Und alle machen mit (Eigenes Haus wunschgerecht ausstatten)

  • Das mit dem Stemmen wundert mich auch. Haben das Haus jetzt gekauft, also gestern (c;
    Unsere Elektriker sagen auch ganz normal Schlitze mit der Fräse machen und gut ist... Wegen der Rigipsplatten ist eben auch wirklich das Problem das die Räume sehr klein sind und wir dadurch noch mehr Raum verlieren.

  • Thomas H.
    Wenn Ihr die Elektrik ohnehin in absehbarer Zeit überarbeiten werdet und auch an ein Notstromaggregat denkt, dann möchte ich noch ein paar Anregungen dazu liefern:
    - Das Notstromaggregat sollte ein Diesel sein, so kann es mit dem vorhandenen Heizöl betrieben werden.
    - Die Einbindung des Notstromaggregates sollte über einen Netz-/Notstromumschalter (z.B. http://www.amazon.de/Eaton-Moe…8668?tag=httpswwwaustr-21) im Verteilerkasten erfolgen. Je nach Bedarf und Vorliebe kann über so einen Umschalter die gesamte Hauselektrik über den Generator laufen oder nur die "kritischen" Systeme (kleinerer Generator, komplexere Verkabelung).
    - Alternativ oder ergänzend zum Notstromaggregat kann man auch eine Batteriebank mit Wechselrichter verbauen. Die Batteriebank kann man vorrangig mit Photovoltaik oder Windgenerator laden und ein kleiner dimensioniertes Notstromaggregat (mit Generator auf Batteriespannungsniveau, also 12 V, 24 V oder 48 V) braucht man dann nur für längere Ausfälle. Vorteil dieser Lösung ist auch, dass das Aggregat dann immer im idealen Betriebspunkt die Batteriebank laden kann und nicht dauernd laufen muss, 90 % der Zeit davon im Teillastbetrieb oder gar im Leerlauf.

  • Zitat von JonnyB;102263

    Thomas H.
    Wenn Ihr die Elektrik ohnehin in absehbarer Zeit überarbeiten werdet und auch an ein Notstromaggregat denkt, dann möchte ich noch ein paar Anregungen dazu liefern:
    - Das Notstromaggregat sollte ein Diesel sein, so kann es mit dem vorhandenen Heizöl betrieben werden.


    ... und Pflanzenöl, Paraffin und allem möglichen Zeugs.


    Viele Grüsse


    Matthias

    They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
    Benjamin Franklin (1775)

  • Grenzt das Grundstück direkt an Nachbars Grundstück? Auch der Garten?
    Wenn ja dann würde ich auf der Grenze (oder kurz davor) Sichtschutzspalier bzw. Sichtschutzwand aus Holz (so wie hier auf den ersten 3 Bildern) setzen, und dann Brombeersträucher anpflanzen. Die Sichtschutzwand verhindert, dass die Hecke aufs Nachbargrundstück wächst und einen Nachbarschaftsstreit hervorruft. Ausserdem reduziert sie die Schnittarbeiten auf 50%. (Nur die Seite zum eigenen Garten hin muss beschnitten werden).


    Die Brombeere wird auch als natürlicher Stacheldraht bezeichnet, insbesondere wenn die Triebe ausgeholzt sind. Vorsicht: In die Hecke "reinfallen" ist dann extrem unangenehm!
    Gleichzeitig liefert die Hecke leckere Brombeeren und bietet vielen heimischen Arten einen geschützten Lebensraum.


    Einziger Nachteil: Wenn man nicht regelmäßig stutzt wuchert sie gerne.


    Ich hoffe dieser Tipp findet zumindest Erwägung bei dem ein oder anderen Leser. :lächeln:


    viele Grüße,
    Borath

  • Zwei Dinge, da ich auch seit nun 1,5 Jahren dabei bin mein Haus ( Bj. 1930) herzurichten.


    1.Konzentriere dich zuerst darauf im Haus alles zu erledigen, danach braucht es nach meiner Erfahrung eine Pause.
    Ich habe z.B. die Innenrenovierung komplett selbst gemacht, 3 Monate jeden Abend bis um 11 oder 12 Uhr und an den Wochenenden, da wir um Kosten zu sparen schnellstmöglich Umziehen wollten und mein Urlaub schon verbraucht war.
    Danach war ich erst mal fertig.


    2.Alle unwichtigeren Dinge (ja, dazu zähle ich auch Hecken) würde ich langsam angehen, nimm dir jedes Jahr ein kleines Projekt vor (z.b. bei mir
    dieses Jahr ein Hochbeet für Gemüse ) dann freut man sich nach der Fertigstellung statt immer einen Berg an Aufgaben vor sich zu haben, der nur frustriert.



    Bei den Hecken wäre ich vorsichtig weil


    -mit 12,5 m Breite und 2m Hecken könnte das Grundstück schon recht schattig werden.


    -das sind rund 100 m Hecke die zu schneiden ist schon Aufwand


    -man sollte sich erkundigen wie die Bestimmungen sind unter Umständen mußt du da 2m Abstand zum Nachbarn halten



    Ich habe sowieso lieber freie Sicht, als Deckung für andere.
    Mehr als eine Hecke bringt dir vermutlich ein gutes Verhältniss zu den Nachbarn, habe hier zwar keine Prepper in der Nähe aber immerhin einen Wachtelzüchter,
    Imker, Schnapsbrenner, Jäger, 3 Sportschützen und einen Arzt in direkter Nachbarschaft, hilft im Notfall bestimmt mehr als sich hinter einer Hecke zu verschanzen.


    Just my 2 cents

  • Hallo und Glückwunsch zum Haus.


    Mein Rat wäre zu aller erst:
    Bevor du Möbel und anderes ins Haus bringst, Aller Leitungen und Rohre neu machen bzw vorbereiten.
    Morsche Kabel und vor Kalk eng gewordene Rohre können jetzt noch wunderbar funktionieren aber sollte in ein paar Jahren mal was sein...
    Ich habe gerade das Problem das zB die Wasserleitungen derart kurios verlegt sind ( durch regelmäßige Umbauten) das ein Wasserhahn der nur zwei Meter von einem anderen entfernt ist, drei Minuten länger braucht um warmes Wasser zu liefern da meiner Meinung nach die Rohre mittlerweile dreimal ums Haus laufen.:Schlecht:
    Der Phasenprüfer leuchtet auf jeder Ader! Sprich der Elektriker muss mit dem blanken Finger prüfen auf welchem Kabel "mehr" Strom drauf ist :nono:
    Nägel oder gar Bohrungen in die Wände waren Abenteuer pur, denn früher hat man kreuz und quer verlegt.
    DSL hat nie richtig funktioniert und wenn dann ewig langsam. ein neues Kabel war die Lösung (nach zehn Jahren Frust).
    Kabel und sogar Rohre kosten wirklich nicht viel und mit ner Fräse kann man das Zeug sauber und schnell verlegen und sich sogar einen schönen Plan machen damit man auch in zwanzig Jahren noch weiss wo man bohren darf und wo nicht...
    Des weiteren sollte man natürlich genug Reserven an Kabel und Rohrdurchmesser einplanen und zusätzliche Leerrohre sind sowieso eine sehr sinnvolle Sache.


    Werterhalt und Wertsteigerung der Immobilie sollten durchaus wichtiger Teil einer guten Vorsorge sein!


    Was die Holzheizung angeht würde ich zu einem Brennkessel im Keller raten.
    Mit einem geschickten Lüftungssystem kann man durch seine Abwärme den Keller Frost und Schimmelfrei halten, auch reduziert sich der Schmutz in der Wohnung und am wichtigsten, man kann das Brennholz zum Kellerfenster hinein befördern (wir haben dafür eine Rutsche).
    Der Brennraum sollte 50er Scheite fassen denn man spart sich einiges an nachlegen und an Arbeit beim Holzmachen wenn man zB die Meterstämme nur einmal anstatt dreimal schneiden muss. Auch reduziert sich der Verlust durch Sägespäne um 66%.
    Mein Tipp wäre ausserdem eine Solaranlage für Warmwasser. für wenige tausend € bekommt man acht bis neun Monate im Jahr warmes Wasser ohne weitere Kosten.
    Verschleißteile gibt es eigentlich nicht und selbst wenn der Ölpreis wieder fällt:biggrinjester: sind die Kosten in wenigen Jahren wieder drin.


    Unsere heizt sogar im November und an sonnigen Wintertagen, allerdings muss man da auf einige Dinge achten.
    Wir haben zb zwei 800L Tanks die die Heizung für das ganze Haus mit über 250 qm plus Keller und Dachboden übernehmen, ab und zu mal eingeheizt dann genügen 35 Grad im Tank um das Haus angenehm warm zu halten.
    Wichtig ist dann ein zusätzlicher kleinerer dritter Tank für Duschwasser ( der wurde nachgerüstet), den man schnell aufheizen kann, was bei 800 L schon eine Weile dauern kann.


    Viel Spass

    Selber denken macht schlau

  • Hallo Thomas,


    ich war kürzlich in einer ähnlichen Situation wie Du aktuell (Immosuche etc.)


    Hier meine Gedanken zum Thema:



    1. Die wichtigste Krisenvorbereitung ist es sich finanziell nicht zu übernehmen. Sonst droht ganz schnell der höchstpersönliche Super-Gau bei dem dir die Wasserpumpe im Garten nicht retten wird.



    2. Zwei dinge die in jedes Haus gehören und dich ganz weit nach vorne bringen:


    a. Brunnen mit Handpumpe im Garten
    b. Küchenofen zum Heizen, Backen, Kochen etc.


    3. Das Thema Brandschutz wird gerne vergessen. Kauf gute Rauchmelder, Feuerlöschsprays(Prymos) und Löschdecken und mach dir gedanken wir man aus höheren Stockwerken entkommt.



    4. Schaffe einen kleinen versteckten Raum/Ecke etc. in dem man wertvolle Dinge/Ausrüstung bei einer Flucht bis zur Rückkehr verstecken kann.


    5. Zum Thema Sicherheit: Alle Mauern/Hecken/Hindernisse die im Krisenfall nicht ständig überwacht werden bringen nichts. Sie halten nicht auf sondern verlangsamen nur.

  • Hallo,
    erst einmal danke für die vielen Tipps! Es gibt vieles was es zu berücksichtigen gibt, jeder setzt etwas andere Schwerpunkte, dadurch sind die Gewichtungen teilweise komplett unterschiedlich.
    Ich schreibe jetzt mal auf was wir definitiv machen, was vielleicht noch gemacht wird und was wir gerne machen würden, aus Kostengründen allerdings hinten anstellen werden.
    Das Haus ist in einem guten Zustand, Mauerwerk, Dach, Fenster sind top.
    Erste Priorität haben für uns die Leitungen, da es in kompletten Haus nur fünf Sicherungen gibt und in einigen Zimmern nur eine Steckdose vorhanden ist. Hierbei werden wir die alten Leitungen ersetzen und auch entsprechend Leerrohre verlegen. EDV wird ebenfalls im kompletten Haus neu verlegt, so dass wir in mehreren Räumen Anschlüsse haben.
    Die Ölheizung bleibt erstmal drin, Solar, Photovoltaik usw. sind gut aber ist preislich erstmal nicht drin. In die Küche kommt ein Holzofen mit Herd und Backofen, in den ersten Stock kommt ebenfalls ein Holzofen.
    Ansonsten werden wir die Wände neu tapezieren bzw. einen Lehmputz verpassen und neue Böden verlegen.
    Das sind die Dinge die definitiv gemacht werden. Was wir noch gerne hätten aber eben preislich noch nicht klar ist:
    - Eine Starkstromleitung in die Garage
    - Die Zisterne für die Toilettenspülung nutzen
    - In die Toilette im oberen Stock ein Badezimmer einbauen.
    Bei der Nutzung der Zisterne für die Toilettenspülung muß ich mich noch schlau machen bzgl. Kosten, Arbeitsumfang und wie das ganze bewerkstelligt wird. Wer dazu tipps hat bitte immer her damit, allerdings muss ich im Vorfeld sagen das ich mich damit nicht auskenne also bitte für einen Laien verständlich (c;
    Danke im voraus, Thomas

  • Zitat von Thomas H.;102365


    Bei der Nutzung der Zisterne für die Toilettenspülung muß ich mich noch schlau machen bzgl. Kosten, Arbeitsumfang und wie das ganze bewerkstelligt wird. Wer dazu tipps hat bitte immer her damit, allerdings muss ich im Vorfeld sagen das ich mich damit nicht auskenne also bitte für einen Laien verständlich (c;


    Eine Zisterne wäre eine feine Sache in Bezug auf Brauch- und Trinkwassser, wenn mal nichst mehr vom Wasserwerk kommt.
    Außer der Toiltete wäre jetzt noch die Nutzung für den Garten eine Option.


    Wenn Du Dir schon die Arbeit machts, würde ich sie gleich dafür auslegen (also schön groß, Material, das einen nicht vergiftet, Filter davor und eine Möglichkeit, auch ohne Strom Wasser daraus entnehmen zu können, Tief genung, das sie Dir im Winter nicht zufriert).
    Fals es zur Zeit Deinen zeitlichen und finaziellen Rahmen übeesteigt, würde ich auf jedenfall grob plannen (Standort) und die Leitung
    ins Bad und zur Zinsteren (soweit, das du nicht noch am eien Wand aufmachen mußt) schon mal mit verlegen.
    Bei der Planung den Überlauf nicht vergessen.

  • Hallo,
    die Zisterne ist bereits vorhanden. 2 Meter breit, 4 Meter lang, 2 Meter tief, Ungefähr fünf Meter vom Haus entfernt.
    Bisher wurde sie rein für den Garten genutzt. Nun eben meine Fragen für die Toilettennutzung. Ist sie tief genug und was bräuchte es alles an Material und Anstrengungen bzw. wie hoch wären die Kosten?
    Gruß Thomas

  • Thomas H.
    Deine Toilettenspülung wird jetzt an der normalen Wasserleitung angeschlossen sein, so wie alle Wasserhähne auch. Um das Wasser aus der Zisterne nutzen zu können brauchst Du daher eine Leitung von der Zisterne zu den Toiletten und eine Pumpe bei der Zisterne, die das Wasser fördert. Je nachdem wo und wie die Toiletten liegen ist das mehr oder weniger Aufwand, wenn Ihr aber schon beim Stemmen/Fräsen für die Elektroleitungen seit geht so eine kleine Wasserleitung möglicherweise leicht mit.

  • Einfach im Dachboden nen 1000 Liter IBC Container positionieren und mit Wasser füllen.
    So ist man unabhängig vom Wasserdruck, befüllt werden kann er ganz simpel mit nem Scheibenwischermotorwindrad oder ner Solarzelle.

    Selber denken macht schlau

  • Zitat von Thomas H.;99884


    Über Photovoltaik werde ich mich mal genauer informieren, Gartenhäuschen und Garage haben bereits Strom.


    Hier ein Tipp von Mir dem Neuling ;)
    Bei Würth-solar gibt es ein System mit Akkuspeicher. Welches auch auf allen Drei Phasen Einspeist.
    Wenn Du noch ein wenig warten kannst, werfe auch ein Auge auf den Hersteller Kostal, da kommt Mitte 2013 ein Pufferspeicher
    für Strom mit einer Kapazität etwa 7Kwh zu Speichern. Diese Systeme kommen jetzt immer mehr auf dem Markt. SMA Hat auch welche an Board, und Für Inselsysteme mit und Ohne Netzunterstützung will ich den Namen Victron aus Holland nicht außer acht
    lassen.


    Grüße
    Koko

  • Hallo zusammen,


    Schaut dass ihr nach Möglichkeit ein WC oben und eines unten habt, detto mit einer Wasch- und Duschgelegenheit. Betten sind da kein so großes Problem.
    Fällt mal einer wegen einer Verletzung aus und kann nicht mehr Stiegen steigen wird er dafür dankbar sein. 1 Monat auf allen 4en aufs WC oder zur Dusche kriechen ist mühsam.


    Vieleicht könnt ihr das Dach eurer Hütte nach einer oder beiden Seiten etwas abschleppen (verlängern) das eignet sich dann besonders gut Holz und Werkzeuge (Rasenmäher, Fahrräder,..) etc zu lagern.



    lg


    menatarms

    Train hard, fight easy

  • Hallo,


    Zitat von Buddelbär;102384

    Einfach im Dachboden nen 1000 Liter IBC Container positionieren und mit Wasser füllen.
    So ist man unabhängig vom Wasserdruck, befüllt werden kann er ganz simpel mit nem Scheibenwischermotorwindrad oder ner Solarzelle.


    sprichst Du aus Erfahrung oder ist das nur ein "könnte-vielleicht-funktionieren-klingt-irgendwie-plausibel"-Vorschlag?


    Nimms nicht persönlich, aber das funktioniert nicht.
    Erstens sind 1.000l Wasser in einem IBC eine Tonne Masse, die auf 80x120cm Bodenfläche stehen, das ist knapp ein Quadratmeter. Das muss die Flächenlast der obersten Geschossdecke erst mal hergeben. Wenn es dumm läuft und man den IBC an der falschen Stelle positioniert, steht er z.B. auf einer Holzbalkendecke mit 50cm Balkenabstand mit seiner gesamten Last auf einem einzigen Deckenbalken, vielleicht sogar in der Mitte zwischen zwei Auflagern, die 4-5m auseinander sind. Im Sommer verkeimt das Wasser aufgrund der idealen Temperaturen sehr rasch und im Winter friert das Wasser ein, drückt den Plastiktank auseinander und bei Tauwetter rinnen 1.000l Wasser durch die Decke. Viel Spass!


    Zweitens. Scheibenwischermotorwindrad. Hast Du mal eins gebaut? Hat es funktioniert? Scheibenwischermotoren haben zu 99,99% ein selbsthemmendes Schneckengetriebe. D.h. eine "Schnecke" auf der Motorwelle treibt ein grosses Zahnrad an. Prinzipbedingt kann man die Drehbewegung nur von der Schnecke aus einsteuern, nicht vom Abtriebszahnrad aus. Scheibenwischermotor geht leider nicht, so schön es wäre. Das andere Problem ist die Drehzahl. Die Masse der E-Motoren ist auf eine Drehzahl von 3.000 U/min oder mehr bei Nennspannung ausgelegt. Schnelle "klassische" Selbstbau-Windräder haben wenig Drehmoment und langsame mit höherem Drehmoment (Savonius, VAWT), sind für normale E-Motoren als Generator einfach zu langsam. Was auf dem Bastel-Sektor funktioniert, ist ein Windrad aus Fahrradfelge (mit Klebeband immer um mehrere Speichen formt man die Rotorblätter) und Fahrraddynamo, der am Felgenrand/Fahrradreifen mitläuft. Damit holt man bei starkem Wind etwa 3-6W bei 6V aus einer 26-Zoll-Felge. Damit pumpt man aber kaum nennenswerte Wassermengen durch die Gegend.
    Zum Vergleich: ich hab auf unserer Gartenterasse einen winzigen "Vogelbrunnen", der wird von einem 5W/6V-Solarmodul versorgt. Das reicht dann gerade für 15cm Förderhöhe.


    Das bringt uns zu drittens. Förderhöhe. Angenommen, der IBC ist 10m über Grund montiert, dann muss die Pumpe 1bar Druck liefern, sonst kommt oben nix aus dem Schlauch. Da ist man in der Praxis schnell bei einer Pumpe, die 50W oder mehr braucht, wenn die Förderleistung in einigen Liter pro Stunde und nicht in wenigen Litern pro Tag angegeben werden soll.



    Realistischer ist diese lösung: ein oder zwei vor Sonnenlicht geschützte IBC, z.B. in 4m Höhe auf einem soliden Balkengerüst im Garten und auf dem Dach des IBC-Turms 2-4qm Solarmodule, so dass man 300-600Wp Leistung zur Verfügung hat. Über einen Impedanzwandler kann man dann z.B. eine Tiefbrunnenpumpe in einem Grundwasserbrunnen antreiben, die immer dann läuft, wenn die Sonne scheint und noch Platz in den IBCs ist (Messung über Schwimmerschalter). Ob sich IBCs winterfest isolieren lassen, müsste man ausprobieren, jedenfalls wäre ein undichter IBC im Garten weniger schlimm, als unterm Dach im Haus.


    Grüsse


    Tom

  • Wie wärs wenn man irgendwo, z.b in der Gartenhaushälfte mit den Geräten einen Stromerzeuger festinstalliert beispielsweise mit Auffangwanne, einem festen Abgasschlauch der, ja einfach durch ein loch in der Holzwand geführt werden kann, und eben einer eingegrabenen Stromleitung zum haus, für eine einspeißung ins Netz wirds wohl nicht reichen aber zumindest für ein paar Extrasteckdosen für einfache Geräte wie den Kühlschrank, Lampen oder Wasserkocher. Die Netzeinspeißung ist ja deswegen problematisch weil A die leistung für ein Haus erst mal erzeugt werden muss und B geräte wie Computer und Fernseher schwankende Leistungen nicht besonders gut vertragen, auch bei ausreichender KW zahl hat das Aggregat immer eine gewisse Trägheit die ja erst überwunden werden muss. Die simplen Geräte, insbesondere der Kühlschrank könnte mit einer Simplen Weiche angeschlossen werden. Strom weg, schalter umgelegt und Kühlschrank läuft wieder an.


    Mit einem festinstallierten Aggregat hat man außerdem weniger Probleme mit dem Lärm muss keine Verlängerungskabel durch den garten ziehen und vll noch bei Wind und wetter im garten mit einem 120 Kilo schweren Gerät hantieren. So steht es immer trocken, witterungsgeschützt, man hat keine Abgasbelästigung, und muss im Zweifelsfall nur in den Garten gehen und das Teil anwerfen. Zumal je nach bedarf ebay viele größere Gebrauchtanlagen bietet, auch von der Bundeswehr.