Unwetterwarnungen

  • Bin seit 1 Stunde im unmittelbaren Umfeld unterwegs um mal die Lage einzuschätzen, was ggf. noch kommt....


    Hier ein paar Impressionen. Das ist zu Fuß knapp 5 Minuten (Campingplatz) bzw. direkt vor der Türe (Ruhr).

  • Leider sind zwei AdF im Einsatz umgekommen.

    Mein Beileid an die Angehörigen und Kollegen.


    Grossen Dank und Respekt an alle Einsatzkräfte die jetzt überall extrem gefordert sind!

  • Das ist ein wichtiger Hinweis, da der Strom bei Überflutung zur Sicherheit der Einsatzkräfte öfter mal abgestellt werden muss: die eigene Tauchpumpe oder der flachsaugende Allessauger funktionieren dann nicht! Wer sich selbst helfen möchte, braucht dann eine Wasserpumpe mit Benzinmotor.

    Wenn es so geht, wie vorletzte Woche in Reutlingen Bekannten von uns passiert, ist das die letzte Rettung. Die hatten kniehoch Wasser im Keller und riefen bei der Feuerwehr an. Der Disponent fragte nur: "Wie hoch steht das Wasser? Ah, kniehoch. Dann müssen Sie sich selber behelfen, jetzt sind erst mal die komplett vollgelaufenen Keller dran. Auf Wiederhören."


    Ich hab mir schon vor einigen Jahren eine China-Benzinmotorpumpe angeschafft, dazu ein paar Meter C-Schlauch und ein Strahlrohr. Passt mit allem Zubehör in eine Mörtelwanne bzw. einen Fahrradanhänger. Man sollte die Benutzung so einer Pumpe aber vor dem ersten echten Einsatz geübt haben, damit es keine Überraschungen gibt:


    ......

    Ich denke Tom´s System könnte so etwas sein ...


    600l/min Benzin Wasserpumpe 6,5 PS Gartenpumpe SET Motor Pump 2'' + 2x Schlauch

    bis dann - nutze die Zeit - Wissen schafft Zukunft - epwin - 6DPNC6RE - epwin02@web.de; ;)

  • So eine (sehr) kleine Benzin-Wasserpumpe müsste man eigentlich auch als "hauseigene" Feuerwehr verwenden können ... mit den entsprechenden Schläuchen und einem C-Strahlohr (2 Zoll) oder Verteiler auf D (1 Zoll).


    OK, die Feuerwehr kann es besser, aber ...... .

    bis dann - nutze die Zeit - Wissen schafft Zukunft - epwin - 6DPNC6RE - epwin02@web.de; ;)

  • Bei uns ist derzeit das Verbundwasserwerk wegen Hochwasser außer Betrieb.

    Die Wasserversorgung erfolgt derzeit (noch) über Trinkwasserspeicher und benachbarte Netze.

    Empfohlen wird dringend, den Wasserverbrauch auf das wesentliche zu reduzieren. Man arbeitet an der Lösung des Problems.


    Da fühlt es sich schon mal gut an, ausreichend Wasservorräte zu haben. Heute früh vorsorglich aber noch 15 x 1,5 L/6erPacks dazu gekauft, da die Nachbarn ja noch aus dem Urlaub zurück kommen. Und die haben wohl nichts dergleichen...tztz 🙄


  • Zitat

    Wasserpumpe vom Ripper sind für das pumpen von sauberem Wasser, Abwasser oder sonstiger verunreinigter Flüssigkeiten bestimmt, von verschiedener Art und verschiedenem Verunreinigungsgrad sowie verschiedener Körnung der Verunreinigungen.Wichtig ist hier dass die Pumpe für Schmutzwasser

    geeignet ist. Ob man der Beschreibung aus dem Ebayinserat vertraut ist jetzt ne andere Frage. ^^

  • geeignet ist. Ob man der Beschreibung aus dem Ebayinserat vertraut ist jetzt ne andere Frage. ^^


    Der Preis für diesen Artikel ist auf jedenfall bis jetzt um 20 Euro gestiegen und nur noch 6 sind verfügbar.

    Heute Morgen kostete der Artikel noch 249,99 Euro und es waren noch über 10 Artikel.


    Anscheinend vertrauen einige Käufer der Aussage.

    bis dann - nutze die Zeit - Wissen schafft Zukunft - epwin - 6DPNC6RE - epwin02@web.de; ;)

  • Scheiße!!! :face_screaming_in_fear: Wie preppt man für sowas? Eigentlich gibt's da doch bloß eins: wegziehen in eine Gegend, die geschützter ist vor Hochwasser. Oder?

    oft kommt das Wasser durch den Kanal ins Haus/ Keller, somit ist ein Kanal rückstauklappe die regelmäßig gereinigt wird ein Anfang.
    bei dem Ausmaß das wir zur Zeit sehen hilft sie allerdings nicht! Ist wohl ein klassischer Bug out Fall.


    Gruß

    Kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Ich denke, das kommt so schnell, daß man, wenn es soweit ist und es los geht, schon fast nix mehr machen kann.

    Ich kann mir das aber auch nicht richtig vorstellen, da ich achten Diek auf normal 0 wohne.

    Bei uns war hier früher wohl die Devise, dam. Türen und Fenster im EG alle aufmacht, damit das Wasser ungehindert durch kann. ;-)


    Gruß

    . Tid

  • Bei uns war hier früher wohl die Devise, dam. Türen und Fenster im EG alle aufmacht, damit das Wasser ungehindert durch kann. ;-)


    Gruß

    . Tid

    Die Fenster und Türen wurden ausgehängt und zusammen mit den Möbeln und Vorräten aus dem Keller in den 1. Stock verfrachtet. Wenn Zeit war. Werkzeuge kamen auf den Scheunenboden. Und anschließend wurden dann unten die Gefache wieder neu eingeputzt.

    War Fachwerkhäuschen der Großeltern, am Main gelegen, das das ca. 300 Jahre überlebt hat.

  • Scheiße!!! :face_screaming_in_fear: Wie preppt man für sowas? Eigentlich gibt's da doch bloß eins: wegziehen in eine Gegend, die geschützter ist vor Hochwasser. Oder?

    Das Problem ist, dass zumindest in Deutschland vor Jahren/Jahrzehnten teilweise Flussauen und andere Überflutungsgebiete als Neubauwohngebiete ausgewiesen wurden. Alteingesessene bauten dort aus gutem Grund nicht so dass unbedarfte Neuzugezogene sich über das günstige Bauland sich freuten und Jahre später absoffen... Aber was willst du machen? Bauland ist in Deutschland knapp. Und bezahlbarer Baugrund gleich dreimal...

  • Die Fenster und Türen wurden ausgehängt und zusammen mit den Möbeln und Vorräten aus dem Keller in den 1. Stock verfrachtet. Wenn Zeit war. Werkzeuge kamen auf den Scheunenboden. Und anschließend wurden dann unten die Gefache wieder neu eingeputzt.

    War Fachwerkhäuschen der Großeltern, am Main gelegen, das das ca. 300 Jahre überlebt hat.

    Mal ne Frage.

    So wie ich meine Oma verstanden habe, hat der Main ab und zu (vielleicht alle 50 Jahre, auf keinen Fall öfters, und ist jetzt nur geschätzt) alles überschwemmt und bei ihrem Fachwerkhaus auch unten die Gefache weggeschwemmt, das Haus an sich aber nicht beschädigt. Sind Fachwerkhäuser da wiederstandsfähiger? Die Nachbarfachwerkhäuser müssen das auch überlebt haben, sonst wären sie ja nicht mehr da gewesen. Der Fußboden war glaube ich aus Steinplatten und die Scheune wurde schon beschädigt, die musste grösstenteils neu gebaut werden.

    Mir ist auch rätselhaft, wie die damals vor einer Überschwemmung gewarnt wurden. Um alles nach oben zu packen haben sie ja Vorlaufzeit benötigt. Heutzutage haben wir Top Wettervorhersage aber keiner hat zumindest seine Autos in Sicherheit gebracht.

    Einmal editiert, zuletzt von Apfelbaum ()

  • Apfelbaum Früher hatten die Leute viel weniger Zeugs als heutzutage und es lebten oft mehr Leute unter einem Dach. Da war man dann sicher viel schneller, wenn alle mitgeholfen haben.

    Think positive, stay negative! :)

  • Sind Fachwerkhäuser da wiederstandsfähiger?


    Mir ist auch rätselhaft, wie die damals vor einer Überschwemmung gewarnt wurden. Um alles nach oben zu packen haben sie ja Vorlaufzeit benötigt. Heutzutage haben wir Top Wettervorhersage aber keiner hat zumindest seine Autos in Sicherheit gebracht.

    Die Widerstandsfähigkeit von Fachwerkhäusern kann ich nicht qualifiziert beurteilen. Würde aber vermuten, dass bei einer Überschwemmung das Gefache ausgespült wird und das Holzgerüst an sich der Strömung dann relativ wenig Widerstand bietet. Man musste nach der Überschwemmung nur lange genug warten, bis die Holzbalken wieder trocken waren?


    Was die Vorwarnzeiten angeht: Früher hatte man gerade bei Flussüberschwemmungen deutlich mehr Vorlaufzeit. Teilweise Tage. Heute sind die Flussbetten durch die Begradigung und die Versiegelung in ihrer Strömungsgeschwindigkeit deutlich schneller. Gibt ja kaum noch Flussauen, die zuerst überschwemmt werden (dürfen). Die Leineauen bei Hannover waren mir eine "der letzten" Auen. Heute läuft die Scheitelwelle binnen Stunden auf. Und wenn die Flüsse über die Ufer treten, dann sind die Strömungsgeschwindigkeiten aufgrund der dichten Bebauung vergleichsweise hoch.

  • Fachwerkhäuser sind bis zu einem gewissen Grad im Verbund flexibel und bröseln nicht weg wie sprödes Mauerwerk, wenn eine gewisse Krafteinwirkung überschritten ist. Dazu kann das mit den Gefachen kommen. Allerdings dürften die sich bei einer schnellen Welle auch nicht anders verhalten als massive Wände. Das Wegbröseln ist vermutlich eher ein Thema, wenn das Hochwasser am Fluss langsam steigt. Die aktuell schlimmen Fälle waren ja eher mit einer schnellen Welle im Flusstal sowie Geröll und Bäumen verbunden. Da dürfte auch ein Fachwerkhaus nicht sehr widerstandsfähig sein, wenn es voll erwischt wird.

  • Morgen Baumarkt und einige Dinge ergänzen...Mann lernt nie aus.

    welches Equipment/Werkzeug hattest du schon und hat sich besonders bewährt?

    Erkenntnisse?

    was hast du noch ausm baumarkt ergänzen müssen?

  • rand00m


    Besorgen/Nachkaufen werde ich:

    Scheiben f. Flex.

    Klebeband

    Seil 20 m

    Karabiner

    noch 4 Funkgeräte


    Bewährt hat sich folgendes:


    Akku-Trennflex (Bosch) und grosser Bolzenschneider

    Damit war es möglich schnell Zaunelemente und Ketten zu öffnen/zu entfernen sowie Regen-Rohre zu trennen.


    Großes Brecheisen/GorillaBar...für die eine oder andere Campingwagentüre.


    Zange. Kabelbinder. Tool. Seitenschneider.


    Funkgeräte...ein Segen.


    Bemerkenswert ist, das der Mensch offenbar gerne wichtige Dinge in Hektik vergisst oder verliert. Wie beispielsweise Schlüssel für Türen und Tore!! Dann hilft nur aufbrechen.


    Klebeband (Flextape)...habe alle Rollen verbraucht die ich hatte um schnell Rohre etc. abzudichten. Wichtig ist..das muss auch nass kleben!


    Plastikeimer sind Mist. Ich war heilfroh, dass ich einige Metalleimer und alte Bw Feuerlöschkübel aus Metall hatte.

    Die Plastikeimer sind nach nee halben Stunde hin...


    Meine alte Wathose hat mir gute Dienste geleistet. Ebenso mein Gürtel mit Sicherungskarabiner. Wasser hat Mordskraft....


    Spanngurte sind Gold Wert, zum fixieren und sichern.


    Gute Handschuhe und 1.HilfeSet!

    Einmal editiert, zuletzt von Michamehl ()

  • noch 4 Funkgeräte

    Was für welche?

    Funkgeräte...ein Segen.

    Erzähl mehr! :-)

    Plastikeimer sind Mist. Ich war heilfroh, dass ich einige Metalleimer und alte Bw Feuerlöschkübel aus Metall hatte.

    Die Plastikeimer sind nach nee halben Stunde hin...

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Was ich alles an Plastikeimer schon mit ganze normaler Gartenarbeit verschlissen hab.....


    Gruß

    SBB

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-