• Die Sache mit der Heizdecke gefällt mir, kannst du das ein bisschen ausführlicher erklären?

    100 W und Motorradbatterie erscheint mir ein ungünstiges Verhältnis, hast du die tagsüber nachgeladen?

    Ich hatte die Heizdecke via Amazon bestellt, dort unter "Audew Heizdecke Auto 12V 24V Beheizte Autodecke" gelistet.

    Bei 12 V macht sie ungefähr 100 W, milde Wärme welche sich unter der Decke aber deutlich bemerkbar macht.

    Bei 24 V angeblich 200 Watt, ich habe aber nur 12 V.

    Nach maximal 60 Minuten schaltet sie automatisch ab.

    Das hat bei mir zum einschlafen sehr gut gepasst.


    Als Akku habe ich einen von Offgridtec, AGM, 12 V, 17 Ah.


    Ich wollte die Heizdecke nicht über die Autobatterie schalten, das könnte morgens sonst ein böses Erwachen in der Wildnis geben, wenn das Auto nicht mehr startet weil die Autobatterie leer ist...


    Das Thema mit dem nachladen habe ich noch nicht gelöst.

    Vermutlich bestelle ich einfach noch einen zweiten AGM Akku dazu (etwa 40 Euro) ...


    Mit viel Geld gäbe es sicher bessere Lösungen.

  • Mit viel Geld gäbe es sicher bessere Lösungen.

    Wie wäre es mit einer völlig uncoolen analogen Wärmflasche im Schlafsack?

    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren. - Abraham Lincoln

  • Dafür würde eine Nacht reichen.


    Die Frage an den Autor ist ob Urlaub, Beruf oder das Üben eines Bug out Szenarios der Hintergrund ist.

    Eine Nacht im Kofferraum hatte ich bereits mehrfach im Nahbereich zum Wohnort getestet.

    Dieses mal wollte ich Grenzen antesten, daher habe ich drei Nächte im Winter und fern der Heimat im Kofferraum geschlafen.

    Zeitweise war es ziemlich regnerisch, kalt und windig.

    Tagsüber war ich überwiegend in der Natur wandern.

    Bei drei Tagen im Kofferraum machen sich Fehlplanungen wesentlch stärker bemerkbar als wenn du nur eine Nacht im Kofferraum schläfst.

    So hatte ich z.B. die Wasserflaschen sehr knapp (gerade noch ausreichend) kalkuliert.

    Es war gut, zwei Mützen dabei zu haben, da eine zeitweise verschwunden war.

    Der Handy Akku wurde schwach, da die Powerbank zeitweise verschwunden war. Und das Auto-Strom-Netz geht aus wenn Zündung aus ist.

    Und psychologisch war die Aktion der Hammer, ich habe die regelmässigen Mahlzeiten nicht eingehalten. Das darf nie wieder passieren. Zudem kam ich mit der "Tageszeit" irgendwie durcheinander.


    Dennoch hat die Aktion (Bug out Szenario) Spass gemacht und aus Fehlern kann jeder lernen.

  • Der Handy Akku wurde schwach, da die Powerbank zeitweise verschwunden war. Und das Auto-Strom-Netz geht aus wenn Zündung aus ist.

    Empfehle das umzuändern, so daß immer Strom da ist, beim eigenen Auto. Ordentlichen Kabelquerschnitt beachten und Absicherung!

    Oder was ich fürs Mietauto, sowohl im Job, als auch im Urlaubsgepäck immer dabei habe, ist sowas: https://www.amazon.de/Verl%C3%…th=1&tag=httpswwwaustr-21 Dazu gehört dann noch der 5-fach Verteiler in Schwarz: https://www.amazon.de/reVolt-Z…=8-5&tag=httpswwwaustr-21 Dazu noch die passenden Ladekabel von USB auf xy.

    Das ist mir einfach ganz wichtig, weil in den Mietautos meist auch die Zigarettenanzünder kein Dauerplus haben. Und z.B. letztes Jahr für Südafrika, hab ich alles voll bestückt, gebraucht: 2x Handy (D und SA), Kameraladegerät, Olight-Taschenlampe mit Akku, und in der Mitte der 12 Volt Stecker für den MS Surface Tablet. (WLAN über Hotspot vom SA-Handy). Der Datsun Go hatte zwar nur so eine 30 Ah-Motorradbatterie, aber es gab keine Probleme. Dazu, sowieso noch eine Rolle gutes Isolierband (Certoplast, 3M, oder sowas, kein Baumarktzeugs) mitnehmen, um die Strippe außen herum, und durch die Beifahrertür zu fixieren.