Das Gartenjahr 2021

  • Toll wie du weitermachst! Wo liegt denn dein Garten? Ich meine Klima, USDA Zone, Tiefsttemperatur Winter.

    Wegen der Feigen...Michurinska-10 sind so die härtesten, gibt's günstig bei Palmi .

    Wenn welche überleben dann die, allerdings tragen sie vielleicht nicht.

    USDA 6, Höhenmeter nur 700, allerdings Voralpenland. Feigen hatte ich schon eine ziemlich robuste, haben auch nur einmal was getragen. Aber der Winter vor 3 Jahren war mit -28 Grad und das über eine Woche dann zuviel.

    Was ich besonders merke ist, das mein Bruder in der Wiener Gegend um 3 Wochen vor mir ist mit der Vegetation im Frühling.

  • 700m im Voralpenland, das merkt man bestimmt im Vergleich zur wiener Gegend.

    Ich möchte im Frühjahr auf einem ca. 5m langen und 2m breiten Rasenstreifen, zu dem ich den Rasenmäher immer über eine Stiege hochheben muss, ein Staudenbeet anlegen. Da soll alles mehrjährige brav vor sich hinwachsen und außer schön sein noch einen Zweck erfüllen: Essbare Früchte oder Stängel (zB. Rhabarber), Heilwirkung,...

    Für Anregung bin ich dankbar!

  • Also Stauden sind ja mehrjährige Blümchen, wobei es da auch z.B. Baldrian gibt usw. Wenn du Sträucher willst mit Früchten eigent sich alles von Heidelbeere bis Ribisel und du kannst auch noch Blümchen unterpflanzen. Wenns etwas höher werden darf, dann empfehle ich noch Kornellkirschen. Aronia sind Buschartig und bringen auch ne tolle Frucht. Allerdings musst bei Fruchtsträuchern die goldene drei einhalten wegen dem Ertrag, also es sollte drei von der gleichen Sorte sein.

    Stachelbeere eignet sich auch.

    Sonst geht alles an Kräutern was das Herz begehrt. Es gibt zig verschieden Melissenarten, Salbei und Co. Kann man übrigens auch nett unterpflanzen.

    Ich geh für sowas immer in meine Wunschgärtnerei, nebst toller Beratung bekommt man da auch robuste Pflanzen zu nem besseren Preis als im Gartencenter bei den Baumärkten.

  • Bis zu 2m hoch darf es, hinten beim Zaun, schon sein!

    Hab auch schon an diverse Kräuter als "Lückenfüller" gedacht.

    Die "goldenen 3" kannte ich nicht, danke für den Rat, werde ich beherzigen! Der Nachbar hat Bienen, die können dann ihren Job tun ;)

  • Muss euch beiden leider widersprechen....

    Du kannst die Mähroboter (wie auch die Saugroboter) programmieren zu welcher zeit sie "fahren" sollen. Von 9 bis 12 Uhr ist z.B. kein Igel unterwegs und man selbst bei der Arbeit. Andere "Kleintiere" die von so einem Teil - das sich mit der Geschwindigkeit einer österreichischen Modelleisenbahn fortbewegt - erwischt werden können habe ich nicht im Garten.

    Mein Staubsaugroboter darf auch nur von 8 bis 12 Uhr unterwegs sein. Da bin ich ich arbeiten und den Hund interessiert das Teil nicht der verzieht sich auf das Sofa oder bleibt einfach in seinem Korb liegen.


    Wenn die Rasenfläche immer kurz gehalten wird, halten sich da tagsüber keine Kleintiere auf. In die Buschzohne lass ich ihn nicht fahren!


    "Doch auch tagsüber sind viele Tiere betroffen. Auch für Igel bleibt ein Restrisiko, da besonders tagsüber ausgehungerte Tiere unterwegs sein können, die nachts nicht genug Nahrung finden. Besonders im Frühjahr nach dem Winterschlaf sowie im Herbst, wenn Jungigel unterwegs" sind, sollte man deshalb auch tagsüber auf Igel auf dem Rasen achten. Jungigel sind dabei besonders gefährdet, da sie so klein sein können, dass sie auch unter Mähroboter passen, die vom Hersteller besser gesichert sind."


    "So können die Geräte Igel skalpieren und kleine Tiere auch ganz überrollen und zerhäckseln. Viele angemähte Tiere - insbesondere die, die an den Folgen schnell versterben oder schon beim Kontakt mit dem Gerät zu Tode kommen - werden direkt entsorgt. Deshalb ist bei der Anzahl verletzter und getöteter Tiere von einer bedeutenden Dunkelziffer auszugehen. Auch kann man sich nie sicher sein, dass der eigene Rasenroboter noch keine Igel verletzt hat. Denn: viele Wildtiere ziehen sich bei Verletzungen still in Dickicht und Hecken zurück und verenden dort unbemerkt."


    Info

  • Klar, wer einen englischen Rasen will, der ist mit so einem Roboter gut bedient. Ich finde die ökologisch aber auch bedenklich. Selbst wenn man Igel und Kröten irgenwie schützen kann, fährt das Ding dauernd rum und häckselt Insekten sowie alle Pflanzenteile, die sich weiterentwickeln. Und das nicht nur alle paar Wochen, wie mit dem konventionellen Rasenmäher.

  • fährt das Ding dauernd rum und häckselt Insekten

    Ahhhh deshalb habe ich mir bei Timmy keine Zecken eingefangen! Ich kaufe mir so ein ferngesteuertes Ding und lasse es auf meinen Spaziergängen vor mir herfräsen.:)

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • In unserem Garten USDA6b, bräuchten wir eher eine automatische Machete um die Trampelpfade freizuhalten. 8o

    Nach dem die Kids keinen Fussball mehr spielen hab ich den Rasen umgestochen und alles bepflanzt.

    Zu 90% essbare Pflanzen, aber eine verrückte Mischung. Weniger die klassischen Gemüsearten mehr Beeren, Früchte und mehrjährige Pflanzen. Von klassisch wie Erdbeeren bis verrückt wie die schon erwähnten Kaki.

    Vieles ist auch nur theoretisch essbar zb Salomonsiegel, die landen natürlich nicht im Kochtopf.

    Und ich liebe Kletterpflanzen, Wein, Schisandra, Stauntonia, Akebia, Hopfen etc.

  • Bis zu 2m hoch darf es, hinten beim Zaun, schon sein!

    Hab auch schon an diverse Kräuter als "Lückenfüller" gedacht.

    Die "goldenen 3" kannte ich nicht, danke für den Rat, werde ich beherzigen! Der Nachbar hat Bienen, die können dann ihren Job tun ;)

    Tommy hat gut vorgelegt, mir fällt noch Maibeere ein. Als Bodendecker Erdbeeren und Feldsalat, sät sich bei mir überall selber aus.

  • Bei bis zu 2m Höhe könnte man zB auch an Jostabeeren denken, eine Züchtung aus schwarzen Johannisbeerenn und Stachelbeeren. Sind sehr winterhart, auch längere Perioden kit zweistelligen Minusgraden tun denen nicht viel. Sind recht unempfindlich gegegnüber Krankheiten und dgl. Schmecken auch lecker... Wachsen mit der Zeit recht buschig und hoch (bis 2m Höhe und 1,5-2m Breite). Brauchen aber halt Sonne, sonst wirds nix mit dem Ernten.

    Himihergottzagramentzefixallelujamilextamarschscheissglumpfaregtz

  • Bei mir auf der Arbeit wurde wegen Umgestaltung der Terrasse eine Gardena NaureUp! Pflanzwand entsorgt. Jetzt hängt sie bei mir auf dem Balkon inkl. Bewässerungssystem. Voll mit Rosmarin, Lavendel, Thymian aber auch Efeu etc. Und alles winterharte Pflanzen. Musste den Kram erst einmal zurückschneiden, sonst stehen die Pflanzen zu weit in den Balkon rein, war ein kompletter Müllsack voll.


    Werde noch 2 Lagen der Kästen oben drauf setzen, dann ist die Wand komplett grün. Da kommen dann Erdbeeren rein. Schöne Pflanzmethode für Balkone.


    image.jpg


    Dieses Jahr kommt dann auch nur die Balkon-Vorderfront eine Glasschiebetürkonstruktion (Seiten sind schon verglast) dann ist das ganze Konstrukt ein Kaltwintergarten der quasi auch gleichzeitig Gewächshaus ist und den Pflanzen bei Sturm etc. Schutz bietet.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Hier ist es nun warm (und bleibt wohl auch 1-2 Wochen so), dass es diesen Winter/Frühjahr nochmal unter -10°C werden halte ich für recht unwahrscheinlich.


    Im Frühbeet habe ich heute Radieschen (Annabel?) ausgesät und im Freie ein Beet unter Folie vorbereitet. Dort kommen in 2 Tagen dann Rettich (Rex) rein sowie seit heute in der wohnung vorkeimende Karotten.


    Im Haus habe ich bisher Parika und Kohlrabi (Lanro, der verträgt etwas Frost) gesät, Kopfsalat demnächst.


    Im Garten sind schon Bienen, Hummeln und Schnecken aktiv, dabei hatte es vor 5 Tagen noch hohen Schnee und klirrenden Frost.


    MfG

  • Ich habe heute als absolut erste Kultur die Saubohnen ausgesät. Der Boden war heute vormittag oben drauf von letzter Nacht noch gefroren, aber unten drunter war das Eis schon weggetaut.


    Außerdem hat der Knoblauch den ersten Düngerschub mit aufgelöstem Hühnermist bekommen. Da sind erstaunlicherweise in den wenigen milden Tagen nochmal jede Menge Triebspitzen aus der Erde gekommen. Der Auflaufweizen von der letztjährigen Mulchschicht ist glücklicherweise auch ganz ordentlich gelb gefroren. Nur auf so rund einem Quadratmeter steht er relativ grün und dicht. Mal schauen, ob der Knoblauch da durchkommt.


    Umgraben habe ich bleiben gelassen, weil es wirklich noch sehr nass ist. Ich denke aber, dass ich das am nächsten Wochenende angehen kann, wenn es die Woche über weiter abtrocknet.


    Im Haus habe ich letzte Woche schon Paprika, Kohlrabi und Porree vorgesät. Heute sind noch Aubeginen und Physalis dazu gekommen. Die ersten Kohlrabipflänzchen kommen schon aus der Erde.


    Ansonsten konnte ich aber noch kein Naturerwachen feststellen, von den Schneeglöckchen mal abgesehen. Da ruht bei uns alles noch, sowohl bei den Knospen als auch bei den Insekten, wird aber in ein paar Tagen sicher schon anders aussehen.

  • Ansonsten konnte ich aber noch kein Naturerwachen feststellen, von den Schneeglöckchen mal abgesehen. Da ruht bei uns alles noch, sowohl bei den Knospen als auch bei den Insekten, wird aber in ein paar Tagen sicher schon anders aussehen.

    Da ist es bei mir in der Stadt vermutlich etwas wärmer.


    Die Winterlinge und Krokusse blühen, die Tulpen kommen schon raus, ebenso teilweise die Zierlauche.


    Ich bilde mir ein, dass früher auf dem Land die Sommerflieder die Blätter abgeworfen haben (aber vieleicht trügt mich a die Erinnerung?)

    Hier bleiben die über den Winter dran, sind jetzt aber in der Kälte erfroren.


    Der Boden ist hier nicht gefroren, bevor es kalt wurde hatte es 20cm geschneit, das hat den Frost weggehalten. Der Kompost hat ein Dach aus Efeu, da konnte der Frost somit gut ran und so ist der deshalb auch noch teilweise gefroren.

  • Stimmt, die Narzissen schieben schon die Knospen raus. Das mit dem Sommerflieder ist unterschiedlich. Meiner hängt aktuell voll vertrocknetem Laub. Letztes Jahr blieb der grün. Heute Nachmittag war ich bei einem Bekannten am Garten. Bei dem ist der Sommerflieder an geschützter Stelle hinterm Haus auch noch teilweise grün. Es kommt also offenbar wirklich auf ein paar Grad mehr oder weniger an, Cephalotus

  • Frage an die Grüne-Daumen-Fraktion:


    Spricht etwas dagegen Tomaten (Kirschtomaten) in waagerechter Position unter einem Glasdach zu ziehen wenn die Bewässerung (hoher Wasserdurchsatz den Tomaten eh schon haben + Reserve) gegeben ist. Aus Platzgründen will ich die Tomaten gerne mit Abhängung waagerecht unter dem Glasdach mit ca. 10cm Abstand wachsen lassen. "Verbrennen" da die Blätter oder geht das? Auf diese Kästen kommt noch eine Reihe drauf, da drin die Tomaten und dann mit Abspanndraht unter dem Dach lang:


    image.jpg


    Bewässerung über Gardena Microdrip mit Bewässerungscomputer.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Ich an deiner Stelle würde es einfach mal versuchen. Im ersten Jahr vielleicht nur mit einem Kasten, damit die Enttäuschung bei einem Fehlversuch nicht so gross ist.

    Ich handhabe das immer so.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-


  • Spricht etwas dagegen Tomaten (Kirschtomaten) in waagerechter Position unter einem Glasdach zu ziehen


    Aus den Blattachsel werden Dir jede Mengen "Geiztriebe" senkrecht nach oben wachsen wollen. Da wirst Du öfters rann müssen.

    Sonst sollte es funktionieren, ich würde nur aufpassen, das keine Blätter direkt am Glas anliegen. Da sind 10cm schon etwas wenig.