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  • Leider verliert man am Anfang vor allem Wassergewicht da sich der Glycogenspeicher leert.

    Finde ich auch gemein. ;)

    Ja, je schwerer jemand ist, desto mehr wird vom anfänglichen Gewichtsverlust tatsächlich lediglich ein Wasserverlust sein.


    Deswegen: Nur wer konsequent über Monate/Jahre weniger Kalorien zu sich führt als er tatsächlich benötigt, wird das überschüssige Fett auch tatsächlich abbauen. Immer daran denken, dass 1 Kilo Fett den Energiegehalt von rund 7.000 kcal hat! 1.000 kcal Aufnahmedefizit täglich ist einigermaßen realistisch bei einer Kombination aus weniger Essen und mehr bewegen. Damit verliert man, rein rechnerisch, 1 kg Fett täglich. 20 Kilo Gewichtsverlust erfordern unter diesen Bedingungen aber immer noch etwa ein halbes Jahr guter Disziplin!

  • Ja, je schwerer jemand ist, desto mehr wird vom anfänglichen Gewichtsverlust tatsächlich lediglich ein Wasserverlust sein.


    Deswegen: Nur wer konsequent über Monate/Jahre weniger Kalorien zu sich führt als er tatsächlich benötigt, wird das überschüssige Fett auch tatsächlich abbauen. Immer daran denken, dass 1 Kilo Fett den Energiegehalt von rund 7.000 kcal hat! 1.000 kcal Aufnahmedefizit täglich ist einigermaßen realistisch bei einer Kombination aus weniger Essen und mehr bewegen. Damit verliert man, rein rechnerisch, 1 kg Fett täglich. 20 Kilo Gewichtsverlust erfordern unter diesen Bedingungen aber immer noch etwa ein halbes Jahr guter Disziplin!

    Du meinst glaube ich nur so 140 - 150 g Fett täglich. Leider....;(

  • Du meinst glaube ich nur so 140 - 150 g Fett täglich. Leider....;(

    Wenn du von einem Kilo Fett pro Woche ausgehst: Ja, das ist richtig. Das auf der einen Seite frustrierend. Auf der anderen Seite darf man aber nicht vergessen, dass man sich das Übergewicht ja auch nicht innerhalb von wenigen Tagen, Wochen oder Monaten angefuttert hat, sondern es sich über Jahre auf die Hüften schlich... Man hat sich schleichend damit abgefunden, immer dicker zu werden und immer neue, größere Klamotten kaufen zu müssen. Es ist wie mit dem Frosch im kochenden Wassertopf. Hätte man den Frosch direkt in einen Topf mit kochendem Wasser geworfen, wäre er sofort wieder raugesprungen (Übergewicht über Nacht auf den Hüften und man hätte sich wahrscheinlich vor sich selbst geekelt). Aber dadurch, dass es über Jahre anschlich...

  • 9.000 bis 10.000 kcal Nahrungsaufnahme an einem Tag? Sicher, dass das nicht einfach nur Wassereinlagerungen und Nahrung im Verdauungstrakt sind?

    OK, war mehr so ein Stosszeufzer. Vielleicht hätte ich noch ein Zwinkersmiley hinzufügen sollen.

    Ich nehme halt sehr leicht wieder zu.;)

  • Ich mache es wie der Mond.

    Nimmt der Mond zu, nehme ich auch zu.

    Nimmt der Mond ab, ist mir das Scheissegal.


    Ansonsten schaue ich auf eine reduzierte Kohlenhydrat-Zufuhr (sprich kein Brot, Kartoffeln usw.) und kein Zucker, also nix Kuchen. (Max. 80 Gramm pro Tag KH)

    Dies an 6 Tagen. Sonntag ist Cheatday.

    Ich verliere nicht! Entweder ich gewinne oder ich lerne.

  • Apfelbaum Deine Schilddrüse funktioniert aber ordentlich?

    Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, allerdings ist die medikamentös schon ausgeglichen.

    Ich schätzte einfach, dass ich durch jahrelange Diäten meinen Stoffwechsel darauf trainiert habe, auch die letzte Kalorien gewinnbringend als Hüftgold anzulegen. Und wegen Hüft und KnieTEP will ich und soll ich halt möglichst wenig wiegen. Seufz

  • Ich schätzte einfach, dass ich durch jahrelange Diäten meinen Stoffwechsel darauf trainiert habe, auch die letzte Kalorien gewinnbringend als Hüftgold anzulegen.

    Ist du viel zuckerhaltige Lebensmittel? Oder gar viel Obst mit viel Fruchtzucker? Fructose (Fruchtzucker) kann nur über die Leber verarbeitet werden. Es erzeugt im Unterschied zur Glucose keine Insulinantwort und damit auch kein Sättigungssignal. Dummerweise kann der Energiegehalt von Fructose vom Körper nicht unmittelbar verwertet werden. Die Fructose wird in der Leber in Fett umgewandelt und unmittelbar zunächst einmal eingelagert. Da der tägliche Energiebedarf aber normalerweise durch die reguläre Nahrungsaufnahme abgedeckt ist, geht dieses Fett in der Regel zunächst unmittelbar in die Depots (Hüftgold).

    Einer meiner Freunde hatte mir neulich erzählt, als wir uns übers Abnehmen und gesunde Ernährung unterhielten, dass er mal eine ganze Weile sich praktisch nur von Äpfeln ernährte. In dieser Zeit hat er nicht abgenommen, sondern deutlich an Gewicht zugelegt. Er hatte natürlich solange Äpfel gegessen, bis er ein ausreichendes Sättigungsgefühl hatte. Und damit reichlich Fructose aufgenommen, die sein Körper zunächst einmal in Fett umwandelte.

  • Da bin ich froh, daß ich Eure Probleme nicht habe.Vor etlichen Jahren brachte ich 70 kg bei 170 cm auf die Waage.Dann hatte ich einen Abszess im Hals, Schmerzen beim Schlucken, und konnte 14 Tage fast nichts essen. Bin dann auf 54 kg abgerutscht und habe mich seitdem nur bis auf 60 kg "erholt". Seitdem kann ich essen, soviel ich will, ich halte mein Gewicht und fühle mich wohl.


    Gruß Peter

    An sich ist nichts gut oder böse. Erst das Denken der Menschen macht es dazu.

  • Ist du viel zuckerhaltige Lebensmittel? Oder gar viel Obst mit viel Fruchtzucker? Fructose (Fruchtzucker) kann nur über die Leber verarbeitet werden.

    oh, im Sommer / Herbst ernähre ich mich tagelang nur von Obst, zb Beeren und Massen an Äpfeln.

    Muss ich mich mal näher mit befassen. Danke.

  • Ich habe stets relativ harte Jobs gehabt. Als Asphaltierer Gussasphalt im Hochsommer und in geschlossenen Räumen, Kletterer in der Felssicherung, Baumpfleger und Holzschläger im Akkord.


    In all den Jahren hatte ich kein Übergewicht sondern lag trotz mindestens 200g Schokolade, 4 Croissants zum Frühstück und Pizza wann immer möglich, ordentlich drunter.


    Nun arbeite ich im dritten Jahr mit fast 50 Jahren in einer Fabrik. Trotz einiger Bewegung ist es kein Vergleich zu früher und langsam aber sicher schlichen sich die Kilos auf die Hüften.


    Nun mache ich seit einiger Zeit Freeletics- meist nicht mehr als 20 Minuten am Tag und habe dabei Körperfett verloren und gleichzeitig Muskeln aufgebaut.


    Ich trainiere drei bis vier mal pro Woche. Und bin rundum zufrieden.

    Geht los!!!

  • Kohlenhydrate weg lassen. Kein Brot, Brötchen, Kartoffeln, Reis, Nudeln usw. Keine Fruchtsäfte, keine Limonaden, kein Alkohol, sehr wenig Obst. Kein Schnuckelkram.

    Erlaubt sind Fleisch und Gemüse, ein paar Nüsse.


    Zur Vorbereitung auf meine OP musste ich Gewicht abbauen und die Leber entfetten. Es gab drei Wochen lang als Mahlzeit je einen Eiweißdrink ohne Zusätze, ungesüßten Tee und Wasser. In dieser Zeit habe ich fast 15 Kilo verloren.


    Ich sollte wieder dazu übergehen das Abendbrot durch einen Eiweißdrink zu ersetzen.

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Ich fange in diesem Jahr in den 7 Wochen ohne mit 3 Tagen Fasten an, also Kaffee, Tee, Wasser. Dann baue ich allmählich wieder auf, und nach den 3 Tagen kommt einem das dann üppig vor. In den 7 Wochen ohne gibt es keinen Naschkram, keine Chips und dergleichen, keinen Wein oder sonstigen Alkohol. Für dieses Jahr habe ich mir überlegt, mir beim Kochen Mühe zu geben, etwas Magisches zuzubereiten, das also einen Bezug zu den Anderswelten hat. Mal sehen, was mir einfällt :)


    Ich wiege im Winter immer etwa 2 kg mehr als im Sommer, und in diesen 7 Wochen baue ich die dann ab, das ist stressfrei und eigentlich habe ich kein Figurproblem. Nicht, solange ich täglich meine Waldrunden habe.

  • Ich habe sehr lange eine Kombi gefahren: 16/8 + 6/1.

    Wegen Krankheit hatte ich das aufgegeben, seit der Genesung bin ich wieder dabei mit 16/8, ab März kommt dann der Zusatztag wieder dazu:


    Montag ist Fastentag

    Dienstag - Sonntag ist 16/8


    Früher hatte ich meinen Fastentag immer sonntags, frei nach dem Motto: nix schaff´, nix fress´.


    Da wir aber wochenends auch gerne zusammen essen wollen, habe ich den Fastentag eben auf den Montag verschoben, was auch nicht schlimm ist, ich bin montags eigentlich immer noch satt vom leckeren Sonntagskuchen und dem (meist üppigen) abendlichen Sonntagsessen.


    Ob ich Gewicht verliere, ist mir dabei nicht so sehr wichtig, ist aber ein willkommener Nebeneffekt, eher will ich mich einfach wohl fühlen in meinem Körper und das tue ich zunehmend wieder. Dabei achte ich stets darauf was ich esse, achte sehr auf Qualität/Regionalität, verbiete mir auch nichts, aber eben im Rahmen und nicht gleich ne ganze Tafel Schoki auf einmal. Meist reicht mir ein Glas leckerer Saft (zB Orangen- oder Apfelsaft) als Süßkram-Ersatz. Was ich gar nicht trinke, sind Limonaden oder gesüßte Getränke, Bier nur alkoholfrei, weiß gar nicht mehr, wie "normales" Bier schmeckt... Ansonsten sehr viel stilles Wasser oder ungesüßte Tees. Ach ja, morgens gibt es ein oder zwei ungesüßte Espresso, damit die Maschine anspringt.


    Mittlerweile habe ich auch wieder mit meinen Laufrunden angefangen, wobei diese noch sehr stark abwechseln zwischen laufen und gehen, aber ich möchte da langsam wieder aufbauen und nichts übertreiben.

    Himihergottzagramentzefixallelujamilextamarschscheissglumpfaregtz

  • Eine Menge Studien (meist mit Mäusen und Eintagsfliegen ;)) legen den Schluss nahe, dass Fastenphasen dem Körper gut tun.

    Für einen Langzeiteffekt müsste man auch eine Strategie für "danach" haben, die mit den individuellen Lebensgewohnheiten kompatibel ist und langfristig/ für immer durchgeführt werden kann.

  • ich werde die nächsten 2 Tage fasten! 8)

    Würde ich eh, da mir heute alles wegen Rheuma weh tut. Entweder das oder Cortison.;)

    Nach 2 Fasttagen kriegt sich das erfahrungsgemäß wieder ein.

  • moin moin,


    Nehmt mich jetzt nicht auseinander oder zerreißt mich jetzt nicht in der Luft.


    Ich habe letztes Jahr 10Kg abgenommen, war relativ einfach, ohne zu hungern.


    Folgendes hab ich an mir selbst ausprobiert:


    Erst habe ich geschaut wieviel Kohlenhydrate ich so am Tag zu mir nehme, es waren um die 400g =O

    Viel zu viel, meiner Meinung nach.


    Als nächstes kam dann die Analyse wo und wieviel Kohlenhydrate drin sind, schnell waren meine Arbeitsbrote, Nudeln und Kartoffeln die wir massig verzehrt haben identifiziert.


    Die Brote habe ich gegen selbstgebackenes Eiweisbrot und selbstgebackenes Knäckebrot ausgetauscht. Statt Magarine zu Butter gewechselt.


    Abends dann einen großen Salat mit etwas Geflügelfleisch.


    So kam ich dann auf unter 100g Kohlenhydrate.


    Abends dann angefangen Liegestütze zu machen, erst schaffte ich nur eine, dann 2, dann 5 usw.

    Hinzu dann noch Situps, beides immer so viel ich ich konnte.


    Nach wenigen Tagen fingen die Pfunde an zu purzeln, der Muskelaufbau begann, die zipperlein in Rücken und Knien hörten auf.


    Nach einigen Wochen waren mehr als 12kg runter, dann stillstand X/.


    Was war los? Und noch schlimmer, ich nahm wieder zu.


    Die Lösung brachte ein Blick auf die Analysewaage.


    Körperfett auf 16% runter, das waren - 10%

    Muskelmasse rauf auf 43% , + 7%


    Ich fühle mich fitter , gesünder, Probleme in Rücken und Gelenke sind um gefühlte 90% zurück gegangen. Ausdauer hat sich gefühlt verdoppelt.


    Zur Zeit halte ich mein Gewicht +/-2kg und gönne mir inzwischen auch wieder Nudeln, Kartoffeln und Brot. Mache 3 mal die Woche meine Liegestütze und Situps.



    Mein Fazit:


    Um fett zu verbrennen dürfen nur wenig Kohlenhydrate zugeführt werden. Es reichen auch mal 2 Äpfel 🍎 statt Pausenbrot.



    MfG Temeon


    PS: Die Rezepte für das Eiweisbrot und das Knäckebrot kann ich bei Gelegenheit und wenn gewünscht auch mal posten.

    "Odi profanum vulgus et arceo." - Horaz