwehren Österreichs - Gemeinsam.Sicher.Feuerwehr (gemeinsam-sicher-feuerwehr.at) um über die Kinder auch den Hausverstand so mancher Eltern wieder etwas zu schärfen ;-)

    ist zwar etwas off-topic, könnte in Grundzügen doch zum Thema passen

  • Also was die "Qualität" von Ersthelferkursen uns angeht und dass die häufig mit erste Hilfe Kursen verwechselt werden, dazu könnte man in der Tat mal nen eigenen Beitrag aufmachen. Ich hab da auch schon Sachen erlebt, die eigentlich eher Menschenleben kosten als retten...

    Erkläre mir bitte den Unterschied zwischen Ersthelferkursen und Erste-Hilfe-Kursen.


    Ich bin Ersthelfer bei meinem Arbeitgeber und musste am Anfang einen 16-stündigen EH-Kurs besuchen und muss seither alle 4 Jahre einen 8-stündigen Auffrischungskurs im Unternehmen machen.



    Meinst du ev. die Sanitäteausbildung?

    Think positive, stay negative! :)

  • Besonders das "Startpaket" für den 18. Geburtstag finde ich eine nette Idee.


    Könnte man auch erweitern, um auch die ältere Generation zu erreichen, indem man ein Startpaket bei Einzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus zur Verfügung stellt. Oder bei allen runden Geburtstagen, dann würden sie auch alle 10 Jahre rotiert.

    :):thumbup: Interessant... genau das hab ich jetzt schon 4 Mal auch außerhalb der Familie mit meiner SchüBox als ein eben spezielles Geschenk gemacht und dafür nur 1 Mal bisher völliges Unverständnis mit eben wie auf meinem beigelegten Zettel vermerkt als dann halt wieder Rückgabe...


    Aber die anderen 3 Male zwar zuerst ein wenig kopfschüttelnd mit O-Ton: "Äh ja... typisch derSchü mal wieder..." erstmal Verwundert aber nach einigem Nachdenken sodann gerne mit Interesse an der Sache doch auch, sogar erfreut über so eine Idee überhaupt und dankbar angenommen...


    Gerade das kleine Packmaß und für eine Person bis zu 20 Tagen ausreichend verwunderten/überzeugten (wow ...passt unter jedes Bett... was sogar 8 Stück oder auch hier mal in nem Thread gelesen den ungenutzten Platz hinter der Küchenbodenblende vorgeschlagen...) und bei zwei verschenkten Boxen zudem mit kleinem Gaskartuschenbrenner (war zudem der Platz da wegen Veggi's keine Fleischdosen enthalten) von mir versehen ein wirklich freudig aufgenommenes Geschenk und für mich/uns mit dem Vorteil damit ein sinnvolles Präsent um die 50 Euro zu haben für Freunde die ja meist ansonsten schon alles haben...


    :/ Sorry vielleicht doch eher OffTopic aber...


    Will damit sagen, die grundsätzliche Idee einer verpflichtenden "Erste-Krise-Essen-Box" würde zumindest auf dem Geschenkmarkt bestimmt funktionieren quasi als ein "ZJVH" Präsentfresskorb bzw. funktioniert im "privaten" Bereich bei uns zumindest schon 3 zu 1 :):thumbup:


    Ob das auch mit einer soweit durchdachten kompletten "Krisenvorsorgebox" funktionieren würde... :/ wird halt mit Taschenlampe & Co schnell zu einer fetten Kiste... und bei z.B. hier bei meiner Box nur vom Packmaß her zu bleiben wären wir bei Sagen wir:

    • 1 Box Nahrung wie gehabt vielleicht so aufgelistet und hiernach ausgewählt
    • 1 Box Flüssigkeit ca. 18 Liter für wirklich gerade mal äußersten Notfall & Erstversorgung
    • 2 Box Materialien wie eben Gaskocher, Wasserbeutel/Aufbereitung, Medizinnotfallsachen/Taschenlampe & Co

    Zwar immer noch dann erst bei gerade mal 4 Boxen die "unter einer Bettseite unterzubringen sind" für uns Alle die sich damit beschäftigen vernünftig und einleuchtend und damit auf einem recht guten Weg aber halt nicht unbedingt mehr bei der "NurEinen" & ja angedachten "VerpflichtetenBox" oder es wäre eben schnell die besagte Kiste mit zwei Meterlänge... vermute genau das ist dem "NichtPrepperdenkendenNormalbürger" nicht zu vermitteln... leider!

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Möglicherweise diskutieren wir hier etwas das sich schon von selbst etablieret hat.


    Wenn der Artikel im Boulevardblatt stimmt haben 60% der Österreicher Lebensmittel für 10 Tag eingelagert.


    https://www.krone.at/2509404


    Gruß

    Kcco

    Gsund bleiben

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