7 vs. wild - Youtube - Fritz Meinecke

  • Ich war auch mal ein paar Wochen auf Panama. Mir ist die dauernde Feuchte in Erinnerung geblieben und wirklich heftiger Regen (die Tropen haben andrer Gewitter in petto als das was es bei uns so gibt, sowas hatten die Teilnehmer bisher noch nicht). Außerdem kenne ich das, dass man völlig schlapp ist und sich dort zu nix aufraffen kann. Ging mir auch so.


    Spannend wird sein, wie die Leute mit ihren Wunden zurecht kommen werden, da sehe ich eine gewaltige Gefahr.


    Wie man da so unvorsichtig sein kann verstehe ich nicht. Außerdem hätte ich z.B. in Knossis Fall mit dem Fuß unbedingt den 1. Hilfe Kram benutzt und das desinfiziert und verbunden. Punktabzug? Drauf gepfiffen!


    Aber auch die diversen Wunden der anderen können Probleme bereiten.


    Keiner hat bisher am Feuer was getrocknet, z.B. mal die eigenen Füße!


    Spannend fand ich die geflochtene Palmblattmatten von Sabrina. Das sah wirklich cool aus. Wenn eh Vollmond war, warum sich da nicht mal abends 3-4 Stunden hin hocken und sich da ein Dach flechten? Ich hab aber eh den Eindruck, dass die sich vorbereitet hat. Zumindest kannte sie den Palmwedeltrick fürs Dach und Palmwedelflechten lernt man vermutlich auch nicht rein intuitiv.


    MfG

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

  • Ich fand es absolut bescheuert mit Outdoor-Stiefeln aus dem Heli ins Meer zu springen, dann aber in Flip Flops durch den Dschungel zu stapfen. Ist natürlich megagefährlich - aber genau die Kandidaten haben keine Probleme mit feuchten Füßen.

    Bei Fritz sah das ja echt übel aus...

    Das mit den geflochteten Palmenblätter bei Sabrina fand ich auch gut, das war die selbe Technik die in einem Behind the scene Video von Tom McElroy gezeigt wurde. Aber ich denke Sabrina wird die Erste sein die geht - schon in früheren Videos von ihr war rauss zu hören das sie einen sehr engen Familienbezug hat, bei ihr wird das Heimweh zum Problem - und der Splitter im Nagelbett, das wird ja schon im Intro gespoilert.

    Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät...

  • Während ich bei der 1ten Staffel noch relativ viel schaute fehlt mir bei der aktuellen Panama Geschichte die Motivation. Muss zugeben dass ich bisher keine einzige Folge vollständig gesehen hab, während der letzten (8) schlief ich glatt nach wenigen Minuten ein ... Möchte an dieser Stelle betonen dass ich weder Outdoorspezialist bin was Dschungel od. tropische Küste betrifft, noch verfüge ich über einschlägige Erfahrung in diesem Umfeld. Maße mir auch nicht an dort irgendwie eine bessere Figur als die Kandidaten abzugeben, Kritikpunkte gibt's dennoch. Die Serie ist zweifelsohne clever und professionell aufgezogen, der ganze Hype drum herum scheint dennoch übertrieben. Wer die ultimativen Survivaltricks und Tipps erwartet wird gründlich enttäuscht, als outdooraffiner Zuseher bleiben viele Erwartungen unerfüllt da leider überwiegend Belanglosigkeiten, Gelaber und Dramatik zu unbedeutenden Problemchen gezeigt werden.


    Hab mich gefragt was ich daraus als Backpacker, Bushcrafter oder jemand der sich mit Krisenvorsorge beschäftigt mitnehmen kann, generell sind dies 2 Punkte:

    1/ So wie bei der 1ten Staffel ist auch diesmal auffällig dass sämtliche Kandidaten mehr oder weniger Probleme mit der Einsamkeit haben was entweder direkt angesprochen oder aus dem ein oder anderen emotionalen 'Zusammenbruch' hervor geht. Bilde mir ein gut mit dem Alleinsein zurecht zu kommen, auf meinen Solo-Wandertouren abseits ausgetretener Touripfade begenet man täglich mind. 1-2 Leuten und Einsamkeit infolge Abgeschiedenheit kommt bei mir so gut wie nie auf da ich an solche Situationen gewöhnt bin. Trotzdem weis ich nicht wie ich z.B. nach einer Woche in einer abgelegenen BOL, einem Bug-Out-Camp, in einem Prepperbunker od. Prepperkeller reagieren würde wenn dabei übliche zwischenmenschliche Kommunikation od. Smartphone, Radio od. Fernseher komplett fehlen? Bin mir sicher dass es für viele eine unangenehme Überraschung gibt die sich im Zuge einer stressbehafteten reellen Krisensituation völlig auf sich gestellt in einer ebensolchen Location wieder finden ... Gehe davon aus dass unter diesen Umständen 98% in einer Kleingruppe besser aufgehoben sind und ein soziales Umfeld das eigene Durchhaltevermögen massivst verbessert womit ich die üblichen One-Man Prepperkonzepte in Frage stelle!


    2/ Kandidaten mit Outdoorerfahrung wie z.B. Fritz oder Otto 'performen' per se nicht unbedingt besser als jene denen ich weniger od. keine Erfahrung zuschreiben würde. Auffällig ist dass etablierte Techniken sträflich vernachlässigt werden wie man sie z.B. in einschlägiger Survivalliteratur, in militär. Ausbildungsinstruktionen oder div. Expertenmeinungen aus YT od. TV vorfindet. Witterungsschutz/ Shelter wird eine der höchsten Prioritäten eingeräumt - der Unterschlupf v. Fritz und Otto ist nach 2 Tagen genau so rudimentär aus wie jener von Sascha od. Joris, obwohl erstere das nicht nur besser wissen sondern bei der Fülle an Baumaterial auch besser hinbekommen sollten. Positiv überrascht hat mich Knossi: Mit der ein oder anderen intuitiven Idee erzielte er ähnliche Ergebnisse wie die Szeneerfahrenen und er reagiert recht flexibel auf Problemstellungen. Knossi und Joris scheint ihr frohes Gemüt zu Gute zu kommen, während andere die eigene Haderei beinahe lähmt bleibt deren Kopf frei um sich bietende Gelegenheiten zu nutzen und sie hatten bis dato genau so viel Energie die Sache zu Ende zu bringen wie die 2 erfahrenen Kandidaten. Das entsprechende Mind-Set ist wesentlich um Ausnahmesituationen bewältigen zu können, wenn man nicht dran glaubt was durchzudrücken und auszustehen wird man dies wahrscheinlich auch nicht schaffen ... Survival beginnt genau so im Kopf wie die Überwindung einer Krisen- od. Katastrophensituation!


    Hoffe nach wie vor dass alle 7 durchhalten und würde mich über den ein oder anderen alternativen Lösungsansatz vor allem aus der Ecke der 'Newbies' freuen. Wer wie ich auf ein paar Kniffe hoffte ist bis dato ziemlich leer ausgegangen. Per Zufall (YT Videovorschlag) stieß ich auf unkonventionelle Reactions von Thomas Gast: 'Der Legionär' pflückt sich kurze Szenenauschnitte und gibt dazu seine erfahrungsbasierten Erklärungen und Praxistips ab. Welch angenehmer Überraschungseffekt, da kommt so einiges an fundiertem Know-How rüber und Lernwillige mögen da mal rein gucken, die Clips sind nicht übermäßig lang:


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    In einem 'Behind the Scenes' gibt der Survialexperte Tom McElroy super Tips, in einer anderen Reaction zerpflückt ein Paramedic und EH-Ausbildner das komplette Rettungskonzept von '7 vs Wild' und bezeichnet es als dilettantisch, uvm. - nicht jede Reaction ist automat. nur seichte Unterhaltung. So wie in der ersten Staffel wird auch diesmal der Wildnisbegriff überstrapaziert, die vermüllten Strände sind augenscheinlich erkennbar, offensichtlich musste das Produktionsteam ein kl. Patroullienboot abstellen um lokale Fischer davon abzuhalten die Spots der Kandidaten anzufahren, usw. Naja, abgelegene Wildnis stelle ich mir etwas anders vor :winking_face: Der Erfolg gibt den Machern recht, wer erreicht mit einem Outdoorthema schon Millionen Klicks und dies im deutschsprachigen Raum. Für meinen Geschmack sind da viele Narzisten mit Geltungsdrang am werkeln, denke ich werde da weiterhin wohl eher sporadisch reinschauen ...

    Einmal editiert, zuletzt von bugikraxn ()