Meeresspiegel 2050: Augen auf beim Grundstückskauf

  • Für Holland, Norddeutschland und Dänemark sind das keine schönen Aussichten.


    slr-coastal_dem_Nordsee-2050.jpg


    Neues Überflutungsmodell von climatecental.org: Land projected to be below annual flood level in 2050


    Das ist in 30 Jahren. Man sollte deshalb (mit Blick auf BER, S21 und andere "Jahrhundertprojekte") das Thema Küstenschutz sofort angehen.

    Die Niederländer ziehen ihre Deich-Erhöhungen mittlerweile an der Landesgrenze NL/D auch ins Landesinnere, weil Deutschland da erwartungsgemäß nicht aus dem Knick kommt.


    Grüsse (aus 800m ü NN)

    Tom

    Einmal editiert, zuletzt von tomduly ()

  • Und wer schützt uns vor den Verschwörungstheoretikern? Warum bauen Investoren weltweit genau in solchen Gebieten? Warum können Experten das Wetter selbst für nur drei Tage voraus höchst mangelhaft voraussagen, benutzen aber fragwürdige und fehlerhafte Klimamodelle um Panik zu verbreiten? Warum nimmt die Population der Eisbären ständig zu? Warum frieren Forschungsschiffe die den Klimawandel beweisen sollen regelmäßig in der Arktis fest? Warum wachsen einige Gletscher auf der nördlichen Halbkugel wieder? Warum werden in der Antarktis Rekordminustemperaturen gemessen? Warum führen von Wikingern auf Grönland gegrabene Brunnen jetzt Eis statt Wasser?

    Aber ich gebe den Panikmachern Recht. Gefundene Knochen und Stoßzähne von Mammuts auf dem Grund der Ostsee beweisen es. Wir saufen seid der letzten Eiszeit ab. Dafür gibt Hollywood dem Säbelzahnhörnchen Scrat die Schuld.

    Ein Jahr Greta und das Ozonloch wird kleiner. Was für ein Erfolg! Ich hoffe sie reist klimaneutral per Kontinentaldrift nach Europa zurück.

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • ...das ist echt Übel und mit Husum und Perllworm betroffen ist dann dort bei unseren Freunden und in meinem nördlichen Fluchtziel "Landunter" 8|:thumbdown:


    Ob bei einer Erhöhung des Meeresspiegel in diesem Ausmaß da allerdings mit wie auch immer gearteten menschlich/technischer Küstenschutz überhaupt noch ausreichend Sicherheit umsetzbar sein wird bezweifle ich leider doch sehr und befürchte das "uns" in den höher gelegenen Gebieten eher eine Umsiedlung bzw. im wahrsten Sinne wenn auch über einen längeren Zeitraum langsam vonstatten gehende Flu(t)chtwelle der Anrainer bevorstehen wird!


    Und da dieses wohl menschgemachte Desaster nicht "nur" die deutsche Küste betreffen wird ist wohl eine regelrechte Völkerwanderung zu erwarten und was so eine Umwälzung bedeutet ist ja geschichtlich bekannt und HIER sogar recht informativ/spaßig sogar für "Dummies äh... Kinder" gut erklärt!

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!
    Gruß derSchü

  • Ich weiß jetzt nicht, welche Daten exakt der Karte zugrunde liegen. Aber neben der Erhöhung des Meeresspiegels kommt hinzu, dass durch die erhöhten Temperaturen auch grundsätzlich mehr Energie in der Atmosphäre vorhanden ist. Mehr Energie bedeutet eine Vielzahl von Effekten, unter anderem stärkere Stürme, vielleicht auch Phänomene wie Taifune und Hurricans, die man ja über wärmeren Ozeanen kennt. Das bedeutet also, dass wir grundsätzlich höhere Wasserspiegel bekommen, sondern dass da noch stärkere Sturmereignisse obendrauf kommen. Ja, es wird also ungemütlich an den Küsten.

  • Mir gefällt, dass die Holländer einen anderen Weg beschreiten. Die halten sich nicht auf mit Diskussionen darüber, ob und wie weit das alles Verschwörungstheorien sind und ob der Weltuntergang "beweisbar" ist ... sondern die fangen einfach an! Und tun und machen.


    Ich wünschte mir eine Welt, in der auch andernorts einfach mal angefangen wird, statt endlos und ergebnislos zu diskutieren. Ich für meinen Teil halte und lebe das genauso. Mich interessiert nicht die wissenschaftliche Beweisführung bis in die letzten Potenz. Mir reicht, wenn eine mögliche Fehlentwicklung hinreichend seriös dargelegt ist und sich sinnvoller Handlungsbedarf zeigt. Dann verschwende ich keine Zeit mit aufschiebendem Rumzweifeln und verschleierndem Schönfärben, sondern nehme die Schüppe in die Hand und tue, was mir möglich ist.


    Selbst auf die "Gefahr", dass dabei vielleicht die eine oder andere Katastrophe nicht eintritt und manche Arbeit "umsonst" war. Dann habe ich dadurch zumindest einen Kompetenzen-Hinzugewinn, und der ist mir auch den Aufwand wert. Nichts tun und den Kopf in den Sand zu stecken oder die Situation wegzulächeln und das Ganze dann noch als "Indianer haben doch keine Angst" klein zu machen wäre halt eben nicht meins. Da fühle ich vielleicht ein wenig wie die Holländer. Deshalb gefällt´s mir auch.


    LG Gode

  • Selbst auf die "Gefahr", dass dabei vielleicht die eine oder andere Katastrophe nicht eintritt und manche Arbeit "umsonst" war. Dann habe ich dadurch zumindest einen Kompetenzen-Hinzugewinn, und der ist mir auch den Aufwand wert.

    Ist ja auch irgendwie das Grundprinzip des Preppens: Ich hoffe und gehe davon aus, dass ich den Notvorrat niemals wirklich brauchen werde.


    Nur mal so offtopic.

  • Und wer schützt uns vor den Verschwörungstheoretikern?

    ...hoffe doch Du hast hier Satire geschrieben?

    Wenn JA - echt Klasse, ansonsten müsste ich mir meine Vorstellung über den Miesegrau überdenken...

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!
    Gruß derSchü

  • Zum Thema Klimawandel möchte ich jetzt doch noch die folgenden Bücher empfehlen :

    - Grenzen des Wachstums (1972)

    - die neuen Grenzen des Wachstums (1992)

    - Die 40-Jahre-Prognose bis 2052 (2012)

    - 2016 - Ein Prozent ist genug


    Wikipedia - Grenzen des Wachstums


    Seit Jahrzehten wird am Klimawandel gefoscht und immernoch wird der Klimawandel von einer Elite als nicht existent abgetan. Dies geschieht, weil diese Personen einen persönlichen Vorteil davon haben dass alles so weiter läuft wie bisher.

    Tatsächlich (glaubt man den Klimaforschern) ist es jetzt schon kaum mehr möglich die 2 Grad Klimaerwärmung zu verhindern, sollten nicht sofort größte Anstrengungen unternommen werden.

    Warum diese 2 Grad so entscheidend sind ? Ab dieser durchschnittlichen Temperaturerhöhung setzt sich ein nicht mehr stoppbarer Teufelskreis in Gang : die Temperaturen werden sich noch weiter erhöhen (auch ohne weiteres Zutun des Menschen). Grund sind unter anderem Permafrostböden in Sibirien die beim Auftauen weitere Treibhausgase (Methan) in die Atmosphäre entlassen.


    Besonders das letzte der genannten Bücher möchte ich empfehlen : 2016 - Ein Prozent ist genug. Hier wird ganz verständlich erklärt, wieso es nicht so weiterlaufen kann wie bisher. Die im Buch enthaltenen 13 Empfehlungen zur Verbesserung der Lebensqualität halte ich für utopisch. Aber wer weiß wie wir in 20 Jahren darüber denken.


    Zitat aus 2052 : Ihre oberste Priorität sollte sein, eine plausible Antwort auf die unvermeidbare Frage vorzubereiten: »Was hast du getan, (Groß-)Vater, als in den frühen 2000er-Jahren die Treibhausgasemissionen außer Kontrolle gerieten und niemand etwas dagegen unternahm?«


    Alex

  • »Was hast du getan, (Groß-)Vater, als in den frühen 2000er-Jahren die Treibhausgasemissionen außer Kontrolle gerieten und niemand etwas dagegen unternahm?«


    Alex

    Na er hat mehr Steuern gezahlt, und noch mehr Steuern, und Solidaritätszuschlag, und sowas alles. Der Klimawandel ist ein Fakt, seit Anbeginn wandelt sich das Klima, für die Natur ist das völlig normal. Vor 900-1200(da streiten die "Experten") Jahren waren die Temperaturen auf Grönland so mild, da hat man Getreide dort angebaut.


    Zeitreihe des monatlichen Wasserstandes am Pegel Cuxhaven Steubenhöft

    Im 20. Jahrhundert stieg der Wasserstand global um durchschnittlich 1.7 mm pro Jahr (IPCC, 2013). Da dieser Anstieg regional teils unterschiedlich ausgeprägt ist, sind Darstellungen des lokalen, relativen mittleren Meeresspiegels und dessen Änderungen von großer Wichtigkeit. An der deutschen Nordseeküste eignet sich dafür der Pegel Cuxhaven Steubenhöft, dessen Position an der Elbmündung in zentraler Lage der Deutschen Bucht die Entwicklung des Meeresspiegels an der deutschen Nordseeküste sehr gut wiederspiegelt. Zudem liegen für Cuxhaven Steubenhöft stündliche Wasserstandsdaten von mehr als 100 Jahren vor.


    https://www.bsh.de/DE/DATEN/Wasserstand_Nordsee/Meeresspiegelschwankungen/meeresspiegelschwankungen_node.html

    Das sind echte gemessene Werte, wir sprechen also von ca. 17 Zentimentern in 100 Jahren. Ich finde da kann man schon mal in Panik ausbrechen und alles stehen und liegen lassen.


    Wir sollten lieber aktiv Palstikverpackungen vermeiden, Plastikmüll aufheben wenn man ihn rumliegen sieht, sorgsamer mit der Natur umgehen und anderen Lebewesen mehr Respekt entgegenbringen(auch wenn wir sie anschließend essen).
    Denn, das tatsächlich EINZIGE was wir selbst entscheiden können ist unser eigener Konsum, das ist die einzige Macht die wir haben.


    Gruß Frank

  • Ich denke, die allgemeine Diskussion um dieses Thema ist so wie bei den meisten anderen Themen auch: wasch´mir den Pelz, aber mach mich nicht naß!


    Eine "Selbsteinschränkung" funktioniert in unserer Welt nicht oder nur ungenügend.


    Ich sehe es doch bei uns am Gymnasium: freitags schwänzen die Schüler die Schule und protestieren für eine bessere Umwelt. Das gilt aber nur soweit, dass es weiterhin erlaubt sein muss, dass sich die Jugendlichen von Mami mit dem Auto zur Schule bringen lassen. Mittags sind viele der Schüler beim nahegelegenen Supermarkt um sich ein Mittagessen zu kaufen. Die Verpackungen des Essens findet man dann tagtäglich auf der Straße, selbst ein Blinder kann der Müllspur bis ans Gymi folgen... Scheißegal, ich muss es ja nicht aufräumen...? Schade.


    Warum nicht einfach mal für ein Jahr alle privat genutzten Handies verbieten? Was nicht genutzt wird (und mal ehrlich, wieviel Prozent der Nutzung dieser Dinger ist tatsächlich NOTWENDIG?) muss man auch nicht mit Strom aufladen. Strom der nicht aufgeladen wird, muss auch nicht produziert werden... Scheißegal, hauptsache ich kann den ganzen Tag chatten...? Schade.


    Warum jedes Jahr ein neues Smartphone? Warum nicht nur alle fünf oder zehn Jahre? Weils "uncool" ist? Scheißegal, ob dafür Ressoiurcen verschwendet werden, solangeich immer das Neuste habe...? Schade.


    Warum jedes Jahr Unmengen an neuen Klamotten kaufen, obwohl die alten Sachen meist nur wenig getragen und noch in Ordnung sind? Nur damit man mit der "Mode" geht? Ungeachtet der Umweltproblematik (Herstellung in Drittweltländern, Transport etc.) oder der Arbeitsbedingungen bei der Herstellung? Scheißegal, hab ja nen gutes Auskommen (oder Mami/Daddy), ist doch deren Problem wennse so nen Scheißjob machen...? Schade.


    Warum ist es erlaubt, dass Versandhäuser den Rückversand kostenlos anbieten? Manch einer würde sich vielleicht überlegen, ob es das Geld wert ist, die probierten Dinge auf eigene Kosten zurückzuschicken. Was nicht verschickt wird muss nicht transportiert werden. Kein Transport, keine Umweltbelastung. Scheißegal, was juckts mich, solange ich immer meinen Kleiderschrank billig gefüllt kriege...? Schade.


    Warum soll ich mir alle paar Jahre ein neues (Elektro-) Auto kaufen? Der Umwelt zuliebe? Wer glaubt den tatsächlich diesen Schwachsinn? Aber es ist ja ok, wenn in Südamerika Jahrmillionen alte Salzseen und ganze Regionen vergiftet werden, damit wir hier Batterien in "umweltfreundliche" Elektroautos einbauen können. Passiert ja nicht im Harz oder in der Rhön, also scheißegal? Schade.


    Warum werden neue Technologien/Erfindungen nicht umgesetzt? Weil dann jemand keinen Reibach mit der bisherigen veralteten Technik (die nicht erst für teures Geld weiterentwickelt und serienreif gemacht werden muss) machen kann? Schade.


    Klar kann man stets z.B. dem Individualverkehr auf die Füße treten und ihn zunehmend unattraktiver machen. Ist langfristig sicherlich auch in Ordnung. Allerdings muss ich dann auch einen funktionierenden Ersatz anbieten, was bislang nicht der Fall ist. Schade.


    Ich möchte hiermit eigentlich eher zum selbst nachdenken anregen, wie es Miesegrau auch schon getan hat. Vieles von der aktuellen Diskussion wirkt für mich wie Augenwischerei, es soll so aussehen als ob etwas verändert wird, aber ich denke, eigentlich hat keiner wirkliches Interesse daran oder ist bereit WIRKLICH ALLES in seiner Macht stehende zu tun um etwas zu verbessern. Dazu müsste man nämlich aus seiner Wohlfühloase ausbrechen und aktiv werden. Womöglich sogar verzichten! Oder ein Stück zu Fuß gehen. Oh Gott wie schrecklich... Dann doch besser alles beim alten lassen.


    Wer weiß schon, ob meine Elektrogeräte den modernen Ökostrom überhaupt vertragen... ;)

  • Zu dem Überflutungsmodell: das sind Flächen, die niedrig genug liegen, dass sie künftige bei Jahrhundertsturmfluten von Überschwemmung betroffen sein können. Dagegen kann sich man durch verbesserten Küstenschutz durchaus noch ein paar Jahrzehnte oder länger schützen. Halb Holland liegt schon seit jeher unter dem Meeresspiegel und es funktioniert. Nur werden irgendwann die volkswirtschaftlichen Kosten so hoch sein, dass man diese Gebiete aufgeben muss.


    Wogegen man sich nur schwer schützen kann, ist die Versalzung der oberfflächennahen Grundwasserschichten. Mit steigendem Meerersspiegel drückt salziges Wasser auch im Untergrund weiter ins Land als bisher. Das hat Auswirkungen auf die Landwirtschaft (Salzwieden statt Ackerland) und auf die Trinkwassergewinnung. In Holland laufen da Tag und Nacht Pumpen, um den Wasserstand zu kontrollieren.


    Miesegrau : man kann Greta und F2F und Co. kritisch gegenüber stehen, das akzeptiere ich. Aber man kann meiner Meinung nach nicht die Augen verschließen, vor einer Häufung von Entwicklungen, die in Summe ganz sicher nicht eine Folge ideologisch verblendeter Aktivisten sind. Wenn ich mir die Berichte des Rückversicherers Munich Re ansehe (Kosten für wetterbedingte Infrastrukturschäden) oder allein die sehr konkreten Pläne der Stadt New York für eine Flutschutzwand im Hafen und rund um Manhattan und Long Island. Oder auch nur die Häufung von Extremwetterereignissen in meiner Heimatregion in den letzten Jahren. Die Alten bei uns im Ort erinnern sich nzwar an einen August, in dem es mal geschneit hat, aber nicht an Starkregenereignisse, die zahlreiche Keller unseres Ortes 2m hoch unter Wasser gesetzt haben. Oder Hagel, der die Dächer in einer ganzen region zerstört hat (2013 Hagelsturm Reutlingen, 3 Mrd. € Versicherungsschaden).


    Aber Krisenvorsorge ist eine sehr persönliche Sache, da muss jeder selber wissen was er tut.


    Grüsse

    Tom

  • Bin hier auf der Linie von Miesegrau und Previ,


    Keine Besteuerung von CO² - denn da haben viele "Gelehrte und EXPERTEN ( ja ist schon fast ein Schimpfwort bei mir) diametral entgegengesetzte Meinungen.Das ist nur eine gelungene Umverteilung von arm auf reich.

    Wer die Temperaturkurven der letzten 750Mio Jahre vergleicht 22Grad Durchschnitt, dann Abfall auf unter 15 Grad dann ca 15 Grad und das in fast gleiche Zyklen. Die Wissenschaftler wissen nicht, was diese Sprünge ausmacht ( Sonne ?).

    [Blockierte Grafik: https://vademecum.brandenberger.eu/grafiken/klima/vor600miojahren.gif]

  • Was unserer Umwelt wirklich hilft - aus meiner Sicht


    Nutzung von Solarenergie ( seit 21 Jahren)

    Nutzung von Photovoltaik ( seit 19 Jahren)

    Reparieren statt Wegwerfen siehe Hefte "Einfälle statt Abfälle"

    Wieder Buschreihen an Feldern ( mehr Insekten,mehr Vögel = mehr Schädlingsvernichtung)

    Schaut mal im I- net über Schauberger und Kupferwerkzeuge in der Landwirtschaft nach.

    Verbot von Nutzviehtransporten über 100km statt Subventionierung.

    Die Kampagne - heimische Herstellung- massiv unterstützen.

    Steuergesetze , die nicht die " Großen Konzerne" wenig Steuern bezahlen lässt und die kleinen Gärtnereien,Metzger,etc und Bauern in den Ruin treibt.

    Seit 40 Jahren ist Wasserstoff für mich die einzige Alternative - aber wenn sich im " kleinen" eine preiswerte dezentrale Energie bildet - können die Konzerne nicht mehr viel abschöpfen.

    Dem Raubtierkapitalismus Einhalt gebieten. !

    Den eigenen Resourcenverbrauch verringern .


    P.S. war 21 Jahre CSU Mitglied

  • Eigentlich bin ich schon immer irgendwie Umweltschützer. Damals in der DDR haben wir als Kinder Flaschen, Gläser und Altpapier gesammelt, natürlich per Handwagen und zu Fuß von Haus zu Haus. Für eine Weinflasche gab es immerhin 5 Pfennige! Heute werfen die Kiddys Dosen mit 25 Cent Pfand in die Pampa.

    Klamotten wurden aufgetragen oder weiter vererbt, Dinge nicht einfach weggeworfen, sondern wenn möglich repariert. Zur Schule wurde bei Wind und Wetter gelaufen und die nächste Telefonzelle war 2 Kilometer weg.

    Nun kommen wir mal zum Heute und jetzt. Wir bauen einiges an Gemüse an, kaufen bevorzugt regionale Produkte und heizen CO2 neutral mit Holz. Plastikmüll wird weitestgehend vermieden und ich radel auch mit einem Stoffbeutel zum Bäcker. Außerdem lasse ich oft das Auto stehen und fahre auch mit dem Trike oft genug in die 15 Kilometer entfernte Kreisstadt. Ein wenig Eigenstrom produzieren wir mit kleinen selbst gebauten Solar Inselanlagen. Dinge werden weiterhin repariert, Klamotten geflickt und der Inhalt der Kleiderschränke ist eher spartanisch. Mein letzter Flug in den Urlaub ist ca. 25 Jahre her.

    Und ich soll mir von irgendwelchen Wohlstandskiddys in Designerklamotten, neuestem Handy und Urlaubsflügen in die Karibik nachhaltigen Lebenswandel erklären und vorschreiben lassen wie ich zu leben habe?

    Panik gepaart mit überstürztem Aktionismus ist immer ein schlechter Ratgeber. Natürlich zweifle ich nicht den natürlichen Klimawandel an, den es auf unserem Planeten schon seid 4,5 Milliarden Jahren gibt. Meine Heimatstadt Jena ist von Muschelkalkbergen umgeben, das Areal war früher mal der Grund eines Meeres.

    Natürlich muss bei zu erwartenden steigenden Meeresspiegel der Küstenschutz verbessert werden. Natürlich sollte die Menschheit mit den knapper werdenden Ressourcen sparsamer umgehen. Natürlich sollten wir mit der Energie haushalten und sie nicht sinnlos verbraten. Natürlich sollten wir weniger Müll produzieren und unsere Umwelt schützen.

    Aber all das bitte mit Herz und Verstand! Aber alles was ich in den Medien sehe deutet auf blanken Aktionismus hin. Anstatt die modernsten Diselmotoren weiter zu entwickeln, wird das Standbein unserer Volkswirtschaft an die Wand gefahren. Unsere modernen Kraftwerke werden abgeschaltet und Atomstrom aus wesentlich unsicheren Kraftwerken aus dem Ausland teuer zugekauft. Wenn wir mit erneuerbaren Energien mehr Strom produzieren zahlen wir ebenfalls, damit andere ihn uns abnehmen. Poduktive Werke werden geschlossen und ins Ausland verlegt, der Industriestandort Deutschland geschrottet und Arbeitsplätze vernichtet.

    Ist es denn gar so verwunderlich das ich ein wenig von Greta und ihren Lemmingen genervt bin? Unsere Politikdarsteller nutzen dien Hype schamlos aus um neue Steuern zu erfinden, Ablasshandel gab es schon mal im Mittelalter. Wer aufs Auto angewiesen ist muss eben fahren, ob der Sprit nun einsfuffzich oder 2 Euro kostet. Was für eine irre Welt?

    derSchü . So jetzt kannst du deine Meinung über einen alten Dicken Bastelbären überdenken, Stoff genug habe ich dir ja geliefert.;)

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

    Einmal editiert, zuletzt von Miesegrau () aus folgendem Grund: Wort vergessen,,,

  • Leider ist das Thema so emonotial so aufgeputscht, das man die richtige "Wahrheit" nicht mehr finden kann. Was sagt uns die Meinung eines oder mehrerer Wissenschaftler eigentlich. Im Grunde nichts, weil wir Otto Normalmenschen uns zwar die Studien und Diagramme ansehen können, aber wirklich verstehen können wir sie nicht.

    Wie sollten wir auch, wir haben es weder studiert noch uns ein Leben damit befasst. Was wir wissen, hören wir von anderen Menschen die entweder es von anderen gehört haben oder auch selber gelesen. Dabei haben sie sich ein Urtei gebildet, und das verbreiten sie nun. Ob das richtig ist oder nicht interessiert ihn wenig. Hauptsache man ist dabei und kann mitreden.

    Ob der Klimawandel nun Hausgemacht von uns Menschen ist oder nicht, spielt kaum noch eine Rolle. Das wir die Luft verpesten und über unsere Verhältnisse leben wissen wir auch. Nur ändern will sich kaum einer. Eher schiebt er es auf Andere.

    Nun wie heißt es so schön "es geht der Krug zum Brunnen bis er bricht". Klar hat man den Riss bemerkt, aber solange man noch Wasser holen kann ist die Welt in Ordnung. Ist der Krug gebrochen gibt es kein Wasser mehr und man muss dursten.

    So in etwa reagiert ein Mensch, der weiß was passiert wenn es zum Bruch kommt, aber er denkt sich, solange es gut geht ist alles in Ordnung.

    Solange nicht jeder, und ich meine jeder nicht im kleinen etwas gegen eine Plastikflut und Umweltverschmutzung tut, sehe ich keinen Silberstreifen am Horizont.

    Die Menschheit wird sich weiter zerfleischen wie die Jahrtausende vorher, nur eben mit besseren Mitteln, bis wir uns selber so dezimiert haben das Mutter Erde wieder Luft holen kann, und dann geht der selbe Mist von vorne los.;(

    Ich mache mir da keine Illusionen was unsere Zukunft betrifft, trotzdem versuche ich im kleinen so viel wie möglich, mich und meine Lieben anzuhalten etwas gegen den Konsumwahn, und damit zur Umweltzerstörung, beizutragen.

  • Sorry Miesegrau , aber selten habe ich sowas faktenfreies gelesen. Wetter und Klima sind zwei vollkommenen unterschiedliche Dinge. Und dass die Population der Eisbären zunimmt ist kein Indiz und schon gar nicht Beweis "gegen" den sogenannten Klimawandel. Wie auch all deine anderen "Argumente".


    Ich halte den Begriff Klimawandel an sich für ein wenig unglücklich, da das Klima schon immer in Bewegung war. Die einzige für uns relevante Frage ist, wie schnell dieser Wandel voranschreiten wird und ob wir es schaffen werden die nach aktuellen Modellrechnungen sehr wahrscheinlich negativen Auswirkungen früh genug in ausreichendem Maße kompensieren zu können.


    Ändern werden wir daran wohl sowieso nichts. Man kann eigentlich nur hoffen, dass man auf der Gewinnerseite stehen wird.

    I feel a disturbance in the force...

  • Man kann jetzt von Greta halten, was man will (in meinem Fall: nicht viel).

    Klimawandel als Verschwörungstheorie hinzustellen hingegen ist eine gaaaaanz andere Schublade! Das hat schon fast ein wenig was von Atlantis-West (wer Erik der Wikinger noch kennt).


    Der Anstieg des Meeresspiegels z.B. ist ja ziemlich einfach messbar (sowohl per Satellit als auch trivial per Messstelle: "Lineal einbetonieren und Ergebnisse ablesen". Das Prinzip verstehen vermutlich sogar Trump und seine Schar.

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.