Bilder eurer letzten Anschaffung

  • Ein Gerät ohne jegliche "Spezialsignatur" von 38? Ist der evtl schon mal überholt oder nachgebessert worden?

    Zu der Zeit waren da ja sonst immer überall diverse Stempel etc drauf .

    Wir waren "russische Zone" in der Besatzungszeit. Ich vermute, dass beim Anmarsch der russischen Soldaten alles panisch entfernt wurde, was kompromittierend sein hätte können...

    Ich weiß aus Erzählungen, dass ein gewisses Buch, das zuvor jeder Haushalt haben musste, noch im Bücherschrank stand. Soldat Sascha, Großmutters "Einquartierung", soll sie mit den Worten "Mama, tust das weg, das gefährlich für dich" darauf hingewiesen haben...

  • Wieder mal ein Karbid-Sturmlaterne zugelaufen. Hersteller Riemann:


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    War rostig, deshalb entrostet und lackiert heute Nachmittag. Mittlerweile hab ich 6 verschiedene von diesen Lampen. Und genug Karbid für den Ernstfall und Ersatzbrenner.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Es gibt von deutschen Herstellern diese "offiziellen" Umbauten. Als erstes wurden Feuerhand-Lampen umgebaut später auch Frowo-Lampen. Bei den Feuerhänden ging das zIemlich früh los, irgendwann um den 1. Weltkrieg. Diese Umbauten gab es bis zum Ende des 2. Weltkriegs, hier wurden verhältnissmäßig viele Lampen für den Reichsarbeitsdienst produziert. Bei Frowo gab es sogar noch nach dem WK2 solche Karbidlaternen, vermutlich für den Bergbau. Ursprünglich wurden die Dinger genutzt weil Petroleum kriegswichtiger war als Karbid und man dieses nicht "verschwenden" wollte. Mir fehlen noch 2 Modelle dann hab ich alle von Feuerhand und Frowo bei Riemann und anderen Herstellern umgebauten Lampen in meiner Sammlung. So sahen andere Modelle aus:


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    Ich mad Karbidlampen als Notfall-Back-Up extrem gerne, weil es unbegrenzt lagerfähig ist. Stell dir 15 Dosen in richtiger Körnung/Steingröße hin und gut ist. Nie mehr dran denken bis man es mal braucht. Nur vor Inbetriebnahme drauf achten das alle Dichtungen der Lampe ok sind. Ggf. Noch ein paar Brenner hinlegen und Ruhe ist. Machen schönes Licht, etwas heißer als Petroleum. Deshalb bei Neulackierung (besseren und beständigeren) hitzevertäglichen Lack nehmen.

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  • Was ich noch suche ist folgendes Feuerhand-Modell (Bild aus dem Pelam-Forum):


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    Die linke Lampe mit dem liegende Wasser- und darunter dem ebenfalls liegenden Karbidtank. Falls einer von euch so was hat und verkaufen möchte bitte melden…..

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    Neuzugang bei der Mini-Petroleumlampen-Fraktion. Ich hab die Dinger immer als Klein-Notlichter da und weil ich sie auch irgendwie sammele und mag. Ist eine Frowo 1020 welche ab den 30er Jahren bis (vermutlich) kurz nach dem 2WK gebaut wurden. Ist eine Dead-flame-Lampe. Gab es in dieser Bauart als Nacht- und Klolicht von einigen Herstellern wie Camerco, Ditmar etc. Und viele baugleich aussehende Lämpchen ohne Markung. Können als Wand- und als Tischlämpchen benutzt werden dank des schwenkbaren Kopfes. Positiv ist das sie nur ganz wenig Geruchsbildung verursachen. Gab es mit Runddocht und Flachdocht.


    Hier mal das bisherige weiter wachsende Konglomerat an diesen Lampen:


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    Fängt man einmal an hört man nicht mehr auf……

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  • An der Apfelfront wird jetzt massiv aufgerüstet, um den Kampf gegen diese Naturprodukte gewinnen zu können. Ob der Apfelbäume beim SO deren Äpfel oft einfach am Boden wegfaulen weil ich keine Zeit habe diese weiter zu verarbeiten wird nun im industriellen Stil quasi die Weiterverarbeitung ab diesem Herbst betrieben.


    Ich habe endlich einen passablen Bonanza-Apfelschäler der Firma Goodell in den USDA gefunden, er ist jetzt auf dem Weg nach good old Germany. Es handelt sich um einen Schäler der häufig in Restaurants und Bäckereien eingesetzt wurde. Man kann mit dem Ding entweder nur Schälen oder Schälen + Kerngehäuse entfernen oder Schälen, Kerngehäuse entfernen und in Spiralform schneiden. Das Teil ist von ca. 1900-1940 (die wurden recht lange produziert). Goodell kommt aus Antrim, NH. Das ehemalige Fabrikgebäude steht sogar heute noch. Es handelt sich vermutlich um eine Maschine die ein absolut unnötiger technisch/mechanischer Overkill war, man will ja nur Äpfel bearbeiten oder Kartoffeln schälen. Die Bearbeitungszeit für 1 Apfel liegt bei ca. 2-3 Sekunden. Neue Messer aus Edelstahl gibt es in Nachproduktion, die muss ich mir noch ordern und das Teil muss auch noch restauriert werden. Ich werde es dazu zerlegen, Sandstrahlen und dann bis auf die Achsen Brünieren wenn es da ist.


    Gab auch noch einige Konkurrenzprodukte in der Klasse zum Beispiel Rival 2 (der etwas filigraner ist), einen Hersteller aus England wo es ein Getriebe mit Kette gab (Name vergessen) und teilweise noch aufwendigere (und geilere) Maschinen mit einem Bottich aus dem die Äpfel raus-rollten, dann automatisch auf den Pieker gesteckt wurden (von denen es bis zu 3 Piekern gab) und Abwurf inkl. "Größensortierung" über Löcher in einer Abwurfschine. Diese wurden dann aber meist mit Stationärmotoren über Riemenantrieb betrieben (so weit bin ich nicht, da würden dann auch noch mehr Apfelbäume fehlen).


    So schaut das Teil aus was kommt:


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    Und wer mal sehen will wie sowas restauriert wird und am Ende funktioniert:


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  • Es gab sogar mal eine sehr ähnliche Variante vom deuten Hersteller Hassia Maschinenfabrik GmbH in Butzbach. Findet man in Europa aber komischer Weise nie, in den USA gibt es ab und zu einige Exemplare. Diese "Bauart" der Schäler scheint eine ganze Zeit ziemlich "in" gewesen zu sein, war quasi die erste semi-professionelle Methode Äpfel zu schälen, also der Level unter der "richtigen" industriellen Weiterverarbeitung. So sahen die Hassia-Schäler aus:


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    Bildquelle: Catawiki


    Nach den Teilen kamen dann die "halbautomatischen" Modelle wie z.B. von Boutell Triumph:



    ….und dann die "richtigen" Teile:



    So, hab euch aber jetzt genug gelangweilt mit der Geschichte von Apfelschälern.

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  • Krass,das ist ja schon richtige "Schwerindustrie" aus Gusseisen,alles für die Äpfel !

    Und alles ohne CNC Steuerung und Pneumatik :thumbup:

    Toll was Du da wieder ausgegraben hast !

  • Im ersten Augenblick dachte ich: "Der arme Kerl hat sich eine Wiederladepresse für die 20mm Oerlikon aufschwatzen lassen."

    Dann las ich: Apfelschäler! 8):thumbup:

  • Letzte Woche ist mein Drake samt liebevoll für mich gebauter Antennenanlage eingetroffen. Habe Urlaub und werde mich jetzt mit dem Aufbau und den ersten Gehversuchen mit meinem Retro-Gerät beschäftigen. Hab eine Riesenfreude damit und bin Udo (DL 8 WP) für seine Hilfe und seine tollen Tipps sehr dankbar!:smiling_face:

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    Bei diesem Röhren Transceiver von Makoto handelt es sich um einen Drake TR 4 CW, ein Röhrengerät aus der letzten Drake (Röhren) Serie Ende der 70-er Jahre des vergangenenn Jahrhunderts der zunächst noch parallel mit dem (voll transistorisierten) Drake TR7 verkauft wurde. .

    Diese Pretiose ist mit einem 500 Hz CW Filter ausgestattet und es wird gemunkelt, dass dies der beste Röhrentransceiver sei, der je gebaut wurde....


    Diese "Preitiose" haben wir im E.... ergattert und das Gerät machete erst mal Station bei mir, wo ich ihm einen kleine "Wellness Kur" zukommen ließ. (Bem.: Ich "spiele" seit mehr als 30 Jahre mit alten Drake Geräten herum. daher war das Risiko durchaus überschaubar...)


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    (Teil meines Edelschrott Sauhaufens ;) )


    Dabei wurde das Gerät kontrolliert über einen Regel Trenntrafo hochgefahren, u.a. Kontakte gesäubert, ein schlecht kontaktierender Schalter überbrückt und die beiden Filter für USB / LSB abgeglichen....

    Der enthaltene Röhrensatz ist noch sehr gut, es kommen über 200 Watt aus den 3 x 6JB6 Sylvania Endröhren (wenn es denn sein muss), ofensichtlich wurden auch schon mal ein paar Kondensatoren gewechselt und so konnte ich zusammen mit "Gerry", unserem Oldie aus der Notfunkgruppe, auch Modulationstests machen in realen QSOs.... Immer wieder schön zu sehen, was so alte Geräte noch können....


    Schließlich fand sich noch günstig ein gebrauchter SGC 239 Automatik-Antennenkoppler, dem ich etwas nachgehölfen habe und dazu einen kleinen Antennesatz zusammengestellt, mit dem Makoto wahrscheinlich ein sehr schönes Signal auf allen Bändern herausbringen sollte.

    Charme dieser Anordnung mit 2 x 25 m Draht, ist eine schöne Steilstralung , die in OE für den Notfunk sicher ein gutes Bild auf 80 m machen wird....


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    Nachdem Makoto eine YL ist (was sie mir zunächst gar nicht verraten hatte...Imperatrix hats ausgeplaudert ;) ) habe ich ihr als Sonderservice einen hoffentlich "Plug and Play" Antennenbausatz zusammen gestellt....


    Mal sehen, ob das alles tatsächlich auch so funktioniert, wie es soll.... ;)


    Makoto, viel Spaß damit !


    vy 73, Udo


    Und sowas sehr änhliches steckt noch in der Pipeline ;) ....

    Braucht im Empfangsbetrieb nur 300 ...400 mA @ 12 V .... und kann 80 ...100 W ....



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  • Nur ein wenig "prepperrelevant". Ich verdödel immer unseren Dosenöffner und außerdem sind die Drecksteile gefühlt nach der 2ten Benutzung unscharf, verbogen oder sonst was. Also musste/sollte was haltbares her was ich außerdem nicht verräumen kann. Es wurde somit ein Can o Mat aus den 50er Jahren zur Wandbefestigung. Für das kleine Ding sehr schwer, lässt sich in abstehender Stellung arretieren. Deckelmacgnet kann abgezogen werden wenn man den unten angesabschten Deckel in den Mülleimer schmeissen will. Wieder (endlich) ein Teil für die Ewigkeit. Mittlerweile sehe ich außer bei elektronischen Geräten kaum mehr einen Vorteil bei neuem Zeugs. Das Alte hält länger und funzt meist besser……


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    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Letztes Wochenende hat Olight einen Sonderverkauf der i5T Stardust EOS gehabt, bei dem die Einnahmen für die Fluthilfe gespendet wurden ( JacktheRippchen hatte mich darauf aufmerksam gemacht). Natürlich sind wie von alleine noch weitere Lämpchen in meinen Einkaufswagen gehüpft…


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    Gerade habe ich gesehen, dass Aktuell ein weiterer Sonderverkauf zu Spendenzwecken der i3T läuft. Wer also noch Taschenlampen braucht (die sind ja wie Messer: man kann nicht zu viele davon haben :beaming_face_with_smiling_eyes:), kann sich im Olight-Store eindecken. (Dies ist keine bezahlte Werbung, ich habe nichts mit Olight zu tun, außer, dass ich die Lampen gut finde)


    Gruß,

    Schwarzstart 

    -<[ N u n q u a m - N o n - P a r a t u s ]>-

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