Akkuschrauber Akkus als Powerbank

  • Überlege halt, ob das nicht sogar günstiger ist als 18650 einzeln und dann so eine China leere powerbank.


    In 2Ah sollen 5x 18650 stecken. Wenn analog dazu im 4ah dann 10 Stück sind, wäre da ein preis pro 2Ah 18650er von 3 EUR (30 EUR / 10)

  • Ich habe die von Markita, kann dir jedoch nicht sagen was besser bzw. günstiger ist.

    Jedoch kann ich aus der Erfahrung sagen, dass es immer aufgeladene Akkus für diese Werkzeuge bei mir im Haus gibt.

    Daher für mich sehr Sinnvoll !


    Jedoch kommt es auch darauf an, wie viele Geräte du mit dem selben Akku hast bzw. wie viele Akkus.


    Mfg

  • Seit Jahren hab ich dieses (leider sündteure) System aus dem Profibereich:

    https://de.milwaukeetool.eu/systems/m18/

    Dazu verwende ich den Akku-Schrauber, -Winkelschrauber, -Flex, -Staubsauger, -LEDArbeitslicht, und die -Heckenschere.

    Laut IT gibts dazu weitere 165 Geräte und Akkus von 2 Ah bis 12 Ah (Muß nicht unbedingt alles Original sein)

    Es gibts Radio, Baustellenlicht, Kettensäge, Freischneider und was nicht alles....

    Für die Akkus gibts fürs Laden mit 12 Volt im Auto, mit USB fürs Laden vom Handy aus dem Werkzeugakku, und Adapter für andere Systeme von Bosch, Makita, DeWalt, etc.

    Bei der Zusammenstellung muß man halt beachten, daß der 2 Ah Akku am Schlagschrauber etwas mickrig ist und nur kurz damit gearbeitet werden kann. Umgekehrt ist ein großer Akku am kleinen Schrauber etwas unhandlich.

  • Überlege halt, ob das nicht sogar günstiger ist als 18650 einzeln und dann so eine China leere powerbank.


    In 2Ah sollen 5x 18650 stecken. Wenn analog dazu im 4ah dann 10 Stück sind, wäre da ein preis pro 2Ah 18650er von 3 EUR (30 EUR / 10)

    Manchmal sind da nicht mehr Akkus drin, sondern einfach Akkus mit höherer Kapazität...

  • Theoretisch kannst du auch an den Kontakten ein USB Ladegerät mit spannungswandler klemmen. Man müsste sich nur einen Adapter Gießen oder zurechtfeilen.

    Auch mit dem 12v Ladegerät bringst du mich auf eine Idee, ich schraube meines mal auf und schau mal ob da was geht. Akku Messe ich dann auch gleich durch.



    Edit;


    Also, im Ladegerät sehe ich als nicht Pro, keine einfache Möglichkeit zum umrüsten.

    Aber man kann den Akkuanschluss einfach rausschrauben.

    Am Akku liegen die 17-20v an.

    Mit einem hw-384 (USB Ladegerät mit step down Wandler, werde ich wenn meine Bestellung ankommt ein USB Ladegerät zum aufstecken basteln.



    Bilder hab ich gemacht, kommen wenn ich wieder am Rechner bin.

    Einmal editiert, zuletzt von lc911 ()

  • Manchmal sind da nicht mehr Akkus drin, sondern einfach Akkus mit höherer Kapazität...

    Manchmal, aber nicht imemr. Heir sieht man sehr gut, das der 4Ah dicker ist. Wird ja kein leeres gröeßres Gehäuse sein...


    Hatte den aber noch nicht ind er Hand. Im Lidl gab es nur die 2 Ah.


    @ Matteo habe nur den Bosch blau mit 2,6 Ah und sonst noch ein paar ältere Modelle mit anderen Akkus..

    Andere Akkuwerkzeuge habe ich nicht.


    akkuvergleich.jpg

  • Manchmal, aber nicht imemr. Heir sieht man sehr gut, das der 4Ah dicker ist. Wird ja kein leeres gröeßres Gehäuse sein...


    akkuvergleich.jpg

    Ja das stimmt. Was ich eigentlich damit sagen wollte: Die 4x 4000mAh 18650er Akkus sind günstiger als so ein großer Block. Ein ordentliches Gehäuse dazu (mit balancern) und du hast eine Transportable powerbank. Da weißt du was drin ist, ist leichter/ kleiner als ein Werkzeugakku, kannst zur Not auch mal einen Akku entnehmen und ist kompatibeler beim Laden und verwenden.


    Ich habe bosch blau 18v und ebenfalls eine USB lademoglichkeit am Akku. Aber nur zur Not und weil es für 5 Euro im Angebot war. :)

  • Lidl sind 20V d.h. 5x 18650 4000er macht auch >5 eur pro Stück


    Meine letzte Bestellung von

    Panasonic NCR-18650BF Li-Ion Zelle 3,6V 3,35Ah

    hat 5,50 €/Stück gekostet.

  • Da ich mir gestern einen Lidl Parkside Akkuschrauber gekauft habe, hab ich auch nach nützlichem Zubehör geschaut und diese Lampe/Adapter gefunden:

    Das ist ein riesen Forstschritt, da es lange Zeit solches Zubehör wie die Lampe/Handyladeapter nur bei Markenherstellern wie Makita, Bosch usw. gab, nicht jedoch bei den Discounterprodukten.


    Wenn man Zugang zu einem 3D-Drucker hat, kann man natürlich vieles selbst bauen, was auf die Akkus passt, die man bereits besitzt.


    Natürlich muss man über das Innenleben der Akkus ein wenig Bescheid wissen.

    Akkus werden nie ohne Schutzschaltung betrieben. Die BMS-Platine (Battery Management System) schützt den Akku vor Überladung, Tiefenentladung, Überlastung und Überhitzung. Diese mit unter recht kleinen Platinen sind in jeder Powerbank enthalten.

    Bei VWerkzeugakkus können sie im Akkupack selbst oder im Werkzeug/Ladegerät eingebaut sein. Letzteres ist in vielen Fällen so, was auch auch plausibel ist, denn Akkus sind ja vom Hersteller eigentlich nur für den Betrieb im Werkzeug oder Ladegerät vorgesehen. Deshalb kann dieser sich technisch den Einbau eines BMS in jeden Akkupack einsparen.

    Wer selbst baut, muss ggf. eine solche Schutzschaltung einplanen.


    Ein Mittelweg, wenn man nicht in 3D drucken (lassen) kann, ist der Erweb eines passenden Adapters, der mechanischen Zugriff auf die Kontakt des Akkupacks ermöglicht.

    Als Beispiel sei dieser Händler genannt, der auch Adapter für Discounter Akkus im Angebot hat:

    https://www.akkuhalter.de/de/a…l1830-40-schwarz-pla.html


    An die Kontakte, die man so abgreifen kann, schließt man die BMS-Platine an.

    An dieser wiederum den Verbraucher oder, was öfters erforderlich ist, zunächst einen Spannungswandler.

    Hierbei auf die Akku-Spannung und den max. Strom achten, der hinterher zum Verbraucher fließen soll.


    Der Spannungswandler macht z.B. aus 14,4V, 18V oder 20V Akku-Spannung, was man für den Verbraucher tatsächlich braucht.

    Da wären z.B. 13,8V für Kfz-Geräte und Funkgeräte, 12V für IT-Geräte oder 5V wenn man eine klassische Powerbank nachbauen möchte.

    Ihr werdet natürlich entsprechend USB-Buchsen oder KFz-Steckdosen einplanen oder vlt beides. Möglichkeiten hat man ja im Selbstbau einige.


    Eine grobe Skizze über das hier geschilderte Prinzip darf ich aus Gründen der Bildrechte nicht hochladen.

  • Du hast also das Akkupack aufgemacht und reingeschaut?


    Für Infos zu Akkupacks, Adapter und Druckvorlagen wird man übrigens in E-Werkzeugforen fündig :)

    Auch da immer die Frage, wer taut sich den Akku aufzumachen :D

  • Naja 4 imbus Schrauben ;) keine Siegel.

    Im Ladegerät ist nicht all zu viel drinnen.

    Anbei die Bilder.


    Zuerst die Elektronik aus dem Akku und rechts davon der abschraubbare Teil vom Ladegerät

    Unter der Platine hängen die Akkus in Reihe geschalten und Zwischen drinnen an der Platine Festgelötet (& Längliche Lötpunkte auf der Platine Je Ecken und Mitte).

    Der Akku ist selbsterklärend mit Plus und Minus.

    Ladegerät Ohne Anschlussplatte.

  • Den Bildern nach zu urteilen ist nur ein BMS drin. Ob es auch eine Balancerfunktion hat ist so nicht ersichtlich, das lässt sich über das Datenblatt des Schaltkreises herherausfinden. Es ist kein Spannungswandler auf der Platine. Der Laderegler ist im Ladegerät und nicht im Akku.

  • Das sieht nach einem Microcontroller aus der da drauf sitzt. Das wäre für ein BMS schon überdimensioniert. Die Platine wird also vermutlich noch etwas mehr machen. Am Rand sind 6 dicke Lötstellen für die Akkus verbaut. Und genau 6 braucht man für das Balancing von 5 Akkus in Reihenschaltung. Sollten die Lötstellen sogar vernünftig verbunden sein, könnte da tatsächlich ein Balancer mit drauf sein. Denn ohne selbigen wäre das ein ziemliches Wegwerfprodukt. Die Rückseite und die IC Bezeichnung werden da wohl weiterhelfen.

  • KurzschlussKarsten

    Batteriemanagment ICs sind fast immer Microcontroller mit speziellen Funktionen in Chip. Sonderfunktionen kann ich mir da nicht vorstellen. Oben links auf der Platine ist eine Schnittstelle die vermutlich zum abfragen und programmieren der Basisparameter in der Fabrik dient. Die Transistoren würden für einen Balancer ausreichen. Was mir mehr Sorgen macht ist das fehlen großer Transistoren um im Fehlerfall die Verbindung zu trennen. Da auf der Unterseite auch keine sind könnte der Akku überladen oder tiefentladen werden ohne das der Schaltkreis was dagegen machen kann.

    ...könnte da tatsächlich ein Balancer mit drauf sein. Denn ohne selbigen wäre das ein ziemliches Wegwerfprodukt.

    Das würde sich dann mit meinen Erfahrungen bei diesem Händler decken.



    Edit:

    Zum Schaltkreis habe ich noch nichts gefunden. Es ist fast keine Schutzbeschaltung vorhanden. Die Akkuzellen sind normal in Reihe geschaltet und haben nur den Blechstreifen mit dem großen Loch als Schmelzsicherung.

    Einmal editiert, zuletzt von Concideratus () aus folgendem Grund: Erweiterungen wegen neuer Erkenntnisse.