COVID-19: News & Informationen

  • Wie Asdrubal schon sagte: 1000 Tote bei 90.000 passt ganz gut zu um und bei 1% Letaltität.


    Kleiner Ausflug in die Epidemiologie:

    Letalität ist die Anzahl der an einer Krankheit verstorbenen bezogen auf die Zahl der Infizierten. Die beträgt in Deutschland für Sars-CoV-2 derzeit rund 1%. Die Letalität zu berechnen ist bei manchen Krankheiten ein bisschen wie in eine Glaskugel schauen. Hier spielt die berüchtigte Dunkelziffer eine Rolle. Wird wenig getestet, dann kann eine Person infiziert sein, taucht aber nicht in der Statistik auf.

    Mortalität ist die Anzahl der an einer Krankheit verstorbenen bezogen auf die Gesamtbevölkerung. Die beträgt in Deutschlandf für Sars-CoV-2 irgendwas um und bei 0,00125% oder anders ausgedrückt: ein Toter je 80.000 Menschen. Vereinfacht ausgerechnet. Zum Vergleich: Italien hat rund 60 Millionen Einwohner und rund 15.000 Tote, die Sars-CoV-2 zugerechnet werden. Das sind 1 Toter auf 4000.


    Ich möchte mit damit aufzuzeigen: Ja, in Ländern wie Italien und Spanien ist die Lage dramatisch im Vergleich zu Deutschland. Wir in Deutschland haben derzeit sicherlich noch längst nicht die Grundlage dafür geschaffen, uns zurückzulehnen und zu sagen: Die Lage ist unter Kontrolle. Davon sind wir sicherlich noch ein ganzes Stück weit von entfernt. Aber: Es gibt ganz sicher aktuell keinen Grund dafür, die Bevölkerung in Panik zu versetzen!

  • Dann bin ich wieder etwas beruhigt.

    Wenn einem derzeit Erkranktem gesagt wird, wie das derzeitige Verhältnis ist, hätte ich auf 24:1 getippt.

    Natürlich darf man die Vorerkrankungen usw. nicht außer acht lassen.

  • Nette Idee. Wenn wir wieder so einen Sommer wie die letzten beiden Jahre kriegen, braucht das keiner zu versuchen.

    naja bei ordentlicher bewirtschaftung und (mäßiger) Bewässerung war es auch die letzten zwei Jahr möglich einen Garten ertragreich zu führen.

    Und vor dem Hintergrund von Homeoffice(ca 7mio https://yougov.de/news/2020/03…cht-alle-konnen-nicht-al/ ) und Kurzarbeit(1mio März 2020 https://statistik.arbeitsagent…beit-d-0-202003-xlsx.xlsx ) haben auch eine Menge Leute Zeit

  • Man müsse nun „sehr stark“ auf die Selbstversorgung setzen

    … und wo kann man als privat noch Pflanzen/Anzuchterde/Komposterde kaufen, ohne eigenes Gewerbe ist das fast unmöglich, Geranienerde aus dem Discounter ist nicht die beste Wahl zum Gemüseanbau.

    Viele kleine Gärtnereien haben auch nicht die Möglichkeiten Pflanzen einfach auszuliefern, geschweige einen Shop im INet.


    gut ist es wenn man noch eigenen Kompost und Sämereien hat.

    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • Hier die aktuellsten Zahlen zur gesamtsterblichkeit in Italien(KW 12, KW14 endet grade)


    man sieht ganz klar das die corona toten tatsächlich ZUSÄTZLICH sterben, andererst als Verschwörungstheoretiker gern behaupten. konkret war die Sterberate bei den >85jährigen beim doppelten bei den 75-85jährigen beim dreifachen und bei den 65-74jährigen beim doppelten des erwartungswertes.


    http://www.salute.gov.it/porta…SISMG_sintesi_2020w12.pdf


    davon ausgehend das Italien Ende KW12 (15.märz) erst 1.809corona tote(worldometer) gemeldet hatte würde ich drauf wetten das es in Italien damals schon eine ordentliche Dunkelziffer an corona Toten gab.


    p.s kennt jemand von euch eine ähnlich aktuelle Webseite mit den Sterblichkeitszahlen für Deutschland?

  • Das ist ein verkürztes Zitat. Die Selbstversorgung bezog sich eher auf den (bayerischen) Staat an sich. Den heimische Gemüsegarten verstand ich aus der Aussage heraus nur als ein Add-On.


    Alles andere wäre auch Quatsch.

  • Bez. SO:

    Ich würde sagen, es handelt sich um Ferienhäuser und mithin eher weniger um einen als solchen gewählten sicheren Ort.

    Es fängt schon damit an, dass man Nachbarn hat, die einen anscheißen können. ;-)


    Gruß


    Tid

  • So, genug geschwätzt, Leute. Es gibt doch ausreichend Threads für Diskussionen. Es muss echt nicht jeder Furz den ein Politiker raushaut an dieser Stelle kommentiert werden...

    I feel a disturbance in the force...

  • … und wo kann man als privat noch Pflanzen/Anzuchterde/Komposterde kaufen, ohne eigenes Gewerbe ist das fast unmöglich, Geranienerde aus dem Discounter ist nicht die beste Wahl zum Gemüseanbau.

    Viele kleine Gärtnereien haben auch nicht die Möglichkeiten Pflanzen einfach auszuliefern, geschweige einen Shop im INet.


    gut ist es wenn man noch eigenen Kompost und Sämereien hat.

    In Hamburg konnte man in den letzten Wochen ohne Probleme auch als Kunde ohne Gewerbeschein in den Baumärkten einkaufen. Und in Niedersachsen ist dies seit gestern oder vorgestern auch wieder möglich, um "Baumarkttourismus" in andere Bundesländer gar nicht erst aufkommen zu lassen.

    Ansonsten: Du hast doch sicherlich in deinem Bekanntenkreis jemanden mit einem Gewerbeschein oder einer Karte für einen Großhandelsmarkt deines Vertrauens?

  • … und wo kann man als privat noch Pflanzen/Anzuchterde/Komposterde kaufen, ohne eigenes Gewerbe ist das fast unmöglich, Geranienerde aus dem Discounter ist nicht die beste Wahl zum Gemüseanbau.

    Viele kleine Gärtnereien haben auch nicht die Möglichkeiten Pflanzen einfach auszuliefern, geschweige einen Shop im INet.


    gut ist es wenn man noch eigenen Kompost und Sämereien hat.

    Ich kaufe aus Umweltschützgründen mittlerweile keine Torfhaltige "Pflanzerde", sondern stattdessen die Kokosblumenerde vom Rewe, die es dort als "Briketts" gibt. 700g koste dort 2 Euro und ergeben ca. 10 Liter Erde. Lässt sich super einlagern, auch über viele Jahre hinweg. (ich hab z.B. 20 Jahre lang eingelagertes getrocknetes und gepresstes Sphagnum Moos für meine fleischfressenden Pflanzen, das mit Wasser versehene "wie neu" ist)


    Letztes Jahr habe ich für die Anzucht von Tomaten, Paprika und Auberginen einen umfangreichen Vergleichstest mit verschiedenen Substraten gemacht und für die Jungpflanzenzucht funktioniert dieses Substart auch pur genommen problemlos,. Für die Anzucht größerer Pflanzen oder im Balkonkasten ist es mir aber pur zu teuer, dafür mische ich das dann mit Gartenerde und Kompost und bei Starkzehrern wie z.B. Tomaten oder Melonen mit Hornspänen.


    Auch die Anzucht von Salatpflanzen u.ä, klappt gut, hier braucht man keinen Dünger oder Kompost, entweder pur oder mit Gartenerde gemischt genügt völlig.


    Für die Beete selbst brauche ich keine gekauften Erde. Hochbeete habe ich nicht, ich verwende das begrenzte mir zur verfügung stehende organische Matareila aus meiner Sicht sinnvoller. Bevor Hochbeete der hippe neuste Scheiß wurden, waren sie vor allem ideal für Faule, die ihren Strauchschnitt möglichst ohne Aufwand entsorgen wollten, meistens dann auch eher als Hügel- denn als Hochbeet, denn wozu aufwändig was bauen, wenn man das garnicht braucht.


    (Etwas anderes ist es bei Gärtnern auf verseuchtem Boden, da sind Hochbeete eine Option, auch bei Rollstuhlfahreren o.ä. die sonst an die Pflanzen nicht heran kämen)


    Das trockene Kokossubstrat hat für mich in der Stadtwohnung noch eine theoretische 2. Funktion und das wäre die Bindung von Feuchtigkeit bei Fäkalien, sollte aus welchen Gründen auch immer die Toilette nicht mehr funktionieren.


    Da ich dieses Jahr nicht an Stroh heran komme zum Mulchen vom Erdbeeren und Tomaten organisier ich mir derzeit Strauch- und Baumschnitt aus anderen Kleingärten und hächsle mir die. Meistens muss man solche Arten von Mulch dann mit Hornspänen ergänzen, weil die Stickstoffzehrend wirken.


    Ohne Mulch muss man in heißen trockenen Jahren weitaus mehr gießen, das würde mich schon aus Ressourcengründen anwidern. Den Zeitbedarf habe ich aufgrund der letzten beiden super trockenen Sommer durch Tröpfchenbewässerung mit Zeitschaltuhr optimiert.


    Als Prepper hab ich natürlich einen 2-3 Jahres Vorrat an Düngern. Bei mir im Wesentlichen Hornspäne (Stickstoff) und Schachtelhalmextrat (Kalium, Kieselsäure) und etwas Magnesium haltiges. An Phosphor hat unser Garten wie nahezu jeder andere auch einen Überschuss.


    MfG

  • … und wo kann man als privat noch Pflanzen/Anzuchterde/Komposterde kaufen, ohne eigenes Gewerbe ist das fast unmöglich, Geranienerde aus dem Discounter ist nicht die beste Wahl zum Gemüseanbau.

    Viele kleine Gärtnereien haben auch nicht die Möglichkeiten Pflanzen einfach auszuliefern, geschweige einen Shop im INet.


    gut ist es wenn man noch eigenen Kompost und Sämereien hat.

    Natürlich kannst du bei den regionalen Kompostherstellern Erde bekommen, auch als Privater. Sogar LKWs Ladungen, wenn du willst. Habe im Herbst selber 10 qm mir anliefern lassen um meinen Garten zu verbessern. Hat 200€ gekostet plus 50€ für den LKW. Man kann aber auch selber abholen. Mache kommen nur mit 20 Liter Eimern.

    Selbstversorgung aus dem Ärmel zu schütteln ist so nicht möglich. Sicher können die Kleingartenvereine, wie damals in der DDR, einiges dazusteuern, aber das wird nur der Tropfen auf dem heißen Stein sein.

    Und wer glaubt das Tante Friede ihre heißgeliebten Rosen wegen einigen Salat und Kohlköpfen rausreißt, der irrt. Das kommt das später wenn sie Hunger hat und nichts mehr zu beißen hat. Aber das liegt hoffentlich noch etwas abseits.

    Es zeigt uns aber auch das wir uns auf ein kleineres Angebot an Obst und Gemüse einstellen dürfen, bis hin zu leeren Regalen wie beim Klopapier oder Nudeln.

    Am schlimmsten wird es aber die Ärmsten der Armen treffen, wenn sie kein Obst und Gemüse mehr bekommen.

    Ich hoffe nur das sich die bayrische Landwirtschaftsministerin irrt.

  • Da die Landwirtschaft idR ein Beruf ist mit wenig Kontakt gehe ich nicht davon aus, dass es bei den meisten Produkten zu einer Unterbrechung der Produktion kommt. Auch die Gemüse produzierenden Nationen versuchen soviel Wirtschaft wie möglich am Leben zu halten, dazu wird auch der Gemüseanbau in unseren Hauptimportländern gehören.


    Und wenn die Gurke im Sommer dann mal 59ct statt 39ct im Angebot kostet ist es halt so.


    Und wenn es bei sagen wir mal 10 Gemüsesorten zu einer Knappheit kommen sollte, muss man halt aus den 300 anderen Sorten wählen. Früher haben die Leute auch ohne Auberginen im Januar gut überleben können. Das bekommen wir auch 2020 hin, da bin ich mir sicher.

  • Ohne Mulch muss man in heißen trockenen Jahren weitaus mehr gießen, das würde mich schon aus Ressourcengründen anwidern. Den Zeitbedarf habe ich aufgrund der letzten beiden super trockenen Sommer durch Tröpfchenbewässerung mit Zeitschaltuhr optimiert.

    Magst du mir ne PN schicken, welches System du hast? Bin auch noch auf der Suche nach einer Tröpfchenbewässerung ...

  • Bei uns -hess. Bergstraße- nicht mehr möglich (außer Sack-Erde aus dem Baumarkt): sämtliche Kompostieranlagen haben -dank Corona- für privat geschlossen. Nur gewerbliche Kunden können Grünschnitt anliefern, bzw. Kompost/Erde holen. Z. T. sind solche Anlagen auch komplett "Corona-zu", so dass auch Gewerbekunden teilweise recht lange Wege in Kauf nehmen müssen.

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  • So sind die Unterschiede.... Unsere kommunale Grüngutsammelstelle hat wegen Corona nun 24/7 offen um die Besucher möglichst gut zu verteilen. Geht halt zu Lasten der Kontrolle aber spezielle Zeiten fordern spezielle Massnahmen.

    Improvisation ist, wenn niemand die Vorbereitung bemerkt.

  • Magst du mir ne PN schicken, welches System du hast? Bin auch noch auf der Suche nach einer Tröpfchenbewässerung ...

    Ich verwende die 13mm dicken Gardena Micro Drip Schläuche, die alle 30cm ein Tropfloch haben. Die letzten 2 Jahre war ich zufrieden damit.