Anschlag auf Infrastruktur geplant? Großeinsatz in Prepper-Szene

  • Diese Menge bezieht sich auf viele Personen und mehrere Tausend Schuss Munition sind für einen Sportschützen absolut üblich.

    Wieviel Patronen verbraucht ein normaler Sportschütze pro Training ?

  • Windrose


    Es kommt da auf die Disziplin(en) an, die ein Schütze trainiert.


    Ich habe vor Jahren als sehr aktiver Schütze an einem intensiven Trainingstag Kurz- und Langwaffe(en) schon mal schnell 300/500 Patronen verschossen.


    Das nimm mal einfach x4...dann bist du schnell bei 1000-2000 Patronen im Monat.


    Jagdlich verbrauche ich ca. 500 im Monat.

  • Wieviel Patronen verbraucht ein normaler Sportschütze pro Training ?


    Ich habe vor Jahren als sehr aktiver Schütze an einem intensiven Trainingstag Kurz- und Langwaffe(en) schon mal schnell 300/500 Patronen verschossen.


    Das nimm mal einfach x4...dann bist du schnell bei 1000-2000 Patronen im Monat.


    Jagdlich verbrauche ich ca. 500 im Monat.

    Dem entspricht auch in etwa mein Verbrauch. Beim jagdlichen ist es etwas weniger, aber da kommt auf die Gelegenheit an.

  • Wie kommt die Zahl 500 zustande?

    Ich dachte immer, bei der Jagd ein Schuss ein Treffer.

    Bin aber Laie.

    Üben ist das Zauberwort!

    Nur ein geübter Jäger kann waidmännisch und ohne Quälerei das Wild erlegen.

    Da geht man z.B. ins Schießkino oder auf den Wurfscheiben Schießstand.

  • Wie kommt die Zahl 500 zustande?

    Ich dachte immer, bei der Jagd ein Schuss ein Treffer.

    Bin aber Laie.

    Kollege im Büro ist Jäger, den hatte ich heute mal gefragt womit er denn so loszieht.

    Maximal 3 Magazine mit je 4 Schuss.

    Wobei er selten mehr als 5 Schuss verbraucht.


    Zuhause hat er eine angebrochene Schachtel und zwei volle Schachteln á 50 Schuss.

    Laut seiner Aussage hatte er noch nie mehr als 250 Schuss gleichzeitig auf Lager.

  • Bitte sag uns, daß das ironisch gemeint ist.

    Kein bisschen!


    Alle die da Daumen hoch drücken, können sich ja mal anschauen wie es in anderen Ländern läuft, wo die Medien, bzw. deren Besitzer die Politik bestimmen.


    Italien ist da ein gutes Beispiel. Als Berlusconi noch >80% der italienischen TV Sender unter Kontrolle hatte und die seinen ganzen Schwachsinn rund um die Uhr gesendet haben.

    Schwups, ist man Präsident...


    Aber auch andere Länder ohne unabhängigen Sender haben ähnliche Probleme.


    Was passiert, wenn jemand die fast vollständige Kontrolle darüber hat, was gesendet wird, sieht man aktuell in Russland: Die Menschen glauben den Unsinn den Putin verbreitet - weil sie es nicht besser wissen und sich nicht mehr unabhängig informieren können.


    Aber es wundert nicht nicht, dass Teile der Prepper-Szene damit ein Problem hat.

    Der böse Staat usw.


    Daher auch der Hang zu Waffen (auch wenn offiziell nur zur Jagd oder als Sport): mangelndes Vertrauen in den Staat.

  • [...]

    Zuhause hat er eine angebrochene Schachtel und zwei volle Schachteln á 50 Schuss.

    Laut seiner Aussage hatte er noch nie mehr als 250 Schuss gleichzeitig auf Lager.

    Nun, ich habe mittlerweile 3 aktive Jäger im näheren Bekanntenkreis, alle wohnhaft und tätig am Land. Und warscheinlich genau deshalb haben die auch mehr Munition im Tresor, damit sie nicht für jede einzelne Schachtel in die nächste City zum mitunter einzigen Waffen- und Munitionshändler fahren müssen (um dann, wenn der genau die benötigte Sorte gerade nicht auf Lager hat, unnötig Zeit und Sprit verballert und mit leeren Händen nach Hause zu fahren).


    Online bestellen ist möglich, aber aufwendig und daher auch teuer. Bei Hermes z.B. muss der Paketbote eine entsprechende Schulung absolvieren, die Sendungen müssen vom Versender gesondert verpackt und gekennzeichnet werden, die Abgabe darf nur gegen Ausweis an den tatsächlichen Empfänger erfolgen und sicher noch einiges, was ich mittlerweile vergessen habe oder dazugekommen ist. Abgesehen davon kostete schon in den Nullerjahren ein solches Paket dann auch gut das dreifache dessen eines regulären Pakets, das wird heute nicht wirklich günstiger geworden sein.


    Wie man ausserdem hier im Thread sieht, haben die meisten der hier aktiven Jäger auch was mehr an Munition zuhause - vermutlich wirds da schon auch so sein, dass die Vorräte dann aufgestockt werden, wenn die benötigte(n) Sorten gerade im Angebot sind, ein geplantes Jagdereignis oder ein "Übungsschießen" ansteht.


    ----


    [...]

    Aber es wundert nicht nicht, dass Teile der Prepper-Szene damit ein Problem hat.

    Der böse Staat usw.

    Das sehe ich durchaus differenziert - unsere "3.te Gewalt" hat bekanntermaßen 2015/16 auch ordentlich Meinungsmache betrieben. Ich erinnere mich da dezidiert z.B. an die "alles Supi Silvester in Köln"-Nachrichten, wo dann Tage später die Wahrheit ans Licht kam - die Medien dann aber weiterhin versuchten, die Vorfälle herunterzuspielen.

    [...]

    Daher auch der Hang zu Waffen (auch wenn offiziell nur zur Jagd oder als Sport): mangelndes Vertrauen in den Staat.

    Das ist schon sehr pauschal und zudem auch vorurteilsbehaftet. "Meine" Jäger z.B. hatten die Wahl, entweder selbst einen Jagdschein zu machen um die Waffen des Vaters/Opas sowie auch das Jagdgebiet behalten zu können, oder beides ist weg. Ein anderer kam über die Fischerei dazu, weil das Jagdgebiet sonst an einen Auswärtigen gegangen wäre. Allen gemein ist, sie haben erst zu preppen begonnen, nachdem sie Jäger geworden sind ^^


    Ich bin übrigens Waldbesitzer, ausserdem habe ich leider auch schon 3x Viecherl angefahren. Als Waldbesitzer bin ich froh, dass der Tierbestand ohne die großen Beutegreifer eben von Jägern reguliert wird, ausserdem betreiben die ausnahmslos auch mehr Gehegepflege, als dass sie aktiv Tiere töten.

    Wiederum als Autofahrer, der das von mir angefahrene Tier nicht gerne leiden sehen möchte, bin ich dem Jäger, der da Nachts um 2 Uhr von der Polizei verständigt wurde und asap anrückte um das arme Viecherl von seinem Leid zu erlösen, dankbar.



    Und speziell dazu

    [...] mangelndes Vertrauen in den Staat.

    stelle ich fest

    [...]

    Hab bisher Lebensmittel für einige Wochen eingelagert und viele kleine Helferlein, die einem im Notfall helfen können.

    dass dein Vertrauen in den Staat offenbar auch nicht ganz so unerschütterlich ist :upside_down_face:

    BY/DE

    Si vis pacem, para bellum.

    3 Mal editiert, zuletzt von Lunatiks () aus folgendem Grund: Auf zweiten Post auch geantwortet und selbige eingefügt.

  • Alle die da Daumen hoch drücken, können sich ja mal anschauen wie es in anderen Ländern läuft, wo die Medien, bzw. deren Besitzer die Politik bestimmen.

    Och, da brauchen die gar nicht in andere Länder zu schauen. Bitte mal recherchieren, wer da so in den Vorständen der großen Medienunternehmen sitzt und welche Partei(en) Besitzanteile woran haben.

    Daher auch der Hang zu Waffen (auch wenn offiziell nur zur Jagd oder als Sport): mangelndes Vertrauen in den Staat.

    Da gehe ich mit. Ein Staat ist immer nur so frei, wie sein Waffengesetz. (Gustav Heinemann) Lässt also tief blicken.

    Was passiert, wenn jemand die fast vollständige Kontrolle darüber hat, was gesendet wird, sieht man aktuell in Russland: Die Menschen glauben den Unsinn den Putin verbreitet - weil sie es nicht besser wissen und sich nicht mehr unabhängig informieren können.

    Absolut korrekt. (keine Ironie). Funktioniert bei uns ja seit 2015 / ´19ff auch blendend.

  • Möchte ebenfalls noch mal eine Meinung zur Munition und Waffen als Jäger geben.


    Grundsätzlich ist es so, dass man als Jäger keine Beschränkung in der Anzahl der Langwaffen hat.(vorausgesetzt da hat sich Nichts geändert was mir entgangen ist)

    Nur weil ich 10 Gewehre habe, macht mich das ja in dem Sinne nicht gefährlicher, da ich sowieso nur eines bedienen kann. Ggf. ein zweites als Backup.


    Kurzwaffen sind auf zwei Stück begrenzt, wobei man sich mit Erlaubnis mehr zulegen darf. (z.B. man hat zwei großkalibrige Kurzwaffen und braucht jetzt ein kleines Kaliber für die Fallenjagd)


    Zur Munition:


    Wie schon erwähnt ist hier die Menge auch nicht begrenzt. Wieso auch? Ähnliches Problem wie mit den Langwaffen. Nur weil ich 100.000 Schuss habe, macht mich das nicht gefährlicher als mit 100 Schuss.


    Jagdlich Verbrauche ich z.B. auch sogut wie nichts. Da ich wenig Gelegenheit auf Ansitz habe und bei Drückjagden mit meinem Hund durchgehe. Dort musste ich z.B. noch nie einen Schuss abgeben und mittlerweile überlege ich mit der Saufeder los zu ziehen.


    Mit der Munition verhält es sich aber ähnlich wie mit Konserven einlagern.

    1. Gibt es immer Staffelrabatte, also kauft man mehr

    2. Sind die Munitionspreise in der letzten Zeit - wie alles - extremst angestiegen und hier macht Vorratshaltung definitiv Sinn.

    3. Gibt es auch hier zu dem Preisanstieg Lieferengpässe. Freunde von mir bekommen teilweise gar keine Munition mehr.

    4. Wenn ich z.B. mit meiner Flinte auf den Schießstand gehe, dann gehen da auch mit Trap und Skeet Stand ohne Probleme 150 Schuss an einem Tag durch. Gehe ich also nur 6x im Jahr sind das ebenfalls 900 Schuss. Das entspricht ca. 4 Kartons.


    Jetzt könnte man noch argumentieren, dass jemand ja viele Waffen und Munition hortet um andere auszustatten. Ist in meinen Augen auch hiernrissig. Ich glaube niemand hat 15 Mann hinter sich die nur darauf warten im Notfall ihre Ausrüstung zu bekommen.



    Fazit: Als Jäger würde ich sagen sind mehrere Tausend Schuss viel, aber nicht extrem.

    Als Sportschütze (der ich nicht bin) sind mehrere Tausend Schuss im Endeffekt gar nichts.


    Jetzt anzufangen die Menschen auf kleine Munitionsmengen zu begrenzen und im besten Falle zu verpflichten ihre Waffen und Munition extern zu lagern, erinnert mich erstens an die DDR und hat mit meinem Verständnis von unserem Staat im Sinne von Freiheit und Liberalität nichts zu tun.

  • dass dein Vertrauen in den Staat offenbar auch nicht ganz so unerschütterlich ist

    Mein Vertrauen in den (deutschen) Staat ist sogar sehr hoch.

    Steht ja nicht im Gegensatz dazu, in begrenzten Mengen ein bisschen zu preppen.

    Will euch da nichts unterstellen, aber bei Außenstehenden sind solche Aussagen nicht wirklich hilfreich.

  • Ob jemand 20 Schuss oder 20'000 Zuhause hat, ist doch völlig egal. Das Gleiche was Waffen betrifft, man kann eh nur eine Waffe auf einmal benutzen.

  • Will euch da nichts unterstellen, aber bei Außenstehenden sind solche Aussagen nicht wirklich hilfreich.

    Euch?


    Du bist seit bald einem Jahr Teil dieser Community.


    Wenn du dich hier nicht richtig aufgehoben fühlst steht es dir frei zu gehen.


    Solltest du bleiben, ersuche ich darum diese pauschalen Unterstellungen und Vorurteile zu unterlassen. Du hast offenbar keine Ahnung von Schusswaffen und springst auf die Boulevard-Meinung "tausend Schuss Munition = Ausstattung für eine Schattenarmee, die den Staat stürzen will" an.


    Dass dies nichts mit der Realität zu tun hat und man sowohl in DE, als auch in AT, sowie in der CH legal mehrere Schusswaffen mit tausenden Stück Munition besitzen darf, sollte man bedenken, wenn man solche Nachrichten liest.

  • Mann kenn ja das Gedankengut aus der solche Meldungen der Journaille kommen.

    Das üble daran ist, dass wenn sich später alles mehr oder weniger in Rauch auflöst, trotzdem viel bei den Leuten hängen bleibt.

    Und genau das ist auch so gewollt.

    Riesen Lärm für nichts. In den Köpfen bleibt aber "Wo Rauch ist, ist auch Feuer." Und in einem Jahr erinnern sie sich nicht mehr daran dass kein Fleisch am Knochen war. Aber sie sehen eine toten Büffel wenn das Thema "Prepper" ins Gespräch kommt. An das erinnern sie sich noch dass da doch schon mal was war.


    Und zu nicht ganz legalen Gegenständen, das ist immer nur eine Frage der Zeit. Die Gesetze ändern alle paar Jahre. Was heute erlaubt und frei verkäuflich ist, ist morgen hoch kriminell und der Besitzer hoch suspekt. Denke nur an die Klingenlänge von Messern. Und das passiert in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Deswegen ist man nicht gleich kriminell. Je älter man wird um so mehr ist man von solchen Dingen betroffen. ;)

    Mir können die am Platz begegnen.

  • Was mich auch nervt, nebst der Geschichte mit den Waffen, dass Prepper per se "schlecht" sind, weil sie angeblich ALLE rechts sind.

    Wobei bei den (zu 99% Linken) Journalisten "rechts" auch immer automatisch = braunes Gedankengut bedeutet, daher: Schlecht!

    Es hat mal ein Comedian im TV in etwa folgende Weisheit zum besten gegeben, welche obigen Sachverhalt ziemlich trifft:


    "Wenn man in einen Kleiderschrank guckt, und dort in der Linken Ecke eine rote Socke liegt, ist aus Sicht dieser roten Socke automatisch alles, was sich neben ihr befindet "rechts". Und alles ab der Mitte des Regals ist natürlich "weit rechts"... "

    Genau dieses Bild vermitteln doch sämtliche Jornalisten. Alles ab der Mitte ist für die automatisch "braun", oder wird, wenn die sachlichen Argumente ausgehen, einfach mal praktischerweise in die "Braue Ecke gestellt".

    Dies scheint mir mit Preppern auch so zu geschehen. Als Gruppe scheinen die Prepper dem Otto Normalverbraucher irgendwie suspekt und nicht so richtig (be)greifbar. Da kommt es gerade recht, wenn man diese Leute pauschal in die braune Ecke stellen kann oder sonst wie kriminalisiert.


    Dies hat sich bei der Presse so eingebürgert. Wenn die Polizei nun zb 50 Prepper unter die Lupe nimmt, und zufälligerweise ist wirklich einer mit Rechtsextremem Gedankengut dabei, dann ist für die Presse sofort klar, dass es sich bei dieser Preppergruppe um eine Art Nazivereinigung, welche natürlich die Weltherrschaft plant, handelt. :see_no_evil_monkey:


    Dieses Etikett werden wir, die Prepper, wohl nie mehr los... :rolleyes:


    Gruss

    Canelo

  • Dieses Etikett werden wir, die Prepper, wohl nie mehr los... :rolleyes:

    Richtig. Deshalb habe ich die "Austrian Preppers" in "die Krisenvorsorger" umbenannt.


    Seitdem keine Anfragen mehr von Journalisten bzgl Prepper.