• Warum sollte man dich für diesen Erfolg in der Luft zerreißen? 12 kg in sechs Monaten entspricht einem halben Kilo pro Woche. Gut, die zwei Kilo rauf werden bei dir tatsächlich Muskelmasse gewesen sein.


    Meiner BEVA fiel heute morgen auf, dass mittlerweile mein Hemd nicht mehr so spannt. Ich rechne damit, dass in ein paar Monaten die Hosen eigentlich zu weit sein werden. Da werde ich dann wohl mal einen Schneider konsultieren müssen, um die Bundweite anzupassen, wenn es soweit ist, dass ich mich dem Zielgewicht deutlich genähert habe.

    Das ist nämlich die Kehrseite der Medaille beim Abnehmen. :) Man stellt früher oder später fest, dass man in seine Hosen zweimal reinpasst.:S Finde ich jetzt aber nicht so schlimm, denn am Ende steht ja eine höhere Fitness und ein höheres Level an Gesundheit.

  • Von euren Diäten angestachelt, habe auch ich mich spontan entschieden ab heute wieder meine 16/8-Intervallfastung aufzunehmen.

    Die habe ich bereits einmal versucht, doch nach rund 3 Monaten wieder aufgegeben. Zu gross war die Versuchung, da ich der einzige in der Familie war.

    Hier versuche ich nun, mir die Motivation zum Durchhalten zu holen.
    Folgende Punkte will ich einhalten:

    • Zwischen 20.00 und 12.00 esse ich nichts. Heisst, das Frühstück und Pausenbrot wegfallen werden. Leider hatte ich die dumme Angewohnheit, so um 21.00 noch ein Stück Brot und etwas Käse zu essen. Ab jetzt nicht mehr. 
      Tee stelle ich auf ungesüssten Früchtetee um. Weitere Getränke sind kein Problem, da ich schon vorher immer Hahnenwasser konsumiert habe.
    • Wenn ich zwischenduch Lust auf was Süsses habe, esse ich ab sofort nur noch Obst. Ich war da leider in den letzten Monaten sehr nachlässig und habe viel Schokolade etc. konsumiert.
    • Ich will wieder mind. 3 Mal in der Woche auf dem Crosstrainer eine Stunde verbringen und 2 Mal in der Woche etwas für den Muskelaufbau machen. Mit dem Fahrrad bin ich schon vorher zur Arbeit gefahren, ausser es goss in Strömen.

    Es gibt aber eine, zwei Schummeleien, die ich mir zugestehen werde: Morgens einen Schluck Milch im Kaffee und Mittags jeden zweiten Tag ein wenig (wirklich wenig) Süsskram. Alkohol trinke ich sehr selten (1 bis 2 belgische Bierchen im Monat), da muss ich mich kaum einschränken.


    Bin gespannt, wie erfolgreich dieses Vorhaben ist. Stand jetzt bin ich ja quasi übermotiviert und möchte das auf unbestimmte Zeit durchziehen.

    Heute Morgen hatte ich jedenfalls noch keine Probleme, ohne Frühstück und Pausenbrot auszukommen.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Hmmm,


    ich habe mir beim 16/8 Beginn mühsam Kaffee Schwarz angewöhnt, da angeblich JEDE Kalorie den positiven Effekt zunichte machen soll.

    Auch zuckerfreie Bonbons sind nicht "erlaubt".


    Es geht hier ja nicht um ein Kaloriendefizit, sondern eben um mindestens 16 Stunden in denen keinerlei Verdauung stattfindet.



    Ein wenig cheaten hier, ein wenig dort...ich weiß ja nicht. :/

  • Ach was, der morgendliche Cappuccino ist Lebenselixier, da werde ich mich nicht kasteien.


    Wir haben es bei den 7 Wochen ohne in der Familie so gemacht, dass diejenigen, die nicht aktiv teilnahmen, den Süßkram usw. in ihrem Zimmer diskret alleine verzehrten (damit war es auch schon weniger als sonst, weil das weniger Spaß macht). Aber so ab ca 13 haben die Kinder von sich aus mitmachen wollen und auch aktiv Vorschläge unterbreitet, was man kochen könnte (wir haben vegan, Paläo, glutenfrei usw. probiert), und auch Gerichte zubereitet. So ca 1 Mal pro Woche kamen deren auch teilnehmende Freunde zum Reden, Qi Gong machen, uns pflegen und verwöhnen, z.B. mit einem Leberwickel mit Kräutern, oder einem Saunagang. Die paar Kilo Gewichtsabnahme waren nicht das eigentliche, sondern Selbsterfahrung, Sachen ausprobieren, neue Wege gehen. Und es gab an den Tagen, wenn jemand Geburtstag hatte, also meine Tochter am 16. März, was immer in den 7 Wochen ohne liegt, eine Ausnahme, wo geschlemmt werden konnte und sollte und das deswegen ein besonderer Genuss war.

  • Nehmen wir mal meinen Arbeitskollegen hier im Büro. Der fährt jeden morgen auf dem Weg zur Arbeit beim Bäcker vorbei und holt sich diverses "Süßzeug" (Kirschplunder, Schokocroissant, Kuchen, etc.). Dementsprechend hat er auch Übergewicht. Überraschung!


    Würde er jetzt "16/8" machen und zwischen 20.00 und 12.00 Uhr nichts essen würde er schonmal auf den ganzen ungesunden Kram zum Frühstück verzichten.
    Den gleichen Effekt hätte er aber auch mit der Paleo-Ernährung (man ist nur in der Steinzeit vermeintlich verfügbaren Lebensmittel). Es gibt nunmal kein Nussstreusel-Wiesel und keinen Schokocroissant-Baum -> der ganze Kram den er sich zurzeit vom Bäcker holt fällt weg.

    Mork vom Ork
    Du hats schon recht, dass man bei "16/8", Intermittierendes Fasten, Warrior Diet, usw. die Vorteile darin sieht, dass der Stoffwechsel mehrere Stunden heruntergefahren wird.
    ABER: Siehe mein reales Beispiel von meinem Arbeitskollegen. Trotz "Milch in den Kaffee" würde er allein morgens ca. 1200 Kalorien einsparen. IMHO sind für Otto-Normalbürger die Auswirkungen des geringeren Stoffwechsels vernachlässigbar, man nimmt schlicht ab weil man weniger Kalorien zu sich nimmt.

  • Der_Stuffz


    Ohne Defizit geht tatsächlich gar nix, da stimme ich dir zu.


    Aber wer als Otto-Normalbürger seine Zipperlein hat, sollte seinem Stoffwechsel mal ne Pause gönnen.


    Echte Studien kenne ich zwar keine die diese Vorteile belegen, aber mir erspart es die Einnahme von Antihistaminika.

    Vermutlich wäre so eine Studio schlecht für die Pharmaindustrie....;)



    Grüße


    MvO

  • Aber wer als Otto-Normalbürger seine Zipperlein hat, sollte seinem Stoffwechsel mal ne Pause gönnen.

    Na, da bin ich aber froh, dass ich nicht Otto-Normalbürger mit Zipperlein bin, sondern lediglich aufgrund von eigener Disziplinlosigkeit am Arbeitsplatz jede Menge Kuchen, Süßkram und anderen "Schrott" in mich reingepfiffen habe... Ist ja auch zu leicht, die Tüte mit dem Weingummi neben der Tastatur liegen zu haben und mit der einen Hand an der Tastatur/Maus und der anderen Hand in der Weingummitüte zu arbeiten...^^


    Also bleibt es beim halben Liter Espressobohnenkaffee im Thermosbecher zum Frühstück (der reicht dann bis fast 10 Uhr). :saint:

    ABER: Siehe mein reales Beispiel von meinem Arbeitskollegen. Trotz "Milch in den Kaffee" würde er allein morgens ca. 1200 Kalorien einsparen. IMHO sind für Otto-Normalbürger die Auswirkungen des geringeren Stoffwechsels vernachlässigbar, man nimmt schlicht ab weil man weniger Kalorien zu sich nimmt.

    Ja, das sehe ich ähnlich. Es ist schlichtweg unglaublich, wieviel Geld und Kalorien man alleine dadurch einsparen kann, indem man sich klar macht, wieviel das eigentlich ist und was man sich seinem Körper damit antut... Die 1200 kcal deines Kollegen morgens sind rund die Hälfte (etwas mehr) dessen, was ein durchschnittlich gewachsener Mensch am ganzen Tag benötigt. Mittags in der Kantine noch mal die gleiche Menge und Abends erst... Da hat man schnell die Energiemenge eines Stahlarbeiters intus... Und das als Bürohengst...:/


  • ...

    Aber wer als Otto-Normalbürger seine Zipperlein hat, sollte seinem Stoffwechsel mal ne Pause gönnen.

    ...

    Bei mir geht es nicht darum, dass ich ein Zipperlein so auskurieren will.

    Ich möchte einfach wieder ein besseres Bewusstsein für meine Ernährung entwickeln und etwa 5 Kg abnehmen.

    Natürlich ist du Autophagie / "Reinigung" der Zellen ein willkommener Nebeneffekt.


    Ob jetzt wirklich JEDE Kalorie den Effekt sogleich zerstört, weiss ich nicht. Ich bin aber auch meilenweit davon entfernt, mir nun einen speziellen Ernährungsplan zusammen zu stellen. Schliesslich will ich auch noch leben und nicht nur existieren.


    Mork vom Ork dann müsstest du aber auch komplett auf deinen Kaffee verzichten. Denn laut Google hat eine Tasse schwarzer Kaffee auch schon 4 Kalorien.



    EDIT: Eine Kollegin von mir erzählte mir soeben, dass man nach einer Mahlzeit eigentlich wiederum 4h nichts essen dürfe.

    Heisst in meinem Fall konkret 12.00 Mittag, 16.00 ne Frucht zwischendurch und 20.00 Abendessen.

    Kann mir jemand sagen, ob das so korrekt ist oder ob sich meine Kollegin da geirrt hat? Ist es für den erwünschten Effekt wirklich kontraproduktiv, wenn man zwischendurch eine Frucht oder etwas Gemüse isst?

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

    Einmal editiert, zuletzt von Chuck Noland ()

  • Innerhalb der 8 Stunden stören normale Mengen Obst oder Gemüse den Effekt nicht (wirst ja wohl kaum 4kg Bananen futtern), der Körper gewöhnt sich aber rasch an die verminderte Zufuhr, du wirst es nicht brauchen. Ich habe festgestellt, dass die langen Esspausen scheinbar "den Magen schrumpfen" lassen.;)

    Ich war schon recht hungrig, wenn es Zeit für die erste Mahlzeit war, und überzeugt, eine riesige Portion zu brauchen (auch mit dem Hintergrundwissen, dass es eine Weile dauert, bis es wieder etwas gibt). Hab mich wirklich satt gegessen, aber es hat überraschend wenig hineingepasst!

  • Merkst du ein Nachlassen von "Heißhungerattacken" oder hattest du die ohnehin nicht?

    Also, unabhängig vom Intervallfasten hat bei mir der Heißhunger nach Süßkram seit zwei oder drei Wochen erheblich abgenommen. Seit gut einem Monat zähle ich wieder bewusst Kalorien und nehme aktuell pro Woche etwa ein bis anderthalb Kilo ab. Ich sehe zu, dass ich meine Gesamtenergieaufnahme auf etwa 1100 bis 1500 kcal halte. Damit bin ich derzeit rund 1000 kcal unterhalb des Gesamtenergieverbrauches. Gleichzeitig sehe ich zu, dass ich mich auf zwei Mahlzeiten beschränke. In der Regel derzeit einen Proteinshake am späten Vormittag und eine warme Hauptmahlzeit gemeinsam mit meiner Frau am Abend, meist Richtung 18 Uhr. Damit kann ich recht gut in etwa das 16:8-Intervall einhalten. Wenn ich meinen halben Liter Kaffee in der Zeit zwischen 7 Uhr und 10 Uhr morgens mal außer Acht lasse. Und über den Tag verteilt noch 1,5 bis 2 Liter zuckerfreie Getränke.


    Früher hatte ich nebenbei auf Arbeit immer noch regelmäßig Lakritz oder Weingummi in mich reingeschoben. Darauf verspüre ich seit einigen Wochen überhaupt keinen Heißhunger mehr. Die letzten drei Riegel Merci liegen seit ein paar Tagen auf dem Couchtisch und die angebrochene Tafel Weiße Schokolade auf dem Nachttisch liegt da auch bestimmt bereits eine Woche, ohne dass ich daran weitergenascht hätte. Vor einigen Monaten hätte ich das regelrecht inhaliert. Heute denke ich mir "och nö, das muss jetzt nicht sein".

  • Es gibt eine sehr interessante Theorie zur "ketolysefähigkeit des Gehirns", die dieses Phänomen erklärt. Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht, schon nach kurzer Zeit ist das sonst kaum zu beherrschende Interesse an kohlehydratreichem Naschzeug völlig weg. Daher halte ich diese These für plausibel.

  • Ich esse ja seit Jahren kein Frühstück, erst am Nachmittag Abend gibt es meist 2 Mahlzeiten.

    Teils weil ich abnehmen will/muss bzw. Leicht bleiben will, teils, weil es meinem Rheuma oder was immer das ist gut tut.

    In den letzten Monaten hab ich aber geschafft durch Süssbabb essen auch in dieser beschränkten Zeit der Nahrungsaufnahme zuzunehmen. Ich bin ein Stressfresser und Corona bringt mich komplett an den Rand oder besser gesagt löst Depri Phasen aus.

    Das muss wieder runter.

    Ich verzichte jetzt auf Süssbabb und mache ab morgen so 1000 Kalörchen am Tag (heute noch Komplettfasten) im Sommer bewege ich mich ja auch draussen mehr.

    Dabei versuche ich Kohlenhydrate (Ausnahme Obst in kleinen Mengen) komplett zu vermeiden, nur Proteine, Balaststoffe und gesunde Fette (Omega 3 lastig). Habe ich schon mehrere Male länger durchgezogen.

    Mit der Gier nach Zucker/Kohlenhydrate ist das wechselhaft. Die ersten Tage ohne KH könnte ich Morde für ein Brötchen begehen.

    Dann geht es Wochen oder monatelang eigentlich ganz gut. Fast kein Verlangen nach Kartoffeln, Nudeln oder Brot.

    Gegen Schoko & Co besteht dann sogar eine Abneigung. Aber einmal ist ein Punkt erreicht, da brauch ich einfach wieder KH.

    Dann ess ich normal weiter mit meiner 18:6 Methode......Bis zum nächsten grossen Stress, dann kommt auch wieder die Schokolade. Seufz.

    Übrigens 18:6 habe ich sozusagen ein 2. Mal erfunden.

    Ich wollte abnehmen. Frühstück brauch ich nicht. Da lassen sich bis zum frühen Nachmittag einige Kalorien sparen. Und meinem Rheuma scheint eine längere täglich Essenspause auch es gut zu gehen. Also habe ich nur Nachmittags und Abends gegessen. Dann esrt habe ich irgendwann von 18:6 gehört. Grins.

  • Es gibt eine sehr interessante Theorie zur "ketolysefähigkeit des Gehirns", die dieses Phänomen erklärt.

    Hast Du da eine Quelle? Wo hast Du darüber was gelesen, oder das gesehen? Würde mich interessieren.

  • Ich habe da mal ne Frage, die passt etwas zu Diät. Vielleicht kann die jemand beantworten, das Niveau hier ist ja ziemlich hoch.

    Viele Süssstoffe sind ja nierenschädlich.

    Was ist mit Erythrit? Da find ich 'wird über die Nieren unverändert ausgeschieden' und es ist ein recht großes Molekül.

    Nirgends kann ich finden, ob es nierenschädlich oder belastend ist. Auch die Nephrologin drückt sich vor einer Aussage.

    Es geht um jemanden mit Niereninsuffizienz.

  • Was ist mit Erythrit? Da find ich 'wird über die Nieren unverändert ausgeschieden' und es ist ein recht großes Molekül.

    Nirgends kann ich finden, ob es nierenschädlich oder belastend ist. Auch die Nephrologin drückt sich vor einer Aussage.

    Nach meinen Recherchen wird Erythrit zu 90% über die Nieren und entsprechend den Rest über den Darm bzw. zu einem sehr geringen Anteil wird daraus Energie gewonnen (20 kcal pro 100 g).

    Wird "unverändert über die Nieren ausgeschieden" heißt, die Nieren machen damit nichts. Trinkt der Mensch ausreichend Flüssigkeit zur Aufrechterhaltung der Nierenfunktion (1,5 bis 2 Liter täglich wird als normal angesehen), sehe ich keine Probleme. Nach meinen Recherchen kann übermäßiger Verzehr von Erythrit abführend wirken. Bei 0,5 g/kg Körpergewicht täglich sollten noch keine Probleme zu erwarten sein, nähert man sich den 0,7 g, wird es wohl einen abführenden Effekt zeigen. Man wird sich also herantasten müssen und wahrscheinlich ist es auch eine Frage der Gewöhnung.

  • Dünnpfiff hat mein Mann krankheitsbedingt eh so 3-4 mal am Tag.

    Was ich meine schädigt das Zeug die Nieren beim Ausscheiden?

    Phosphat wird ja auch über die Nieren ausgeschieden und ist extrem nierenschädlich.

    Ich habe gelesen das wäre so weil es ein 'grosses' Molekül ist. Was ist dann mit Erythit?

    Ich finde nichts und die Nephrologin schwafelt sich um eine konkrete Antwort herum.

  • Hast Du da eine Quelle? Wo hast Du darüber was gelesen, oder das gesehen? Würde mich interessieren.

    Quellen kann ich dir gerade ad hoc nicht benennen. Müsste ich selber nochmal nachschauen.


    Aber hier wird wahrscheinlich auf den Ketonstoffwechsel angespielt. Eine schnelle Recherche ergab viel gequirlte Schxxx (Hungerstoffwechsel🤦‍♂️), daher führe ich diese Links nur ungern an: Apothekenumschau - Ketogene Ernährung

    Primal State - Ketogene Ernährung

    Ärzteblatt - Ketogene Ernährung mit Medikamenten abbilden


    Am seriösesten erschien mir an der Stelle beinah das Ärzteblatt, dass die Vorteile einer ketogenen Ernährung (weniger Entzündungsreaktionen im Gehirn) anhand wissenschaftlicher Publikationen herausarbeitete, aber zu dem Schluss kam, dass schwerkranke Patienten möglicherweise nicht für eine ketogene Diät infrage kämen und daher ein Medikament eine Alternative darstellen könnte, um die antiinflammatorischen Vorteile einer ketogenen Diät zu nutzen.


    Hintergrund einer ketogenen Diät ist, dass der Stoffwechsel bei 20 bis 50 g Kohlenhydrate täglich dauerhaft im Ketonstoffwechsel sei und dadurch verstärkt Ketonkörper in der Leber aus Fett gewonnen würden, um den Mangel an Kohlenhydrate auszugleichen.


    Einig sind sich die Quellen alle in dem Punkt, dass die Ketonkörper über ihre wasserlöslichen Eigenschaften sehr gut die Blut-Hirnschranke passieren könne. Das hat zwar andere Ursachen, aber geschenkt. Die Bluthirnschranke ist bitchiger als jeder Türsteher eines angesagten Clubs. Da können nur Stoffe passieren, die etwas im Gehirn zu suchen haben. Vereinfacht gesagt. Und wenn das Gehirn mit Ketonkörpern als zum Beispiel Energielieferant nichts anfangen könnten, dann gäbe es auch keine Veranlassung, diese passieren zu lassen.


    Das ist genauso, wie mit dem Blödsinn, dass der Körper erst nach einer halben Stunde Sport bei mittlerer Intensität in den Fettstoffwechsel umsteige. Genauso wie mit dem "Hungerstoffwechsel". Wenn ich von solchen Sachen lese, da dann kann ich gar nicht so viele Schreibtische essen, wie ich in dem Moment in Tischkanten beißen möchte.

    Wenn Interesse besteht, kann ich am Wochenende hierzu gerne mehr schreiben, dann aber am PC und nicht am Smartphone (wird mir sonst zu mühselig 😉).

  • UrbanTrapper : das würde mich wirklich interessieren! Würde mich sehr freuen -und andere bestimmt auch- wenn du dir die Mühe machen könntest! :thumbup:

    Himihergottzagramentzefixallelujamilextamarschscheissglumpfaregtz

  • Ich finde nichts und die Nephrologin schwafelt sich um eine konkrete Antwort herum.

    Ich kann das Rumeiern der Nephrologin verstehen. 😒 Die Studienlage hinsichtlich Erythrit, Niereninsuffizienz und Nierenschäden durch Süßstoffe allgemein scheint sehr dünn zu sein und auf tönernen Füßen zu stehen. 😒 Da wird es schwierig, zwischen Kausalität und Korrelation zu unterscheiden, weswegen sie so rumgeiert sein dürfte.

  • 😒 Die Studienlage hinsichtlich Erythrit, Niereninsuffizienz und Nierenschäden durch Süßstoffe allgemein scheint sehr dünn zu sein und auf tönernen Füßen zu stehen. 😒

    Danke. Ich konnte trotz intensivem Suchen auch nicht brauchbares finden.

    Da klopfe ich meinem Mann weiterhin auf die Finger, wenn er von meinem Erithrit naschen will.:|


    Mich würde auch mehr zu KetoStoffwechsel interessieren.:)

    Im Netz weiss man nie, was wissenschaftlich begründet ist oder mehr so eine esoterische Meinung.