.. man vor den Zug gestoßen wird?

  • Man könnte noch Aikido, Jiu Jitsu oder ähnliches trainieren. Da lernt man relativ gut, wie man mit Angrifen von hinten umgehen kann.

    Bei Aikido muss man aber aufpassen, welchen Trainer man erwischt. Da gibt es die "Kampfstreichler", die keinerlei Bezug zu Kampfkunst haben...

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Ich glaube, dass das wenig hilft, auch wenn ich durch Tai CHi und Qi Gong selber gesundheitliche Vorteile hatte.


    Ein Angreifer, der zu allem breit ist, wie ein Extremist oder Geisteskranker, verfügt über Kräfte, denen du wenig entgegensetzen kannst. Aufmerksam gegenüber seiner Umwelt sein, ausweichen, abtarnen.


    Ich bin im öffentlichen Raum durchaus fluchtbereit unterwegs, also mit vernünftiger Kleidung und vernünftigen Schuhen, in denen ich fliehen kann. Die feine Kleidung für die Feier ist im Rucksack. Wahrscheinlich machen das einige seit Silvester in Köln jetzt auch so.

  • Öffentlicher Raum ist im Grundsatz kein Raum für Condition white. Bahnhöfe waren das aus meiner Sicht (ich tendiere da eher zu conditon orange) noch nie. Jetzt aber groß in Panik zu geraten halte ich für absolut falsch. Im Straßenverkehr sterben deutlich mehr Menschen als durch solches Gesocks und da wird auch nicht wirklich gejammert.


    Behalte im Mindset die Bereitschaft zur Notwehr und Nothilfe - also zur aggressiven Reaktion, tritt nicht auf als wärst du ein "soft target" und dann sollte erstmal gut sein.


    Die aktuelle mediale Diskussion über mehr Sicherheitskräfte, Gitter usw ist müßig. Nur gut für das BIP. Und man möge einen Grundsatz bedenken: Es gibt keine 100% Sicherheit.


    Ansonsten - wenn man schon im auf dem Gleis liegt, rolle man sich zwischen die beiden Gleisspuren. Da ist Platz. Allerdings erfordert das schon eine enorme Geistesgegenwart.


    Ned gschimpfd is fei gloobt gnuuch!
    Der nächste fränkische Stammtisch findet 2020 statt.


    Wenn man die Freiheit einsperrt ist sie weg!


  • Ich glaube, dass das wenig hilft, auch wenn ich durch Tai CHi und Qi Gong selber gesundheitliche Vorteile hatte.


    Ein Angreifer, der zu allem breit ist, wie ein Extremist oder Geisteskranker, verfügt über Kräfte, denen du wenig entgegensetzen kannst. Aufmerksam gegenüber seiner Umwelt sein, ausweichen, abtarnen.


    Ich bin im öffentlichen Raum durchaus fluchtbereit unterwegs, also mit vernünftiger Kleidung und vernünftigen Schuhen, in denen ich fliehen kann. Die feine Kleidung für die Feier ist im Rucksack. Wahrscheinlich machen das einige seit Silvester in Köln jetzt auch so.

    Bringt schon was. Zwar keine 100%-ige Sicherheit. Aber man lernt, wie man mit Schubsern, Würgern von hinten u.ä. umgehen kann. Und gerade in solchen Situationen muss man reagieren können.

    Wobei die Mutter ja eh alles richtig gemacht hat (als Frau, noch dazu in der Überraschung, wird man vermutlich gegen einen Mann auch mit Training fast immer den Kürzeren ziehen): Sie ist zwar aufs Gleisbett gestürzt (worden), hat sich aber weiter gerollt und so überlebt. Ihr Bub hatte leider weniger Zeit (und vermutlich auch weniger Reaktion bzw. die Todesgefahr weniger realisiert) und hat es nicht geschafft.

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Aufmerksamkeit, Konzentration, Achtsamkeit:


    Wenn wir unsere Umgebung, Vorgänge und die Menschen in unserer Nähe aufmerksam beachten, erkennen wir gefährliche Situationen früher und können uns rechtzeitig darauf einstellen.




    Unsere Konzentration richtet sich auf das „Hier und Jetzt“.



    In unserer Achtsamkeit ist unsere Aufmerksamkeit und unsere Konzentration enthalten, darüber hinaus jedoch eine hellwache Offenheit für die gesamte Fülle unserer Wahrnehmungen.

    Vorstellungsvermögen, Antizipation:

    Wie könnte eine Situation sich entwickeln?


    Wie könnte ein Anderer sich verhalten in Bezug auf Art, Ablauf und Geschwindigkeit seiner Aktionen?


    Unsere „Vor-Ahnung“ ermöglicht uns eine frühere und bessere Vorbereitung auf ein Geschehen und lässt uns schneller reagieren.Das geht alles nicht mit dem Handy in der Hand, der Tageszeitung oder dem Tablett.


    Ganz übel möglichst auch noch mit Lesebrille.


    Daher gehört hier etwas ganz wichtiges dazu SELBSTDISZIPLIN und sich auch mal etwas versagen können.


    VERZICHT für einen Moment und die Aktivitäten unterlassen ,die einem die Aufmerksamkeit rauben.

  • Seinen Instinkten vertrauen:

    - Abstand zu Menschen oder Gruppen halten, die einem aus subjektiver Sicht gefährlich werden können

    .... meinst du eine Armlänge reicht? 😂

  • Definitiv nicht.


    Ich weiss, dass Du auf ein politisches Thema anspielst, aber ernsthaft kann man sich über einen Mindestabstand relativ einfach Gedanken machen:

    Beim Vorbeilaufen an einer Gruppe, wenn man nicht mehr Abstand halten kann, muss man jederzeit mit einem Schlag oder einem Schubs rechnen.


    Wenn Du die Wahl hast, dann würde ich folgende Rechnung vorschlagen: Die berühmte Schrecksekunde stimmt ziemlich genau. Man braucht, wenn man nicht höchst angespannt dastehen will, ca. 1 Sekunde, um die Arme hochreisen, einen stabilen Stand einnehmen etc.

    Und ein guter Läufer braucht schafft 7-10 Meter in einer Sekunde. Also nach Adam Riesling: Zehn Meter Mindestabstand zu einer beunruhigenden Gruppe oder Person halte ich für angebracht.


    Nick

  • Ich gebe dir völlig recht Opa Nur sind 10 Meter aufm Bahnsteig nicht unbedingt möglich. Ich denke, das Nonplusultra ist das eigene Wahrnehmen der Lage, Situationsangepasstes Mindset und allgemeine Abwehr/Kampfbereitschaft.


    Adventurebiker Die Armlänge kannste in dieser Situation (wie auch in vielen anderen - würd sagen die gilt eh nur im dt. Dorfgasthaus) gepflegt vergessen. Der erste ernst gemeinte Angriff wird heutzutage gern mal gesprungen.


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  • Immer mit dem Rücken zur Wand stehen, dann kann von hinten schon mal nix kommen, den Rest hat man im Blickwinkel. 8)Und Sonnenbrille auf, damit die nicht sehen ob du konzentriert bist oder träumst.

  • Im Früh- und Abendverkehr auf einem größeren Bahnhof ist selbst eine Armlänge Abstand tlw. eine unlösbare Aufgabe. Vor allem, wo der Bahnsteig vll. 5m breit ist. Und wenn man nicht gerade am Bahnsteig 1 steht, ist auf beiden Seiten des Bahnsteigs ein Gleis.


    Daher halte ich solche "Empfehlungen" für eher praxisfremd.


    Einen guten Meter Abstand zum Bahnsteig einhalten ist machbar. Leute auf x Meter Abstand zu halten ist ... schwierig.

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.