Trinkbeutelrationen selbst gemacht

  • Die gibts da zu kaufen, ist halt beschichtet von innen, muss ja nicht ganz ausgekleidet sein mit Kunststoff.

    "Derjenige, der zu Fuß unterwegs ist und alles dabei hat,

                                                          Um überall bei jedem Wetter zu campen.

                                                                                    Ist der unabhängigste Mensch auf Erden."

                                                                                                                                                                              Horace Kephart, 1904


    Gruß AlienTF/Alex

  • Wir packen jedesmal, bevor wir losfahren PET-Wasserflaschen in die Kühlbox ( ohne die fahre wir nirgendwohin ) und dazu Kühlpads.

    Wenn was übrigbleibt, trinken wir es anschließend zuhause leer.

    Mir erschließt sich der Sinn und Zweck von Wasser, egal ob in Flaschen oder Beuteln, die ewig im Auto "rumfahren" nicht.

    Es ist doch kein Aufwand, sich vor jeder Fahrt eine Flasche mit frischem Wasser ins Auto zu legen.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • [...] muss ja nicht ganz ausgekleidet sein mit Kunststoff.

    Doch, eigentlich schon :/ Papier ist ja nicht luftdicht.

    ---

    [...] Mir erschließt sich der Sinn und Zweck von Wasser, egal ob in Flaschen oder Beuteln, die ewig im Auto "rumfahren" nicht.

    Da gehts darum, dass das im Auto (Rucksack, EDC, etc.) verbleibt, als "immer drin"-Notvorrat.


    Die von mir bestellten Beutel kommen z.B. in Nottonnen für Segler zum Einsatz und sind auch Bestandteil einer Rettungsinsel/boot auf z.B. dem Kreuzfahrt/Containerschiff.


    Da hab ich ja was losgetreten :saint:

    Si vis pacem, para bellum.

    Einmal editiert, zuletzt von Lunatiks ()

  • Mir erschließt sich der Sinn und Zweck von Wasser, egal ob in Flaschen oder Beuteln, die ewig im Auto "rumfahren" nicht.

    Es ist doch kein Aufwand, sich vor jeder Fahrt eine Flasche mit frischem Wasser ins Auto zu legen.

    ist einfach erklärt: oftmals fährt man in Eile los und denkt nicht daran weil keine Prio (wie bspw. wenn man seinen 1j stark blutenden Sohn zu zwei Krankenhäusern fahren muss, weil durch Corona keine OP möglich ist....). Nur mal ein ganz aktuelles Beispiel....

  • oftmals fährt man in Eile los und denkt nicht daran

    Ok, da denke ich nicht dran, daß bei euch einiges anders ist.

    Hier stehen in jedem Hospital, in jeder Bank, Kooperative, in den Ämtern und Öffentlichen Einrichtungen und auch in vielen Büros Wasserspender, an denen sich jeder bedienen kann.

    Das Wasser, das wir uns einpacken, ist für unterwegs.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Trinkwasser kann man zur Langzeitlagerung auch einwecken (Gläser)

    Säfte, Süßmost und Trinkwasser

    hat schon mal jemand "Mylar Beutel" mit Wasser im Schnellkochtopf eingekocht - müsste doch gehen ohne das die platzen da der Druck im Beuel und Schnellkochtopf gleich sein sollten.


    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • Trinkwasser kann man zur Langzeitlagerung auch einwecken (Gläser)

    Säfte, Süßmost und Trinkwasser

    hat schon mal jemand "Mylar Beutel" mit Wasser im Schnellkochtopf eingekocht - müsste doch gehen ohne das die platzen da der Druck im Beuel und Schnellkochtopf gleich sein sollten.


    Keine Ahnung ob das geht, will ich ber mal ausprobieren, einmal mit und einmal ohne Schnellkochtopf.... Kaffe wird auf grund der Farbe Wasserersatzmittel

    "Derjenige, der zu Fuß unterwegs ist und alles dabei hat,

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    Gruß AlienTF/Alex

  • TejuJagua meine Frau durfte mit in die Notaufnahme, ich musste draußen warten. Das Krankenhaus ist abgeriegelt, Automaten geräumt. In ein paar Stunden verdurstet man nicht, aber es ist schon angenehm wenn man was trinken kann.

  • Ich hab vor zig Jahren mal auf der Rückfahrt von einem Festival lange in der prallen Sonne im Stau gestanden. Von den Mengen, die noch auf dem Hinweg vorhanden waren, sind für den Rückweg nur noch ein paar Dosenbier nebst je einer 1,5 Liter PET-Flasche Wasser pro Mitfahrer übrig geblieben.

    Es hat zwar gereicht und verdurstet wären wir so schnell wohl nicht, aber man bekommt doch ein mulmiges Gefühl. Klar, meine gekauften 600 ml sind wahrlich keine Weltmacht, retten 2 Personen aber ggf. über ein paar weitere Stunden.


    Dazu kommt der im Bilderthread besprochene Vorteil im Winter, dass man einen 100 ml Beutel in den Innentaschen am Körper aufgetaut bekommt, was aber schon bei nur einer 0,5 Liter-Flasche eher schwierig wird.

    Si vis pacem, para bellum.

  • zOSh

    wir leben in einem Land, in dem einem NIEMALS etwas zu Trinken verweigert werden würde.

    Die Trinkwasserspender sind weiterhin im Einsatz. Es hat sich nur dahingehend etwas geändert, daß die Einwegbecher jetzt in geschlossenen Spendern sind.

    Oder man hat seinen eigenen Becher dabei, was ich bevorzuge.

    Du kannst hier vor jedem beliebigen Haus klatschen und um Wasser bitten, und du bekommst IMMER Wasser gebracht. Und meist noch einen Stuhl dazu.

    Es gibt auch viele öffentliche Wasserhahnen, wo man sich Wasser abfüllen kann.

    So haben auch die Armen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Wie wäre Einfrieren vor dem Vakuumieren? Das Wasser vorher abkochen / mit Micropur konservieren, in Plastikdosen einfrieren und dann aus den Dosen entnehmen und vakuumieren. Das habe ich jetzt selbst noch nicht ausprobiert, sollte aber meiner Meinung nach funktionieren. Ich werde es bei Gelegenheit mal testen.

    Einmal editiert, zuletzt von PreppiPeppi ()

  • Wie wäre Einfrieren vor dem Vakuumieren? Das Wasser vorher abkochen / mit Micropur konservieren, in Plastikdosen einfrieren und dann aus den Dosen entnehmen und vakuumieren. Das habe ich jetzt selbst noch nicht ausprobiert, sollte aber meiner Meinung nach funktionieren. Ich werde es bei Gelegenheit mal testen.

    Zum Dosieren der Füllmenge eine Überlegegung wert. nur ziemlich Zeitintensiv.

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    Gruß AlienTF/Alex

  • Nehmt doch einfach ein paar Beutel für Eiswürfel, die sind rund und können nach dem Einfrieren aus ihrer Hülle genommen werden und in einen anderen Beutel gefüllt, bis das entsprechende Mass für dich erreicht wurde. Dann schnell einvakumieren und fertig. Beim auftauen bildet sich eine kleine Luftblase, da das Eisvolumen größer ist als das Wasservolumen.

    So die Beutel mit Wasser herzustellen und verschließen, würde nur unnötige Arbeit und eine Panscherei ergeben. Außerdem sind die Vakumierbeutel dicker und haltbarer als normale Eingefrierbeutel.

    War nur so eine Idee von mir, brauchen tu ich das wirklich nicht.

  • Hallo AlienTF,


    Hast du mal in die Produktbewertungen/Fragen zu deinem Link geschaut? Anscheinend sind diese Beutel nicht zum Vakuumieren geeignet!


    Gruß

    bosselerodr

  • Ne, da habe ich nicht nach geschaut.

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    Gruß AlienTF/Alex

  • Alukaschierte Beutel gibt's bei vakuumtuete.de.


    Nicht extrem billig, aber funktionieren tadellos!

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • wir leben in einem Land, in dem einem NIEMALS etwas zu Trinken verweigert werden würde.

    ...

    Du kannst hier vor jedem beliebigen Haus klatschen und um Wasser bitten, und du bekommst IMMER Wasser gebracht. Und meist noch einen Stuhl dazu.

    ...

    Mein Eindruck ist, dass je "ärmer" die Leute dran sind, desto gewillter sind sie, ihre wenige Habe noch zu teilen.

    Ich vermute, dass sie nach dem Motto leben "Heute kann ich jemandem helfen, morgen bin ich dann vielleicht froh, wenn mir geholfen wird."


    Bei uns (Schweiz) gönnen wir uns ja kaum die Luft zum Atmen. Jeder hat Angst, auch nur ein klein wenig von seinem Besitz zu verlieren.

    Da möchte ich nicht erleben müssen, wie sich der Europäer in einer Krise verhält.
    Ausnahmen gibt es gottseidank ja immer wieder.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Zu dem Thema abgeben halte ich mich mal zurück... als hier mal ein Nachbar eingezogen ist, schon länger her ist dieser rüber gekommen und hat nach Zucker gefragt, ich habe ihm welchen gegeben, meinte aber zu ihm nur ungern.


    zig jahe Späte ist ein anderer nachbar bei mir angetaumelt, auch da war ich am anfang nett und habe was gegeben,

    bis mir nachher aufgefallen ist, das der mich auch noch beim betteln verarscht:cursing: hat, und genau , darum gebe ich ungern.

    Wenn du glück hast kommen se wirklich nur dann, wenn se was brauchen, wenn du pech hast zahlen se nicht mal Miete.


    Andersherum bin ich als kind mal mit einem Hund von einem Stadtrand zum anderen gelaufen, es fur kein Bus, da es Sonntag war.... an einem Kiosk habe ich dann gefragt, ob die wasser für den Hund haben, und ich sollte denen dann eine Flasche abkaufen.... na toll grad so viel geld für die Busfahrkarte dabei und an einem Kios im Hochsommer Wasser kaufen müssen ... da feht die Relation.

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    Gruß AlienTF/Alex

  • Da gebe ich dir Recht. Zwischen "helfen" und "sich verarschen lassen" ist manchmal nur eine sehr dünne Grenze.


    Es kommt natürlich auch darauf an, um welche Hilfe es genau geht.

    Jemandem das von TejuJagua erwähnte Glas Wasser oder etwas Zucker würde ich niemandem verwehren. Kostet schliesslich ja nicht viel beim ersten Mal.

    Aber 1000 Fr. würde ich auch nur sehr wenigen Personen einfach so ausleihen.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-