PV/Wärmepumpen

  • Es zeichnet sich gerade ab, das wir aus Russland möglicherweise kein Gas mehr bekommen werden.

    Das wären minus 38 %.

    Auswirkungen, Massnahmen, etc. sind noch unklar.

    Aber es wird in Deutschland 15 % des elektrischen Stroms mit Gas erzeugt.

  • Russland ist auf den Export angewiesen. Russland wird weiter liefern / exportieren.

    Das "Gas nur noch gegen Rubel [den ihr bei uns gegen eure Devisen eintauschen müsst]"-Spiel ist nur ein Mittel um den Währungskurs zu stützen.

  • Das "Gas nur noch gegen Rubel [den ihr bei uns gegen eure Devisen eintauschen müsst]"-Spiel ist nur ein Mittel um den Währungskurs zu stützen.

    Welches der Westen aber theoretisch nicht mitspielen kann, da man sonst sein eigenes Embargo verletzen würde.

  • Es zeichnet sich gerade ab, das wir aus Russland möglicherweise kein Gas mehr bekommen werden.

    Das wären minus 38 %.

    Auswirkungen, Massnahmen, etc. sind noch unklar.

    Aber es wird in Deutschland 15 % des elektrischen Stroms mit Gas erzeugt.

    Den Sommer passiert erstmal wenig Übles, spannend wird es erst im kommenden Winterhalbjahr.


    Der Gasverbaruch für Gaskraftwerken lässt sich recht schnell halbieren durch Steinkohle und Schweröl. Ersteres ist auch 2015 schon geschehen und nichts außergewöhnliches. AKW nutzen allerdings recht wenig. (nir idirekt indem sie Braunkohle ersetzen und dadurch CO2 Zertifkate frei werden, aber das könnte die EU genausogut mit einem Pinselstrich auch machen, nur dann halt mit mehr Treibhausgasen)


    Wo das Gas hingeht und was womit möglich wäre beleuchtet die Agora umfassend hiert:


    https://static.agora-energiewe…mediate_Programme_WEB.pdf



    Eine zumindest denkbare Strategie wäre, den Krieg in der Ukraine schnell zu beenden durch ein Eingreifen der Nato. Ob Russland dann am Ende noch Gas verkaufen will wird sich zeigen, aber auch Russland braucht ja irgendeine Vision, wie es mit dem eigenen Land künftig eigentlich weitergehen soll. Bisher erzählen sie immer nur was von gradiosen russischen Siegen oder alternativ einer radioaktiv verwüsteten Erde.

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

    4 Mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

  • Nach dem Eingreifen der Nato stellt sich nur die Frage, ob in Europa dann boch wer da ist, der Gas verbrauchen könnte ?

  • man muss nun mal davon ausgehen, dass auch die russische Machtelite nicht sterben möchte. Wenn sie kollektiv einen erweiterten Selbstmord planen kann man so oder so nichts machen.


    Hunde die bellen, beißen nicht.


    Und Russland bellt zur Zeit sehr laut.

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • Den Sommer passiert erstmal wenig Übles, spannend wird es erst im kommenden Winterhalbjahr.


    Der Gasverbaruch für Gaskraftwerken lässt sich recht schnell halbieren durch Steinkohle und Schweröl.

    Mit dieser Äußerung wirst du bei Greta mindestens Herzkammerflimmern und nervöses Augenzucken hervorrufen.......

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Mit dieser Äußerung wirst du bei Greta mindestens Herzkammerflimmern und nervöses Augenzucken hervorrufen.......

    Versorgungssicherheit hat höchste Priorität. ich denke, dazu herrscht weitgehend Konsens.


    Den mehraustoß über 3-4 Jahre kann man gut kompensieren, wenn es dafür mit dem Umbau der Stromversorgung hin zu Solar und Wind und dem Umbau vieler heizsysteme umso schneller vorangeht.


    Die extrem billigen Gaspreise der letzten Jahre waren leider eher schädlich für die Energiewende.

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • Deutschland CO2 Ausstoß wird nicht das Klima verändern, da läuft eine gewisse Hybris mit.

  • Deutschland CO2 Ausstoß wird nicht das Klima verändern

    Und der österreichische schon gar nicht , weil bei uns gibt's auch keine Braunkohlekraftwerke.

    Nachdem aber jetzt der Atomstrom von der EU als "grün" eingestuft wurde, ist das Problem ja gelöst.

    Wir zahlen halt dann wenn wir die Klimaziele nicht erreichen, während der Rest der Welt alles verpestet oder ein

    Atomkraftwerk nach dem anderen baut. Sind ja voll sicher wie man gerade jetzt bei Tschernobyl sieht.

    Echt verrückt.

  • Kann man sich immer noch schlecht vorstellen, auch wenn man es sich herleiten kann wo überall Gas gebraucht wird. Man neigt ja immer noch dazu nur sein Umfeld zu sehen. "ISt ja nicht schlimm wenn es ein Grad kühler ist im Haus, sparen wir halt"... Dabei brauchen Energieerzeuger, Industrie und sonst wehr unglaubliche Mengen jeden Tag. Und das betrifft einen ja irgendwann auch direkt... (nicht nur bei Kosten).

    Aber da es "unsichtbar" ist, hat man halt so ein "ja und?" gefühl... Geht mir jedenfalls so. :/

    Gruß David

  • Deutschland CO2 Ausstoß wird nicht das Klima verändern, da läuft eine gewisse Hybris mit.

    Deutschlands CO2 Ausstoß verändert das Klima. Die ganze Zeit schon. Wie der CO2 Ausstoß aller anderen Länder auch. Das abzustreiten ? Da läuft eine gewisse Ignoranz mit.

    Der Optimist glaubt in der besten aller Welten zu leben.
    Der Pessimist befürchtet, der Optimist könnte recht haben.

  • Deutschlands CO2 Ausstoß verändert das Klima. Die ganze Zeit schon. Wie der CO2 Ausstoß aller anderen Länder auch. Das abzustreiten ? Da läuft eine gewisse Ignoranz mit.

    In Proportionen die nicht relevant sind, besonders dass das Problem darin bestehen wird das sowohl Afrika, Indien und China nicht uns zu liebe auf eine Verbesserung deren Lebensqualität verzichten wird. Und ich rede davon das Menschen von einem Slum in einer Wohnung leben als Standard Verbesserung zb.

    Da müssen ganz andere Ansätze ran, insofern ist es völlig Weltfremd zu glauben das die Welt in D gerettet wird. Wenig bleibt wenig.


    Also muss man es hinkriegen den Energie Appetit von Milliarden von Menschen auf regenerativ um zu stellen oder zu mindestens ohne CO2 zu produzieren.


    In dem Rahmen ob D jetzt 3 -10 Jahre Gas durch Kohle ersetzt spielt null Rolle ausser das man kein leuchtendes Beispiel mehr ist.

  • Deutschlands CO2 Ausstoß verändert das Klima. Die ganze Zeit schon. Wie der CO2 Ausstoß aller anderen Länder auch. Das abzustreiten ? Da läuft eine gewisse Ignoranz mit.

    China errichtet in den nächsten 10 Jahren über 200 neue Flughäfen und über 360 neue Kohlekraftwerke - mit weiteren 4 asiatischen Ländern reden wir von insgesamt 600 Kohlekraftwerken. DAS verändert das Klima, Deutschland hat da gerade mal einen Flughafen gebaut und null weitere Kohlekraftwerke. die Relationen sind schon gewaltig und der zunehmende Wohlstand in China und Indien wird die Klimaerwärmung mehr als nur pushen. Ich denke, hier kann Deutschland und Österreich alles abdrehen, es würde nicht auffallen - wobei am Anfang der Pandemie war es schon angenehm ruhig und die Morgensonne viel klarer und die Vögel mussten nicht mehr so laut zwitschern. Aber fürs Weltklima wars leider nur ein kleiner Zacken.


    ich würde mit allen Konsequenzen das Gas auf das größte nur mögliche Minimum reduzieren. Die Bevölkerung würde da schon mitziehen, man müsste nur mal alle ins Boot holen und Tacheles reden.

  • In anderen/solchen Ländern sind die Leute in diesem Jahrtausend erst angefangen sich den "Wohlstand" zu leisten Abgase zu produzieren... Wobei das ganze ja sehr komplex ist.

    Gruß David

  • Deutschland CO2 Ausstoß wird nicht das Klima verändern, da läuft eine gewisse Hybris mit.

    Cool. Wenn man also das Problem nur in möglichst viele kleine Einheiten aufteilt verschwindet es. China teilt seinen CO2 Ausstoß einach auf die verscheidnene provinzen auf und schwupss ist auch China irrelevant. USA macht das mit den Bundesstaaten und das Problem ist gelöst.


    Realität ist, dass die heute lebenden Deutschen bereits bis heute im Schnitt soviel CO2 in die Luft gepustet haben, dass, würde man diese Menge jedem heute lebenden Erdbewohner für die Zukunft ebenfalls noch zustehen, der Großteil der Ökosysteme dieses Planeten kollabieren würde.


    Gehst Du eigentlich wählen?

    Deine Stimme ist nämlich ca. 100.000 mal weniger relevant als der deutsche Anteil am Klimawandel. Meine sogar ca. 1 Million mal weniger.


    MfG

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • China errichtet in den nächsten 10 Jahren über 200 neue Flughäfen und über 360 neue Kohlekraftwerke - mit weiteren 4 asiatischen Ländern reden wir von insgesamt 600 Kohlekraftwerken.

    Die Anzahl der Kohlekraftwerke (genauer: die Erzeugungskapazität) nimmt mittlerweile weltweit AB, nimmt man China raus.


    Ob es auch weltweit inkl. China schon abnimmt muss man noch auswerten, 2020 war ja ein Sonderfall (da war es erstmalig so)


    https://www.carbonbrief.org/an…st-time-on-record-in-2020


    https://www.carbonbrief.org/guest-post-how-worlds-coal-power-pipeline-has-shrunk-by-three-quarter


    Das mit dem Flugverkehr in China wird man noch sehen, die haben dort mit dem Schnellbahnetz und dem Transrapid eine ernsthafte Konkurrenz. Wir könnte die durchaus auch haben, der ICE ist zwar lansgamer, Deutschland aber auch kleiner.


    Es ist halt eine Frage des Preises.


    80% der Weltbevölkerung sind übrigens noch niemals geflogen. Für die, die das Problem auf "die anderen Länder" abschieben möchten

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

    5 Mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

  • Klar wollen die ganzen Menschen in den Schwellenländern auch endlich Wohlstand. Und dazu gehört nach heutigem Verständniss ein ziemlich hoher Energieverbrauch. Wenn Deutschland das nichtmal hinbekommt, den in entsprechendem Ausmaß zu reduzieren, dann lachen uns alle aus, wenn wir weltweit verlangen, zu reduzieren. Wenn wir es aber hinbekommen (und nicht nur wie so oft die Technologie entwickeln, und dann alles dem Ausland überlassen zu produzieren), dann könnten wir auch mal wieder technologisch Vorreiter werden und in zukünftig wirklich wichtigen Bereichen wieder zu Exporteur werden. Die BRD emittiert ca. 0,2% des weltweiten CO2. Sie hat aber nur 0,1 der Weltbevölkerung, also pro Person emittieren wir doppelt soviel wie der Durchschnittsweltbürger. Der Kontinent Afrika emitiert insgesamt ungefähr soviel wie die BRD. Ich finde schon das wir das besser können, ohne immer auf die anderen zu schauen. Denn wenn man mal den gesammten CO2 Ausstoß seit Beginn der Industrialisierung anschaut, da sind wir zeimlich weit vorne. Und die Folgen der Klimaerwärmung treffen z.B. Afrika viel schlimmer als Europa. Afrika kann aber nix dafür. Und wenn sich nichts ändert in den nächsten paar Jahren, dann haben wir Flüchtlingswellen, da ist 2015 gar nichts dagegen. Und wenn mal in 30 - 40 Jahren Holland "absäuft", dann erlebe ich das zwar vielleicht nicht mehr, aber meine Nichten und Neffen schon. Und spätestens dann nützt eine "Festung Europa" gar nichts mehr. Klar wird die Welt nicht in Deutschland gerettet. Allwedings wäre das ein tolles zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Die ganzen Erdölkonzerne investieren in erneuerbare Energien, die wissen Bescheid. Blackrock die "größte Finanzheuschrecke" der Welt wird laut Ankündigung des Firmenchefs die Investitionen in " Nachhaltigkeit" stark erhöhen. Nicht weil er die Welt retten will, das interessiert in nicht. Sondern weil seine Aufgabe ist die Gelder seiner Investoren möglichst gewinnbringend anzulegen. Und da sieht er in Zukunft die größten Chancen.

    Der Optimist glaubt in der besten aller Welten zu leben.
    Der Pessimist befürchtet, der Optimist könnte recht haben.