Wie überwacht ihr Eure Vorräte bzgl. MHD / Rotation?

  • Wir verwenden auch seit Jahrzehnten den Sodastream. In der Schweiz haben wir praktisch überall sehr gutes Hahnenwasser, welches problemlos trinkbar ist. Eben mit Sprudel noch besser.


    Noch ein Hinweis:

    Das Gas ist nicht CO2, auch wenn diese Bezeichnung wohl aus politischen Gründen uns in die Köpfe gesetzt wurde.


    Kohlensäure ist H2CO3


    Prost

    ;)

  • In der Flasche ist CO2 (Kohlendioxid), in Wasser gelöst ist, ist es H2CO3.


    Edith: Hab leider die nachfolgenden Beiträge nach Ghostrider nicht gelesen.


    Achso! Hab gerade meine Lieblingshaustiere in die CO2- und Alkoholproduktion

    geschickt! 140 Liter Bier sind gebraut und mit einer amtlichen Ladung Hefe angestellt.

    Die Hefe verstoffwechselt jetzt artig den Zucker in der Bierwürze zu fast gleichen Teilen

    CO2 und Alkohol. Ein Wunder der Natur. Vielleicht sogar das größte. ;)

    Und eine feine Möglichkeit, Wasser haltbar zu machen. :clinking_beer_mugs:

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  • In der Flasche ist CO2 (Kohlendioxid), in Wasser gelöst ist, ist es H2CO3.

    ja das ist korrekt. Ihr habt Recht, sorry.

  • Wobei man vielleicht noch ergänzen sollte, dass nur ein sehr kleiner Teil des CO2 tatsächlich mit Wasser zu H2CO3 (das ist die echte Kohlensäure) umgewandelt wird.

    Der weit überwiegende Teil - ca. 99%) bleibt als gelöstes CO2 im Wasser und sprudelt dann beim Öffnen der Flasche!

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Wobei man vielleicht noch ergänzen sollte, dass nur ein sehr kleiner Teil des CO2 tatsächlich mit Wasser zu H2CO3 (das ist die echte Kohlensäure) umgewandelt wird.

    Der weit überwiegende Teil - ca. 99%) bleibt als gelöstes CO2 im Wasser und sprudelt dann beim Öffnen der Flasche!

    Kommt auf die Temperatur des Mediums an; je kälter, desto besser gelöst.

  • "Gelöst" bedeutet aber das genaue Gegenteil von "in Kohlensäure umgewandelt".

    Ersteres ist ein physikalischer Vorgang, letzteres ein chemischer.


    Je niedriger also die Temperatur, desto mehr CO2 kann im Wasser gelöst werden (wobei allerdings die Temperatur beim Abfüllen interessant ist; nachträgliche Temperaturabsenkung kann nicht zu mehr gelöstem CO2 führen, weil nicht mehr CO2 da ist).

    Der Anteil, der dann in H2CO3 umgewandelt wird, ist da relativ konstant bei 1%.

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • nachträgliche Temperaturabsenkung kann nicht zu mehr gelöstem CO2 führen, weil nicht mehr CO2 da ist).

    wenn die Flasche verschlossen ist und unter Druck steht, was ja bei MIneralwasserflaschen der Fall ist?

    Kraweel, Kraweel! Taubtrüber Ginst am Musenhain!


    Forenregeln

  • (Prickelndem) Mineralwasser wird bei der Abfüllung in der Regel zwischen 5 g (in PET-Flaschen) bis 7 g (Glasflaschen) CO2/l zugeführt.

    Bei üblichen Temperaturen (in der Regel <10°C) wären noch mehr CO2 lösbar, allerdings steigt dann der Druck, wenn das Wasser wärmer wird, so weit an, dass bei PET die Poren größer werden (und dann das restliche CO2 schneller entweichen kann) bzw. bei Glas die Gefahr des Berstens der Flaschen zu groß wird.

    Von diesen ~ 6g CO2 wird wie gesagt ein sehr, sehr kleiner Teil (chemisch) in Kohlensäure umgewandelt, der Rest bleibt schlicht und ergreifend (physikalisch) als Gas gelöst.


    Vielleicht muss ich noch einmal auf den Unterschied zwischen gelöstem CO2 und Kohlensäure eingehen: Wird Wasser unter Druck mit CO2 versetzt, so "kuscheln" sich die Gasatome zwischen die Wassermoleküle. Wasser ist stark polar. Das CO2-Molekül hat zwar aufgrund des symmetrisch-linearen Aufbaus nach außen hin kein Dipolmoment, sehr wohl aber innere Bipolmomente. Diese ermöglichen es, dass das Gas quasi "magnetisch" zwischen den Wassermolekülen "festgehalten" wird. Die Moleküle H2O und CO2 bleiben jedoch unverändert.


    Anders hingegen bei der Umwandlung von H2O + CO2 nach H2CO3: Hier reagieren jeweils ein Wassermolekül und ein Kohlendioxidmolekül zu einem Kohlensäuremolekül. Es verändert sich also die Chemie! Allerdings eben nur bei einem niedrigen Prozentsatz.



    Sobald eine Wasserflasche also verschlossen wurde, kann die Menge an gelöstem CO2 nur mehr geringer werden, egal wie sich die Temperatur verändert.

    Darum kann darin auch nicht mehr CO2 gelöst werden, selbst wenn die Temperatur weiter absinkt (weil dazu ja von Außen zusätzliches CO2 zugeführt werden müsste).

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Ich habe alle Konservendosen etc. mit einem gelbem Markierungsband (wird eigentlich zum beschriften von Kabeln verwendet) und einem Edding mit dem MHD beschriftet.

    Außerdem habe ich jedes Teil im Vorratskeller in einer Excel-Tabelle hinterlegt. So sehe ich z.B. sofort in der Tabelle das in Regalfach 2 eine Dose Raviolli abläuft, durch das gelbe Markierungsband habe ich sie dann auch vor Ort schnell gefunden...

    Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät...

  • Altes nach vorn, neues hinten rein. Das hat bisher funktioniert. Aber ich habe aktuell kaum eine Erfassung, was wann Ende des MHD ist. Ist aber auch nicht wichtig. Heute hatte ich Konserven MHD Ende 2019 und das was alles völlig in Ordnung.

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Ich schreibe beim Einräumen auf alle Gläser und Konserven mit Edding Monat + Jahr des MHD drauf. Dann kommt das älteste nach vorne und das neueste nach hinten. Eine digitale Erfassung habe ich bisher nicht.

  • Ich schreibe beim Einräumen auf alle Gläser und Konserven mit Edding Monat + Jahr des MHD drauf. Dann kommt das älteste nach vorne und das neueste nach hinten. Eine digitale Erfassung habe ich bisher nicht.

    Das ist völlig ausreichend und in Ordnung so, wie du das machst. Mehr muss es denke ich nicht sein. :)

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Ich schreibe beim Einräumen auf alle Gläser und Konserven mit Edding Monat + Jahr des MHD drauf. Dann kommt das älteste nach vorne und das neueste nach hinten. Eine digitale Erfassung habe ich bisher nicht.

    Dito.

    Da wir nichts einlagern, was wir nicht im Alltag auch essen, funktioniert das sehr gut.

    Wir haben nichts, was nur für das "SHTF-Szenario" gedacht ist.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Wir haben nichts, was nur für das "SHTF-Szenario" gedacht ist.

    Genau so denken und handeln wir auch. Das meiste, was man als Langzeitnahrung sich zur Seite legt ist Geldschneiderei und , verzeiht den Einwand, schlicht Bequemlichkeit.

    Man kann heut zu Tage gute Lebensmittel für zwei drei Jahre Lagern, machmal auch länger, ohne sich an spezielle Lebensmittellieferanten zu wenden. Jeder Lebensmittelladen liefert genügend Lebenmittel für eine Bevorratung.

  • Man kann heut zu Tage gute Lebensmittel für zwei drei Jahre Lagern, machmal auch länger, ohne sich an spezielle Lebensmittellieferanten zu wenden. Jeder Lebensmittelladen liefert genügend Lebenmittel für eine Bevorratung.

    DITO :) :thumbup: & genau so sind ja auch meine SchüBoxen bestückt lediglich mit der "Teuerausnahme" von Milch/Ei/Butterpulver sowie ein paar Packungen Panzerkekse soweit ZJVH Discounterware und von mir von Anfang an so angedacht ab 2028 rotierend aufzubrauchen.


    Und zum Threadthema gesagt, brauche ich daher bei meiner "Langzeitnotnahrungsbevorratung" keine Überwachung des MHD und unsere Speisekammer sowie das TK-Fach wird bei eingelagerten "normalen" Lebensmitteln für ca. vier Wochen ebenfalls nach dem "neueresnachhinten" rotiert.


    :thinking_face: Wobei auch bei mir ein kleineres, genau in das Speisekammerregal aufs Wandsystem eingepasstes, echt geniales FIFO-Rollregal für unsere Konservendosen schon auf der Anfertigung-To-do-Liste steht, weil ich es einfach so richtig 8) finde... Zeichnung ist schon fertig:


    SchüFIFO1.jpg

    "Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!"

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon

    denn jede mögliche Sicherheit ist relativ und unterliegt der alltäglichen Anwendung einer intelligenten Beurteilung selbiger!

    Gruß derSchü

    536833-rufus-gif

    Einmal editiert, zuletzt von derSchü ()

  • Eine MHD Überwachung betreiben wir nicht. Durch den rotierenden Verbrauch (wir lagern ebenfalls nur das ein, was auch im Alltag benötigt wird) erneuert sich der Bestand automatisch. Ich selber gehöre zu der Fraktion, die diesen MHD-Beschiss als Umsatzkurbel für den Handel sieht, das ist aber ein anderes Thema.


    Bin gerade dabei, ein kleines EDV gestütztes Lagersystem mit Barcodeleser aufzuziehen (ist noch in Betaphase ;) ) dies aber vorrangig dafür, um die Bestände und Entnahmen im Blick zu haben und bei Unterschreiten einer Mindestmenge von Artikel XY einen Alarm zu erhalten sowie den Artikel automatisch auf einer Einkaufsliste zu haben.
    Das funktioniert natürlich eigentlich auch mit Zettel und Strichliste - aber nur, wenn auch alle mitmachen und der Zettel nicht mit zwei Strichen drauf an einem fast leeren Regal hängt... ;) Vielleich regt so ein Barcode Scanner ja den Spieltrieb an.


    Vor ein paar Jahren bin ich auf eine 10kg-CO2-Flasche umgestiegen

    Super Idee ! Ich liebäugle auch gerade mit so einem Sprudler, die Idee des Festeinbaus gefällt mir. Ist das Ding denn noch standsicher, wenn die doch recht schwere Kartusche hinten nicht drin ist oder stabilisiert der Schlauch das Teil?

    Pa capona - Sapere aude

  • wundert mich, dass in diesem Thread grocy noch garned gefallen ist.


    https://www.diekrisenvorsorger…ltung-mit-grocy/&pageNo=1


    ERP beyond your fridge

    grocy is a web-based self-hosted groceries & household management solution for your home.

    Open Source. Built with passion.


    https://grocy.info/



    pasted-from-clipboard.png









    Zitat

    Waste less

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    Always know what's expiring next.



    https://github.com/grocy/grocy


    Zitat

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