Der ideale Survival-PKW?

  • Mein Favorit ist ein Nissan Terrano 1, die sind um gute 2000.- zu haben.


    Wiki

  • Mein absoluter Favourit ist definitiv ein alter Audi Quattro,kommt man beinahe auch überall mit durch :Gut:
    Es kommt nicht immer auf die Größe an :rolleyes: Dieses ganze Geländewagen-Gehabe :nono:
    Viel zu viel an Sprit fressen die und so oft ist man nun auch nicht im Gelände unterwegs, als das man einen richtigen Geländewagen brauch.
    Da tut es ein etwas höher gelegter Kombi nun auch, passt viel rein, Leute sitzen bequem und schnell ist man damit auch unterwegs und vorallem fressen die nicht so viel wie die Großen :rolleys:
    Ich würd mich auch schon mit einem alten höhergelegtem 81er Passat zufrieden geben.
    Das ist wenigstens noch ein Auto, wo man selber was raparieren kann, nicht so wie die ganzen Modernen Karren, wo nur noch Plastik und Elektronik ist...:verärgert:

  • Zitat

    Es kommt nicht immer auf die Größe an


    Ich bin jetzt kein Geländewagen kenner. Jedoch haben mir einschlägige Gelädewagen Entusiasten versichert das die kleinen Geländewagen von der Größenordnung Suzuki Samurai wirklich geländegängig sind. Auch wenn meinen Exfreundin z.B. diese Geländewägchen immer als Mädchenjeeps bezeichnet hat sollen die Steigungen und Gelände bewältigen bei denen die Riesendinger schon längst kapitulieren müssen.

  • Zitat von Tyr;5765

    ... das die kleinen Geländewagen von der Größenordnung Suzuki Samurai wirklich geländegängig sind. ..... sollen die Steigungen und Gelände bewältigen bei denen die Riesendinger schon längst kapitulieren müssen.


    Moin.


    Netter Versuch:grosses Lachen:


    Schon mal bei einem echten Gelänge-Fahr-Wettkampf dabei gewesen?
    Wo Freaks mit ihren Hardcore-4x4-Sonstewas antreten und Strecken abfahren wo man schon zu Fuß echte Probleme bekommt?
    Unsere Nachbarn sind Land-Rover-Fans, fahren regelmäßig zu solchen Veranstaltungen und ich war auch schon mal mit. Im harten Gelände nimmt der Defender sich nichts mit dem Toyota. Wenn die beiden nicht mehr weiterkommen, dann fährt ein Jeep Wrangler meistens noch ein Stück. Und wenn der dann hängen bleibt, dann kommt ein Unimog und zieht ihn raus:grosses Lachen:


    Vergiß den Samurai einfach. Ich bin so ein Ding mal eine Woche auf Kreta gefahren. Auch Off-Road. Das ist ein Fun-Mobil aber kein echter Geländewagen. Verbraucht gigantische Mengen an Sprit und hat spartanischen Platz für 2 Leute mit Minimalgepäck.


    Wichtiger als Allradantrieb und fette Reifen ist die Fähigkeit zu Fahren.
    Wer mit einem Auto umgehen kann der kommt auch mit einem R4 fast überall hin. Und wenn es mal wirklich richtig steil wird, dann fährt man eben rückwärts oder packt die Winde aus und zieht die Karre dan Berg hoch.


    Gruß
    chamenos

  • Zitat

    Vergiß den Samurai einfach. Ich bin so ein Ding mal eine Woche auf Kreta gefahren. Auch Off-Road. Das ist ein Fun-Mobil aber kein echter Geländewagen. Verbraucht gigantische Mengen an Sprit und hat spartanischen Platz für 2 Leute mit Minimalgepäck.


    Sollte ehr nur ein Bsp. für die Größenordnung sein. Von Suzuki hab ich nicht die besten Kristiken gehört.


    Zitat

    Und wenn der dann hängen bleibt, dann kommt ein Unimog und zieht ihn raus


    Ich hab auch schon mal erlebt wie sich ein Unimog hoffnungslos auf flacher Ebene im Schlamm festgefahren hat.


    Da half dann nur noch der hier


    [Blockierte Grafik: http://www.doppeladler.com/oebh/pzts06/bueffel1.jpg]

  • Wenn der Schlamm tief genug ist fährt sich alles fest, auch ein Panzer oder Bagger mit Ketten :lachen:


    Aber wer hier?
    Kein Bild vorhanden...

  • Hallo,


    es gibt kein "ideales Geländefahrzeug"... die Ansprüche ans Fahrzeug hängen extrem vom Einsatzgebiet und dem Einsatzzweck ab.


    Ein Suzuki SJ oder Samurai ist auf mitteleuropäischen Waldwegen ein sehr agiles Fahrzeug, durch das niedrige Gewicht kann es andere Schwächen wie Drehmoment, Radgröße oder Bodenfreiheit oft wettmachen. Einen umgeworfenen Suzuki stellt man von Hand mit ein zwei Helfern locker wieder auf die Räder (selbst probiert - unfreiwillig). Ein vollaufgerödelter Patrol oder ein Landcruiser überschreitet locker die 2-Tonnengrenze (eher die 3t ...) und ist ohne technische Hilfsmittel oder ein weiteres Fahrzeug nicht mehr zu bergen. Dagegen ist ein Landruiser nach wie vor das unübertroffene Fahrzeug, um zu zweit und völlig autark mal eben 2.000 oder 3.000km in Nordafrika zurückzulegen, er steht das durch, hat eine bärige 4,2-l-Maschine und lässt sich entsprechend mit Ausrüstung, Zusatztanks etc. beladen.


    Für eine größere Tour (Weltreise oder "Flucht") mit Familie, Hund und komplettem Hausstand einschließlich rollender Werkstatt, Vorräten für Monate und ner Enduro als Beiboot kommt nur ein Allrad-LKW mit 7,5t oder größer in Frage. Klassisches Beispiel sind die Kurzhauber-Mercedes-LKW oder Magirus/Iveco als Hauber oder als Frontlenker. Die spielen alle von der Konstruktion in der 9-12t-Liga und lassen sich (für Inhaber des alten dt. "3er-Führerscheins") auf 7,5t ablasten.


    Die Unimogs leiden i.d.R. an ihrem "legendären Ruf" als Geländemaschine, der ihnen vorauseilt. Viele (Hobby-)Unimogfahrer glauben, dass allein die Tatsache, einen Unimog zu steuern, sie schon durchs Gelände bringt und sind entsprechend hochnäsig unterwegs. Der Unimog hat durch seine Konstruktion einige atemberaubende Fähigkeiten, wie z.B. das Erklimmen einer 80-100cm hohen senkrechten Stufe, um anschließend weiterzufahren, als wäre nichts gewesen. Die Portalachsen verschaffen dem Mog eine Bodenfreiheit von fast einbem halben Meter unter den Achsdifferentialen usw. Aber die Konstruktion mit dem sehr weichen Rahmen und den Schraubenfedern machen den Mog auch zu einer gewaltigen "Schiffschaukel", mit einem großen Wohnmobilkoffer werden Mogs im Gelände fast unfahrbar. Es gibt keine bezahlbaren Unimogs mit modernen Motoren, d.h. die gebrauchten Mogs mit originalem Dieselmotor halten keinerlei Abgasvorschriften ein (max. Euro 1, eher "keine Einstufung"/Schadstoffklasse 0). Das macht sie nur begrenzt alltagstauglich.


    Gute Geländefahrzeuge, denen man die Fähigkeiten ansieht oder die einen entsprechenden Ruf geniessen, sind in einem Krisen- oder Survivalszenario für Privatleute auch nur bedingt nützlich. Man muss damit rechnen, dass solche Fahrzeuge von den aktuellen lokalen Machthabern "eingezogen" werden. Halbwegs neue Allrad-LKW in Privatbesitz werden von Zeit zu Zeit in D deshalb von den Behörden erfasst(man bekommt als Fahrzeughalter einen Fragebogen zugeschickt), um einen Überblick zu haben, was so in privaten Garagen nützliches herumsteht...


    Von daher ist ein äußerlich "uninteressantes" Auto dann sicher die bessere Wahl. Ein alter Golf oder VW Passat, in schneereichen (Berg-)Gegenden sind Autos mit Allradantrieb von Subaru interessant, wie z.B. der Justy, der Legacy oder der Forrester. Derb und recht robust (aber wartungsintensiv, man sollte immer ein paar Ersatz-Steckachsen dabei haben) sind die Lada Niva.


    Ist man allein unterwegs, ist das ultimative Fortbewegungsmittel eine leichte Enduro, etwa eine DR350.


    Um in einem Krisenszenario im Umkreis seiner Wohnung persönlich mobil zu bleiben, dürften Fahrrad, Moped/Roller jeweils mit Anhänger das beste sein. Und für Transporte die in allen Entwicklungsländern bewährten Eselskarren bzw. so lange es Sprit gibt, ein kleiner alter Traktor mit Anhänger.


    Grüsse


    Tom

  • hallo tom,


    gute zusammenfassung, ich möchte hier der vollständigkeit halber (aber wohl eher off topic, da nicht pkw) das atv, bzw. quad nennen. es gibt die dinger in einer hardcore geländeversion mit seilwinde und anhängerkupplung! sie sind klein, wendig und dennoch kann man wesentlich mehr zuladung wie mit einem klasischen motorrad transportieren...


    gruss
    doc

    Erlebnisorientierter Prepper - LH Ultras

  • Zitat von tomduly;5792

    Von daher ist ein äußerlich "uninteressantes" Auto dann sicher die bessere Wahl. Ein alter Golf oder VW Passat, in schneereichen (Berg-)Gegenden sind Autos mit Allradantrieb von Subaru interessant, wie z.B. der Justy, der Legacy oder der Forrester.


    Die Subarus, wollte ich auch gerade empfehlen! Ich hab auch dem Subaru Justy sozusagen fahren gelernt. Verschneite und verschlammte Feldwege bei denen der normale PKW aufgibt schafft er mit seinem zu schaltbaren Allradantrieb. Bei vereisten und noch nicht gestreuten Hängen musste ich im Vergleich zu den anderen PKWs noch nie schieben!:victory:

    Die Technik war sehr genügsam. Nach der Todesansage des Subaruhändlers für Motor und Getriebe sind wir noch weitere 40.000km gefahren, bis der TÜV uns geschieden hat. Getriebe und Motor waren noch ok! :Cool:

    Die Subarus sind sicherlich die günstigste Allrad Alternative die zu 100% alltagtauglich ist. Die „Unauffälligkeit“ und geringe Gewicht sollte man als Vorteil nicht unterschätzen.

    Uns sein wir mal ehrlich, bis wir Afrikanische Straßenverhältnis haben muss noch einiges passieren.:rolleys:

    Gruß
    Nachtfalke

  • Hach, da spielen die Jungs mal wieder mit Ihren Autos :grosses Lachen:

    Ich denke, das ideale Fahrzeug gibt es nicht. Wie bei allen Vorbereitungen kommt es immer auf das zugrunde gelegte Szenario an...

    Wenn man z.B. Argentinien als Szenario zugrunde legt, so ist dort immer wieder von einem 4x4, möglichst mit Bullenfänger zu lesen, mit dem man auch mal eine Strassensperre durchbrechen kann.

    Ich gehe ja grundsätzlich von einem statischen Stellunghalten im Refugium aus. Für den Verlagerungsfall habe ich zwei entsprechende Fahrzeuge zur Verfügung.

    1. Schnelle Verlagerung: Hierfür habe ich einen alten 190er Daimler: absolut robuste Technik, die ich grösstenteils selbst reparieren kann, sehr unauffällig und geringer Neid-Effekt. Ausgerüstet mit Winterreifen und ggf. Schneeketten, dadurch bedingt schlechtwegetauglich. Zuladung 500kg, Reichweite ca. 700km.

    2. Geordnete Verlagerung: Hierfür steht ein MB100 mit dem bereits angesprochenem 240er Dieselmotor zur Verfügung. Noch robustere Technik als der 190er, null Elektronik, gute Bodenfreiheit, für ein Fahrzeug dieser Klasse gute Geländetauglichkeit, fährt mit Diesel, Heizöl und PÖL, null Neid-Effekt, massiver Leiterrahmen mit stabilen Stoßstangen. Zuladung 1.000kg, Reichweite ca. 800km.

    Ping

    [SIZE=2]Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke.[/SIZE]

  • Zitat von Hungergot;5497

    ... wahrscheinlich ein alter 4x4 mit dieselantrieb, aber welcher ? patrol, pajero, gaz oder doch g-modell ?


    Lada Niva


    unverwüstlich. Geländegängig.Günstig.
    No Schikimiki.


    Wenns ein älteres Modell ist - noch besser da kaum Elektronik.

  • Zitat von OCB;8115

    Lada Niva


    unverwüstlich. Geländegängig.Günstig.


    Hallo,


    man sollte allerdings Freude am "Schrauben" haben, denn die Nivas sind alles andere als wartungsfrei. Während ein Golf II nach 15.000km gerade mal nach nem Ölwechsel verlangt, können beim Niva nach der gleichen Laufleistung schon Radlager hin sein, Kurbelwellensimmeringe undicht oder die Wasserpumpe ausgeschlagen sein. Auch neigen die Bremsen zum "gammeln" und dazu undicht zu werden. Im Gelände schert man sich schnell mal ne Steckachse ab, wenn das Auto mal springt und mit drehenden Rädern wieder aufkommt. Ist alles reparabel und die Ersatzteile sind auch nicht soo teuer. Aber man darf sich da keine Illusionen machen und muss schon selber Hand anlegen können. Sonst steht er mehr in der Werkstatt.


    Als Ingenieur finde ich es halt ziemlich ärgerlich, dass in einem Auto dermaßen "lumpige" Teile wie qualitativ schlechte Radlager oder primitive, schnell alternde Dichtungsmanschetten an Radbremszylindern überhaupt verbaut werden. Ein Benz oder Audi fährt meist erst mal 100.000km, bis überhaupt was verschlissen ist. Mein '94er A6, 2.5l tdi hat nun 440.000km auf der Uhr und fährt noch mit dem Originialmotor, der ersten Kupplung, Lichtmaschine, Anlasser, Kreuzgelenken etc. Nach 200.000km waren die Radlager fällig, die Wasserpumpe wird beim Zahnriemenwechsel alle 120.000 mit getauscht, fertig. Ach ja, Auspuff ist auch noch original...haben die damals aus V2A gebaut. Ein verlässliches, haltbares Auto ist auch ein Pluspunkt, was Survival angeht.


    Und: keine Angst vor Elektronik! Die ist im seltensten Fall Schuld an Problemen, wenn es "Elektronik-Probleme" gibt, dann sind in der Regel kaputte Kabel, Stecker oder defekte Geber die Schuldigen, aber nicht die Elektronik selbst. Da wird meist pauschal der falsche verdammt.


    Mein nächstes Auto wird wohl ein älterer Audi A4 1.9l tdi quattro - den gibts nämlich als Diesel mit grüner Umweltplakette, auch so ein "Survivalgesichtspunkt".. Was nützt mir ein Survival-PKW wie ein Lada Niva, wenn ich ihn am Tag X nicht bei mir am Arbeitsplatz habe, sondern 50km entfernt - weil ich mit ihm nicht in die Umweltzone fahren darf...?



    Grüsse


    Tom

  • Ich kann mir eh kein Auto leisten aber wenn ich mir eines als Survival-PKW aussuchen könnte dann einen Kübelwagen http://www.kuebel-klub.de/content.php?item=301


    Der hält was aus und hat die Vorteile des VW-Käfer: Luftkühlung, robuste Technik, keine Elektronik, kann bei manchen Modellen mit einer Kurbel gestartet werden.


    Ist aber sicher nicht so optimal im Winter.



    Gruß


    DosenBurger

  • Zitat

    Ist aber sicher nicht so optimal im Winter.


    Ja in Winter solltem an sich etwas wärmer anziehen.
    Aber der Hauptnachteil von heutigen Kübelwagenbesitzern (und anderen Wagenbesitzern ohne Hardtop) ist das viele Mitmenschen heuten ihrem Frust mit einem Messer an der Verdeckplane ausleben. :Schlecht:

  • Juuu, aber für den Preis müssten noch vier gute Stahlfelgen mit BF-Goodrich drin sein, ansonsten finde ich den für nen Puch doch ein bisschen teuer mit den Km.
    Die Anbauten sind schon mal ganz nett, erhöhen aber den schon im ursprünglichen Zustand hohen Schwerpunkt noch einmal massiv. Wer schon mal einen Puch aufrichten durfte weiss, wovon ich rede. Da bringen die ganzen Sperren nix mehr.
    Dier Ausbau ist allerdings wirklich spitze!
    Wenn da ein Patrol Gr 3.0 als Basis drunter wäre, dann sofort.

    Viele Grüsse

    Obwaldner

    Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    Dieter Nuhr

  • Ich hab als Zweitwagen für auf dem Hof einen Toyota Hilux, komplett reparierbar mit einem Hammer und regulärem Werkzeug (170tkm und läuft und läuft).

    Enjoy