COVID-19: Erfahrungen & Austausch

  • Ich bin im Irrenhaus.

    Sohn hat 39,2, Rotznase, Kopf und Gliederschmerzen. Der war die ganze Zeit zu Hause und deswegen auf der "sauberen" dh unserer Seite der Quarantäne. Also bis 2 Uhr heute Nacht dann fing die scheisse an. Jetzt ist er bei Schwester.

    Die ist dagegen bisher symptomfrei und negativ. Sie hat gleich am Montag ihre Wohnung in Bayreuth gekündigt und meint sie will eh was anderes bzw. Woanders studieren. Auch schon vor Schlüsselklau.

    Ich bin am durchdrehen. Um 8 PCR bei Hausarzt.

    Kleine Kinder - kleine Sorgen, große Kinder - ... :see_no_evil_monkey: Kopf hoch! :gut:

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • Also bis 2 Uhr heute Nacht dann fing die scheisse an. Jetzt ist er bei Schwester. Die ist dagegen bisher symptomfrei und negativ.

    Also ein ganz normaler Infekt unter Geschwistern. Einer schleppts an, der andere hat's dann...


    Das zeigt auch mal wieder: Quarantäne in einem gemeinsamen Haushalt kann nicht funktionieren. Wenn es klappt, liegen die Gründe woanders...

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • Also ein ganz normaler Infekt unter Geschwistern. Einer schleppts an, der andere hat's dann...


    Das zeigt auch mal wieder: Quarantäne in einem gemeinsamen Haushalt kann nicht funktionieren. Wenn es klappt, liegen die Gründe woanders...

    Er hatte keinen physischen Kontakt mit Schwester....Sie haben sich nicht mal die gleiche Luft geteilt.

    Sie OG er bzw wir EG. Er hatte die Wahl zu welcher Partei er wollte.

    Birds aren't real!

  • wir feiern heute Nachmittag Corona Party.

    Es gibt für EG und OG Popcorn, dann schauen wir parallel stranger things und unterhalten uns über Telegramm.

    Birds aren't real!

  • Er hatte keinen physischen Kontakt mit Schwester....Sie haben sich nicht mal die gleiche Luft geteilt.

    Aber ihr wart im gleichen Haus, also keine wirkliche Trennung. Getrennte Räume im gleichen Haus sind keine Quarantäne, solange nicht alle Verbindungstüren mit Folien abgedichtet sind und es separate Zugänge gibt...


    Wer "getrennte" Etagen über das gleiche Treppenhaus betritt und verlässt, lernt auch häufig schnell, woher der Name "Windpocken" kommt...

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • Bei uns an der Arbeit trägt keiner mehr eine Maske. Und es gibt keine Pflicht. Dazu alles in Präsenz, Videokonferenz ist plötzlich wieder doof.

    Pflichtbesprechungen mit knapp 30 Leuten in einem schlecht belüfteten Raum. Davon haben mindestens 2 positive Kinder, aber einen negativen Schnelltest. Bin gespannt, wer in einer Woche sich alles positiv meldet. BA.5 ist aufgrund weiter entwickelter Immunescape Eigenschaften noch ansteckender. Man glaubt es schon fast gar nicht, dass es noch weiter in diese Richtung gehen kann. Da zeigt die Natur uns, was sie alles noch im Hexenkessel hat. Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Wir haben wohl ein Zeitalter der Infektionskrankheiten bzw. der Pandemien. Bin gespannt, wie wir das alles meistern. Irgendwie durch müssen wir ja mit dem ganzen Thema kommen.

    Ich hab so was von die Schnauze voll davon weiss aber nicht wie wir da jemals wieder rauskommen.

    Ich glaube gar nicht. Weil das Virus nicht totzukriegen ist. Leider hat mein Kumpel recht. Der sagte das nun (damals 2020) eine neue Realität anbricht und es kein zurück mehr in die gute alte Zeit 2019 und davor gibt. Ich hatte 2020 noch die Hoffnung, dass es haaresbreit klappt, aber der Zug war schon abgefahren, da hat unsere Regierung noch gesagt Masken bringen nix nur ne Grippe und bleibt in China.


    will man denn politischerseits wirklich da "wieder rauskommen" ?

    Wenn man alle Infektionsschutzmaßnahmen beendet und die Massen in überfüllten 9 € Tickets Bahnen in der Gegend rumfahren läßt, könnte man das als anderes Signal interpretieren. "Bevölkerungs"-Gesundheit juckt anscheind nicht mehr.

    Politisch ist man längst raus mit der jetzigen Öffnung und dem Herunterfahren der Maßnahmen. Und die Menschen in der breiten Mehrheit wollen das so. Das genau hat die Politik auch umgesetzt.


    Das 9Euro Ticket ist eine nette Sache. Hätte ich gerne 2019 oder davor gehabt. Ich persönlich sehe das als eine Art Feldtest. Wenn unter 9€ Fahrtenspaß die Bevölkerung nicht reihenweise in den Krankenhäusern landen, die Dunkelziffer massiv durch die Decke geht und man fröhlich einen Omikron Verteilversuch macht. Soweit war das alles ein voller Erfolg aus der Sicht der Regierenden. Mit der Datenbasis geht man erstmal in den Herbst und regelt mal ein bisschen nach. Hier geht es schon lange nicht mehr um den Schutz aller, maximal noch um den Schutz weniger. Und eigentlich kann man die gar nicht schützen. Die ganze Gesundheitsversorgung und der Schutz ist eine Mischkalkulation. Wenn x% dabei draufgehen guckt man, wieviel kommt nach und wie hoch sind die Kosten für das Gesamtsystem. Liegt das im Rahmen wird nicht weiter gesteuert. Die Einzelperson zählt nicht.


    Ab September sollten ja für neue Impfstoffe von Biontech, Pfeizer und Moderna gegen Omikron Varianten die

    Zulassung beantragt werden.

    Der neue Impfstoff basiert auf BA.1 und BA.5 naja ist schon wieder arg anders und die Wirkung...... erwartet keine Wunder. Aber von Tod und Verderben wird es sehr gut schützen. Aber ein Schutz vor Infektion wird es nicht geben. Am besten man holt sich jetzt den "alten" Impfstoff und dann September den neuen. Der Schutz hält nach wie vor ca. 6 Monate +-.


    Ich wünsche allen Kranken eine gute Besserung!!


    Hier sind sonst welche Leute infiziert, ich kanns teils schon gar nicht mehr richtig zählen.

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Er hatte keinen physischen Kontakt mit Schwester....Sie haben sich nicht mal die gleiche Luft geteilt.

    Luftübertragung durch Luftbewegung im Haus und durch Luftbewegung aus dem Haus raus und durch das andere Fenster rein.

    Habe das unfreiwillig getestet mit Zigarettenrauch. Rauch vom Balkon des Nachbarn zwei Stockwerke unten rechte Hauswand zog durch Luftbewegung um die Ecke und wehte in meinen Computerraum und ich wunderte mich, warum es plötzlich so nach Zigarettenrauch roch.


    Das klappt auch wunderbar mit Corona. Aufgrund der extremen Infektiosität reicht das. Es ist kaum zu glauben, aber es reicht. Das ist zum Mäusemelken.

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Aber ihr wart im gleichen Haus, also keine wirkliche Trennung. Getrennte Räume im gleichen Haus sind keine Quarantäne, solange nicht alle Verbindungstüren mit Folien abgedichtet sind und es separate Zugänge gibt...


    Wer "getrennte" Etagen über das gleiche Treppenhaus betritt und verlässt, lernt auch häufig schnell, woher der Name "Windpocken" kommt...

    Das sind 2 komplette Wohnungen. Das Treppenhaus gehört zum OG, wir im EG gehen hinten raus und rein.

    Futter wird von mir auf die Treppe gestellt, mit FFP3 Maske. Im Treppenhaus ist jetzt im Sommer ein stetiger Luftaustasch sichergestellt. Ausserdem haben wir das Aussetzigenglöckchen. Will jemand in Quarantäne in den Hausflur leutet er/sie/es kurz zur Sicherheit.

    Birds aren't real!

  • Luftübertragung durch Luftbewegung im Haus und durch Luftbewegung aus dem Haus raus und durch das andere Fenster rein.

    Habe das unfreiwillig getestet mit Zigarettenrauch. Rauch vom Balkon des Nachbarn zwei Stockwerke unten rechte Hauswand zog durch Luftbewegung um die Ecke und wehte in meinen Computerraum und ich wunderte mich, warum es plötzlich so nach Zigarettenrauch roch.


    Das klappt auch wunderbar mit Corona. Aufgrund der extremen Infektiosität reicht das. Es ist kaum zu glauben, aber es reicht. Das ist zum Mäusemelken.

    ja dass es so "klappen" könnte vermute ich auch.

    Ich sag immer, wenn einer raucht und man riecht es, kann man sich auch mit dem Viech anstecken

    Birds aren't real!

    Einmal editiert, zuletzt von Apfelbaum ()

  • Das sind 2 komplette Wohnungen. Das Treppenhaus gehört zum OG, wir im EG gehen hinten raus und rein.

    Futter wird von mir auf die Treppe gestellt, mit FFP3 Maske. Im Treppenhaus ist jetzt im Sommer ein stetiger Luftaustasch sichergestellt. Ausserdem haben wir das Aussetzigenglöckchen. Will jemand in Quarantäne in den Hausflur leutet er/sie/es kurz zur Sicherheit.

    Nur zur Sicherheit: Ich weiss auch nicht, wie man es in eurer Situation mit den zur Verfügung stehenden Mitteln besser machen soll, als Du es hier schilderst. Bitte versteh' mich da nicht falsch. Das soll kein Angriff sein.


    Es bleibt: So funktioniert Quarantäne einfach nicht. Es darf *keinen* Kontaktpunkt ohne adäquate Dekontamination geben. Das macht keiner, das ist mir auch klar. Aber daher kommt halt die "Weitergabe"...


    Die Idee, häusliche Quarantäne anders als "Alle rein, Tür zu, alle werden (mit hoher Wahrscheinlichkeit) infiziert, manche erkranken, andere nicht, kann man nix machen..." zu betrachten, ist vor vornherein zum Scheitern verurteilt, bzw. von einem gewissen Maß Glück abhängig. Und in den meisten Fällen ist die "Trennung" noch nicht einmal so gut, wie in dem hier beschriebenen Fall.


    Nicht die Durchführung ist fehlerhaft, sondern das Konzept...

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • ja dass es so "klappen" könnte vermute ich auch.

    Ich sag immer, wenn einer raucht und man riecht es, kann man sich auch mit dem Viech anstecken

    So ähnlich kann man das auch bei " Eau de Toilette" bzw. Rasierwasser feststellen....

    Geht z.B. die Bürotür bei uns auf und es ist jemand der intensiv so ein Wässerchen aufgetragen hat noch draussen auf dem Hof kann man das schon riechen bevor der noch das Büro betritt...

    Je nach Wetterlage und Wind reicht es schon wenn so Jemnad seine Autotür öffnet ( 10m vom Büro weg) und schon wabert die Wolke durch die Gegend. Ähnlich verhält es sich bei Alkoholfahnen - da kann man auch gut auf die Verbreitung der "Luftmassen" schliessen.


    Zu den Schnelltests nochmal :


    Genau dieser Trugschluss das man damit " sicher" eine Infektion feststellen kann hat ja letzte Woche unsere ganze Firma lahmgelegt.

    Die Ansage eines Kollegen " Meine Frau hat es - ich hab mich aber heute morgen negativ getestet" war der Moment wo ich wusste

    " Das geht in die Hose "

    Aus dem Norden von DE bzw. dem Süden von ES gesendet

  • Ich denke inzwischen auch, dass jeder in näherer Zukunft unweigerlich mit dem Mistvieh in Kontakt kommen wird, es sei denn man lebt als Eremit im Wald oder verzichtet anderweitig vollkommen auf den Kontakt zu anderen Menschen.


    Ich habe da eine meiner Meinung nach sehr passende persönliche Meinung eines Virologen auf Twitter gelesen:

    Ich rate zum Pragmatismus: sich schützen (Maske, Abstand, Lüften) wenn man sich in einer Situation unwohl fühlt (hohe Zirkulation, viele Menschen,…), aber auch etwas Lockerheit im Alltag und sich nicht zu viel verbieten aus Vorsicht. Man kann die Infektion nicht wirklich verhindern, aber man braucht ja auch nicht jede mitzunehmen, die sich einem billig anbietet. So würde ich auch bei anderen Krankheiten agieren (insb. Flu!). Und natürlich impfen sobald angeraten– v.a. bei angepassten Impfstoffen.


    Ich hatte leider so einen Extremfall in der Familie: 80jähriger, der knapp 2 Jahre lang trotz Impfung und Booster den persönlichen Kontakt zur Familie, auch Kindern und Enkeln, komplett abgebrochen hat. Keinerlei Sozialkontakte mehr, keine Unternehmungen, hat sich sprichwörtlich eingeschlossen. Vor kurzem an einer anderen Erkrankung gestorben, ohne seine Liebsten noch einmal umarmen zu können… ;(

  • Alles gut. Ich diskutiere gerne unsere Hygienemassnahmen, und bekomme gerne konstruktive Kritik. So kann man Fehler verbessern, manchmal hat man ja eingefahrene Denkfehler.

    wir sind in 2 getrennte Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe um Papa und die Unreinen. Dazwischen liegt ein gut gelüftetes Treppenhaus, dass nur von den Unreinen benutzt wird. Lediglich ich stelle, wenn gerade kein Unreiner im Treppenhaus ist, das Essen mit FFP3 Maske raus.

    Danach dekontaminiere ich mich natürlich nicht. Bei Corona und wenn ich nichts ausser dem Fußboden mit meinen Schuhen berührt habe ist das auch unnötig.

    Wenn ich das uns vor die Tür gestellte schmutzige Geschirr im Bottich reinhole, kommt es sofort in die Spülmaschine, der Bottich wird mit detergenzien gewaschen und ich gebe Isoprop auf meine Pfötchen.

    Ich finde unser Hygienekonzept eigentlich gut durchdacht. Zumindest theoretisch. Und dann schwebt das Viech durchs Fenster vom OG zum EG oder etwas anderes......

    Birds aren't real!

  • Ich denke inzwischen auch, dass jeder in näherer Zukunft unweigerlich mit dem Mistvieh in Kontakt kommen wird, es sei denn man lebt als Eremit im Wald oder verzichtet anderweitig vollkommen auf den Kontakt zu anderen Menschen.

    Ich hatte leider so einen Extremfall in der Familie: 80jähriger, der knapp 2 Jahre lang trotz Impfung und Booster den persönlichen Kontakt zur Familie, auch Kindern und Enkeln, komplett abgebrochen hat. Keinerlei Sozialkontakte mehr, keine Unternehmungen, hat sich sprichwörtlich eingeschlossen. Vor kurzem an einer anderen Erkrankung gestorben, ohne seine Liebsten noch einmal umarmen zu können…

    Wir machen eine pragmatische Mischkalkulation. Einkaufen FFP3, keine Veranstaltungen, kein Restaurant etc.

    Aber wenn nichts akut vorliegt, normalen sozialen Kontakt zu den Kids. Also OG und EG alles zusammen.

    Liegt ein Alarmzustand vor, zb Extreme Inzidenz oder wenn Tochter heimkommt und hat gerade bei einer Corona Erkrankten im gleichen Bett gepennt, kann augenblicklich auf Quarantänemodus umgestellt werden.

    Auch um die Kids zu schützen. Tochter hat sofort selbst Quarantäne gefordert, sie will Papa ja nicht umbringen. Das wäre ein Traume fürs Leben. Übrigens natürlich ist sie weggegangen, draussen gelten ja die normalen gesetzlichen Bestimmungen.

    Aber ansonsten, mit dem Viech müssen wir leben. Und mit normalem Immunsystem würde ich mich impfen lassen, in Räumlichkeiten mit Menschenmassen FFP2 tragen und gut ist.

    Birds aren't real!

  • Lediglich ich stelle, wenn gerade kein Unreiner im Treppenhaus ist, das Essen mit FFP3 Maske raus.

    Danach dekontaminiere ich mich natürlich nicht. Bei Corona und wenn ich nichts ausser dem Fußboden mit meinen Schuhen berührt habe ist das auch unnötig.

    Wenn ich das uns vor die Tür gestellte schmutzige Geschirr im Bottich reinhole, kommt es sofort in die Spülmaschine, der Bottich wird mit detergenzien gewaschen und ich gebe Isoprop auf meine Pfötchen.

    Ich finde unser Hygienekonzept eigentlich gut durchdacht. Zumindest theoretisch.

    Theoretisch ist das Konzept gut. Praktisch schleppst Du mit den Schuhen alles hin und her. Solange die Luft im Treppenhaus vor einem "Gruppenwechsel" nicht zu einem Großteil ausgetauscht wird (Lüften ist nicht automatisch ein Luftaustausch) machen die Schuhe es aber auch nicht mehr viel schlimmer...


    Solange solche regelmäßigen Kontakte (mehrmals täglich) über Flächen, Gegenstände und Raumluft stattfinden, kann man nicht von einer Quarantäne sondern maximal von einem "graduellen Abstand" sprechen, der ein Ansteckungsrisiko zwar leicht vermindert aber über einen Zeitraum von 10 oder gar 14 Tagen eigentlich keinen echten Unterschied zu einem direkten Zusammenleben ausmacht...


    Was aber z. B. in den "sog. Quarantäne- oder Isolierstationen" in den meisten deutschen Krankenhäusern in den letzten zwei Jahren auch nur auf dem Papier strikter gehandhabt wird. In der Praxis fehlen nämlich schlicht Zeit, Ausrüstung und Personaldecke dafür.

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • Theoretisch ist das Konzept gut. Praktisch schleppst Du mit den Schuhen alles hin und her. Solange die Luft im Treppenhaus vor einem "Gruppenwechsel" nicht zu einem Großteil ausgetauscht wird (Lüften ist nicht automatisch ein Luftaustausch) machen die Schuhe es aber auch nicht mehr viel schlimmer...


    Solange solche regelmäßigen Kontakte (mehrmals täglich) über Flächen, Gegenstände und Raumluft stattfinden, kann man nicht von einer Quarantäne sondern maximal von einem "graduellen Abstand" sprechen, der ein Ansteckungsrisiko zwar leicht vermindert aber über einen Zeitraum von 10 oder gar 14 Tagen eigentlich keinen echten Unterschied zu einem direkten Zusammenleben ausmacht...

    Ich gehe jetzt durch Schuhe etc. nicht von einem grösseren Infektionsrisiko bei Corona aus.

    Hast Du da Daten oder Quellen drüber bzw. damit Erfahrung?

    Das soll jetzt nicht aggressiv rüberkommen sondern nur Infoaustausch sein.

    Birds aren't real!

  • Beim Tonnenreinholen Schwurbler (Ex)Freundin getroffen......Sie: Corona ist harmlos! Und heute hat sich rausgestellt, dass die Regierung dass wusste und......(nicht mehr zugehört)

    Da hab ich ihr gesagt, wenn C. harmlos ist, dann geh bitte nach oben und knutsch Sohn ab.

    Irgendwie hatte sie es dann doch plötzlich eilig. Hehehe

    Birds aren't real!

  • Ich gehe jetzt durch Schuhe etc. nicht von einem grösseren Infektionsrisiko bei Corona aus.

    Hast Du da Daten oder Quellen drüber bzw. damit Erfahrung?

    Das soll jetzt nicht aggressiv rüberkommen sondern nur Infoaustausch sein.

    Nein, alles gut. So verstehe ich das auch :-)


    Die Schuhe können sich natürlich nicht anstecken, aber es ist halt ein Übertragungsweg in den "sauberen" Bereich des Hauses. Tröpfcheninfektion heisst eben nicht "nur durch anspucken/anatmen", sondern auch dass die Partikel durch Oberflächenkontakte transportiert werden können.


    Jemand hustet/atment im Flur. Die Partikel sinken zu Boden, werden von Füßen oder Schuhen aufgewirbelt und fliegen fleissig weiter herum und können direkt eingeatmet oder beim Ausziehen der Schuhe auf Hände übertragen werden etc.


    Kaum jemand wird hier ernsthafte Hygieneprotokolle wie z.B. eine Desinfektionswanne am Übergang von "Infiziert" zu "Sauber" haben, oder? Das ist aber einfachster Isolationsstandard, selbst auf Bauernhöfen mit Viehhaltung, wenn mal wieder was "umgeht"...


    "Hygiene" ist irgendwie so ähnlich wie "schwanger". "Ein bischen" gibt es nicht auch wenn solche Binsenweisheiten aus dem ersten Ausbildungsjahr im medizinischen Bereich ja leider wieder in Vergessenheit geraten sind...


    Versteh' mich nicht falsch: Man kann die Virenlast durch viele Maßnahmen (teilweise deutlich) senken. Aber wenn man dabei in der Summe einen gewissen Punkt nicht erreicht, kann man es besser gleich lassen, dann macht man es wenigstens nicht schlimmer...

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • "Hygiene" ist irgendwie so ähnlich wie "schwanger". "Ein bischen" gibt es nicht auch wenn solche Binsenweisheiten aus dem ersten Ausbildungsjahr im medizinischen Bereich ja leider wieder in Vergessenheit geraten sind...


    Versteh' mich nicht falsch: Man kann die Virenlast durch viele Maßnahmen (teilweise deutlich) senken. Aber wenn man dabei in der Summe einen gewissen Punkt nicht erreicht, kann man es besser gleich lassen,

    Naja ich finde ein bisschen Hygiene ist besser als keine.

    Ich versuche halt einen Hygieneschutzwall zu bauen und möglichst viele Löcher zu stopfen. Je seltener mein Mann erkrankt, desto höher ist seine Lebenserwartung. Wenn er C. bekommt landet er eigentlich zu 100 % im Krankenhaus und wahrscheinlich Intensivstation.

    Je seltener das passiert, desto besser.

    Birds aren't real!

  • Der Vergleich mit Schwangerschaft hinkt. Klar ist es bei Risikogruppen wichtiger penibel zu sein, aber falls eine Ansteckung dan doch geschieht, kann die vielfalt dann ggf. Über schwierig aber überlebt entscheiden.

    aus DE gesendet....