Schwarze Soldatenfliege - Eiweis und Fettlieferant im Bunker ;-)

  • Die Schwarze Soldatenfliege besteht zu 40% aus Eiweiß und Fetten und ernährt sich auch von menschlichen Fäkalien!
    Somit wären im Bunker gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erledigt - das Problem mit der Fäkalienentsorgung wäre gelöst und auch die Eiweiß und Fettversorgung wäre sichergestellt.


    Malzeit und Grüße, Tesa


    Hier ein Link dazu


    http://science.orf.at/stories/2822120/

  • Zitat von Asdrubal;299684

    Nur brauchen es die Biester relativ warm. Afaik fangen die gerade erst an, Südeutschland zu besiedeln.


    Da ich ja aus Österreich komme, um genau zu sein aus der Kleinen Ungarischen Tiefebene (Ostösterreich), ist wärme und ein mildes Klima kein Problem.

  • Vor allem, das Argument finde ich ja geil. Wenn Tier mit diesen Fliegen ernährt wird, könnte sich der Mensch mittelfristig daran gewöhnen, diesen Zwischenschritt zu sparen und selber die Insekten essen.
    Was heisst das langfristig? Dass wir irgendwann auch diesen Zwischenschritt sparen und unsere eigene K*cke essen?


    Nein, DAGEGEN! (Schildhochhalt)...

  • Naja, erstens sollte man die schon kochen. Und zweitens: Wenn es sonst nix gibt, frisst nicht nur der Teufel Fliegen.

  • Da würde ich lieber wochenlang NRG5 essen.
    Irgendwo hat's Grenzen. Der Teufel kann die Fliegen gerne haben.


    Gruß, Herr Survival

    -<[ N u n q u a m - N o n - P a r a t u s ]>-

  • Zitat von tesa;299685

    Da ich ja aus Österreich komme, um genau zu sein aus der Kleinen Ungarischen Tiefebene (Ostösterreich), ist wärme und ein mildes Klima kein Problem.


    Moin tesa, moin @ll,


    dann stehen ja ersten Feldversuchen keine Hindernisse entgegen. Ich freue mich auf Deinen Praxisbericht! Nur beachte bitte die weiter unten im Link zu findenden Hinweise bezüglich der gehabten Schimmelproblematik.
    Insbesondere Deine Erfahrungen bezüglich der Sortenreinheit der Besiedelung würden mich interessieren. Wirst Du eine spezielle Lese bei der "Ernte" betreiben?


    Be prepared!



    Christian

    Hier wird das Licht von Hand gemacht ... und der Motor gehört nach hinten!


  • Bist als Erntehelfer gerne willkommen! Kost (Larveneintopf) und Loggia ist natürlich dabei! :Gut:


    War nur ne News, die ich mit euch teilen wollte. Aber glaubt mir, wenns ums verrecken geht, würde sie jeder von euch essen. :-)

  • Hallo Leute,


    mal von der Gacke-Fliege abgesehen- ich hab geröstete Mehl und Büffelwürmer gegessen und die sind echt gut. Es gibt ein Startup- Unternehmen "livinfarms.com"
    (die starten allerdings schon länger up), das wäre für uns Prepper optimal. Die fertigen Würmer in kochendem Wasser töten, rösten (kann zu Mehl zermahlen werden) und fertig.

  • Ich find das mit den Fliegen im wahrsten Sinne des Wortes eine Scheiss-Idee.


    So long,
    Sam

    There is only one god and his name is Death. (Syrio Forell)

  • Glaubt ihr denn, in den heutigen Lebensmitteln/futtermitteln sind nur tolle, naturnahe und ökologisch wertvolle sowie natürlich hergestellte Inhaltsstoffe? Wenn man da hinter die Kulissen schaut wird einem auch manchmal anders.
    Früher wurden bei der Verarbeitung übriggebliebene Fischabfälle als Fischmehl an die Viehzucht als Futtermittel verkauft. Wir haben ja auch da keine Zwischenschritte weggegalssen und Fischabfälle gegessen, sondern das Fleisch der Tiere.
    In den heutigen Futtermitteln sind teils Industrieabfälle verarbeitet, die werden wir auch nicht direkt essen. Da halte ich Insekten für natürlicher als Futtermittel.


    Die Fliege wird die Kacke schon umwandeln. ;-) Wenn sie dann als Eiweislieferant an Tiere verfüttert wird und ich das Fleisch esse hätte ich da kein Problem mit. Vieles ist eine Kopfsache.


    Legend, hat auch schon Büffelwürmer und Heuschrecken gegessen

  • Zitat von tesa;299742

    Bist als Erntehelfer gerne willkommen! Kost (Larveneintopf) und Loggia ist natürlich dabei! :Gut:


    War nur ne News, die ich mit euch teilen wollte. Aber glaubt mir, wenns ums verrecken geht, würde sie jeder von euch essen. :-)


    Organisierst du die Rohstoffversorgung dann online? Wenns sein muss schicken wir halt alle unsere Sch***e nach Österreich :Schwitz::grosses Lachen:


    Das mit den Würmern finde ich auch interressant, hatte mich auch mal dazu informiert, da man die ja durchaus Lebendfutter kaufen kann. Ist aber meißt nicht zum Verzehr geeignet da keinerlei Lebensmittelhygiene beachtet werden muss. Zuhause wäre das wohl auch nicht ohne Weiteres umzusetzen...


    Gruß Avec, der gern mehr Insekten essen würde...

  • Zitat von Legend;299834

    Glaubt ihr denn, in den heutigen Lebensmitteln/futtermitteln sind nur tolle, naturnahe und ökologisch wertvolle sowie natürlich hergestellte Inhaltsstoffe? Wenn man da hinter die Kulissen schaut wird einem auch manchmal anders.
    Früher wurden bei der Verarbeitung übriggebliebene Fischabfälle als Fischmehl an die Viehzucht als Futtermittel verkauft. Wir haben ja auch da keine Zwischenschritte weggegalssen und Fischabfälle gegessen, sondern das Fleisch der Tiere.
    In den heutigen Futtermitteln sind teils Industrieabfälle verarbeitet, die werden wir auch nicht direkt essen. Da halte ich Insekten für natürlicher als Futtermittel.


    Die Fliege wird die Kacke schon umwandeln. ;-) Wenn sie dann als Eiweislieferant an Tiere verfüttert wird und ich das Fleisch esse hätte ich da kein Problem mit. Vieles ist eine Kopfsache.


    Legend, hat auch schon Büffelwürmer und Heuschrecken gegessen


    Ja... Insekten grundsätzlich hab ich kein Problem mit... weisste ja ;) aber Fliegen, die Fäkalien fressen und da drauf rumlaufen... da will ich mir gar nicht überlegen, was da alles an fiesen Mikroorganismen drin ist.
    Mehlwürmer halte ich da grundsätzlich für am geeignetsten. Aber die -viel zu teuren- getrockneten Degustationsinsekten, die man da erst noch wässern muss... im Fressnapf bzw. Futterhandel krieg ich da einen Liter lebende für unter 10€.
    Die sind auch gezüchtet und sauber. Und wir haben früher alles was wir als Köder genommen haben, auch mal selbst getestet. Freiwillig und unfreiwillig :grosses Lachen:
    Und man muss nix mehr basteln, wie bei Heuschrecken, Grillen, Heimchen mit Beinen und Flügeln und Kopf.
    Ich kann gerne fürs nächste Treffen auch nochmal lebende mitbringen, damit du einen Unterschied hast. Ohne das exakt bemessen zu können, tippe ich darauf, dass im direkten Vergleich der Mehlwurm ca doppelt-dreifach so viele Nährstoffe hat, wie die adulte Fliege. Soldatenfliegenlarven gibt es übrigens im Futterhandel auch getrocknet zu kaufen und da mag das Verhältnis anders aussehen.


    So long,
    Sam

    There is only one god and his name is Death. (Syrio Forell)

  • Zitat von Svenson;299823

    Hallo Leute,


    mal von der Gacke-Fliege abgesehen- ich hab geröstete Mehl und Büffelwürmer gegessen und die sind echt gut. Es gibt ein Startup- Unternehmen "livinfarms.com"
    (die starten allerdings schon länger up), das wäre für uns Prepper optimal. Die fertigen Würmer in kochendem Wasser töten, rösten (kann zu Mehl zermahlen werden) und fertig.


    Ich hab mir von livinfarms.com eine Lieferung Mehlwürmer zur Degustation bestellt - bereits geröstet und gesalzen. Damit eine reguläre Mahlzeit (Kartoffeln "Mediterran") garniert - war lecker.
    Den Hive (die Aufzuchtstation) werd ich mir im Moment dennoch nicht zulegen (liefert ca. 500 Gramm Würmer pro Woche). Mit USD 650 zuzüglich Verpackung, Porto und Zoll ist mir das Ding dann doch noch zu teuer. Und was eigenes zu bauen.... da bin ich zuwenig Handwerker für. Ich behalte das Thema auf jeden Fall im Hinterkopf - geschmeckt hat's gut, und wenn sich Mehlwürmer einfach und preiswert züchten lassen, wär das eine valable Option für mich.

    Wer offen für alles ist, kann nicht ganz dicht sein

  • Hallo zusammen!


    Also den Gedanken mit dem Kreislaufsystem finde ich nicht schlecht, aber der Gedanke mit den Fäkalien ist mir auch zuwieder. Ich würde eine weitere Stufe einfügen: Pflanzen! Die Fäkalien über Komposttoilette an die Pflanzen verfüttern, das Nutzbare der Pflanze selber verzehren, den Rest an Heimchen oder Schaben verfüttern. Bei Ideenmangel wie Insekten gegessen werden können, kann ich http://%22https//www.amazon.de…n%22&tag=httpswwwaustr-21 empfehlen. Gibt es anscheinend nur noch gebraucht. Neben Rezepten (kann man eigentlich nicht als Rezepte bezeichnen, eher als Zubereitungsideen) enthält das Buch auch Gedanken dazu, wieso es sinnvoll ist / wäre sich von Insekten zu ernähren, wie man welches Insekt am besten isst (welche Teile entfernt werden sollten). Ergänzt wird das Ganze mit einer Zuchtanleitung für Grillen.


    Mir sind die Grillen zu laut, ich würde es mit Schaben versuchen, die ich aber noch nicht probiert habe (Mehlwürmer, Riesenmehlwürmer bzw. Zophobas, Reiskäferlarven und Heuschrecken finde ich - richtig zubereitet - vorzüglich). Ich persönlich finde Fliegenzucht Schweinkram. Egal ob zum Angeln oder für sonstetwas. Das Problem ist der Geruch bei der Zucht und / oder wenn die Maden doch einen Ausgang finden (wenn das Substrat zu feucht ist, können die sogar Glas hinaufkriechen!), ist es immer toll, wenn man Fliegengitter vor den Fenstern hat. Dann können die Fliegen nämlich nicht hinaus und kack... die Fenster von innen voll. Maden selber finde ich von der Konsistenz auch wiederlich, die sind weich und wabbelig. Da sind mir Mehlwürmer lieber (jetzt im Rohzustand gegessen, geröstet habe ich Maden nicht probiert... naja, abgesehen von Reiskäferlarven in Thailand, die waren frittiert). Es gibt noch andere Insekten, die auch zum Verzehr geeignet sind und sich nachzüchten lassen (Schaben, Heuschrecken). Interessierte finden Anleitungen hierzu auf einschlägigen Terrarienseiten.


    Gruß Fisherman

  • Hello again,


    sapperlott- der Preis für die Mehlwurm-Zustation ist zu hoch- ich dachte, die werden günstiger, wenn das Werkl einmal angelaufen ist...da werden sie mit mir kein Geschäft machen.


    Fisherman die Schaben geben ernährungstechnisch nicht viel her- viel Schale, wenig Fleisch. und wenn die aus der Zuchtstation entfleuchen, dann geht die Party ab....