USB-Stick im EDC: Sinnvoll und was drauf?

  • Ich habe auch den Corsair Flash Survivor, allerdings haben mich damals 8 GB soviel gekostet wie heute 32 GB (hach ja, der Preisverfall *seufz* :weinen: ) :lächeln:


    LG

    Die schönsten Torpedos in den Rohren, Stück für 25 Tausend Mark.
    Und alles was wir brauchen ist Draht, für 50 Pfennig alter Draht!

  • Zitat von drudenfuss;238761

    Naja, ob das die Versicherung akzeptiert? So ein Foto beweist garnix, da sind digitale Kopien der Kaufbelege zielführender.


    Ich wurde in einem ( Auto ) Schadensfall schon von einer Versicherung gebeten ein " möglichst hoch auflösendes Digitalfoto" meines Fahrzeuges vor dem Unfall zuzumailen...


    Es ging schlussendlich darum das die mir glauben wollten das mein 15 Jahre altes Fahrzeug vorher in einem guten Zustand war...Hat auch geklappt,Es ging halt bei einem Wildschaden darum ob es " reparaturwürdig" ist.


    Könnte mir schon vorstellen das einige Bilder von der Wohnung mit Einrichtung hilfreich sind,Foto`s sind zwar kein rechtsischerer Beweis,aber bei einem zweifelnden Sachbearbeiter irgendwo im Glaskäfig-Büro..Bei dem können evtl. Zweifel schon vor dem Aufkommen zerstreut werden...


    @ Sam :


    Danke Dir für den Link,genau so etwas habe ich mir vorgestellt,da ist wenigstens die Empfindliche Steckverbindung gut geschützt,wenn das Ding mal nass wird machts auch nichts !

  • Hallo!


    es gibt den Militärstandard mil std 810f nach dem gibt es auch USB Sticks.


    Weiters gibt es z.B. V7 Nano oder Silicon Power Touch T02 ohne viel Gehäuse.


    lg ric

  • Zum Thema Kaufbelege und Bilder...


    Hab ich doch bei meinem ersten Post im Thread geschrieben...
    Seriennummern von allen Geräten und Fotos!
    Rechnungen hebe ich sowieso meistens MINDESTENS bis Ablauf der Garantiezeit auf.
    Wenn es bei uns mal brennt, okay, dann sind die Rechnungen fritte. Aber bei einem Einbruchdiebstahl? Klauen Einbrecher Leitz-Ordner, wo "Rechnungen" draufsteht? :grosses Lachen:


    So long,
    Sam

    There is only one god and his name is Death. (Syrio Forell)

  • Zitat von Sam de Illian;238790


    Wenn es bei uns mal brennt, okay, dann sind die Rechnungen fritte. Aber bei einem Einbruchdiebstahl? Klauen Einbrecher Leitz-Ordner, wo "Rechnungen" draufsteht? :grosses Lachen:


    Dafür mache ich allenfalls Fotos und Scans der Quittungen/Rechnung. Die landen dann ganz automatisch alle paar Wochen auf meinen externen Datensicherungen (USB-Platten an zwei unterschiedlichen Orten).
    Ganz wichtige Dinge landen zusätzlich auf einer externen (hochsicheren) Cloud und meinen USB EDC-Sticks.

  • Zitat

    Wie machst Du es mit den entschlüsseln?
    Hoffst Du darauf, daß der andere Rechner TC als Programm drauf hast, nimmst Du ein Installer mit oder gibt es selbstentpackende Versionen?


    Es gibt TC 7.1 als "normale" und "portable" Fassung. Beides liegt in meinem Fall auf einem Server (eigene Domain), deren Adresse "www.????.com/tc1.exe bzw. /tc2.exe" ich mir gerade noch merken kann :lächeln:


    Ohne Zugriff auf einen Windows-PC macht das natürlich nicht viel Sinn aber bei mir ist das eher eine Sicherung gegen die "normalen" Katastrophen des Alltags. Und da ist es doch unwahrscheinlich, dass ich nirgendwo ein Internetcafe oder einen PC finde. Notfalls kauf' ich eine billige/gebrauchte Kiste im Laden und leg' damit los...

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • Hallo, gibt es schon neue Entwicklungen oder Erfahrungen zu diesem Thema? Ist der FlashSurviver noch der beste oder gibt es schon bessere? Hat sich so ein Stick bei euch schon bewährt?

  • Hat sich so ein Stick bei euch schon bewährt?

    Wenn mal der Internet-Zugang nicht möglich ist hat sich der Stick bei mir sehr bewährt - Meine Landkartensammlung hat mich schon öfter "gerettet" . Besonders in einer Gegend die man nicht oft befährt und dann eine Umleitungsstrecke raussuchen muss !

  • Hat sich so ein Stick bei euch schon bewährt?

    Ja. Ich habe vor kurzem eine Kopie meines Führerscheins als PDF benötigt, dank USB Stick war sie auch schon da.

    Zum Stick selber: Seit 2015 hat sich einiges geändert, ich setze mittlerweile auf Quantität statt Qualität. Ich verwende diese extrem kleinen USB Sticks mit USB A und USB C Anschluss, der braucht keinen Platz und ist trotzdem wasserdicht. Einer je Schlüsselbund, einer am Taschenmesser, einer in der Brieftasche, ... Ich habe sie überall verteilt, aber mit gleichem Inhalt.


    VeraCrypt Portable (Container) + alle Dokumente + Passworte und User + Liste aller Adressen + Liste aller Telefonnummern + wichtige Fotos + ...

    Immer wenn ein amtliches Dokument sich ändert, aber zumindest alle 6 Monate verändere ich das Original (Container) auf meinem PC und kopiere es dann auf alle Sticks. Damit ich keinen Vergesse habe ich in jeden Stick eine Nummer eingeritzt und führe eine Liste welcher Stick wo ist.


    Nettes Produkt für den BOB: Ein MP3 Player mit Radio und USB der mit AAA funktioniert. Der ist schon 5 Jahre alt, aber wenn man mit "MP3 AAA" sucht findet man auch modernere Produkte. Man kann so ein Teil als USB Stick verwenden, aber auch MP3 und Radio hören, und das ohne Akku.

  • Würdet ihr die Daten auch zusätzlich auf dem Handy speichern? Also im Gerät und nicht in der Cloud? Das hat man auch immer dabei und Speicher hat es auch genug. Ich bin mir nicht sicher ob die angebotenen APPs zur Verschlüsselung was taugen. Man kann so ein Telefon auch per USB alt Massenspeicher verwenden.

  • Verschlüsselungsprogramme sind wie Türschlösser. Man verindert das ein zufälliger Finder oder 08/15 Einbrecher etwas bekommt das privat oder heikel ist. Wie es gegen staatliche Organe oder Profis hilft ist eine andere Sache.


    Ein Handy ist eine tolle Möglichkeit, nur benötigt es Strom um die Daten zu präsentieren. Und das herausbekommen (z.B. Kopie des Reisepasses) ist auch schwierig. Denn jeder Hersteller (leider meine Erfahrung) verhält sich anders wenn man das Handy über USB an einen PC anschliesst. Manche zeigen das Handy als Speicher an, andere erlauben nur das Aufladen, andere machen gar nichts.

  • Ich verwende einen USB-Stick mit eingebauter Hardware-Verschlüsselung. Kingston DTVP Data Traveler Vault Privacy.

    Darauf sind die Daten AES-verschlüsselt. Das Ver- und Entschlüsseln übernimmt ein Prozessor im USB-Stick "on the fly", d.h. immer dann, wenn Daten übertragen werden. Im Flash-Speicher des Sticks sind die Daten immer verschlüsselt. Das Passwort zur Entschlüsselung gibt man am Rechner ein. Nach zehn Fehlversuchen bei der Passworteingabe löscht der Stick seinen internen Schlüssel und die Daten sind nicht mehr wiederherstellbar. Den Fehlversuchszähler kann man nur durch Formatieren des Sticks zurücksetzen.

    Es gibt auch eine Variante, mit Tastenfeld direkt am Stick, was prinzipiell sicherer ist, als das Passwort an einem potenziell unsicheren PC einzutippen.

    Aber wenn man seine Daten im Wesentlichen vor dem Verlust des Sticks schützen will, ist die Sicherheit der Passworteingabe zweitrangig.


    Steckt man einen DTVP-Stick an einen Rechner, erkennt dieser ein CD-Laufwerk im nur-Lesen-Modus. Darauf ist eine ausführbare Datei, die man starten muss. Es gibt die Anwendung dort für Linux, Mac und Windows. Dazu braucht man keine besonderen Rechte auf dem Rechner. Die Anwendung öffnet ein kleines Fenster und fragt nach dem Passwort und man kann den Betriebsmodus festlegen (Read-only oder Read&Write). Hat man das Passwort richtig eingegeben, gibt der Stick die Daten-Partition frei, die dann wie ein normaler USB-Stick eingebunden wird,


    Grüsse

    Tom

  • Meine Erfahrungen mit Nokia und Samsung sind da gut, sie fragen oder müssen entsperrt werden damit sie sich am PC als Speicher zu erkennen geben. Mit dem Strom hast du recht, ich gehe aber davon aus das jeder der ein Handy dabei hat es auch betriebsbereit hält. Bei den Verschlüsselungsprogrammen die für Handys angeboten werden bin ich mir nicht sicher welches wirklich was bringt. Es gibt sehr viele die nur gut aussehen aber eigentlich völlig ungeeignet sind. Eine weitere Hürde ist ja auch noch das Gerät zu entsperren, das kann auch nicht jeder Finder. Allerdings sollten die Daten dann im Gerätespeicher sein, den eine Speicherkarte kann man leicht entnehmen und am PC auslesen.

  • Schön, dass der Thread wieder mal aufgemacht wird, in der Zwischenzeit hat sich ja einiges technisch weiterentwickelt.


    Im wesentlichen das Gleiche wie vor fünf Jahren, erweitert um eine USB-Festplatte. Die Kapazität ist in den Letzten Jahren förmlich explodiert.


    Ich habe eine USB-Festplatte im BOB, mit *allem* drauf, was ich so habe, nicht nur eine schöne Auswahl von Tools.

    Das Private ist weiterhin in einem Truecrypt-Container.

    Installer für verschiedene Ubuntu(=Debian-) und Fedora-Distributionen.

    Entwicklungsumgebunen für 36 Sprachen, von denen ich aber nur um die fünf regelmäßig benutze...

    Bilder, Filme, ... selber programmiertes,.. Treiber,... Pornos,...


    Falls das Internet komplett ausfallen würde, und ich finde irgendwo Hardware, würde ich sie vermutlich zum Laufen bringen, und hätte genug Daten und Filmchen, dass die Kinder für Jahre beschäftigt sind :-)


    Ach ja, ich habe immer, wenn ich über ein digitalisiertes Lehrbuch gestolpert bin, das auch in eine Sammlung gesteckt. Home-Schooling kann kommen.

  • Ich glaube in dem Thread wurde eine Passwortliste/-tresor noch nicht genannt.

    Passwortlisten könnten auch gut auf so einen Notfallstick.

    Mittlerweile haben sich jedenfalls bei mir 'zig Passwörter angesammelt.

    Die meisten könnte ich zwar im Kopf rekonstruieren, aber eben nicht alle, vor allem da manchmal die Passwortregeln echt exotisch sind.


    Vielleicht auch eine Telefonnummerliste inkl. lokaler Polizei, THW, Caritas, Pfarrbüro (die können evtl. gut Kontakte herstellen), usw vom Wohn- oder Urlaubsort, falls das Handy geklaut wurde, oder den Geist aufgegeben hat - wobei mittlerweile synchonisieren die meisten ihre Kontaktdaten ohnehin zum Handyanbieter.


    Zweimal wurde es im Thread leicht angedeutet, aber schreibs mal konkret:

    Ich sichere zusätzlich noch meine privates Foto-, Video- und Emailarchiv.

    Also Daten die einen hohen persönlichen Wert haben.



    LG

    Bo

  • Guten Abend,

    Also ich finde den Corsair Survivor nach wie vor nicht schlecht.

    Als Alternative gäbe es noch SanDisk Extreme Pro SSD oder oder die Armor ATD.


    Beides aber mehr eine Festplatte als ein Stick.


    Gruß buchemer

  • Den Corsair Survivor hab ich auch, er wirkt mit seiner unzerstörbaren Alu-Schraubdose recht beeindruckend und auch seine Schreib-/Lese-Geschwindigkeit ist ok. Man muss allerdings wegen seiner Größe ziemlich aufpassen, dass man sich z.B. am Notebook eingesteckt, nicht die USB-Buchse am Rechner beschädigt. Bei flachen Notebooks hebt der eingesteckte Stick das Notebook an und das Gewicht des Rechners hebelt direkt auf die Buchse. Manchmal hilft es, das (unnötige) dicke Gummi vom USB-Stick abzumachen, damit der Stick ohne auf der Tischplatte aufzusitzen in den Rechner passt. Wo man auch aufpassen muss, ist an PCs, die man unterm Tisch hat, dass man den langen und klobigen Stick nicht mal versehentlich mit dem Bürostuhl oder dem Knie abrasiert, wenn er im PC steckt. Technisch könnte man den Stick auch nur halb so groß und schlanker bauen, die beiden "Lego-Reifen" brauchts nicht wirklich.


    Grüsse

    Tom

  • Lego-Reifen

    Das Elastizitätsmodul von Gummi ist so um den Faktor 20-70 kleiner als das von Alu (je nach Gummi). Das ist ungefähr proportional zur Kraft, die bei einem Sturz auf die Innereien wirkt. Also 20 mal weniger Schock ist schon eine Hausnummer.


    Es geht bei einem solchen Stick ja nicht darum, dass er vom Tisch auf den weichen Teppich geschubst wird, sondern dass er beim Klettern über irgend was hohes aus der Tasche auf einen Betonboden fallen könnte, und beim Runterspringen trittst Du noch mit Stiefeln drauf. Oder so ähnlich :-)


    Aber ich für mich brauche auch nicht wirklich sowas extremes ... Wollte halt mal auf die Wirkung von Gummi hinweisen. Kann ganz schön was ausmachen.



    Nick

  • Also die "Robustheit" im klassischen Sinn sehe ich als nicht sehr relevant an. Ja, da trage ich Kopien der wichtigsten Dokumente und - je nach Platz - weitere wichtige Daten rum. Wo brauche ich die? Meist eher wenn ich an einer halbwegs sicheren Location angekommen bin. Dazu sagt die Hülle nichts über das verbaute Silizium aus, dürfte aber normalerweise auch nicht extra selektiert sein.

    Von daher wäre mir die Form des Sticks eher egal, bei den Daten auf Lese/Schreibtests achten (also nicht nur einmal sondern schon ein paar Zyklen) und ansonsten den bespielten Stick mit etwas Schaumstoff in eine wasserdichte Hülle. Dort wo er dann gebraucht wird, wird die Umgebung schon passen, gehe jetzt aber nicht vom Guerillacamp mit Wasserdichten Laptops aus.

    Nebenbei: Flash Medien sind nicht unbedingt als Langzeitspeicher konzipiert. Aber was ist das schon. Rund 5 Jahre gehen recht gut, darüber geht s Richtung Glücksspiel. DVD-RAM ist recht gut, irgendwelche Rohlinge (CD und DVD) haben innerhalb 10 Jahren deutliche Fehler entwickelt. Die Zeit wirds zeigen.


    Für die Essentials: Geburtsurkunde, Ausweis/Pass, Grundbuch wäre wohl auch noch Film eine Möglichkeit: Lupe reicht und hat schon viele Technikgenerationen überlebt.