Kleintiere selber in der Wohnung züchten und Essen?

  • Was haltet Ihr den davon, wenn man in einer Wohnung selber irgendwelche Kleintiere wie z.B. Hasen oder Kanickel aufzieht um die dann zu Schlachten und zu essen?


    Das Fleisch dürfte wohl besser sein als aus der Massentierhaltung und wenn mal der Tag X kommt, dann kann man es ja verwenden und die Tiere können sich auch selber vermehren.


    Hab leider nur eine Mietwohnung ohne Garten und Balkon. So viel Platz werden die doch nicht brauchen und soviel Aufwand wird es auch nicht sein.


    Ich bin noch am überlegen, welche Tiere sich dafür am besten geeignet wären.




    Was haltet Ihr davon?

  • Zitat von Computerbenutzer;143265

    Was haltet Ihr den davon, wenn man in einer Wohnung selber irgendwelche Kleintiere wie z.B. Hasen oder Kanickel aufzieht um die dann zu Schlachten und zu essen?


    Das war und ist in meinem Verwandten und Bekanntenkreis nicht unüblich und war bei mir auch als Kind so. Wir hatten immer Karnickel von Frühjahr bis November, allerdings nicht in der Wohnung.


    Zitat von Computerbenutzer;143265


    Das Fleisch dürfte wohl besser sein als aus der Massentierhaltung und wenn mal der Tag X kommt, dann kann man es ja verwenden und die Tiere können sich auch selber vermehren.


    Zumindest weisst du, was die Tiere gefressen haben. Allerdings sind deine Zuchtmöglichkeiten stark eingeschränkt, da du in einer Wohnung ohne Balkon und Garten ja wohl kaum genügen Platz hast um mehrere Tiere zu halten.


    Zitat von Computerbenutzer;143265


    Ich bin noch am überlegen, welche Tiere sich dafür am besten geeignet wären.


    Wahrscheinlich Meerschweinchen, da du am einfachsten zu neuen Tieren kommst. (Blutauffrischung)



    Zitat von Computerbenutzer;143265

    Was haltet Ihr davon?


    Ich glaube nicht, dass du genügend Tiere für eine regelmässige Zucht artgerecht halten kannst und befürchte, ohne dir böse Absichten zu unterstellen, Inzucht und enge Verhältnisse.


    Gruss aus der Schweiz
    tut

  • Hallo Computerbenutzer,


    ich denke das könnte schwer werden (lasse mich aber gern eines besseren belehren).


    Was mir als erstes einfiel, als ich den Beitrag laß:


    -Wohin mit den Schlachtabfällen?
    -Wohin mit dem ganzen Streu/Kot gemisch (wenn du züchten willst kommt viel zusammen- die Nachbarn
    werden sich wundern )?
    -Die meissten dieser kleinen Nager vermehren sich
    enorm schnell ( es wird viel Platz benötigt - soviel
    kann man garnicht schlachten )
    -Ist das Wissen zur behandlung von Krankheiten bei
    „Speisetieren“ und deren Medikamention vorhanden?


    Ich stelle mir das viel komplizerter als gedacht vor, vorallem bei den Gegebenheiten, die du aufzählst.


    LG Julius

    „Ich weiß woher der Hase weht!“

  • Wo bekommst Du denn das Futter her?
    Wenn Du es zukaufen mußt, lohnt es sich nicht, dann kaufst Du besser gleich Menschenessen.
    Wenn Du allein/zu zweit bist, fallen einfach nicht genug Speisereste an, um auch nur 2 Kaninchen nur damit vollwertig zu ernähren.
    In einer Krise verwertet man das, was heute als Gemüseabfall gilt, besser selbst: Pell-statt Schälkartoffeln, Suppe aus Brokkolistrünken und altem Brot.
    Du bist weniger flexibel, weil Du täglich die Tiere versorgen mußt.
    Und unterschätze nicht die beträchtliche Geruchsentwicklung, die man in der Wohnung nur mit viel (teuer zugekaufter) Einstreu in den Griff bekommt.
    Und - bringst Du es über Dich, ein Tier zu schlachten, mit dem Du über Monate häuslich zusammenlebst?

  • Zitat

    Was haltet Ihr den davon, wenn man in einer Wohnung selber irgendwelche Kleintiere wie z.B. Hasen oder Kanickel aufzieht um die dann zu Schlachten und zu essen?


    Garnichts...!!!


    -Kosten / Nutzen!?
    -Tiere brauchen genügend Platz und gutes Futter. (Tierschutz!?)
    -Für das Geld was du für das Futter ausgiebst bekommst du eine Menge Fertiggerichte.
    -Bis ein Hase Schlachtgröße erreicht hat stopfst du einiges an Futter rein.
    -es besteht ein Unterschied zwischen Schlachten und Töten. Töten kann jeder, schlachten will gelernt sein.


    Natürlich kannst du auch nach EU Norm vorgehen und für jedes Tier ein DIN A4 Blatt Fläche einplanen. Legal wäre es auf jeden Fall nur würde ich so ein Tier nicht mal mehr essen wollen...
    Ausserdem, rechne um was du an Futter bezahlen musst wenn du nicht mal ne Wiese hast wo du einen Freilauf aufstellen kannst. Da bekommst du ne Menge Dosensuppe für...


    Ich würd die Finger davon lassen auf dem Balkon Schlachthasen zu züchten. MMn ist das absolut Unrentabel und den Tieren tust du auch keinen Gefallen wenn du sie in enge Käfige pferchst...


    MfG

    Die größte Verwundbarkeit ist die Unwissenheit. Sun Tzu »Die Kunst des Krieges«

  • War wohl nicht so eine gute Idee. Gibs vielleicht irgendwelche Tiere, bei denen die Haltung in der Wohnung sich lohnen würde? Oder wo es einfacher Umsetzbar ist. Also Tiere die keine so große Geruchsbelästigung haben.

  • Da fällt mir spontan die Insecktenzucht ein.
    Insekten haben einen sehr hohen Nährwert und sehr wertvolle Proteine. (Gute) Proteine könnten in einem Kriesenfall sowiso rasch "kaum mehr verfügbar" sein.


    Zusätzlich sind diese viel einfacher zu halten als z.B. Nagetiere und vermehren sich denke ich auch recht schnell und "kostengünstig" Wenn du die Dingen in einem Terrarium hälst dürfte wohl auch kaum eine starke Geruchsemission als Störfaktor in der Wohnung wirken.
    Aber du musst darauf achten, dass es Insekten sind welche keine Wärmelampe oder andere "Stromfresser" benötigen, wiso dürfte ja allen klar sein.


    Da ich keine grosse Ahnung von Insektenzucht habe, kann dir vielleicht jemand anderst vom Forum oder das Internet allgemein eine Hilfestellung bieten.

  • Hallo!


    Das mit der Insektenzucht in der Mietwohnung habe ich schon mal probiert. Muss sagen, dass auch die Zucht von Heuschrecken im Terrarium in größerem Massstab mit Geruchsentwicklung, sowie Platz- Ver- und Entsorgungsengpässen einhergeht. Bei Insekten ist auch zu beachten, dass sie eine relativ hohe Temperatur für Vermehrung und Wachstum benötigen, wie seargant schon sagte. Immerhin lohnt sich dann vielleicht das Heizen etwas mehr, in jedem Fall spricht das für die "Indoor-Haltung" in unseren Breiten. Kulinarisch sollte man auf jeden Fall im Vorfeld testen, welche Insekten nicht nur essbar sondern auch genießbar sind (Gespensterheuschrecken zum Beispiel sind zwar das erste aber nicht das zweite).
    Versuchs einfach. Ist in jedem Falle lehrreich und spannend, die Nutzbarkeit für eine lohnenswerte Nahrungsergänzung bezweifle ich. Aber in der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen...


    Gruß von der Scholle

  • Ich hab eine Weile lang Mehlwürmer als abendlicher Snack gezüchtet , ist relativ einfach.
    Ein IKEA oder anderes gestell mit mind.3 , besser noch 4 EInschüben und eine Kunsstoffwanne fuer obendrauf.
    dann in die unteren 3 eine Mischung aus mehl und Haferflocken einbringen und in eine Schublade die Mehlwürmer aus der Zohandlung (möglichst Grosse).
    Sobald sich Puppen bilden die in die naechste Schublade , sobald da sich Käfer bilden die in die Nächste und wens daraus wieder würmchen giebt die wieder oben rein und so weiter.
    Tote regelmaesig aussortieren.


    Obendrauf hatt ich ein paar toepfe / wanne mit kresse die ich da unten dann als grünfutterbeigabe reingeben konnte .


    In die 4te , oberste schublade hab ich immer die naechste Malzeit aussortiert und mit was feinerem gefüttert , bannane z.b zum voraromatisieren ..


    e voila .. feine proteinquelle die wenig platz braucht.




    zum verzehr z.b in knoblauchbutter anbraten als snack ..


    oder auch anbraten in butter , salzen und mit absinth oder weiswein ablöschen geht (wen manns ablöscht wird die schale eher weich)



    (Aufgehoert hab ich weil sich die person die meine pferde und katzen gefüttert hat als ich auf tour war sich strikte weigerte die mehlwuermchen zu versorgen :-) .. wird aber wieder aufgebaut fuer den winter)

  • Hallo ihr Lieben,
    ich weiß nicht, Hasen halten in der Wohnung und in einer Notsituation schlachten, ob ich das fertig bringe. Dann ist auch noch die Frage , im Falle einer Krise, wenn man nicht aus dercWohnung, woher bekomme ich das Futter für das Tier. Ich bin in diesem Leben nicht auf dem Bauernhof aufgewachsen, wo man das Schlachten von klein auf gewöhnt ist. Naja, in einem Krisenfall sieht sowieso alles anders aus. dann kann ich mir schon eher vorstellen geröstete Maden zu essen.
    lg Myriam

  • Ein Kaninchen braucht bei hauptsächlicher Grünfuttergabe - sprich Gras, Kräuter und Laub von Wiese und Wald ca. 4 Monate ++ bis es schlachtreif ist. Für ~4kg Fleisch(z.B. Riesen) ist das ein ganz schöner Aufwand!
    ..vor allem, wenn draußen die Unruhen toben oder Nahrung knapp ist - dann wäre es womöglich lebensgefährlich mit Tüte bewaffnet auf Grünfutter-Sammeltour zu gehen!


    Außerdem stinkt es und wohin mit dem Mist, wie 200680G60510 schon angemerkt hat!


    Da finde ich Eiweißgewinnung aus Würmern wesentlich handlicher - auch wenn ich selber bis jetzt noch nicht das Vergnügen hatte.


    LG
    althea

  • Ich würde zu Ratten raten.


    - Ungeheuerliche Vermehrungsquote
    - rasantes Wachstum
    - keine züchterischen Hochleistungen notwendig
    - Bei Totalausfall jederzeit Nachschub beschaffbar
    - kein Mensch wird davon ausgehen, dass Du einen lebendigen Nahrungsvorrat hast/ später nur wenige Neider
    - sie sind Allesfresser. In ruhigen Zeiten kann man sie verwöhnen, in Notzeiten reichen ein paar große Säcke Hundetrockenfutter, um sie zu versorgen, das man notfalls auch noch selbst essen kann
    - kein Problem mit der Entsorgung von Schlachtabfällen- sie sind Allesfresser:grosses Lachen:
    - der Niedlichkeitsfaktor ist zu vernachlässigen
    - Wenn Du einen Ofen hast und sie auf Spänen hältst, kannst Du den Output unkompliziert verfeuern


    Rattenhaltung ist auch in der Stadt artgerecht möglich- das ideale Selbstversorgertierchen für den modernen Menschen von heute :devil:

    [SIGPIC][/SIGPIC]Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit ist der Mut

  • Zitat von Myriam;143482

    Hallo ihr Lieben,
    ich weiß nicht, Hasen halten in der Wohnung und in einer Notsituation schlachten, ob ich das fertig bringe.


    Hallo Myriam,


    glaub mir, Du bringst es in einer Notsituation fertig. Vorteile haben natürlich die, die es als Jäger oder Angler auch ohne Not geübt haben. Obwohl Tierzucht eigentlich ziemlich ineffizient ist und eine vegetarische Lebensweise mehr Menschen pro Flächeneinheit ernähren könnte, sind Hasen im Krisenfall keine so dumme Idee, da sie für Menschen nicht verstoffwechselbare Cellulose aus Gräsern in Eiweiss umwandeln können.


    Meint


    Matthias

    They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
    Benjamin Franklin (1775)

  • Was auf jeden Fall geht sind Meerschweinchen - wie hunderttausende von Haushalten alleine in Deutschland beweisen!


    Du kannst ja in der jetztigen Situation ein oder zwei Paare (getrennt!) halten. Sobald dann dKaD ist kannst du sie ja pärchenweise zusammenschliessen und dich an der sprichwörtlichen Fortpflanzungsrate der kleinen Nager erfreuen :grosses Lachen:.


    Vorteile:

    • Komplett unverdächtig
    • Anders als Hühner und Kaninchen sind sie nicht als Nutztiere klassifiziert. Somit ist die Haltung in Wohnungen prinzipiell erlaubt (Nutztiere darf man meines Wissens nach nicht in Wohnungen halten...).
    • Geruchsbelästigung hält sich in Grenzen (ist aber dennoch vorhanden...)
    • Meerschweinchen können rohfasserreiche Nahrung (lies: Heu) noch besser verwerten als Kaninchen; Heu ist günstig, einfach und platzsparend zu lagern und die Entsorgung der Exkremente ist problemlos (entweder im Klo oder im Biomüll)


    Nachteile:

    • Man muss vermutlich wirklich hungrig sein, wenn man nach Monaten oder Jahren der Hege das erste Meerschweinchen abschlagen will...


    Zum Futter: http://www.meerschweinchen-rat…hen-Nahrung-Futter-8.html


    Wenn man sich mit dem Gedanken spielt selbst ein Tier zu schlachten sollte man sich das unbedingt von fachkundiger Stelle zeigen lassen.
    Zum Einen ist es eine gesetzliche Pflicht (bei Kleintieren reicht eine einfache Unterweisung), zum anderen auf jeden Fall auch aus persönlicher Sicht ratsam: Denn nach dem Schlachten sollte man (im eigenen Interesse!) die Eingeweide der Tiere auf Anomalien untersuchen - und dieses Wissen fliegt einem nicht unbedingt zu.


    LG,


    Maresi


    [COLOR="silver"]- - - AKTUALISIERT - - -[/COLOR]


    Zitat von Waldschrat;143912


    Obwohl Tierzucht eigentlich ziemlich ineffizient ist und eine vegetarische Lebensweise mehr Menschen pro Flächeneinheit ernähren könnte...


    Das mit der ineffizienten Haltung von Tieren stimmt nur für jene Flächen, die man für Getreideanbau nutzen kann. In der Schweiz z.B. sind nur 10% der Landesfläche (bzw. 30% der landwirtschaftlich genutzten Fläche) ackerfähig. Österreich wird ähnlich sein, in Deutschland sicher einiges mehr.
    Der Rest entfällt auf Wald- und Viehwirtschaft.


    Wenn also darauf verzichtet wird, für den menschlichen Verzehr geeignetes Getreide bzw. Soja an Tiere zu verfüttern liefert eine gemischte Landwirtschaft mehr Erträge als wenn auf Fleisch gänzlich verzichtet wird.


    Anekdote dazu: Meine Großeltern hatten eine Kleinstlandwirtschaft. In der Nachkriegszeit wurde neben Gartenbau (Kartoffeln, Gemüse) auch Nutztierhalten (Hühner, Kaninchen, und je eine Ziege, ein Schwein und eine Kuh) betrieben.
    Mein Vater und mein Onkel haben auf dem Weg von der Schule nach Hause (natürlich zu Fuß; ca. vier km) das Gras vom Wegesrand "geerntet", um damit die Kuh ernähren zu können. Diese Flächen wären sonst für die menschliche Ernährung "verloren" gewesen...

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Was ist hier gemeint, langfristig oder kurzfristig?


    Ich hab im Hinterkopf die Frage nach "frischem Blut".


    Selbst Insekten sind nicht ohne Zuwendung und ständige Kontrolle so pflegeleicht, wie man sich das vorstellt.
    Ich hatte früher Bartagamen (Echsenart) und versucht Mehlwürmer, Grillen und Heuschrecken zu züchten bzw am leben zu halten.
    Worauf will ich hinaus? Es hat fies gestunken!


    Mein Zuchtprojekt mit meinen Grossilber Kaninchen habe ich abgeschlossen. Viel Arbeit und Mist der übrig blieb.
    Schon bei zwei Tieren wäre eine Entsorgung im Hausmüll nicht möglich. Auch hier riecht es schon mal dolle.
    Der Fleischertrag konnte sich aber sehen lassen.


    Informieren und selbst ausprobieren ist immer etwas anderes als darüber nur zu lesen.
    Mir ging es schon manchmal auf den Geist die Tiere sauber zu machen.


    Hätte ich eine Wohnung, wurde ich es damit versuchen. Futter war nie ein Problem.

  • Zitat von Maresi;143948

    Was auf jeden Fall geht sind Meerschweinchen ...


    Nachteile:

    • Man muss vermutlich wirklich hungrig sein, wenn man nach Monaten oder Jahren der Hege das erste Meerschweinchen abschlagen will...


    Ich würde meinen Protein-Bedarf im SHTF-Fall vorzugsweise mit vegetarisch lebenden Tieren stillen.


    Und mit , laut Wikipedia über 65.000.000 geschlachteten Tieren, ist dem Südamerikaner das CUY, was dem Europäer das Brathändl.
    Ein leckeres Volksnahrungsmittel.


    Eine sehr gute Idee. Danke!


    Nur würde ich mir die Tiere erst dann zulegen, wenn eine entsprechende Situation konkret droht.
    (Ich hoffe, dass die Leute dann bei Penny & Co anstehen und nicht im zoologischen Fachgeschäft einkaufen wollen)
    Aber die Käfige, kann man ja schon mal in den Keller stellen.


    LG


    Lucas


    - - - AKTUALISIERT - - -


    Zitat von flywheel;143951

    Mein Zuchtprojekt mit meinen Grossilber Kaninchen habe ich abgeschlossen. Viel Arbeit und Mist der übrig blieb.
    Schon bei zwei Tieren wäre eine Entsorgung im Hausmüll nicht möglich. Auch hier riecht es schon mal dolle.
    Der Fleischertrag konnte sich aber sehen lassen.


    Na das liest sich doch, eiweisstechnisch, schon sehr motivierend! :lachen:


    Ich denke, nachdem die anderen Wohnungen, im Gegensatz zu Prepper-Wohnungen :rolleys:, bei Wassersperre sehr schnell nach Fäkalien riechen werden, wird die Existenz von Kleintieren geruchssensorisch nicht auffallen.


    Rezepte findet man auf der Seite peruanito.de

  • Vom halten von Schlachtieren in der Wohnung halte ich nicht viel.


    Eine Bekannte von mir hält ein Löwenkopf-widder Kaninchen in der Wohnung,darf sich frei bewegen und geht auf das Katzenklo.


    Die Geruchsbelästigung läst sich nur durch tägliche reinigung und beseitigung der Ausscheidunghinterlassenschaft vermeiden.Die hat aber nur 1 Tier!


    Meine in Stallungen und Freigehege gehaltenen Kaninchen machen viel Arbeit. Bei der zuletzt großen Hitze muste die Wasserversorgung der Tiere an 1 Stelle sein und wenn der Stall einmal vernachlässigt wird beginnt es durch die Zersetzung von Kot und Urin zu stinken.


    Wobei ich diese Arbeiten gerne mache,dadurch an der frischen Luft bin und vom sonstigem täglichen Arbeitsstress abschalten kann.
    Lg.Fischer

  • Da hätte ich mal eine Frage und Anregung zu.


    Wie sieht es aus mit Rattenfallen auf Wildratten und anderes Kleingetier (z.b. im Notfall auch Mäuse oder Eichhörnchen), auch wilde Tauben und andere Vögel wären denkbar, ich weiß die sollen krankheiten übertragen. Weiß von euch jemand wie man die am besten zubereiten soll/muß um die Essbar zu machen.


    Habe leider keinen Thread dazu gefunden, vllt. wird ja verschoben oder einer aufgemacht.


    Frohe Ostern

    "Derjenige, der zu Fuß unterwegs ist und alles dabei hat,

                                                          Um überall bei jedem Wetter zu campen.

                                                                                    Ist der unabhängigste Mensch auf Erden."

                                                                                                                                                                              Horace Kephart, 1904


    Gruß AlienTF/Alex

    2 Mal editiert, zuletzt von AlienTF ()

  • In Biologie habe ich mal gelernt, dass Nahrung zu Fleisch sich bei den meisten Tieren 10:1 verhält. Du musst also 10 Kilo Futter für 1 Kilo Fleisch haben. Bei Hasen würde ich das Verhältnis aus eigener Erfahrung sogar noch für deutlich ungünstiger halten.



    Nick

  • Allerdings kann ein Hase Gras zu Protein verwandeln - du nicht. Also macht ein Hase durchaus Sinn, sofern du eine Wiese hast, die nicht zu Acker- oder Gemüsebau taugt. Das kann eine Magerwiese sein, das kann eine abhängige Wiese sein, usf.

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.