Der ideale Survival-PKW?

  • Yep...ich war schon in St. Petersburg, Moskau und Wladidingsbums...ziemlich nahe zu Kim Jong Un....allerdings nicht für Urlaub, sondern um Freunde zu besuchen.


    Das ist anstrengender als arbeiten :grosses Lachen: Aber jetzt schnell wieder zurück zum Thema.

  • Zitat von monkele;309981

    ...ich war schon...Das ist anstrengender als arbeiten :grosses Lachen:...


    Da kann ich als Trassnik nur resignierend den Kopf schütteln und müde lächeln.
    Hast Du schonmal bei über 40°C im Schatten 12h/d und 6...7d/Wo wochenlang im russischen Kontinentalklimasommer draußen in der Sonne körperlich gearbeitet?



    Um beim Thema zu bleiben. An der Trasse haben wir, bis auf wenige Ausnahmen wie unseren ADK oder die Komatsu-Rohrleger, nur sowjetische Fahrzeuge im Einsatz gehabt. Das war unauffälliger und einfacher bei der Ersatzteilversorgung.

    An der Kennzeichenbefestigung erkennt man die Ernsthaftigkeit eines Offroaders...

  • Genau. Der hat natürlich die modernen Varianten. Die Preise sind allerdings ziemlich gesalzen. Obwohl der Rubel günstig ist. Denke mal, dass der Betreiber sich nicht wirklich bereichert, kann mir vorstellen, was das für ein bürokratischer und logistischer Aufwand ist.

  • Zitat von Rocky;309982

    Da kann ich als Trassnik nur resignierend den Kopf schütteln und müde lächeln.
    Hast Du schonmal bei über 40°C im Schatten 12h/d und 6...7d/Wo wochenlang im russischen Kontinentalklimasommer draußen in der Sonne körperlich gearbeitet?



    Um beim Thema zu bleiben. An der Trasse haben wir, bis auf wenige Ausnahmen wie unseren ADK oder die Komatsu-Rohrleger, nur sowjetische Fahrzeuge im Einsatz gehabt. Das war unauffälliger und einfacher bei der Ersatzteilversorgung.


    Wir haben definitiv ein Kommunikationsproblem...:grosses Lachen:


    Das mit dem anstrengender als arbeiten war natürlich ironisch gemeint....die Jungs waren mir mir nur am feiern und saufen...die wollten mir was Gutes tun...und ich wollte eigentlich nur eine schöne Zeit und die Kultur und Sehenswürdigkeiten anschauen. :grosses Lachen:


    Aber auch das haben wir in den Griff bekommen.

  • Früher oder später werden wir uns wohl von unseren Verbrennungsmotoren trennen müssen. Ich persönlich werde dann nicht traurig sein. Allerdings mag ich an die aktuelle Strategie zur Elektro-Mobilität nicht so recht glauben. Für mich persönlich sind die Reichweiten einfach zu bescheiden. Dazu die große Frage des "Tankens"... Keine Ahung, wie man sowas technisch für den Individualverkehr in den Griff bekommen kann. Ich sehe das nicht.


    Und die Angewohnheit der Autobauer allen möglichen unnötigen elektronischen Klimbim in ihre Autos einzubauen trifft meinen Geschmack auch nicht gerade.


    Nun aber hat sich wohl ein Unternehmen in den USA gefunden, dass einen echten Geländewagen ohne Schickimicki elektrifiziert hat:


    previval.org/f/index.php?attachment/39899/


    Quelle: http://bollingermotors.com/


    Die Leistungsdaten sind nicht übel:


    - 360 PS
    - 640 Nm
    - Reichweite bei großem Akku (100 kWh) beträgt bis zu 320 Km
    - Bodenfreiheit ca. 40 cm
    - Und Federwege von 25 cm


    Da sollte schon was gehen.


    Aber vor allem sieht er ordentlich aus :grosses Lachen:. Also eigentlich sieht er aus wie ein Defender. :verliebt:. Sogar die Karosserie ist aus Aluminium, was ich allerdings eher als Nachteil ansehe...


    Aber sei es drum. Auch wenn die Ottos und Diesels mal weg sind, wird es adäquate Fahrzeuge geben denke ich.

    Dateien

    • bollinger-b1.jpg

      (44,41 kB, 79 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    I feel a disturbance in the force...

  • Mal sehen was er schlussendlich kosten wird.


    Reparatur ist immer so eine Sache. Mechanisch sollten diese Motoren allemal einfacher sein als ein Verbrenner. Selbst die Elektronik sollte sich hier in Grenzen halten.


    Und zumindest theoretisch besteht die Möglichkeit mobil zu bleiben da man ja mit jedem Solarpanel (wenn es ausreichend dimensioniert ist) den Akku laden können sollte.

    I feel a disturbance in the force...

  • Hatte mal nen Youtubevideo gesehen, da hat sich das einer selbst gebaut, aus einem alten T2.
    Er schaffte Sage und Schreibe 50km am Tag und schnell ist anders :-)
    Dafür aber völlig autark. Entschleunigte Lebensweise wird ja wieder modern ;-)



    BTT: Viel Stauraum und große Reichweite sind für einen SurvivalPKW meine einzigen Kriterien :-)
    Farbwunsch: Dunkelgrau matt :-)

  • ..naja.
    Der Radstand ist schon extrem und so ist der Rampenwinkel sehr schlecht. Ebenso der hintere Böschungswinkel auf Grund des langen Überhangs.
    Auf engen Waldwegen kommt man auf Grund der Fahrzeuglänge auch nicht weit.


    Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.

    An der Kennzeichenbefestigung erkennt man die Ernsthaftigkeit eines Offroaders...

  • Dazu kommen der Kraftstoffverbrauch und die Ersatzteilversorgung die ein solches Teil sogar für die normale Verwendung in Mitteleuropa für mich ausschließen.

  • Moin,
    die Ersatzteilversorgung bei den Ami's ist besser und günstiger als für einen normalen Golf.......Unpraktisch bleibt er aber :ehm:


    Gruss , der Kradmelder

    Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile......
    Stop Chemtrails

  • Jo...stimmt schon alles....irgendwie ist er ein wenig zu lang....Höherlegung wäre jetzt nich das Problem.....aber deswegen wird er ja nicht kürzer.


    Die Ersatzteilversorgung ist vorbildlich bzw. bei dieser Art von Fahrzeug, vorausgesetzt er ist gut gewartet, bedarf es nicht so schnell Ersatzteile.


    Für´s Gelände taugt er nicht....da bin ich bei euch.


    Ist ein Ford F-250 mit 6.9l Diesel....allerdings für´s Geschäft.

  • Aber dafür hat er für mich äußerst wichtige Vorteile. PLATZ! Persönlich muss ein Survivalfahrzeug für mich 4 interne Schlafplätze bieten + genügend Staufläche für Kleidung, Nahrung und Ausrüstung. Dafür mach ich auch deutliche Abstriche in der Geländegängigkeit.

    -= NUNQUAM NON PARATUS =-

  • Und was sehen wir wieder? Den einen idealen survial-PKW gibt es nicht. ;-) Nur den für gewünschte Einsatzzewcke brauchbaren...
    der eine braucht Platz, der nächste wenig Verbrauch, ein anderer will unauffällig sein, ein nächster möchte Geländetauglichkeit, wieder ein anderer legt Wert auf EMP unempfindlich... usw.


    Legend

  • Extreme geländegängigkeit halte ich jetzt auch nicht für zweingend nötig.


    Hier der nächste E-Offroader:


    previval.org/f/index.php?attachment/39908/


    Quelle: https://nikolamotor.com/zero


    Wohl eher ein Spaßmobil für Wohlhabende. Aber ab 2018 erhältlich.


    Ich bin gespannt, ob dieser Hype zu etwas führen wird oder nicht. Ökologisch betrachtet sind die E-Mobile auch nicht viel sinnvoller als die Verbrenner. Mal sehen, wann das bei jedem angekommen ist...

    Dateien

    • nikola.jpg

      (45,07 kB, 116 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    I feel a disturbance in the force...