COVID-19: News & Informationen

  • was macht UK anders als wir ?

    aus D / NRW

  • Sie zählen die Corona Toten nur wenn sie innerhalb von 28 Tagen nach dem ersten positiven Test versterben.

    Das dürfte für viele auf den Intensivstationen zu kurz sein.

    -= NUNQUAM NON PARATUS =-

  • was macht UK anders als wir ?

    Ich würde das nicht aufs Gesundheitssystem schieben wollen. Unseres ist fern von perfekt aber das in UK ist nicht besser (eher schlechter).

    Eine jüngere Bevölkerung evtl.? Statistisch ist das Durchschnittsalter in D knapp 6 Jahre höher als in UK. Das klingt nicht viel ist aber eine Menge speziell in den hohen Alterskohorten welche naturgemäß anfälliger sind für allerlei Krankheiten.

    In UK gibt es im Moment weniger staatliche Einschränkungen dadurch zwar mehr Ansteckung aber kaum schwere / tödliche Verläufe.

    Interessant dazu auch eine Statistik von D ( ! "mit" ! Coronavirus).

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    Man liesst ja auch, dass in UK zudem die "Delatvariante" vorherrschend ist, heisst höheres Ansteckungspotential aber weniger schwere / tödliche Fälle.

    Die Britten machen das schon mit Augenmaß denke ich. Solange man das Gesundheitssystem nicht in den kritischen Bereich fährt kann man das durchaus laufen lassen. Die Inzidenz ist eben nur eine von vielen aber auf keinen Fall die entscheidende Kennzahl mehr.

  • Sie zählen die Corona Toten nur wenn sie innerhalb von 28 Tagen nach dem ersten positiven Test versterben.

    Das dürfte für viele auf den Intensivstationen zu kurz sein.

    Das ist ja genial! Die Jüngeren, die sich jetzt anstecken, halten ja viel länger durch, bis sie krepieren.

    So bekommen wir die Todeszahlen auch runter! Und alles ist gut! Da können wir ja ab sofort auch alle Maßnahmen beenden und Großveranstaltungen machen und keiner stirbt danach (offiziell) an Corona.

  • Man liesst ja auch, dass in UK zudem die "Delatvariante" vorherrschend ist, heisst höheres Ansteckungspotential aber weniger schwere / tödliche Fälle.

    Wo steht eigentlich , dass die Delta Variante weniger gefährlich ist? Das ist jetzt keine Ironie, sondern interessiert mich wirklich.

    Die Fälle haben sich ja zu jüngeren Jahrgängen verlagert, also sind weniger Risikopatienten bei den Delta Infizierten dabei.

    Gibt es irgendwo einen Vergleich schwerer Verlauf bzw. Tödlicher Ausgang bei der gleichen Alterskohorte zwischen den einzelnen Varianten?

  • Apfelbaum und wolpertinger

    Da machen Die Engländer mit ihrer Zählweise wohl alles richtig, wenn man davon ausgeht das die Krankheit im Mittel nach nicht mal 20 Tage zum Tod führen kann.


    Siehe hierzu:

    https://www.rki.de/DE/Content/…ronavirus/Steckbrief.html


    Interessant unter dieser Annahme, also das die Engländer "falsch" zählen, ist auch noch, das auch die Israelis, die Portugiesen, die Spanier dann wohl falsch zählen...


    ... von daher finde ich es als Prepper persönlich immer schwierig, Dinge einfach unreflektiert nachzuplappern.


    Die "falsche" Zählweise ist natürlich damit kein Hinweis darauf, ob eine Variante nun gefährlicher als die andere ist, denn die Gefährlichkeit ist ja wohl maßgebend von der persönlicher Konstitution des Infizierten abhängig.


    Gruß


    Tid

  • @TID

    Bisher ging ich davon aus das wir hier, trotz unterschiedlicher Ansichten, versuchen halbwegs fair und sachlich miteinander zu diskutieren.

    Ob es die Engländer, Portugiesen, Spanier richtig oder falsch machen liegt wohl im Auge des Betrachters.

    Wenn ein Patient 2 Monate nach einer Covid19 Infektion, die ihn auf die Intensivstation gebracht hat, auf dieser verstirbt ist er in meinen Augen auch an den Folgen dieser ursächlichen Infektion verstorben. Daher sollte er auch mit gezählt werden.

    Aber das ist meine Meinung über die wir gerne diskutieren können.

    Aber bitte unterstelle mir nicht das ich Dinge unreflektiert einfach nachplappere. Solche Schläge unter der Gürtellinie hast du nicht nötig.


    Und jetzt freue ich mich wieder auf eine, weitgehend, sachliche Diskussion.

    -= NUNQUAM NON PARATUS =-

  • wolpertinger

    Es war nicht meine Absicht, das Du meine Sichtweise auf Dich beziehst.


    Um zur Sache zurück zu kommen:

    Gibt es Fälle, die nach 2 Monaten aufgrund von COVID 19 auf der Intensivstationen versterben.??



    DIVI, RKI und alle andren für uns in D maßgeblichen Quleen weisen das nicht aus.


    Wie kommst Du also da drauf??


    Gruß


    TID

  • Ja es gibt Fälle die nach über 2 Monaten auf der Intensivstation versterben. Durch mein privates Umfeld hab ich da direktes Feedback. Aber wir wollen uns auf überprüfbare Fakten berufen. Daher zähle ich das mal nicht.


    Grundlage der aktuellen Diskussion war ja der Cut nach 28 Tagen. Bundesweite Zahlen habe ich dazu leider auf die Schnelle nicht gefunden.

    Die Münchner Kliniken weißen dazu aber interessante Statistiken aus. Zumindest Mittelwerte.

    Hier lag die durschnittliche Aufenthaltsdauer mit Covid19 im Krankenhaus in 2021 bei >14 Tagen (gegenüber 11 Tagen in 2020). Das liegt wohl am deutlich jüngeren "Publikum". 50% der Fälle waren durchaus im jüngeren Alter.

    https://www.muenchen-klinik.de/covid-19/intensivzahlen/


    Nehmen wir jetzt 5-10 Tage bis zur Einweisung und einen schweren Verlauf der über die durchschnittliche Zeitspanne hinaus geht dann sind die 28 Tage schnell erreicht.

    Sorry bessere Daten hab ich auf die Schnelle jetzt nicht.


    Grüße

    Wolpertinger

    -= NUNQUAM NON PARATUS =-


  • Für Ende März 2020! ist die durchschnittliche Zeit von den ersten Symptomen bis zum Tod mit 18 Tagen angegeben.

    https://www.sciencemediacenter…ct-Sheet_SMC_31032020.pdf

    Seitdem sind die Alten "durch" (Krankheit oder Impfung) und die Zeitspanne hat sich verlängert. Außerdem wird durch die verbesserte Behandlung sowohl eine höhere Überlebensrate als auch ein verlängerter Zeiraum bis zum Tod bewirkt.

    Persönlich kenne ich 4 Corona Tode, bei mindestens 1 wenn nicht sogar bei 2 waren es mehr als 28 Tage.

    Edit: es waren 2.


    Übrigens die papers auf die sich das RKI in deinem Link bezieht sind von 2020, also sehr veraltet.

    3 Mal editiert, zuletzt von Apfelbaum ()

  • Apfelbaum:

    Das ist nicht zutreffend.

    Die Angaben des Rki sind Stand Juni 2021 und korrellieren mit den Daten des Divi.



    Es mag sein, daß es da "Ausreisser" gibt, wie es immer bei einer statistischen Betrachtung der Fall ist.


    Ich bin da mittlerweile aber immer skeptisch wenn ich die Geschichten höre.

    Beim ernsthaften Hinterfragen stellen sich 90% als unkorrekt heraus.



    Gruß


    Tid

  • Ja sagen sie vielleicht aber sie geben als Datenquellen für den 'Sterbezeitraum' papers von 2020 an. Die Daten sind immer so frisch wie ihr Erhebungszeitpunkt und nicht wie das Datum, dass über eine Veröffentlichung geschrieben wird.

  • Das wird dadurch aber nicht unwahrer, da die aufenthaltsdauer auf den ITS nun mal in dem Bereich liegt.

    Einfach die Divi Tagesberichte seit Beginn der Pandemie auswerten :S


    Gruß


    Tid

  • Sorry, die Logik versteh ich nicht.

    Es ging um den Zeitraum positiver PCR Test bis Exitus.

  • Hier die akutelle Übersicht der Pandemie in Deutschland:


    1. Übersicht Gesamtdaten 1.5.-11.07.2021:

    ges_0105_1207_2021.png


    2. Situation auf Intensivstationen 1.5.-11.07.2021

    ITS_0105_1207_2021.png


    3. Entwicklung Todesfallzahlen 01.05.-11.07.2021


    tote_0105_1207_2021.png


    4. Übersicht Gesamt 2021 bis 11.07:

    ges_2021.png


    Datenquellen:

    Johns Hopkins Universität

    DIVI Tagesberichte (Es wurden nur die betreibbaren Betten bei den freien Kapazitäten betrachtet, die Reservebetten (ca. 10.000) sind nicht inkludiert)

    RKI Testberichte (XLS Positivrate)


    Teilweise habe ich die Zahlen aufmultipliziert bzw. dividiert um sie in ihrem Kurvenverlauf darstellbar in ein Diagramm zu bekommen.

    Die Faktoren sind angegeben.


    Gruß


    TID

    Einmal editiert, zuletzt von T I D ()

  • Man überlegt ob man die Impfquote und damit die durchimpfung der Geselschaft mit einer Prämie als Anreiz erreichen kann.


    https://www.deutschlandfunk.de…ocket-newtab-global-de-DE


    Ich halte es für eine Möglichteit, aber leider ist das auch ein Eingestendnis das ein Teil der Bevölkerung Willensschwach ist, wie sonst sollte man erklären das diese Leute ihre "Überzeugung" für einen Geldschein überwinden?

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

    aus DE B/BB

  • Ja, derzeit ist es noch eine theoretische Überlegung.

    Natürlich werden nicht alle schwach, deshalb geht man aber auch davon aus das man mit einer höheren Summe mehr Leute erreicht.

    Rein als Experiment würde es mich aber auch interessieren ob das wirklich so funktioniert.

    Ich stelle mir gerade jemanden vor der bei Querdenkerdemos dabei war, Angst vor Spätfolgen und verstecken Chips hat, und sich dann ganz schnell vor dem Impfzentrum einreiht wen jemanden mit 100 Euro winkt.

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

    aus DE B/BB