COVID-19: News & Informationen

  • Zudem gibt es viele Hinweise auf systemische Wirkungen durch Schäden an z.B. den Blutgefäßen.

    Gilt nach meinen Infos als gesicherteErkenntnis. Und das ist nicht ohne, daher sollte man Infektionen vermeiden. Da hilft ne Maske im Supermarkt und im Bus zb schon viel. Dazu noch die aktuelle Impfung.

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Bei mir tat der Arm ein bis zwei Tage weh. Sport sollte entsprechend nach der Impfung für mind. 24 Stunden vermieden werden.

    Ansonsten hab ich die Auffrischung gut vertragen.

  • NRW verbrennt Masken und Kittel im Wert von über 30 Mio Euro


    So etwas macht mich wütend. Warum hat man das Material nicht frühzeitig gegen Einkaufspreis der neuen Klamotten an Krankenhäuser, Pflegeheime und Rettungsdienst weitergegeben? Verbrennt das Zeug/Geld. Wir haben ja genug Ausrüstung/Geld. :person_facepalming:

    aus Niedersachsen, DE gesendet...


    "Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit." Marie von Ebner-Eschenbach


    Dorfleben. Entweder du liebst es oder du liebst es nicht. Es gibt kein Versuchen!

  • So etwas macht mich wütend. Warum hat man das Material nicht frühzeitig gegen Einkaufspreis der neuen Klamotten an Krankenhäuser, Pflegeheime und Rettungsdienst weitergegeben? Verbrennt das Zeug/Geld. Wir haben ja genug Ausrüstung/Geld

    Das hatten wir doch schon. Es gibt aktuell viel mehr PSA auf Lager als jemals vor dem Verfallsdatum verwendet werden könnte.


    Positiv ist immerhin, dass lt Landesregierung 90% aller in der Pandemie (also teuer) angeschafften PSA auch verteilt wurde.


    Negativ finde ich viel mehr, dass keine weiteren Anschaffungen für neue Schutzausrüstung mehr geplant sind. Man will einfach nichts aus der Pandemie lernen, habe ich das Gefühl.

  • Rettungsdienste, Pflegeheime, Krankenhäuser dürfen die PSA teuer einkaufen und NRW verbrennt das ganze. Dann doch lieber rechtzeitig verschenken

  • Die Antwort ist doch schon klar....


    Darf nicht verschenkt werden, weil ja der dafür "Verantwortliche" keine Verantwortung dafür übernehmen möchte, dass nicht jemand durch die sehr wahrscheinlich noch funktionierenden Produkte zu Schaden kommt....fertig.


    Wenn das Zeug dann im Ofen verraucht wird, dann gibt es halt keine Probleme - Aus den Augen aus dem Sinn....


    Man kann ja neues bestellen.... von wem das bezahlt wird ist uns allen ja klar, aber das interessiert den Verantwortlichen dann doch sehr wahrscheinlich genau gar nicht....

  • Darf nicht verschenkt werden, weil ja der dafür "Verantwortliche" keine Verantwortung dafür übernehmen möchte, dass nicht jemand durch die sehr wahrscheinlich noch funktionierenden Produkte zu Schaden kommt....fertig.

    Ich glaube das würde rechtlich schon gehen mit einem Haftungsausschluss.


    Allerdings habe ich eher Zweifel, dass man Abnehmer finden würde. Die Leute wollen keine Masken mehr tragen. Wozu also eine Logistik hochziehen (Kosten) um die Masken zu verteilen, nur damit sie letztendlich doch im Müll landen.


    Aber mal sehen was das Ministerium spricht.

  • Negativ finde ich viel mehr, dass keine weiteren Anschaffungen für neue Schutzausrüstung mehr geplant sind. Man will einfach nichts aus der Pandemie lernen, habe ich das Gefühl.

    Weil auch die nach Ablauf entsorgt werden würden/müssten.


    Ich glaube das würde rechtlich schon gehen mit einem Haftungsausschluss.

    Jein. Eine Behörde kauft PSA ein, vorher gabs die vorgeschriebene Ausschreibung, und der günstigste Lieferant bekommt den Zuschlag, liefert, stellt eine Rechnung aus und wird aus dem Staatssäckel bezahlt.

    So, jetzt liegt die PSA im Lagerhaus. Im aktuellen Fall hat irgendjemand gemerkt, dass das Material das Ablaufdatum erreicht hat, jetzt muss es entsorgt werden.


    Im idealen Fall allerdings hätte die Behörde das Material mit (nehm ich jetzt einfach mal von den Masken) 3 Jahren Haltbarkeit gekauft und eingelagert. nach 1,5 Jahren wird das rotiert, also verkauft und neues beschafft.

    Und genau jetzt hat die Behörde ein Problem: als Verkäufer unterläge die Behörde der Haftung, sie müsste wie ein Gewerbetreibender eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer an den Abnehmer schreiben, ggf. 2 Jahre Gewährleistung mit Beweislastumkehr nach 6 Monaten auf das verkaufte Material geben, den Versand/Transport zum Abnehmer organisieren...


    Dafür haben Behörden selbst, so hart das klingt, schlicht keine Kompetenz. Bzw. würde zwar nach 1,5 Jahren festgestellt, hey, das Material gehört verkauft und neu beschafft, aber bis da mal der Amtsschimmel wiehert, sind die restlichen 1,5 Jahre um und es bleibt nur noch die Entsorgung.


    Nicht ganz ohne Grund werden vom Staat ausgemusterte Gegenstände quasi ausschließlich über die VEBEG angeboten, aber PSA mit 3 Jahren Gesamthaltbarkeit - da müssten die viel schneller agieren und der vielfach erwähnte Bürokratieabbau auch in der Hinsicht mal umgesetzt werden.

    So aber gibts zur Vorschrift A noch eine Vorschrift B und weil man ja eine Behörde ist ausserdem noch Vorschrift C und D und dazu sind ausserdem die Anhänge 1, 2, 3, 4 zu beachten und bevors durch ist, sinds 2 Ordner voll Papier und lagen in der Zwischenzeit auf 10 verschiedenen Schreibtischen der unterschiedlichen Zuständigkeiten, bis jeder da mal seinen Stempel draufgeklatscht hat.

    BY/DE

    Si vis pacem, para bellum.

  • Festhalten!

    Letzte Woche hatte die Schule, an der meine Holde unterrichtet, Projektwoche.

    Schon unter der Woche meldeten sich vermehrt Schüler wegen Corona krank.

    Abschließend gab es eine Veranstaltung für alle in der Sporthalle, was von "einigen

    wenigen" aufgrund steigender Fallzahlen heftig kritisiert worden ist.

    Heute sind 18 von 40 Lehrkräften und etwa 150 Schüler krank.

    Ein Foto der Abschlussveranstaltung.

    Sporthalle.jpeg

  • Hätte man die PSA nicht über z.B. die VEBEG versteigern können? Besser als verbrennen.

    Theoretisch schon. Praktisch hätten die Behörden dann bei der PSA aber noch vor Ablauf der Haltbarkeit tätig werden müssen - wäre ich beispielsweise der Einkäufer für ein Krankenhaus oder einen Rettungsdienst, würde ich keine bereits abgelaufene PSA kaufen (und einsetzen dürfen).


    Beispiel:

    Schnittschutzbekleidung: | Ausschreibung/Los 2343470.021 | VEBEG Ausschreibungen

    Schnittschutzbekleidung, direkt unter der Konvolutaufzählung steht der Hinweis: "Die Nutzungs- bzw. Prüffristen sind abgelaufen."


    Wenns noch heile ist und keiner der Vorträger reingesägt hat, kann ich die Kleidung Privat bei Forstarbeiten in meinem privaten Wald nutzen - aber als Einkäufer für z.B. eine Forstfirma, die gewerbliche Forstarbeiten durch ihre Angestellten anbietet, ist diese Schnittschutzbekleidung Tabu. Passiert damit nämlich ein Unfall, kommt die SVLFG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) ins Spiel und lehnt jegliche Leistung ab, wenn die PSA abgelaufen ist.


    Desweiteren kauft man bei der VEBEG mal mit, mal ohne Umsatzsteuerausweis ein, soweit nicht von der Regelung des § 25a Umsatzsteuergesetz (Differenzbesteuerung) Gebrauch gemacht wird, das macht die Abrechnung auf der Seite des Einkäufers nicht einfacher.

    BY/DE

    Si vis pacem, para bellum.

  • Ich hab das Bundesministerium für Gesundheit einfach gefragt warum die Masken nicht verschenkt werden:


    https://fragdenstaat.de/a/291511

    Ich bin grad ziemlich baff. Die haben bereits geantwortet, binnen nicht mal einem Tag! Wow! :astonished_face: :gut:

  • Wenn ich dabei anschaue was in der Pandemie passiert ist: abgelaufene Bestände wurden Stichprobenweise überprüft, Funktion festgestellt und verwendet. Zumindest in Österreich hab ich da mal was mitgekriegt. dann kann man das doch als Pandemiereserve auch verschenken, meinetwegen beim nächsten Ausbruch (wenn ich recht erinnere geht es um MHD + 5-10 Jahre) pro Karton ein Exemplar einschicken und in zwei Tagen ist "Go" oder "Stop" da, ja nachdem ob die Teile funktionieren.

    Freilich kann ich überzählige abgelaufene Bestände entsorgen - aber nur wenn für den Ernstfall genug neues Material bereits eingelagert ist - was ich stark bezweifle. Von der Lagerhaltung mal abgesehen, da muss doch mindestens 6 Monate vor Ablauf eine Meldung kommen um überhaupt an eine sinnvolle Übernahme in den Verbrauch oder (dann zu prüfendes) Langzeitlager nachdenken zu können.

    Ich mein, da geht es um Lagerbestände eines Bundeslands, da muss doch in Richtung Lagerhaltung und Logistik wenigsten ein Minimum an Erfahrung und Expertise da sein. Dass sich in den untersten Ebenen Hintertupfings Logistik auf Hubwagerl und Versandaufkleber beschränkt, geht ja noch, aber auf einer gewissen Ebene erwartet man schon mehr.