Schnell noch einkaufen bei größerer Katastrophe

  • Interessant ist wie viele Personen hier zum Geldautomaten gehen würden.


    Eventuell bereits jetzt die Bargeldreserven aufstocken, um diesen Weg zu meiden?

    Natürlich habe ich Bargeldreserven in kleinen Noten in Höhe von 3 Gehältern zu Hause. Dennoch werde ich nach Möglichkeit das Guthaben abheben und dann nur mehr mit dem Überziehungsrahmen und Kreditkarte arbeiten. Bei Stromausfall gibt es kein Geld, bei Hackerangriff eventuell auch nicht wobei ich da auch das Online banking meiden möchte. Wenn die Bank Pleite geht dauert es zumindest länger bis man Zugriff hat und wenn der EZB einfällt über Nacht sich von allem Guthaben einen Teil zu nehmen würde ich mich auch ärgern.

    Also prepper ich auch Geldscheine in allen seinen Farben😅

  • Soviel Euro-Geld bzw. Schulden hab ich nicht :winking_face: Aber sowas auf einem (Geldautomat) Girokonto? Tagesgeldkonto lohnt sich garnicht, seit Zinsen wieder ein bischen zappeln?

    Liquidität hat ihren Preis. Sichere Anlagen bringen schon lange keinen real positiven Zins, also will ich die wenigstens sicher und schnell verfügbar haben.

    Ich brauch das Geld auf dem Konto auch für das gute Gefühl.

    Der Inflationsausgleich bzw die positiven Rendite muss dann das Aktienportfolio ( oder bei anderen die Immobilie) liefern.


    Geld wegen 1% Zins (real jetzt -6%) auf ein Festgeld zu packen erscheint für mich sinnlos. Noch dazu ist auch das kein Sondervermögen wie Staatsanleihen sondern ist auch nur bis max 100k durch die Einlagensicherung geschützt.


    Wobei ich nicht davon ausgehe, dass die Inflation auch die nächsten Jahre so hoch sein wird.

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • Betreffend den Thread-Titel:

    Nein, in einer sich akut anbahnenden Katastrophe, die über alle möglichen News-Kanäle heraus posaunt wird, noch irgendwelche Einkäufe/Besorgungen zu machen, halte ich persönlich für ein Spiel mit dem Darwinismus.

    Wenn's kracht, dann gibt's für mich nur folgende Tasks abzuarbeiten:

    • Sicher nach Hause kommen
    • Familie informieren
    • Bug-In Checkliste aktivieren

    Die Party ist vorbei!

  • Kommt auf die angekündigte Katastrophe an….Sicherheit und Familie informieren gehen auf alle Fälle über alles.

    Noch ein paar Eier, Karotten, Zwiebel und Kartoffeln vom Hofladen in der Nähe können ggf. nicht schaden. Kann ja jemand auf dem Weg mitbringen.

    Bargeld oder anderes Zeug würde ich nicht mehr holen, das reicht so wie es ist.


    Tsrohinas

  • Noch ein paar Eier, Karotten, Zwiebel und Kartoffeln vom Hofladen in der Nähe können ggf. nicht schaden.

    Wohl dem, der auf dem Land lebt wie meine BEVA und ich. Frische Eier bekommen wir jede Woche im über die Reitstallbesitzerin quasi im Abo. Aber da würde ich im Zweifelsfall auch extra noch mal ins nächste Dorf fahren, um frische Kartoffeln und Eier zusätzlich zu kaufen. Und wenn ich den jeweiligen Bauern dann anhauen muss, weil sein SB-Verkaufshäuschen bereits leergeräumt ist.

    aus DE gesendet...

  • Ganz am Rande des Threads erwähnt, ohne ihn "kaputt schießen " zu wollen.


    Ich geh mittlerweile nicht von der Kathastrophe hinsichtlich Black Out/Brown-Out an einem fernen Tag X aus, sondern von einem für mich schon fixen Termin :


    1. November 2022


    An dem Tag muß alles fertig sein . Sollte ich danach im Autoradio hören, daß es irgendwo die ersten Stromausfälle gibt, halte ich bei der nächsten Gelegenheit , wo ich noch ein paar frische Brezen und Obst bekomme und dann heim und Schotten dicht.


    Anfangs wollte ich hierreinschreiben , ich würde noch Käse, Gemüße, Wust und Süßigkeiten(die das Rotationsalter nie erreichen) einkaufen und Geld abheben.

    Aber nach meiner Planung muß das zum 1.November spätestens passiert sein.


    Wenn der große Frost und die ultimative 100 % Gaslieferstop erst am 27.11. oder 16.12. kommt soll es mir recht sein.

  • Genau so werde ich es auch halten. Ich würde noch die Hofläden in meiner Gegend abklappern um noch einmal frische Eier, Gemüse oä. abzugreifen. Die Zustände in den Supermärkten werden nicht schön werden. Meine restliche Energie werde ich dafür aufwenden, meine Familie nach Hause zu holen und dazu übergehen meinen Nachbarn zu helfen. Hier geht es für mich schon darum eine Gruppe zu bilden, die einander hilft und sich aufeinander verlassen kann. Jetzt in diesen normalen Zeiten ist es schon so, dass aus Nachbarn Freunde geworden sind und man viele gemeinsame Schnittmengen bzw. ähnliche Gedanken hat.

  • WAY TO GO ich hab das von frieder59 anders interpretiert. Bis zu einem fixem Datum ALLE relevanten Dinge abgeschlossen haben und

    die Lager voll. Ich habe es zumindest so gemacht und lege nur noch nach. Quasi "Mission complete" und nur noch nachlegen was verbraucht wurde.


    Heute z.B. 2x 5 Liter 1 x 10 Liter Benzin noch vor dem 01.09. auffüllen. Es fehlt immer eine Kleinigkeit aber das ganz große Ding ist abgeschlossen.

  • Ich finde die Idee eines "Winterschlafs" als Prepper eigentlich ganz nett.


    Von April bis Oktober Vorräte ansammeln und alles für den Winter vorbereiten und dann in Ruhe die kalte Jahreszeit genießen.


    Mache ich auch ähnlich im Bezug auf meine Vorräte und eben auch Weihnachtsgeschenke.


    Letztes Jahr war ich Ende September damit fertig bis Anfang April alles da zu haben, um ohne Komfortverlust etwaige Lockdowns und Liefereinschränkungen überstehen zu können. Dieses Jahr wird es Mitte September soweit sein.


    Deshalb würde ich bei einer plötzlich eintretenden Katastrophe auch nirgendwo anders hinfahren als nach Hause. Da habe ich alles was ich brauche.


    PS: Bezüglich Geldautomat muss einem bewusst sein, dass der handelsübliche Geldautomat nur mit 70-100k Euro befüllt ist. Hebt nun jeder 1k bis 3k Euro ab, ist dieser sehr schnell leer.

  • Blackout animiert mich nicht dazu, noch mal einkaufen zu gehen. Da hoffe ich nur, dass er an einem Wochentag passiert, so dass ich das Kind in meiner Nähe habe. Ansonsten bleib ich beim "beim jeden Einkauf etwas mehr"-Prinzip.


    Sollte ein Nato-Fall eintreffen, würde ich versuchen, meinen A*sch an einen anderen Ort umzisiedeln. Dort kann man immer noch Vorräter weiter aufstocken.

    there's no harm in hoping for the best as long as you're prepared for the worst.

    -stephen king-

  • Sollte ein Nato-Fall eintreffen, würde ich versuchen, meinen A*sch an einen anderen Ort umzisiedeln. Dort kann man immer noch Vorräter weiter aufstocken.

    Ich empfehle die Eifel. Wasser satt, touristischer Wert, Rückzugsgebiet in Ostbelgistan und die russischen Panzer kommen niemals über die maroden Rheinbrücken. :face_with_tongue:

    Erklärter FDGO-Fan

  • Bitte aber einen geplanten anderen Ort -- es sind erschreckend viele Waelder mit NATO krempel voll und damit vorrangige Ziele.

  • Heute ist mein "Vorsorge Abschlusstag". Habe mir am Nachmittag extra frei genommen um meine Einkaufsliste abzufahren. Der Einkaufswagen war übervoll und ich brauchte 2 Warenbänder um den Einkauf aufzulegen. Der 20% Markerlrabatt hat die Teuerung wenigstens etwas verschmerzbar gemacht.


    Nun bin ich mit meinem Plan, Ende September fertig zu sein, durch. Die nächsten 6 Monate werden nur mehr Frischeprodukte gekauft und der Bestand rotiert.

    Ich habe 12 Monate für die Umsetzung der Eigenvorsorge benötigt. So kann ich nun 6 Monate, ohne auf etwas verzichten zu müssen, überdauern. Es ist ein unsagbar gutes Gefühl für fast alle Eventualitäten abgesichert bzw. vorbereitet zu sein. Von Medikamente bis Feuerlöscher, von Wasserfilter bis Wasserspeicher, von Chemie bis Dünger, von Wärme bis Stromerzeugung, von Funk bis Freizeit, von Tierfutter bis Einbruchschutz, von Hochwasser bis Sturmsicherung, von Kochmöglichkeiten bis Licht, von Haushaltsartikel bis Hygieneartikel, von Akkugeräten bis Selbstverteidigung, von Tiefkühlware bis Langzeitnahrung, von Alkohol bis Zigarren, von Benzinkanister bis Gasflaschen, von Tauschwaren bis Einwegteller, Gasadaptern bis Schneeschaufel. Auf meiner 2022er Liste fehlt nur mehr die Installation der PV-Anlage die im November zugesagt wurde.


    Auf meiner 2023er Wunschliste stehen noch ein Nachtsichtgerät, eine Drohne, eine neue Dusche mit eigenem Boiler. Das sollte bis Ostern angeschafft sein, danach noch ein Stromspeicher der mit der PV-Anlage gekoppelt ist und zur Inselanlage wird. Danach werden die Fenster im EG mit Zier-Eisenvergitterung geschützt und der Vorplatz zum Eingang zugebaut. Mein Lagerkeller wird eine neue Brandschutz Kellertür mit Panzerverriegelung bekommen. Es ist also noch viel zu tun.