Der große "Was habe ich heute für meine Preparedness getan?" Thread

  • [...] die gründliche Reinigung der Kondensateinheit vorgenommen. [...]

    Eine "kleine" Reinigung mache ich immer im Winter. Die "große" dann im Sommer - da kann ich die Kondensatoreinheit richtig trocknen lassen und dann ordentlich mit Druckluft frei- und durchpusten.

  • derSchüh, mach dir eine regelmäßige Erinnerung aufs Handy oder Tablet. So mach ich‘s mit den Brandmeldern.

    Tja, die Erinnerungsmeldung war ja in der 1. Januarwoche zusätzlich, nur waren wir da auf Neujahrstourcamping mit den Jungs unterwegs...

    Da dann halt nicht direkt möglich und "nichtgleichgemacht = gleichvergessen" :cursing: auf mich selbst!


    Versuche halt auch noch das Oberstübchen mit wichtigen Erinnerungen/Terminen/Telefonnummern auf Trab zu halten und mich nicht mit einer totalen E-Abhängigkeit freiwillig zu versklaven, muss aber zunehmend einsehen das die 1400g sich langsam aber sicher in grauen Pudding zersetzen 8o

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

    Einmal editiert, zuletzt von derSchü ()

  • Ich muss sagen, dass ich diesen Forum allein schon wegen solcher, alltäglicher Hinweise liebe! Ich wohne seit 2 Jahren in meiner Wohnung und habe noch nie den Wäschetrockner gereinigt. Sollte ich dann wohl mal angehen. Wir haben aber eine Kombinierte Waschmaschine / Trockner. Heute Abend mal die Betriebsanleitung durchgehen wie das funktioniert. Merci derSchü für den Hinweis!

    Improvisation ist, wenn niemand die Vorbereitung bemerkt.

  • Versuche halt auch noch das Oberstübchen mit wichtigen Erinnerungen/Terminen/Telefonnummern auf Trab zu halten und mich nicht mit einer totalen E-Abhängigkeit freiwillig zu versklaven, muss aber zunehmend einsehen das die 1400g sich langsam aber sicher in grauen Pudding zersetzen 8o

    Ich habe ganz simpel eine Liste in Excel, die nennt sich "Wartungsplan", zu jedem Thema ein Kästchen mit dem Monatsnamen (bei manchen quartalsweise oder halbjährlich) zum Aushaken für das ganze Jahr. Bei jedem Thema sind die einzelnen Schritte grob aufgeführt, damit man nichts vergisst oder die Tätigkeit nur halbherzig ausführt.


    Beispiel Lüftungsanlage:

    An der Anlage Zu- und Abluftfilter auf Verschmutzungsgrad prüfen - absaugen oder alle tauschen

    Geräteinnenraum auf Verschmutzung prüfen und ggf. aussaugen (verirrte Insekten bspw.)

    An der Anlage Kondensatsiphon mit heißem Wasser spülen

    In den Räumen Zu- und Abluftfilter auf Verschmutzungsgrad prüfen und ggf. alle tauschen


    Warum immer alle tauschen? Gibt kein Durcheinander bei so Kleinigkeiten ;) Wer vorsorgt, hat Filter für 2 bis 3 Jahre im Haus und spart bei Mengenkauf auch dicke Prozente ;)


    Damit geht nix verschütt und ich kann guten Gewissens die Aufgabe nur abhaken, wenn alles erledigt ist. Es ist auch so beschrieben, dass meine Frau es versteht, die sich mit diesen Dingen nicht regelmäßig auseinandersetzt.



    PS: wieder mal klasse das Forum, ich sauge den Trocknerkondensator monatlich aus, muss mal testen ob ich den rausbekomme zum Spülen oder Durchpusten (ist nicht nur eingesetzt).

  • Ich muss sagen, dass ich diesen Forum allein schon wegen solcher, alltäglicher Hinweise liebe! Ich wohne seit 2 Jahren in meiner Wohnung und habe noch nie den Wäschetrockner gereinigt. Sollte ich dann wohl mal angehen. Wir haben aber eine Kombinierte Waschmaschine / Trockner. Heute Abend mal die Betriebsanleitung durchgehen wie das funktioniert. Merci derSchü für den Hinweis!

    Lach, geht mir auch so....


    Bei Trockner monatlich:

    Flusenfilter vor Kondensator absaugen

    Kondensator absaugen

    Trommel und Glastür mit leichtem Essig reinigen

    Fallraum für Flusen reinigen

    Feuchtigkeitsfühler im Innenraum mit leichtem Essig reinigen (wichtig für saubere Messung)



    Nach jeder Benutzung:

    Kondenswasser abschütten

    Flusensieb vor der Flusenfalle reinigen

    Tür offen stehen lassen (Restfeuchte raus, wie bei der WaMa)


    Lifehack: Trocknerflusen sind ein sehr guter Zunder mit Killerqualität

  • Heute wurden Fleischkonserven gekauft und im Vorrat die heuer ablaufenden getauscht. Die Aussortierten brachte ich in den Sozialmarkt als Spende.

  • Ich habe mich auch schon gewundert. Wir haben noch Bestände von 2014 die abgelaufen sind. Auch selber Eingemachtes wird nicht zwei Jahren vernichtet. Sicher kann es mal vorkommen das die eine oder andere Dose/ Glas nicht mehr so eindeutig richt. Die kommen dann auf den Kompost. Aber alles andere wird selber gegessen. Vorallem hätte ich gar nicht das Geld .

  • Ein klein wenig die Vorräte aufgestockt:

    15kg Reis

    10 Glas Honig a 500g

    5 Schalen Cevapcici

    10 Fleischkonserven a 500g


    Gegen Vorratsschädlinge werden die Reispackungen mehrere Tage tiefgefroren und dann anschließend (zur Vermeidung von Staunässe o.Ä.) unter reichlich Bentonitgranulat (unparfümiertes Katzenstreu) wieder auf Lagertemperatur gebracht.


    Grüße vom Toni

    Grüße vom Toni

  • Heute 4 Säcke á 30 kg Bruchreis gekauft.

    3 davon sind eine Spende für eine Tierhilfe, der 4. ist als Zusatzfutter für die Hunde gedacht.

    Insgesamt haben wir davon um die 100 kg in fest verschlossenen Eimern, die aber rotiert werden.

    Damit können die Hunde, wir haben 5 große, in einer Krise längere Zeit ernährt werden. Denn ich denke, Tierfutter wird sehr schnell nicht mehr zu haben sein, genauso wie Lebensmittel für Menschen.

    10 kg Mehl

    1 kg Trockenhefe

    1 kg Bicarbonato de sodio

    4 Liter Zuckerrohrsirup

    10 kg Zucker

    5 kg Salz

    4 kg Linsen

    10 kg Waschpulver

    6er Pack Seife

    5 Pck Feuchttücher

    2 Pack Toilettenpapier á 48 Rollen


    Auch selber Eingemachtes wird nicht zwei Jahren vernichtet.

    Selbst Eingekochtes hält sich wesentlich länger als 2 Jahre.

    Der Vorteil an den Weck-Gläsern ist ja, daß der Deckel aufgeht, wenn der Inhalt verdorben ist.

    Und ansonsten hat man schließlich Augen, Nase und Zunge um zu testen, ob etwas noch gut ist.


    Wir haben nichts eingelagert, was wir nicht auch normalerweise essen.

    Alles andere wäre nicht ökonomisch.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Aus diesem Grund haben wir uns von Dosen verabschiedet, da man schlecht sehen kann wann sie schlecht wird und hoch geht. Manche Dosen sondern kaum Geruch ab, wenn sie verdorben sind, sind aber aufgegangen und man merkt auch kaum eine Wölbung im Deckel. Selbst passiert mit zwei Dosen Pfirsichen, die ausgelaufen, aber noch nicht abgelaufen (MHD) waren. Da sie hinten im Regal standen habe ich es nicht bemerkt. Erst als ich das Fach überprüfte sah ich den Schlamassel. Eine riesen Schweinerei das wieder wegzumachen.

    Wenn man selber Dosen verschließt sollte man nicht auf alte Dosenverschließmaschinen zurückgreifen. Meistens haben die eine Macke, und man merkt es zu spät wenn die Dosen schlecht werden.

    Wir benutzen nur noch Einweckgläser und die Schraubgläser mit Twist-off Verschlüssen. Dafür hole ich mir für gebrachte Gläser die im Haushalt so anfallen. Die entsprechenden Deckel kann man zwei bis vier Mal wiederverwenden. Sind auch kaum teurer wie die Gummiringe von Weck.


    Einlagern was uns nicht schmeckt oder nur weil es billig ist kommt bei uns auch nicht in Frage.


    Zudem gestern 25 kg Weizen eingelagert.

  • Wir benutzen nur noch Einweckgläser und die Schraubgläser mit Twist-off Verschlüssen.

    Gebrauchte Twist-Off-Gläser benutzen wir auch.

    Darin koche ich allerdings nichts ein, wo Fleisch drin ist.

    Sondern solche Sachen wie Gurken-, Karotten-, Rettich- und Krautsalat.

    Und Früchte, wie letzten Monat 23 Gurkengläser mit Maulbeeren.

    Gebrauchte Twist-Off-Gläser sind hier schwer zu bekommen, denn Konserven gibt es nicht viele zu kaufen und wer leere Gläser hat, benutzt sie selber.

    Und neue sind sehr teuer.

    Letztens bekam ich glücklicherweise eine Adresse, bei der neue Gläser verkauft werden, die nicht so teuer sind.

    Jetzt muß ich nur noch die Zeit finden, in die Hauptstadt zu fahren und die Verkaufsstelle zu finden.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Brav, hab ich auch vor ein paar Tagen gemacht.


    Ned gschimpfd is fei gloobt gnuuch!
    Der nächste fränkische Stammtisch findet statt, Infos bitte bei mir erfragen.

  • Warum esst ihr die nicht selber?

    Abgelaufen bedeutet doch nicht, daß man sie nicht mehr essen kann.

    Arwed51  Udo (DL 8 WP) Die Dosen sind nicht abgelaufen und ja wir wollen nicht zuviel Dosenwurst usw essen.
    Zum Andern unterstütze ich Bedürftige immer schon auch mit (Geld)spenden und nun verwende ich die Sachspende als „meine“ Rollung des Dosenlagers.

  • Gebrauchte Twist-Off-Gläser benutzen wir auch.

    Darin koche ich allerdings nichts ein, wo Fleisch drin ist.

    Sondern solche Sachen wie Gurken-, Karotten-, Rettich- und Krautsalat.

    Und Früchte, wie letzten Monat 23 Gurkengläser mit Maulbeeren.

    Wir nutzen die Twist-Off meistens auch nur für Obst und Gemüse. Allerdings kleingeschnittenem Hühnerfleisch in Hühnerbrühe nehmen wir die auch für die Twist-Off. Bisher keine Ausfälle gehabt und wir benutzen die schon seit vielen Jahren. Große Fleischstücke werden trocken in Sturzgläser eingeweckt. Das älteste das wir zur Zeit haben ist 5 jahre alt. und sieht noch immer lecker aus.

  • @ TejuJagua:


    wenn Du diese Einmachgläser auch in Asuncion nicht findest, versuch das mal in Joinville / Curitiba (Brasilien) . Das sind alte deutsche Kolonien....


    Such Dir einen Laden der sowas wie deutsches Brot und Wurst verkauft, oft auch jüdisch geführt, die wissen meistens wo man sowas noch findet... oder einen Deutschen / Schweizer Club und frag Dich durch ....

    Such Dir einen, der einen kennt, der einen kennt... ;)


    Saludos de un latino reexportado.... ;)


    Udo









    TejuJagua

  • Hola Udo

    danke für die Hinweise.

    Aber wegen Einmachgläsern fahre ich sicherlich nicht nach Brasil, das ist viel zu weit wegen sowas.

    Und die dann über die Grenze bekommen............

    Die Brasilianer sind da echte ( nein, ich schreibs nicht ). Sobald man von irgendetwas eine größere Menge im Auto hat, dann wird man gnadenlos abgezockt.

    Vor allem als Paraguayer.

    Selber fahren sie nach Paraguay um billigst einzukaufen, aber umgekehrt hauen sie Zölle drauf, daß es einem schlecht wird. ( Trotz Mercosur )

    Da bestelle ich die lieber direkt bei Weck in Deutschland und schaue, wer mir die Kartons im Container mitbringt. Dann sind sie auch neu.

    Einkochgläser wie von Weck gibt es hier gar nicht, aber Twist-Off-Gläser schon.

    Den Laden gibt es, denn die Bekannte kauft dort ein, weil sie Eingelegtes auf Märkten verkauft. Ich muß nur die Zeit finden, in die Hauptstadt zu fahren. Zur Zeit sind wir wegen familiärer Angelegenheiten zeitlich etwas knapp.

    Außerdem fahren wir jetzt im Hochsommer nicht unnötig nach Asunción. Bei 36° im Schatten gibt es da angenehmere Ziele. Zum Beispiel ein Schwimmbad :)

    Ich brauche die nur für privat, weil wir keine Lebensmittel, sondern andere Dinge herstellen.


    Heute haben wir Brennholz gesägt und aufgestapelt.

    Der nächste Winter kommt bestimmt.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Am Wochenende den Reisvorrat um 15 kg aufgestockt und die bevorrateten Batterien gesichtet sowie nachbestellt :)

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht