COVID-19: News & Informationen

  • Es gab da wohl ein Missverständnis bei der Pressekonferenz. Auf Twitter wurden die Zahlen korrigiert. 60% der Krankenhauseinweisungen sind wohl nicht doppelt geimpft. Dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

    Wenn 68% der Gesamtbevölkerung bei 95% Impfanteil der über 65 jährigen (Risikopatienten) nur 40% der Fälle aus machen.


    Quelle:

    https://twitter.com/uksciencec…/1417204235356213252?s=19

    -= NUNQUAM NON PARATUS =-

  • Deine Interpretaon erscheinnt mir immer noch nicht korrekt.


    wenn 60% ungeimpft sind, dann sind eben nicht 40% vollständig geimpft, sondern unter den 40% befinden sich welche mit 1 Impung, welche mit 2 Impfungen aber ohne Wartezeit und eben die vollständig geimpften. Ich kenne die Zahlen zu Johnsonn&Johnson nicht, vermute(!) aber mal, dass dessen Wirksamkeit gegen Delta gering sein wird, da auc 1x Astra Zenke gegen Delta weitgehend wirkungslos sein soll.

    Auch 2x Astra Zeneka, in UK häufig geimpft ist gegen Delta weniger gut wirksam als 2x Biontech/Moderna.


    Für einen zweiten Fehler halte ich den Referenzbezug mit 95% "Impfanteil" der über 65jährigen.


    In den Krankenhäusern liegen ja nicht nur über 65jährige, sondern verschiedene Altersgruppen. Also muss man deren gewichtete vollständige(!) Impfquote als Referenzbezug verwenden. Diese Zahl ist uns unbekannt.


    MfG

  • ich finde es eher erschreckend das bei 68% "Volldurchimpfung" der Bevölkerung 60% der Krankenhauspatienten Geimpfte sind. Würde im Umkehrschluss bedeuten das die Jüngeren eh nicht so anfällig sind (was ja bekannt ist), bei den Älteren im Verhältnis die Impfung aber doch große Lücken aufweist hinsichtlich Hospitalisierung. Mal schauen, ob hier die Todeszahlen nachziehen.

    Mir geht's ähnlich, vor allem, weil alle in meiner Familie mit Pfizer geimpft sind.

    Think positive, stay negative! :)

  • ich finde es eher erschreckend das bei 68% "Volldurchimpfung" der Bevölkerung 60% der Krankenhauspatienten Geimpfte sind.

    Ist die Frage, wo diese Senioren vorher waren und wie ihr bisheriger Allgemeinzustand war.


    Insbesondere wenn sie vorher in einem Pflegeheim lebten und nun durch die Erkrankung eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes erfahren, sind die Ärzte heuer schnell dabei, die Leute in die Krankenhäuser einzuweisen. Das liegt häufig daran, dass die Pflegeheime gerade auch mit der regulären Pflege bereits personell überfordert sind. Wenn dann jemand auch noch krank wird... In den Pflegeheimen dürfen sie ja selbst einfache Medikamente nicht verabreichen, wenn sie nicht als Bedarfsmedikation im Medikamentenplan gelistet sind... Und die Medis eines anderen Patienten nehmen? Himmel, Herr Gott... Da kommen die auch in Teufels Küche für. 🤷‍♂️ Was ich im KV-Dienst da teilweise erlebe und meine Bekannte, die seit Jahrzehnten in der Pflege tätig ist auch immer wieder erschreckenderweise bestätigt, passt nicht auf eine Kuhhaut.

  • Laut einer Studie ist das Sterberisiko bei Delta 137 % höher.

    https://www.merkur.de/welt/cor…da-china-zr-90875576.html

    ...und die Viruslast 1200 mal höher

    ...und der PCR nach 4 Tagen Inkubationszeit positiv

    ...und Risiko auf Krankenhaus 120% höher

    ...und Risiko Intensivpflege 287 % höher

    Ich hoffe, dass sich die Studie irrt.


    Ich kann nicht ganz nachvollziehen warum Corona Mutanten automatisch weniger gefährlich werden sollen. Da gibt es keinen evolutionären Vorteil, dazu sterben zu wenig "Wirtstiere" (Menschen) daran. Das einzige, was das Viech ungefährlicher macht ist eine Vorab-(Teil)Immunisierung der infizierten Personen, durch Erkrankung oder Impfung. Das Corona X.0 ansteckender ist bzw. eine Immunantwort gegen 1.0 umgehen kann wird dagegen stark durch die Evolution gefördert.

    2 Mal editiert, zuletzt von Apfelbaum ()

  • Der Artikel beruft sich auf zwei nicht veröffentlichte Studien, ist mithin als unseriös einzustufen.


    Zum Glück sprechen die Zahlen aus Ländern mit hohen Infektionszahlen eine deutlich andere Sprache.


    Tid

  • Der Artikel beruft sich auf zwei nicht veröffentlichte Studien, ist mithin als unseriös einzustufen.

    Das ist genau das, was ich seit über einem Jahr am Journalismus bezüglich Corona kritisiere. Journalisten treiben sich auf Pre-Printservern rum und greifen sich dann Studien raus, mit denen sich Schlagzeilen machen lassen. Der Journalismus, der sich dieser Methoden bedient ist zweifelsohne unseriös. Besonders dann, wenn die Fachartikel nicht einmal benannt werden, so dass interessierte Leser, womöglich noch vom Fach mit dem Zugang zu entsprechenden Journals, nachlesen könnten, um zu beurteilen, ob die Conclusio dieses Zeitungsartikels richtig ist.


    Artikel auf Pre-Printservern sind sozusagen noch im "Entwurfstadium". Sie können noch fachliche Fehler enthalten, Zahlen können falsch sein. Sie ermöglichen es aber Fachkollegen, wichtigen Input zu geben zum konkreten Artikel oder die Ergebnisse des Fachartikels in ihrem eigenen Labor nachzukochen und zu bestätigen oder zu falsifizieren. Beides können sie natürlich auch nach der Veröffentlichung. Aber das ist halt Wissenschaft.


    Auch wenn ich eine leise Hoffnung habe, dass sich die in dem Zeitungsartikel nicht näher bezeichneten Fachartikel im Detail irren mögen, so fürchte ich, dass sie in ihrer Tendenz leider richtig liegen.


    Ich kann nicht ganz nachvollziehen warum Corona Mutanten automatisch weniger gefährlich werden sollen.

    Nicht automatisch. Aber Viren haben dann eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich weiter zu verbreiten, wenn sie für den Wirt "nur lästig" sind und nicht "sehr krank machend" oder gar tödlich.


    Wenn ein Virus in kurzer Zeit nach Ausbruch der Krankheit sehr schwer krank machen ist oder gar tödlich, dann wäre eine Verbreitung des Virus nur durch Hochschrauben der Infektionsrate oder deutlicher Verlängerung der Inkubationszeit bis zum Ausbruch der Krankheit bei gleichzeitig kurzer Zeit nach Infektion, ehe der Wirt infektiös für andere Mitglieder der Population ist, gewährleistet. Schneller Krankheitsausbruch bei gleichzeitig hoher Tödlichkeit führt schnell zum Auslöschen einer Population.

  • Nicht automatisch. Aber Viren haben dann eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich weiter zu verbreiten, wenn sie für den Wirt "nur lästig" sind und nicht "sehr krank machend" oder gar tödlich.

    Dafür ist Corona nicht tödlich genug. Für die meisten ist Corona nur 'lästig'.

  • Dafür ist Corona nicht tödlich genug. Für die meisten ist Corona nur 'lästig'.

    Deswegen verbreitet sich Corona ja auch so gut! Von den meisten wird eine Infektion im ersten Moment wahrscheinlich relativ komplikationslos "weggesteckt", weil sie jung, fit und ansonsten gesund sind. Das die Infektion aber irgendwo in ihrem Körper die Blutgefäße irgend eines beliebigen Organs angegriffen und nachhaltig geschädigt hat, merken die Menschen unter Umständen nicht einmal, weil sie noch gesund und fit sind von der Grundkostitution her.

  • Deswegen verbreitet sich Corona ja auch so gut! Von den meisten wird eine Infektion im ersten Moment wahrscheinlich relativ komplikationslos "weggesteckt", weil sie jung, fit und ansonsten gesund sind. Das die Infektion aber irgendwo in ihrem Körper die Blutgefäße irgend eines beliebigen Organs angegriffen und nachhaltig geschädigt hat, merken die Menschen unter Umständen nicht einmal, weil sie noch gesund und fit sind von der Grundkostitution her.

    Nicht falsch verstehen. Ich habe schon gesagt, wenn es so tödlich wie SARS wäre, wären nicht so viele daran gestorben. Da wäre es von Anfang an ernster genommen und schon gestoppt worden.

  • Der Artikel beruft sich auf zwei nicht veröffentlichte Studien, ist mithin als unseriös einzustufen.


    Zum Glück sprechen die Zahlen aus Ländern mit hohen Infektionszahlen eine deutlich andere Sprache.


    Tid

    Ich hoffe auch sehr das die Zahlen dieser Länder recht haben. Wobei ich die Zahlen als belastbarer empfinden würde, wenn auch Corona Tote nach der 28 Tage Grenze mitgezählt würden. Die Jüngeren halten länger durch.

    Aber man sollte leider auch die Möglichkeit mit 137% höherer Sterberate ect. bei Delta für den Herbst in Betracht ziehen.

    Ich bin gerne über Best Case/ Worst Case informiert und emotional, materiell und organisatorisch auf beides vorbereitet.


    Und stimmt, das war kein seriöser Journalismus, aber ich informiere mich aus ALLEN Quellen, und bewerte sie dann, wie Anzahl der Fälle in der Studie etc. Dies war hier nicht erwähnt ebenso wie die Studie selbst. Also unmöglich die Studie selbst zu lesen und zu bewerten. Die Artikel waren noch nicht veröffentlicht und nicht gegengeprüft.

    Aber nach 28 Tagen einfach keine Toten mehr zu zählen wie GB und damit die Todesrate zu bestimmen halte ich ebenfalls für unseriös.

    Ich hätte gerne eine Studie mit nackten Zahlen in der alle Delta Toten enthalten sind und auch ihr Alter angegeben ist + Impfzustand.

    2 Mal editiert, zuletzt von Apfelbaum ()

  • Das ist ja so nicht der Fall.

    Du kannst aber für Deutschland die Zahlen jederzeit beim Rki einsehen.


    Schon in der dritten Welle hatten wir im Vergleich zur zweiten kaum noch Tote (durch schwächeren B1.17 UND Impfung der älteren). Der mathematischen Logik folgend sollte das bei B1. 617 wiederum noch geringer ausfallen, was bis jetzt ja zum Glück auch der Fall ist.


    Tid

  • Hier gibt's mehr Infos zu dem Pre-Print bzgl schweren Verläufen und Todesfällen bei Delta

    Was sich dagegen abzeichnet, ist, dass die Delta-Variante bei ungeimpften Personen zu tendenziell schwereren Verläufen führen kann. Das zeigt eine Studie der University of Toronto, die als Preprint vorliegt. Dafür wurden über 200.000 Fälle ausgewertet, bei denen Faktoren wie Alter, Geschlecht oder Vorerkrankungen herausgerechnet worden waren. Die Zahlen im Detail: Die Delta-Variante führte zu 120 Prozent mehr Hospitalisierungen, 287 Prozent mehr Einlieferungen auf Intensivstationen und 137 Prozent mehr Todesfällen als der Viruswildtyp.

    Die Studie https://www.medrxiv.org/conten…101/2021.07.05.21260050v2

  • Ich hätte gerne eine Studie mit nackten Zahlen in der alle Delta Toten enthalten sind und auch ihr Alter angegeben ist + Impfzustand.

    Die Zahlen wird es schon irgendwo geben. Das Problem sehe ich nur darin, dass im Grunde nur sehr wenige etwas mit den Zahlen gemacht haben.

    Mittlerweile hätte man doch genug Zeit gehabt um alles auszuwerten, ist nicht passiert und passiert auch nicht. Man könnte viel besser differenzieren. Welche Menschen sich wo anstecken. Dann schließt man nicht alles sondern nur die betroffenen Branchen.

    Warum man das nicht wissen möchte, weiß ich leider nicht. Vielleicht gibt es diese Daten auch aber niemand interessiert sich dafür.