Inselanlage / Inselsystem Sammelthread

  • rand00m

    Je 130 Watt Solarmodul Mono folgende Werte:


    • Spannung: 18,1V

    Das wird warscheinlich die mpp- Spannung sein.


    Grübel

    Mit deinen vorhandenen Teilen sind sowohl 12V als auch 24V Systeme machbar. 12V bedarf in erster Linie für höhere Ströme ausgelegte Teile, was potenziell teurer ist.

    Wie handwerklich begabt bist du um die Anlage selbst aufzubauen? Oder traust du dir das nicht zu und musst es machen lassen/ etwas fertiges kaufen?


    P.S.

    Das fehlende Wissen kannst du lernen.

    Was mir an Fachwissen und Intelligenz fehlt mach ich mit (hier könnte ihr Produkt stehen) wieder weg.

    aus DE B/BB

  • Concideratus


    Anlage wird "Kraft meiner Wassersuppe" selbst aufgebaut werden 😂😂🙈😂


    Nach Euren Ratschlägen habe ich beschlossen das System erstmal auf 4x 130 Watt zu belassen... werde erstmal eine Batterie kaufen, 12V etwa 100Ah, später nochmal eine dazu.


    Laderegler hab ich nun herausgesucht: Victron 100/50 für "günstige 270 Euro".


    Beim Wechselrichter bin ich mir noch nicht sicher... Theoretisch reichen mir 1000 Watt locker aus, meine Abnehmer hatte ich ja schon mal benannt, ist ja so gut wie nix, für die paar Watt könnte man fast ein Rudel Hamster durchs Rad jagen 😂

  • werde erstmal eine Batterie kaufen, 12V etwa 100Ah, später nochmal eine dazu.

    Hast Du eine konkret im Auge? Denke daran eine zyklenfeste zu nehmen.


    Da es ja schon eher darum geht möglichst wenig auszugeben, würde ich dann eher den kleineren

    Victron Phoenix 12/1200 nehmen (kostet etwas mehr als die Hälte vom 1600er ). Der packt Peak 2200W, was ja für den Kühlschrank wichtig ist. Dauerleistung brauchst Du ja kaum was


    @Nudnik dann kann er gleich ne Powerstation nehmen, da die einzelnen Modelle mit 12V ohne viel basteln ähnlich viel kosten

    aus DE gesendet....

  • Laderegler hab ich nun herausgesucht: Victron 100/50

    :gut:

    Bei dem könntest du sogar bis zu 3 Module in reihe schalten.

    Wegen der Teilverschattung würde ich alle parallel schalten und mit Rückflußschutzdioden ausstatten.

    Du könntest auch mit 2x Victron 100/20 arbeiten und jeweils 2 Module anschließen. Dann kannst du wenn die nächsten 2 Module kommen einfach noch einen Laderegler daneben stehen. Das könnte preislich ähnlich liegen.

    Was mir an Fachwissen und Intelligenz fehlt mach ich mit (hier könnte ihr Produkt stehen) wieder weg.

    aus DE B/BB

  • @Nudnik dann kann er gleich ne Powerstation nehmen, da die einzelnen Modelle mit 12V ohne viel basteln ähnlich viel kosten

    Weiß nicht was du mit Powerstation meinst aber ein 12V 50Ah LiFePO4 Akku kostet 300 Euro (also 3x soviel wie ein Bleiakku)
    Nachdem du aus einem Bleiakku realistisch bei der tatsächlichen 50% Entladespannung nur 40% entnehmen kannst, ist der von der Kapazität mit einem 100Ah Bleiakku vergleichbar. Dafür hält er statt 600 Ladezyklen 3000-4000 Ladezyklen durch (also 5x soviel) ist pflegeleichter (kein Schaden durch tiefentladen/Überladen, da Ladeelektronik integriert) , wiegt viel weniger (unter 5kg), braucht weniger Platz.

    Wenn man also keine Starterbatterie braucht gibts eigentlich keinen Grund einen Bleiakku zu kaufen.

    Kraweel, Kraweel! Taubtrüber Ginst am Musenhain!


    Forenregeln

  • Batterie hab ich folgendes herausgesucht:


    - geeignet für Caravan / Wohnmobile

    - absolut Wartungsfrei

    - dreifach höhere Zyklenfestigkeit dank GEL Technologie

    - bestes Preis-/Leistungsverhältnis

    - besonders niedrige Selbstentladung

    - höchste Rüttelfestigkeit

    - besonders hohe Ladekapazität

    Technische Daten:

    Kapazität (Ah): 140 Ah (C100)

    Spannung: 12 Volt

    Maße (L x B x H): 392mm x 175mm x 190mm

    Batterietechnologie: GEL

    Pluspol: Rechts

    Endpolart: 1 (normale Rundpole)

    Bodenleiste: B13

    Artikelgewicht: 29,8kg

    Maximale Ladespannung: 14,40V

    Mindestspannung: 12,1V


    Kosten 190 Euro


    Klingt für mich als Laie vielversprechend...


    Lithium Akkus sind definitiv besser, ohne Zweifel!!! Aber in der Anschaffung sehr preisintensiv... und ich bin ehrlich, ich hab bissel schiss wegen abbrennen... hab mal live gesehen wie das Akku eines kleinen Rollers sich selbst entzündet hat und abgebrannt ist, das war extrem unlustig.

  • Weiß nicht was du mit Powerstation meinst aber ein 12V 50Ah LiFePO4 Akku kostet 300 Euro (also 3x soviel wie ein Bleiakku)

    Hast du Empfehlungen bezüglich Hersteller und Bezugsquellen?

    Bei ebay gibt's viel, aber ob die BMS (Batteriemanagementsysteme) alle tadellos sind?

  • Powerstation schließe ich aus, da dort 3 Dinge in einem vereint sind: Akku, Laderegler und Wechselrichter. Geht was kaputt, ist alles im Eimer. So meine Denkweise.

  • Grübel LiFePO4 können nur sehr theoretisch thermisch durchgehen. Die Schreckensmeldungen stammen durchwegs von chinesischen billig-LiIon Akkus.

    LiFePO4 Wahrheit und Mythen | ENERprof


    Zitat:

    LiFePo4 Akkus können grundsätzlich thermisch nicht durchgehen. Selbst im Falle eines Kurzschlusses würde der Akku lediglich dampfen, aber nicht in Flammen aufgehen wie Lithium-Ionen-Akkus. Selbst bei massiven physischen Belastungen brennen diese Akkus höchstens wie eine Kerze und explodieren nicht wie Lithium-Ionen-Akkus.

    https://www.bing.com/ck/a?!&&p…bS1Jb25lbi1Ba2t1cy4&ntb=1



    RdM Ich habe bisher nur Akkus von Eco-Worthy in Verwendung, bin mit denen aber sehr zufrieden.

    lithium battery – ECO-WORTHY

    Kraweel, Kraweel! Taubtrüber Ginst am Musenhain!


    Forenregeln

  • Grübel : ich hab vor kurzem die alte 95Ah-AGM-Bleibatterie aus dem Wohnaufbau unseres Kastenwagens durch eine 100Ah LiFePO4-Batterie ersetzt. Die alte Batterie wog 23kg und hatte effektiv nutzbare 47,5Ah Kapazität (Bleibatterien dürfen nur bis 50% ihrer Nennkapazität entladen werden). Die LiFePO4-Batterie wiegt 10kg und darf zu 90% entladen werden, was 90Ah nutzbarer Kapazität entspricht. Der Preis lag bei 460€, also rund 5€/Ah nutzbarer Kapazität.

  • P.S.

    Das fehlende Wissen kannst du lernen.

    Ja ich kann ein Lied davon singen. Als ich damals vor10 jahren mit Solar angefangen habe gab es noch weit weniger Komponenten wie heute. Aber ich als Elektrolegasteniker habe es geschafft und bin noch immer am bauen. Gerade meine32700 Accus wieder zu einer größeren Batterie zusammengebaut.

    Zum Wechselrichter möchte ich noch sagen, kauf keinen zu großen, denn der W

    echselrichter zieht auch einiges an Watt. In der 2000 größe so Pie mal Daumen um die 30 Watt. Und warum solch einen großen Laderegler? Der 100/20 reicht völlig aus und man kann später einen zweiten setzen, wenn man will um zu vergrößern.

    Lass die Finger von den Bleibatterien. im Endefekt werden sie dich fast genau so teuer kommen wie LiFePo4 Akkus. Zumindest sind das alles meine Erfahrungswerte im laufe von ca. 10 Jahren.

    Wenn das Geld momentan nicht reicht fang klein an und bau sie Stufe für Stufe größer. Dabei wirst du eine Menge lernen. Ich habe meine erste Anlage, die noch immer läuft mit einer Solarbatterie, einem Chinesischen billig Laderegler und einem modifizierten 600-1200 laderegler angefangen. Dabei habe ich das alles gelernt was ich heute kann. Heute stehen neben meiner Pilotanlage zwei tragbare Anlagen bei mir. Eine mit 24 Volt 150 Ah mit einem Viktron 100/20 Laderegler, ein ViktronPhoenix Inverter 24/800 und zwei 240 Module. An dieser Anlage habe ich nur eine Wasserpumpe für meine Fische, deshalb auch nur zwei Module.

    Die zweite baue ich gerade auf 170 Ah um auf 12 Volt und einem Victron Laderegler 100/30. Und mit drei Modulen 240 Watt.

  • Frage zur "Anlaufleistung"


    Mir ist eingefallen das man die Brunnenpumpe evtl. mit Solar betreiben könnte.


    Wenn eine Pumpe 650 Watt hat, wie hoch ist die Anlaufleistung, quasi die Leistungsspitze beim Einschalten? Das wäre ja eine wichtige Größe für den Wechselrichter.

  • Wenn eine Pumpe 650 Watt hat, wie hoch ist die Anlaufleistung, quasi die Leistungsspitze beim Einschalten? Das wäre ja eine wichtige Größe für den Wechselrichter.

    Das hast du richtig erkannt. Die Anlaufleistung kann das drei bis vierfache betragen. Aber auch bis zu dem 10 Fachen. Am besten du nimmst dir dafür ein Messgerät, um zu sehen wie viel der Motor an Watt bracht. Unsere Pumpe, 700 Watt im Schacht bracht das vierfache. daher vermute ich das deine auch soviel braucht.

    Dafür habe ich einen Ectiv Wechserichter mit 3500-7000Watt. Der wird aber nur für die Wasserpumpe verwendet. Alles anderen Geräte werden mit einem 1500-3000 Watt Wechselrichter von Voltronic versorgt.

  • Frage zur "Anlaufleistung"


    Mir ist eingefallen das man die Brunnenpumpe evtl. mit Solar betreiben könnte.


    Wenn eine Pumpe 650 Watt hat, wie hoch ist die Anlaufleistung, quasi die Leistungsspitze beim Einschalten? Das wäre ja eine wichtige Größe für den Wechselrichter.

    Ja die Anlaufströme können zum Problem werden.

    Es gibt da aber auch Pumpen, die das Problem reduzieren können.


    Wir haben eine Grundfos SQ 3-55

    https://product-selection.grun…ab=variant-specifications


    "Zur Vermeidung von Druckschlägen und hohem Anlaufstrom ist die Pumpe mit einem Sanftanlauf (max. 2 sec.) ausgestattet."

  • Wir haben eine Grundfos SQ 3-55

    Ja, das ist schon richtig, aber soll er jetzt alles neu kaufen weil die Anlaufströme nicht passen. das ist ein völlig unproduktive Aussage. Sorry wenn ich das so deutlich sage. das ist keine Hilfe, sondern verunsichert den Member nur. Ich sage ja nicht das meine herangehensweise der Lösung letzter Schluss ist. Aber wir sollten schon zuhören wenn jemand eine Frage stellt.

    Meine Aussage ist sicher eine von vielen Lösungen die derjenige sich dann heraussuchen kann. Grübel wird noch genügend Lehrgeld bezahlen müssen, bis er seine Anlage stehen hat.


    Sorry nochmal, sollte keine Belehrung sein.

  • Eine Pumpe die sich im Wasser befindet, benötigt einen deutlich höheren Anlaufstrom (siehe die Angaben von Arwed51), als eine, die zB "in der Luft" anläuft und dann erst ins Wasser getaucht wird.

    "Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen." Dostojewski, 1821-1881


    DE/Südhessen

  • Ja, das ist schon richtig, aber soll er jetzt alles neu kaufen weil die Anlaufströme nicht passen. das ist ein völlig unproduktive Aussage. Sorry wenn ich das so deutlich sage. das ist keine Hilfe, sondern verunsichert den Member nur. Ich sage ja nicht das meine herangehensweise der Lösung letzter Schluss ist. Aber wir sollten schon zuhören wenn jemand eine Frage stellt.

    Meine Aussage ist sicher eine von vielen Lösungen die derjenige sich dann heraussuchen kann. Grübel wird noch genügend Lehrgeld bezahlen müssen, bis er seine Anlage stehen hat.


    Sorry nochmal, sollte keine Belehrung sein.

    Sorry meinerseits.

    Ich hätte meine Antwort differenzieren sollen.

    Mein Fehler.


    Bei Grübel ist die Pumpe schon vorhanden, entsprechend muss in diesem Fall Puffer beim Wechselrichter für den Anlaufstrom geschaffen werden.


    Ich wollte eher generell darauf hinweisen, dass es alternative Produkte gibt, wo genau dieses Problem berücksichtigt wird. z.B. wer sich noch entsprechend etwas nachrüsten möchte oder wenn Ersatz notwendig ist.

  • Wenn eine Pumpe 650 Watt hat, wie hoch ist die Anlaufleistung, quasi die Leistungsspitze beim Einschalten?

    mit gutem messgerät messen. Geschätz würde ich sage, das du min den 1600er wr brauchst, wenn noch was anderes parallel laufen soll.


    Arwed51 Der 100/20 reicht bei 12v nicht. Wird zwar noch funktionieren, aber es wird abgeregelt da nur 20A batterieseitig

    aus DE gesendet....