• 3 Kids die gerade 18 geworden sind und jetzt alleine fahren dürfen wollen ein Navi.

    Wir suchen ein möglichst günstiges, dass aber seinen Zweck erfüllt. Bei Amazon scheint sich dies laut Rezensionen leider auszuschliessen.

    Es sollte den Fahrer ans Ziel bringen, Schnickschnack,ist unnötig.

    Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.

  • Es sollte den Fahrer ans Ziel bringen, Schnickschnack,ist unnötig.


    EInbau-Navi und günstig schließen sich aus. Dazu kommt noch, das für die schon bei Veröfflichung veralteteten Karten sau teuer sind.


    Ich würde eine Radio mit großen Display einbauen, was Andriod-Auto oder Appel-Carplay ünterstüzt.

  • Wir suchen ein möglichst günstiges, dass aber seinen Zweck erfüllt. Bei Amazon scheint sich dies laut Rezensionen leider auszuschliessen.

    Verstehe ich nicht, TomTom und Garmin funktionieren beide gut, alternativ gibt es auch Apps fürs Smartphone. Die Software bei TomTom und Garmin ist eigentlich auf allen Geräten die gleiche, die Navigation funktioniert daher auf den günstigsten Geräten genauso wie auf den teuersten. Die Preisunterschiede ergeben sich aus:

    • für welche Länder sind Karten dabei
    • sind Updates für die Karten dabei
    • sind Verkehrsinformationen dabei, wenn ja in welchem Umfang und auf welchem Weg erreichen sie das Gerät
    • Displaygröße
    • und ggf. dann noch Zusatzfunktionen, die du ja nicht brauchst

    Speziell die Verkehrsinformationen können leider schon wichtig sein, nicht nur wegen Staus. Wenn das Navi nicht weiß, dass eine Straße gesperrt ist, leitet es einen oftmals immer wieder auf diese Straße zurück. Dann kommt man mit dem Navi an der Stelle nicht weiter, man kann es nur noch ausschalten.

  • Ich nutze nur noch das Smartphone mit Googlemaps oder Locus pro

    und kann das auch uneingeschränkt empfehlen. Gerade Googlemaps

    ist ziemlich auf dem Laufenden was Verkehrslagen angeht.

  • Ich nutze nur noch das Smartphone mit Googlemaps

    Google Maps ist halt ein Online-Dienst. Das hat den Vorteil, dass man immer die aktuellsten Daten hat. Es hat aber auch den Nachteil, dass es nur funktioniert, während du eine Datenverbindung hast, in Gebieten ohne entsprechende Mobilfunkabdeckung ist es erst mal nicht nutzbar. Zwar gibt es auch einen Offlinemodus, aber da muss man vorher definieren, welche Kartenausschnitte runtergeladen werden sollen, regelmäßig überprüfen ob diese auch wirklich vollständig runtergeladen wurden und noch aktuell sind, und selbst wenn alles passt sind sie nur eingeschränkt nutzbar.


    Man kann solche Online-Dienste nutzen, aber verlassen würde ich mich darauf nicht, Ich bin da schon oft genug auf die Nase gefallen. Es gibt aber auch Navi-Apps fürs Smartphone mit "echten" Offline-Karten, z. B. Sygic. Die Sache ist halt, dass man für die Navi-Geräte von TomTom und Garmin meist für die Verkehrsinformation eh eine Internetverbindung braucht per Smartphone-Kopplung. Dann stellt sich natürlich schnell die Frage, warum überhaupt ein separates Navi-Gerät.

  • Es hat aber auch den Nachteil, dass es nur funktioniert, während du eine Datenverbindung hast, in Gebieten ohne entsprechende Mobilfunkabdeckung ist es erst mal nicht nutzbar.

    Das hat aber schon relativ umfangreiche Toleranzgrenzen. Wenn man einfach nur in einem Gebiet mit schlechter Netzabdeckung unterwegs ist, dann ist nach meiner Erfahrung schon genug von der Karte zwischengespeichert, dass man da auch einige Kilometer überbrücken kann. Natürlich reicht das nicht für eine Expedition in irgendwelchen Wildnisgebieten, aber in Deutschland dürfte man mit Google Maps schon sehr umfassend hinkommen. Ich nutze die App jedenfalls relativ häufig, und mir ist es noch nie passiert, dass mal die Karte oder die Navigation nicht verfügbar gewesen wäre, weil das Netz weg war.

  • Hilfe...

    So speziell habe ich mich damit nicht beschäftigt.

    Ich habe nach dem günstigsten TomTom geschaut, ca. 80 euronen und habe da verheerende Rezensionen gelesen.

    Also es sollte ab und zu das Auto wechseln können und uns ans Ziel bringen und unter 100 Euro kosten....ist das naiv?

    Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.

  • Ich nutze normalerweise Google-Maps - hab aber zur Sicherheit noch "Here WeGo" aufm Handy, weil es offline-Karten kostenlos anbietet.


    Here WeGo war einst im Besitz von Nokia, gehört der Kartendienst Here heute einem Konsortium deutscher Autokonzerne, darunter Audi, BMW und Daimler.

  • Das hat aber schon relativ umfangreiche Toleranzgrenzen. Wenn man einfach nur in einem Gebiet mit schlechter Netzabdeckung unterwegs ist, dann ist nach meiner Erfahrung schon genug von der Karte zwischengespeichert, dass man da auch einige Kilometer überbrücken kann. Natürlich reicht das nicht für eine Expedition in irgendwelchen Wildnisgebieten, aber in Deutschland dürfte man mit Google Maps schon sehr umfassend hinkommen. Ich nutze die App jedenfalls relativ häufig, und mir ist es noch nie passiert, dass mal die Karte oder die Navigation nicht verfügbar gewesen wäre, weil das Netz weg war.

    Nun ja, Wildnis ist relativ. Wenn du nur innerhalb der Stadt fährst und das Handy permanent online ist, sicherlich kein Problem, da ist die Karte im Cache. Wenn du aber ein paar 100 km aus der Stadt rauswillst, ist der Teil der Karte nicht gespeichert, und sich das auf Offline-Karten vorher zusammenzustückeln, ist mühsam und unzuverlässig. Wobei im dicht besiedelten Deutschland das tatsächlich kein ernsthaftes Problem ist, zur Not fährt man halt paar km um an einen Standort mit Datenverbindung zu kommen. Im Ausland ist das auch wegen nur bedingt funktionierendem Roaming und ggf. teuren Datenpreisen schon schwieriger. In den USA konnte ich Google Maps außerhalb der Großstädte fast nie nutzen, ohne Offline-Alternative wäre ich wohl noch dort, weil ich nicht mehr heim gefunden hätte :winking_face:

    Ich habe nach dem günstigsten TomTom geschaut, ca. 80 euronen und habe da verheerende Rezensionen gelesen.

    Schreib doch mal genauer, auf welche Rezensionen du dich beziehst. Das "TomTom Start 52 Lite" für 80,- hat immerhin 4,3 von 5 Sternen, als ganz so schlecht ist es wohl nicht, wenn du keine Verkehrsinformation und keine Kartenupdates brauchst, kann man das durchaus nehmen. Für 95,- bekommst du das normale "TomTom Start 52" ohne "Lite" mit Kartenupdates und Verkehrsinformation über TMC. Und für 125,- schließlich das "TomTom GO Classic" mit besseren Verkehrsinformationen, wozu dann aber eine Internetverbindung per Handy-Kopplung nötig ist.


    Ich selber habe ein teureres TomTom mit integrierter Mobilfunk-SIM-Karte. Das war so gedacht, dass man auch ohne Handy und Mobilfunkvertrag Echtzeit-Verkehrsinformationen bekommt, und diese Funktion ist leider großer Mist. Sie war zwar gut wenn sie funktioniert hat, aber leider ist sie häufig ausgefallen und funktioniert inzwischen gar nicht mehr. Das Problem haben laut Hilfe-Forum viele, das Gerät gibt es inzwischen auch nicht mehr, und ich habe einen Teil des Kaufpreises von Amazon zurückerhalten. Ich nutze das Gerät jetzt halt wie ein billiges komplett ohne Verkehrsinformationen, diese Grundfunktion funktioniert nach wie vor bestens. Nur wenn ich in eine Baustelle o.ä. mit Straßensperrung gerate, muss ich das Handy mit Google Maps rauskramen, damit ich einen Weg außenrum finde.

    Also es sollte ab und zu das Auto wechseln können

    Warum sollte es das nicht können? Habe ich mit meinem schon oft gemacht. Die Geräte werden per Saugnapf an der Scheibe befestigt, was nicht immer optimal hält aber naja. Es gibt auch selbstklebende Pads die aufs Amaturenbrett o. ä. geklebt werden können, um den Saugnapf dann dort zu befestigen, das geht oft besser. Diese Klebepads brauchst du dann halt ggf. mehrfach.

    3 Mal editiert, zuletzt von Thomas ()

  • Also es sollte ab und zu das Auto wechseln können und uns ans Ziel bringen und unter 100 Euro kosten....ist das naiv?

    Nö, hab mir vor 3 Jahren das TomTom52 als gebraucht mit Kratzer auf dem Display (...wollte es schon zurücksenden, weil ich den besagten Kratzer zwar gekauft aber nicht gefunden habe :winking_face: ) Gerade mal fürn nen 50ziger bei A**zon gekauft und bisher einwandfrei zufrieden damit mit minimalen "Nichterkennen" einzelner oft neuer Straßenabschnitte oder Kreisel durch ganz Europa getourt :):thumbs_up: Testberichte TomTom HIER nochmal zu lesen...

    "Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!"

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon

    denn jede mögliche Sicherheit ist relativ und unterliegt der alltäglichen Anwendung einer intelligenten Beurteilung selbiger!

    Gruß derSchü

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  • Gute Wahl, das Ding funktioniert sehr gut. Mein Starter 50 läuft seit 2013 ohne Probleme.

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Bitte beachten, dass Tomtom mit dem Werbeversprechen "lebenslange Kartenupdates" groß geworden ist. Als dann die ersten TT-Navis aus dem Support genommen wurden (keinerlei Updates mehr), stellten erst Verbraucher und dann auch Verbraucherzentralen an TT dumme Fragen, wie sie "lebenslang" definieren (die Verbraucherschützer gingen da von aus, dass es entweder "solange der Erstkäufer lebt" oder "solange das Gerät lebt/funktioniert"). Die etwas überraschende Antwort von Tomtom war: "[Es] bezieht sich "lebenslang" hier - wie bei vielen anderen Herstellern - aber eben auf die Nutzungsdauer des Geräts, "z. B. der Zeitraum, in dem Sie von TomTom Updates, Dienste, Inhalte und Zubehör erhalten" (Quelle).


    Mit anderen Worten: Updates gibts solange, wie wir Updates anbieten, basta. Das meinen wir mit lebenslang.

    Das ist eine sehr kreative Interpretation von "lebenslang", aber nicht unbedingt nachhaltig oder kundenfreundlich. Hier ein Link zu einem Artikel auf T-Online: "TomTom verärgert Kunden mit "Lifetime-Support""


    Beim Online-Updaten von Tomtom-Produkten sollte man sich mal den während des Updates laufenden Upload anschauen. Tomtom "saugt" Datenprotokolle aus den Kundengeräten ab, die u.a. Aufschluss darüber geben, wie schnell der Kunde auf Strecken mit Tempolimit unterwegs war und extrahiert daraus Schwerpunkte auf Strecken, an denen deutlich zu schnell gefahren wird. Diese Datensätze wiederum können Polizei und Ordnungsämter bei Tomtom kaufen, um möglichst "ertragreiche" Kontrollstellen mit Blitzern zu finden... Artikel aus Zeit Online: "Navi-Hersteller TomTom verkauft Nutzerdaten an den Staat"

  • Das nenne ich wirklich eine kreative Auslegung von lebenslang.


    Das mit dem Blitzen stört mich nicht, solange ich von TomTom keine Knöllchen bekomme.:winking_face:

    Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.

  • Das mit dem Lifetime-Support kann man sich an die Backe schmieren.

    Meine Erfahrung mit TomTom: "Update kann nicht geladen werden, da der Speicherplatz nicht ausreicht" Danke

    Einen schwächelnden Geräteakku auswechseln, ist völlig problemlos mit Kabel und Steckverbindung. Auch wenn hinten auf dem Gerät draufsteht: "Enthält keine wartbaren Teile" und "Darf nicht geöffnet werden".

    Und nach spätestens 5 Jahren ist eh Feierabend, wegen dem Componentlifetime: http://technikwissen.ipw.net/componentlifetime.html

    Sorry, ich bin halt noch aus der Generation wo es ein Fernmeldetechnisches Zentralamt in Darmstadt gab. Die haben gleich mal die Spreu vom Weizen getrennt, und wo zu erwarten war, das die vorgeschriebene 30-jährige Lebensdauer nicht eingehalten wird, das durfte erst gar nicht in den Verkauf kommen.

  • Ist doch alles wurscht..... seit 2013 funktioniert mein TomTom Navi. Wenn es irgendwann keine Karten mehr gibt, funktioniert es immer noch. Bis mich die nicht mehr ganz so aktuellen Karten nerven. Gibt ja auch Schilder und Karten, Google Maps für die Auflösung der Verwirrungen. Die tomTom Geräte sind sehr langlebig und nerven nicht. Funktionieren. Auch mit 4 Jahre alte Karten. Das heißt: Supportende heißt nutzen bis man entweder ein neues Gerät braucht, weils tot ist oder weil man doch irgendwie mal ein neures will. Aber wozu? Grob funktioniert es doch immer mit alten Karten und die meisten Straßen ändern sich nicht.... und wenn gibts Schilder für die Kilometer, bis der Navi wieder weiter weiß, sonst Google Maps.


    Und welcher Prepper hat keine echte Papier-Karte im Auto?!?


    Gruß

    SBB

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Mit anderen Worten: Updates gibts solange, wie wir Updates anbieten, basta. Das meinen wir mit lebenslang.

    Das ist eine sehr kreative Interpretation von "lebenslang", aber nicht unbedingt nachhaltig oder kundenfreundlich.

    Der Begriff "lebenslang" ist hier sicher unglücklich gewählt, aber wenn man sich daran ernsthaft stört, kann man ja gar nichts mehr kaufen. Bevor TomTom mit den kostenlosen Kartenupdates kam, gab es bei anderen Herstellern entweder gar keine Updates, oder nur gegen eine Gebühr (die schnell den Wert des Geräts überstieg) oder nur befristet für eine kurze Zeit. Die TomTom-Variante ist da schon sehr viel nachhaltiger und kundenfreundlicher, man bekommt die Aktualisierungen kostenlos, solange die betreffende Gerätegeneration eben halbwegs aktuell ist und weiterentwickelt wird. Wie soll man es denn anders machen? Es ist ja nicht so, dass man alte Geräte absichtlich nicht mehr unterstützt, aber unbefristete Updates "solange der Erstkäufer lebt" scheitern irgendwann an der Technik. Die Entwicklung geht ja weiter, die Karten werden z. B. detaillierter und passen einfach nicht mehr in den Speicher alter Geräte. Man kann doch nicht zig Gerätegenerationen parallel pflegen, weil irgendwo vielleicht noch eine Handvoll alter Geräte im Einsatz ist. Eine Firma, die das versucht, würde Pleite gehen und dann gäbe es für niemanden mehr Updates ...


    Bei TomTom ist sicher nicht alles Gold, was glänzt, zum Beispiel ist der Support weitgehend unbrauchbar. Die Geräte inkl. der versprochenen Updates funktionieren aber eigentlich ganz gut, auch über viele Jahre ...

  • Ich nutze im Außendienst HERE und MAGIC EARTH als Navi. Beides mit Offlinekarten und mit Verkehrsinformationen,


    Selten Google Maps.


    Alles kostenfreie Lösungen im Sinne von kein Geld bezahlen. Daten......?

  • Alles kostenfreie Lösungen im Sinne von kein Geld bezahlen. Daten......?

    Und vor allem benutzt man ein Gerät, das man eh schon besitzt und schafft sich nicht noch ein zusätzliches an.