Ukraine-Krieg: Auswirkungen auf Europa

  • Die Stuttgarter Zeitung hat heute einen großen Aufmacher auf der Online-Titelseite

    "Zivilschutz Region Stuttgart - Angst vor Krieg: was tun im Ernstfall?"


    Der Artikel ist gut und übersichtlich geschrieben, erklärt was ein Bunker ist, wo es in der Region noch Schutzräume gibt und wozu sie heute dienen.

    Dann wird das BBK vorgestellt, die Broschüre "Für den Notfall vorgesorgt" und wie man im Gefahrenfall informiert wird und welche Katastrophenschutzpläne bei den Behörden existieren. Am Ende wird auf einen Artikel aus dem Jahr 2016 verlinkt "Neues Zivilschutzkonzept: Das sollten Sie im Katastrophenfall zu Hause haben."


    Wer hätte das vor eine Woche für möglich gehalten?


    Bei uns steht nach erfolgter Wahl demnächst ein Wechsel des Bürgermeisters an, ich bin Stellvertreter des BM darf die Amtseinsetzung machen. Heute hab ich mit dem künftigen BM ein erstes Gespräch über die Einrichtung eines kommunalen Krisenstabs geführt. Ich hab das Gefühl, dass wir ihn brauchen werden (und wenn es "nur" um die Bewältigung der Flüchtlingskrise geht).

    Einmal editiert, zuletzt von tomduly ()

  • Ich möchte die Auswirkungen des Krieges aus dem News & Informationen Thread herauslösen.


    Neuer Artikel zum Thema

    Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine werden Worte wie „Hamsterkauf“ und „Notvorrat“ bei Google öfter gesucht – in sozialen Netzwerken hat die Prepper-Szene Hochkonjunktur.

    Sollte man sich jetzt wirklich auf ein Kriegsszenario vorbereiten?

    Und wenn ja: Was ist wirklich angebracht?

  • Von den zahlreichen anderen "Lebensmittelverkaufsstellen" habe ich noch nichts in diese Richtung gehört:

    Der Discounter Aldi Süd will genau aus diesem Grund Vorkehrungen treffen – nicht nur für die nächste Pandemie, sondern auch für mögliche Kriegsfälle. In einem Schreiben, aus dem die „Lebensmittelzeitung“ zitiert, fordert der Discounter die Produkthersteller auf, Vorräte zu garantieren.

    Wenn die Kundenachfrage wegen äußerer Umstände plötzlich steigt, sollen die Hersteller nun verpflichtet sein, zwischen 130 und 150 Prozent der Waren an Aldi zu liefern. „Als solche Umstände gelten insbesondere Pandemie, Krieg oder soziale Unruhen“, ergänzt der Discounter in dem Schreiben.

    Einzig, in einem Nachrichtenbeitrag zum Thema Blackout sah ich letztes Jahr ein Interview mit einem REWE-Marktbetreiber, der neben einer Ausweitung der Vor-Ort Lagerkapazitäten auch NEA in den 3 von ihm betriebenen Märkten nachrüsten wollte, inwiefern das allerdings auf andere Märkte der selben Kette bzw. gar andere Supermarktketten übertragbar ist (und auch von diesem einen Betreiber tatsächlich realisiert wurde), wurde nicht angesprochen.

    Sorry, dass ich dafür keine Quelle mehr nennen kann, war ein TV-Beitrag :person_shrugging:

    BY/DE

    Si vis pacem, para bellum.

  • Deutschland gibt Teil der Rohölreserven frei

    Als Reaktion auf den Ukraine-Krieg und zur Beruhigung des Ölmarktes hat die deutsche Bundesregierung einen Teil der nationalen Ölreserve freigegeben. Das teilte das Wirtschaftsministerium heute mit.


    Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sagte: „Wir leisten damit einen Beitrag im internationalen Konzert. In Zeiten wie diesen ist es wichtig, geschlossen zu handeln.“

  • Wenn man sich nach Coronaeinschränkungen und Lieferschwierigkeiten allgemein erholen möchte, ist das ganz schön Mist mit den großangelegten Flugverboten. Da geraten Handeslwege ins stocken, da können Firmen ihre Leute nicht von A nach B bringen,...

    Gruß David

  • Interessante Entwicklungen im Rahmen der Zeitenwende. Georgien will morgen EU-Aufnahme beantragen

    Georgien will bereits morgen die Aufnahme in die EU beantragen. „Wir fordern die EU-Gremien auf, unseren Antrag einer Notfallprüfung zu unterziehen und Georgien den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu gewähren“, sagte der Chef der Regierungspartei Georgischer Traum, Irakli Kobachidse, heute dem Online-Portal „civil.ge“ zufolge.


    Dies sei eine politische Entscheidung der Partei „unter Berücksichtigung des allgemeinen politischen Kontexts und der neuen Realität“. Der Antrag werde morgen im Namen der Regierung in Brüssel übergeben.

  • Der EU-Aufnahmeprozess ist langwierig und, dass jetzt einige Staaten die "Gunst der Stunde" nutzen um in die EU zu kommen ist zwar verständlich aber der Erfolg ausserordentlich unwahrscheinlich.

    Kraweel, Kraweel! Taubtrüber Ginst am Musenhain!


    Forenregeln

  • Eine der formalen Voraussetzungen für eine EU-Mitgliedschaft ist, dass keine offenen Grenzdispute mit Nachbarstaaten bestehen...

  • Zitat

    „unter Berücksichtigung des allgemeinen politischen Kontexts und der neuen Realität“.


    Die wittern Morgenluft, jetzt wo Russland beschäftigt ist.


    "neue Realität"

  • USA überlegt schon neue rotierende und/oder permanente Basen in den östlichen NATO Staaten wieder massiv aufzustocken.


    Pentagon revisiting long-term US troop levels in Eastern Europe


    WASHINGTON ― The Pentagon is considering whether to add U.S. troops in Eastern European NATO-member countries on a long-term basis in the wake of Russia’s invasion of Ukraine, a senior Pentagon official told lawmakers Tuesday.


    Zitat

    Naval bases in Estonia, Denmark, Norway

    Army Bases in Poland, Romania, Finland/Sweden (once they join)

    Air Bases: Romania, Greece, Turkey

    Marine Rotations: Romania, Finland/Sweden, Estonia


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  • Gear Depots aus der Zeit des Kalten Kriegs werden jetzt geöffnet. Die wurden im Kalten Krieg angehäuft, wurden aber nie verwendet.




  • Grade wieder eine französische A400 auf dem Heimweg von Rzeszów/PL über uns gewesen.

    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :face_with_open_mouth:
    - aus Oberfranken in DE -

  • Interessant finde ich, dass es keine Auseinandersetzung der Staatsbürger, die hier in D leben, gibt.

    Die sonst so stolzen pro Putin Russen sind still.

    Das kenne ich von anderen Nationalitäten oder Gefühltnationalitäten anders.

  • Interessant finde ich, dass es keine Auseinandersetzung der Staatsbürger, die hier in D leben, gibt.

    Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass das lange so bleibt. Grundsätzlich denke ich zwar, dass unter den "Russen" hierzulande ein größerer Anteil als im Heimatland den Krieg kritisch sieht, aber einen gewissen Prozentsatz, der das ganz in Ordnung findet, wird es auch geben.