Strompreiserhöhung: Erfahrungen & Austausch

  • wird es nicht komplett geben, aber 50 prozent der pkw könne n problemlos wegfallen, wenn man denn will und entsprechend investiert

    aus DE gesendet....

  • zur Abschaffung des Individualverkehrs.

    Kann ja in Großstädten sogar Sinn machen. Wenn hier bei uns nachts alle 10 Minuten ne U-Bahn fahren würde und es hier an jeder Straßenecke ne Bus- oder Straßenbahnhaltestelle geben würde, könnte bei uns auch ein Auto weg. Würde ich als Auto-Freak nie machen, würde aber theoretisch gehen.

    Aber hier auf dem Land ist die Realität eine andere und da gerade Deutschland abhängig von der Automobilindustrie ist, wird es ohne Individualverkehr nicht gehen - nicht heute, nicht in 30 Jahren.

    Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät...

  • Kann ja in Großstädten sogar Sinn machen

    genau, und deshalb gibt es hier auf dem Land auch die versteckte Überlegung das "platte Land " abzuschaffen. Die Schulen werden geschlossen, der Winterdienst eingeschränkt, insgesamt immer mehr Infrastruktur abgebaut. Alles wird konzentriert. aber vielleicht lohnt dann in vielen Jahren ein ÖPNV der zumindest alle 3 Stunden taktet.

  • landei , das trifft aber nicht für alle Regionen zu. In Süddeutschland ist eher ein anderer Trend zu beobachten. Hier wird das Land sogar intensiv gestärkt. In unserem Landkreis mit mehr als 300.000 Einwohnern wird mehr in die Gemeinden unter 10.000 Einwohner investiert als in die städtischen Gebieten mit mehr als 50.000 Einwohnern. Schulen, Ärztehäuser und ÖPNV werden massiv auf dem Land ausgebaut.

    Wir persönlich leben in einer Gemeinde mit unter 8.000 Einwohnern und haben Grund, Realschule, Gymnasium, Bahnhof, Busbahnhof, Ärztehaus, Einkaufsmöglichkeiten, und ich meine nicht den Tante Emma Laden, sowie Entsorgungszentrum in gehbarer Entfernung. Da ist die letzten Jahre schon viel passiert.

    Aber das ist glaub nicht überall in der Republik so. :frowning_face:

  • wir sind hier mit 1300 Einwohnern noch eine der größeren Gemeinden haben einen Tante Emma Laden (Inhaber geht auf die 70 zu, Nachfolger nicht in Sicht) , eine Grundschule die jedes Jahr aufs neue in Frage gestellt wird. Dafür denkt man aber darüber nach bei Ortschaften mit 2 Kreisstraßen doch eine davon zu schließen weil zu teuer im Unterhalt (eine reicht ja) aber langfristig könnte dann auch die verbleibende Straße zu teuer werden. Der Bus fährt Morgens halb sieben, bringt dann um zwei Uhr die Schüler wieder und abends um 6 geht glaub ich noch was. Ansonsten: schön ist hier, und für meinen Lebensabend wird's noch reichen.

  • In welchem Bundesland bist du denn zu Hause?

    Meine Erfahrung ist: Oft bluten kleine Gemeinden aus, weil jeder gerne einen Laden vor Ort hat, niemand aber diesen betreibt (wirft ja nix ab), jeder gerne ein Kaffeehaus am Sonntag haben will, keiner aber dieses übernimmt (ich will ja Kaffee trinken und nicht ausschenken...).

    Oder gar ehrenamtlich (Bücherei, DAV Bewirtung, Albvereinshütte bewirten, Seniorentaxi beim DRK), was zu tun, ist - und ich rede nicht vom Jugendfußballtrainer - dann ja doch zu viel verlangt. Mir hat es bisher auch nicht geschadet, jede Woche ein paar Stunden im Ehrenamt zu verbringen obwohl ich ganz sicher keine 35 Stunden Woche habe.

    Da ist sich dann jeder Dorfbewohner doch selbst der nächste und arbeitet lieber gerne im gut bezahlten Betrieb in der nächsten kleineren Stadt und am Wochenende sitzt man im Garten und chillt sein Leben, dass ja so anstrengend ist.


    Aber natürlich hast Du Recht landei, das entschärft das Strukturproblem nicht wirklich sondern ist eher Kosmetik.


    (Wer mich von anderen Beiträgen kennt, weiß, dass ich gerne provokant schreibe, dies aber kein Angriff auf andere Leser sein soll sondern in der Sache zum nachdenken anregen soll.)

  • Weitere Beispiele: wie kann es sein, dass vernünftig denkende Menschen im Winter Tomaten usw. kaufen? Wie kann es sein, dass nach wie vor Discounterfleisch für gefühlt 50 ct das Kilo gekauft wird?

    Tja, beim letzten Einkauf gab es Erdbeeren billiger wie im Sommer........

    Ich versteh es nicht und ich versteh noch weniger wer die kauft ?

  • Interessante Querverbindung Stadtwerke und ÖPVN und die Wechselwirkungen beim Energiepreis, dem Nahverkehr etc.


    Stadtwerke am Limit: Für Bürger könnte es bald noch teurer werden - WELT
    Die Stadtwerke sind die Sorgenkinder der heimischen Energieversorgung. Schuld daran ist die toxische Mischung aus den Krisen der vergangenen Jahre, Verbände…
    www.welt.de


    Und auch die Wechselwirkung zum 49 Euro Ticket. Sehr komplexe Gemengelage.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Tja, beim letzten Einkauf gab es Erdbeeren billiger wie im Sommer........

    Ich versteh es nicht und ich versteh noch weniger wer die kauft ?

    Ich zum Beispiel. Für frisches Erdbeereis. Ich kauf sogar das ganze Jahr uber Tomaten.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Na ja, ich spare mir da jede Wertung..........


    Weil meiner Meinung nach, jeder andere eigene Werte hat.

    Der eine braucht Erdbeeren im Winter, der andere die Fernreise jährlich, der nächste 25°C Wohlfühltemperatur zuhause,

    30 Jacken oder jeden erdenklichen Technik oder gar Deko Schnickschnack..........

    Jeder hat doch irgendwo seine Laster.

  • Wir haben vorgestern die Info unseres Stromanbieters bekommen, dass ab März der Arbeitspreis um knapp 140 % steigt. 😳

    Think positive, stay negative! :)

  • Wie viel ist es dann? Ändert sich auch der Grundpreis?

    Was mir an Fachwissen und Intelligenz fehlt mach ich mit (hier könnte ihr Produkt stehen) wieder weg.

    aus DE B/BB

  • Der Arbeitspreis unseres privaten Stromanbieters (EWS Schönau) stieg von 30 auf 46 Cent, also um 53%.

    Der Arbeitspreis der sich aus der letzten Bündelausschreibung der Kommunen in unserer Region ergab, kletterte von 5Cent auf 49Cent, also um 980%.