Hilflose Lage, wie lange bis du gefunden wirst?

  • Ich hatte gestern mit einem Freund eine interessante Unterhaltung. Beruflich bedingt muss er einen Totmannschalter bei sich tragen, der Alarm schlägt, wenn er für eine gewisse Zeit keine Bewegung mehr macht.


    Mehr zu diesem Thema in einem anderen Thread.


    Was mich interessieren würde: Wenn ihr jetzt zu Hause sterben würdet, wie lange würde es dauern, bis euch jemand findet?


    Habt ihr euch darüber schon mal Gedanken gemacht?


    Auch über die technischen Details. Zb: Wie würde jemand Zugang zu eurem Haus bekommen?

  • Die Mitarbeiter meiner Firma würden nach einem Tag Alarm schlagen, da ich 7 Tage die Woche anwesend bin und Abweichungen hier von vorher mit den Festangestellten abgestimmt werden. Die Reinigungs Kraft hat permanet einen Schlüssel für das Haus. Also würde ich 1 Tag hier rum liegen.

  • Ich würde vermutlich noch am selben Tag, spätestens am darauffolgenden gefunden werden.

    Mit Familie im selben Haushalt ist man da recht "gut abgesichert".

    Meine Eltern und die meiner Frau haben jeweils auch einen Hausschlüssel.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Was mich interessieren würde: Wenn ihr jetzt zu Hause sterben würdet, wie lange würde es dauern, bis euch jemand findet?

    Wenn meine Frau oder ich jeweils alleine plötzlich zu Hause sterben würden, würde es bis zur nächsten planmäßigen Rückkehr des jeweils anderen dauern, bis man den anderen findet. Wenn wir beide gleichzeitig den Löffel abgeben, würde es bei meiner Frau und mir unterwöchig spätestens am nächsten Werktag, wenn wir nicht zur Arbeit erscheinen oder bei mir im Home Office das Lampentableau nicht auf grün springt und ich auch auf Anfragen per Telefon oder Mail nicht reagiere (ich kann bei uns auch dann arbeiten, wenn ich mich nicht über die Anwesenheitssoftware angemeldet habe, dann fehlen mir eben Stunden auf dem Konto).


    Und ansonsten würde es bei uns in der Nachbarschaft auch sehr schnell auffallen, wenn sich bei uns längere Zeit nichts tut und niemand von uns beiden mit dem Fahrrad längsfährt.


    Bei meinem Vater würde es ähnlich aussehen. Da hat meine Schwester sozusagen auf "die Hand drauf", weil sie mehr oder weniger um die Ecke wohnt und ihn regelmäßig einspannt, um auf ihre Tochter aufzupassen, wenn sie arbeiten muss.

    aus DE gesendet...

  • Als unsere Mutter nach Vaters Tod alleine lebte, hatte ich mit meinen Geschwistern einen Telefondienst vereinbart. Einer rief am Vormittag an und plauderte ein paar Takte, einer zu Mittag und einer am Abend. Wir hatten uns die Handywecker gestellt, damit wir nicht vergessen können. Ziel war, sie nach eventuellen Stürzen zeitnah zu finden, so kam es dann auch vor ca. 2 Jahren: Sie ging am Abend nicht ans Telefon, mein Bruder fand sie daraufhin mit Oberschenkelhalsbruch hilflos am Boden liegend, eine sehr lange Nacht blieb ihr erspart. Nach dem Tod hätten wir sie also auch zeitnah gefunden.


    Ich bin berufstätig und lebe nicht alleine, derzeit würde ich vermutlich auch rasch gefunden. Unsere Türschlösser können von außen aufgesperrt werden, auch wenn innen ein Schlüssel steckt.

  • Unsere Türschlösser können von außen aufgesperrt werden, auch wenn innen ein Schlüssel steckt.

    Das halte ich für eine sehr wichtige Eigenschaft von Schlössern! Bei unserem Haus haben wir auch so ein vernünftiges Schloss nachgerüstet, als das ursprünglich verbaute Schloss das Zeitliche zu segnen begann.

    aus DE gesendet...

  • Würde ich alleine leben, ohne Kontakt zu anderen (Angehörigen, Freunden) - dann wäre es mir persönlich egal, ob meine Überreste nun nach Stunden, Tagen oder Wochen von jemand gefunden werden.


    Da ich - gottseidank - mit Familie und Freundeskreis ausgestattet bin, würde mein Nichterscheinen sehr schnell auffallen.

    Bei älterwerdenden Angehörigen, die irgendwann häufig alleinstehend sind (geschieden oder verwitwet, Kinder groß, aus dem Haus und am anderen Ende der Republik), ist es entscheidend, ob sie ein soziales Umfeld haben, das ihr Fehlen rasch bemerkt.


    Ich halte die Überlegungen aber für wenig relevant, wenn man es auf einen Sterbefall einschränkt. Warum? Für den Verstorbenen ist die Angelegenheit eh erledigt und für die Angehörigen (so vorhanden) ist ein sehr spätes auffinden zwar ggf. schockierender, als ein sofortiges Auffinden, aber letztlich ist es auch für die Hinterbliebenen - wenn man mal von einem verstorbenen alten Menschen ausgeht - nur ein Todesfall, wie er nunmal zum Leben dazu gehört. Die allerwenigsten Menschen inszenieren ihren Abgang, es passiert einfach irgendwann. Mal absehbar mal überraschend.


    Wichtiger finde ich die Überlegung, wie lange dauert es, bis jemand, der sich in hilfloser Lage befindet, aufgefunden wird. Oder ob jemand deswegen verstirbt, weil ihn niemand rechtzeitig gefunden hat. Und was kann ich tun, um solche Situationen möglichst zu vermeiden?

  • Ben

    Hat den Titel des Themas von „Plötzlicher Tod, wie lange bis du gefunden wirst?“ zu „Hilflose Lage, wie lange bis du gefunden wirst?“ geändert.
  • Wichtiger finde ich die Überlegung, wie lange dauert es, bis jemand, der sich in hilfloser Lage befindet, aufgefunden wird. Oder ob jemand deswegen verstirbt, weil ihn niemand rechtzeitig gefunden hat. Und was kann ich tun, um solche Situationen möglichst zu vermeiden?

    Stimmt, macht mehr Sinn. Titel geändert.

  • Wenn man alt und/oder gebrechlich ist, kann man sich einen sog. Hausnotruf zulegen. Dieses Gerät wird wie eine Armbanduhr getragen und sendet bei Betätigung über das Telefon einen Notruf an den jeweiligen Rettungsdienst aus. Dieser besitzt dann auch einen Zweitschlüssel.


    Als ich mir vor einigen Jahren auf offener Straße einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen hatte, wurde ich von einem just in dem Moment vorbeikommenden Ehepaar nach Hause bis ins Bett gebracht. Gegen Mitternacht hätte ich dann pieseln müssen, konnte aber nicht aufstehen.


    Da ich mein Handy neben mir liegen hatte, konnte ich die 112 anrufen. Die FFW öffnete im Beisein von Sani und Polizei die Wohnungstüre und brachte mich zum RTW. Anschließend OP im Klinikum. Nach einigen Wochen wieder alles 1A.


    Gruß Peter

    An sich ist nichts gut oder böse. Erst das Denken der Menschen macht es dazu.

  • Wenn man alt und/oder gebrechlich ist, kann man sich einen sog. Hausnotruf zulegen. Dieses Gerät wird wie eine Armbanduhr getragen und sendet bei Betätigung über das Telefon einen Notruf ...

    Ja, diese Geräte machen Sinn, aber:

    Vater hätte keinerlei Einsicht gehabt, so etwas zu brauchen.

    Mutter war (zunächst leicht, später schwer) dement und hätte den Sinn des Dings nicht verstanden bzw es abmontiert und verlegt. In der Übergangszeit bis zur endgültigen Pflegebedürftigkeit ist es oft nicht einfach mit unseren Oldies...

  • Zuhause wäre ich mir sicher, dass meine Vermieterin spätestens nach einem Tag zumindest Ihren Sohn (meinen Kumpel) zum Nachschauen schicken würde :grinning_face_with_smiling_eyes: . Sie selbst wird von Ihrem Sohn dreimal am Tag kurz angerufen. Ich würde spätestens abends feststellen, wenn etwas mit Ihr wäre.


    Allerdings habe ich zur Zeit noch ein anderes, ungelöstes Problem den Themenbereich betreffend. Ich wandere sehr viel alleine zur Zeit und nutze dabei vorzugsweise Trampelpfade und wenig frequentierte Trails. Dabei weiche ich auch gerne spontan von der vorgeplanten Route ab, wenn es "vor Ort" für mich schöner / besser / abenteuerlicher aussieht. Ab und an stand ich dann auch schon im Wald, musste in steilem Gelände absteigen und auf der gegenüberliegenden Seite wieder rauf, weil es den Weg schlicht mehr gab. Was, wenn ich mir bei der Aktion den Denkkörper anschlage oder mir das Bein breche? Mich würde u.U. keine Seele finden, zumindest nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden. Meine Familie informiere ich auch nicht jedes Mal, wenn ich mich spontan für 3 Stunden in die Natur verziehe.


    Unter dem Gesichtspunkt habe ich meine Bauchtasche, die ich gerne für Touren von 2-4 Stunden statt eines Rucksackes nutze, um eine Rettungsdecke und zumindest immer um ein zweites Telefon sowie Müsliriegel ergänzt. Aber Handyempfang und meine bevorzugten Routen vertragen sich auch nicht immer.


    Vorschläge? :)

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

    Einmal editiert, zuletzt von PapaHotel ()

  • Die Chefärztin des Krankenhauses, in dem ich meinen Zivi machte, überlebte einen häuslichen Sturz nur Dank der Fußbodenheizung. Die kinderlose Ärztin war bereits im Ruhestand und Alleinlebend, Angehörige wohnten gut 50km weg. Sie war gestürzt und hatte sich eine Fraktur des Oberschenkels zugezogen. Sie konnte nicht mehr aufstehen und sich schmerzbedingt auch kaum bewegen und lag auf dem gefliesten Boden ihrer Wohnung. Telefon/Handy waren für sie nicht erreichbar. Sie wurde nach zweieinhalb Tagen stark dehydriert aber lebend von der Putzfrau gefunden. Ihr Fall ging damals durch die Presse, die Ärztin sagte im Interview, dass sie bei unbeheiztem Fußboden wahrscheinlich durch Unterkühlung gestorben wäre, bevor sie verdurstet wäre.


    Im normalen Alltag halte ich eine superengmaschige "Überwachung" von Familienmitgliedern für übertrieben. Da macht man sich verrückt und kann 100% Sicherheit doch nicht erreichen. Die Frage "Wie geht es dem anderen?" bestimmt dann irgendwann alles. Bei alleinlebenden älteren Menschen halte ich einen täglichen regelmäßigen Kontakt durch das soziale Umfeld für ausreichend, viele von ihnen, so meine Erfahrung, stresst es irgendwann auch, wenn ständig jemand da ist und quasi kontrolliert, wie es ihnen geht (auch wenn es gut gemeint ist). Die meisten Alten sind ziemlich zähe Hunde, da könnten sich viele Jüngere was abgucken.


    Bei technischen Systemen wie dem Hausnotruf bin ich hin und her gerissen, ob das immer sinnvoll ist. Es gibt Senior/innen, die möchten so etwas von sich aus und andere fühlen sich durch das "Armband mit dem roten Knopf" stigmatisiert ("Oh, brauchst Du schon einen Hausnotruf?"). Und diejenigen, die so eine Notrufvorrichtung wirklich brauchen könnten, sind mit der Bedienung überfordert (entweder, weil sie ständig den Knopf drücken oder vergessen, wozu es ist). Ich halte es für sinnvoller, das persönliche Umfeld vor Ort in die Verantwortung zu nehmen: wenn man sich viermal die Woche zum Kaffee trifft, dann kann man auch gegenseitig ein Stück aufeinander aufpassen. Im Haus, in dem meine Mutter lebt, funktioniert das bis jetzt ganz gut. Die haben dann jeweils von den anderen nen Wohnungsschlüssel oder kennen denjenigen Nachbarn, der einen hat und schauen dann auch nach, wenn ihnen was ungewöhnlich vorkommt (z.B. Jalousien um 10 Uhr noch nunten oder die Zeitung nicht zur üblichen Zeit aus dem Briefkasten geholt).


    Bei potenziell gefährlichen Alleingängen (Wander-, Bergtouren) würde ich immer mein Umfeld mit einbeziehen und ankündigen, wann ich etwa wieder zuhause sein werde. So wie man bei Hüttentouren den Hüttenwirten auch Bescheid sagt, welche Route man in welchem Zeitraum gehen will. Damit hat man zusätzliche Sicherheit, dass dieses Umfeld bei einem Problem von sich aus aktiv wird, wenn man ein paar Stunden überfällig ist. Für Touren mit besonders hohem Risikopotenzial (Höhlenbefahrungen z.B., aber auch Wüstenreisen) haben wir unseren Angehörigen immer ein regelrechtes Merkblatt zusammengestellt über die mitgeführte Ausrüstung, die Fähigkeiten der Gruppenmitglieder, die geplante Route, Kontaktdaten sämtlicher Beteiligter bzw. deren Familien/Angehörigen und (bei Höhlentouren) die Kontaktdaten der in Frage kommenden spezialisierten Rettungskräfte: da Höhlenbergungen nach wie vor kein Standard sind und über die normalen Alarmierungswege Rettungsdienst/Feuerwehr/Polizei zwar ein riesen Apparat in Bewegung gesetzt wird, aber zunächst wenig konkrete HIlfe geleistet werden kann (selbst die Bergwacht tut sich in Höhlen erfahrungsgemäß sehr schwer).

  • PapaHotel Es gibt offenbar für Autos ein Ding, mit dem man das Fahrzeug per GPS orten kann. Ich habe bei meinem so etwas, da es sich um einen Dauer-Leihvertrag handelt (übrigens sehr zu empfehlen !). Die Firma will immer wissen, wo sich ihr PKW befindet bzw. ob er bewegt wird usw. Mich stört das nicht, im Gegenteil: es gibt mir die Gewissheit, dass ich im Falle eines Unfalles lokalisiert werden kann. Ich wandere zwar nicht in der Pampa wie Du, fahre aber ganz gerne und spontan auch ins nahe Ausland - auf Nebenstraßen.

    So ein GPS-Dings wäre doch netzunabhängig ?

    Nachtrag: habe gerade im Fernsehen Werbung gesehen für einen GPS-Tracker für .... Hunde ! :upside_down_face: Spricht etwas dagegen, sich solch ein Ding in den Rucksack zu stecken (Du musst ihn Dir ja nicht um den Hals schnallen)

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    Einmal editiert, zuletzt von zippygirl () aus folgendem Grund: neue Erkenntnisse

  • ich bin Kinderlos, gerade Partnerlos und ich arbeite im Homeoffice und ich war schon immer so freiheitsliebend das ich mich nicht bei meiner Familie "abgemeldet" habe... es ist völlig normal mal nen Monat mit meiner Familie nicht zu kommunizieren.


    Auf der Arbeit (virtuelles Team) würde ich spätestens am 2. Tag "nicht erscheinen" vermisst, aber was sollen die tun. Wahrscheinlich bekäme ich Telefonate, böse Briefe und irgendwann würde das Gehalt eingestellt. Aber glaube kaum das ein Großkonzern die Polizei anruft und eine Vermissten Meldung macht.


    Eine meiner Nachbarinnen hat einen Schlüssel von mir, darf aber die Wohnung nicht betreten der Schlüssel ist für Wasserrohrbrüche & Co. Die würde ca. Nach 1 Woche kein Lebenszeichen sich Sorgen machen.


    Meine Miete hat nen Dauerauftrag, nach ca. 12 Monaten wäre das Konto so überzogen - das sich mein Vermieter melden "könnte" weil 1 Miete nicht bezahlt wurde....


    So überschlagen, kommt darauf an "wer sich wie schnell Sorgen macht" findet man mich nach 1 Woche - 1 Monat - bzw. 1 Jahr.


    Ist mir dann aber egal...


    Aber selbst ich habe "Plan Bs"... z.B. als meine Schulter so kaputt war, das ich normal nicht mehr aus der Badewanne klettern konnte und ich 1x 3 Minuten Panik geschoben habe weil ich wirklich nicht raus kam (Irgendwann schaltet sich das Gehirn ein und findet "blaue Flecken" Lösungen um doch raus zu kommen). Seit dem habe ich immer das Handy, Badeschuhe, 2 Große Badetücher auf dem Stuhl neben der Badewanne liegen. Und wenn ich in Urlaub fahre, schreibe ich einen "WhatsApp Blog" damit irgendjemand weiß wo ich gerade bin (also Stadt und Land).

    Einmal editiert, zuletzt von Coffee2Go ()

  • tomduly - Nachbarschaft - das ist das Mittel erster Wahl, wenn niemand von der eigenen Familie nebenan wohnt. Meine Familie lebt zwei bis 10 Fahrstunden von mir entfernt.

    Bei meinen Nachbarn besteht sogar der "Auftrag" nachzuschauen, wenn man weiß, dass ich eigentlich zu Hause bin, aber abends das Licht überhaupt nicht angeht. Eine Nachbarin hat ein versiegeltes Kuvert mit meinem Schlüssel. Wenn ich verreise oder den ganzen Tag weg bin und erst spät komme, sage ich immer Bescheid.

    Wenn schon nicht mit allen Nachbarn, aber mit ein oder zwei Bewohnern eines Mietshauses kann man das Problem gezielt ansprechen - bei der Hausarbeit ausgleiten und sich die Birne anschlagen kann schließlich jedermann/frau in jedem Alter passieren.

    Wenn man alleine in einem Einfamilienhaus wohnt, wird es schon ein bisserl komplizierter.

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

  • 2008 hatte ich im Kollegenkreis einen solchen Fall.

    Mein Kollege war single und lebte auch alleine in einem anonymen Hochhaus.

    Vor Arbeitsbeginn tranken wir täglich gemeinsam unseren Kaffee und in den vergangenen 10 Jahren kam er nie zu spät. Als er dann 10min. nach Dienstbeginn nicht in der Firma war tief ich ihn gemeinsam mit meinem Chef an. Nach endlosen klingeln wieder der Hörer abgenommen und wir vernahmen ein unverständliches nuscheln. Darauf habe ich parallel die Polizei angerufen und die hat umgehend einen Notarzt/Feuerwehr usw. los geschickt. Ende vom Lied: Schlaganfall zwischen 18:00 und 7:00.

    Die Ärztin im KKH sagte mir, ich hätte ihm das Leben gerettet.


    Er ist seitdem höchstgradig pflegebedürftig und hatte zumindest beim letzten Besuch von mir keinerlei Regung/Erinnerung gezeigt.

    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein, Leo

  • Was mich interessieren würde: Wenn ihr jetzt zu Hause sterben würdet, wie lange würde es dauern, bis euch jemand findet?

    2-3 Tage absolutes Minimum. Eher 4-6 Tage.


    Wenn ich nicht selbst mir helfen, um Hilfe rufen oder mich selbst retten kann - bin ich hinüber. Aber das ist OK für mich und keinen wirds groß jucken.


    Gruß SBB

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • [...]

    Nachtrag: habe gerade im Fernsehen Werbung gesehen für einen GPS-Tracker für .... Hunde ! :upside_down_face: Spricht etwas dagegen, sich solch ein Ding in den Rucksack zu stecken (Du musst ihn Dir ja nicht um den Hals schnallen)

    Das würde Dir gefallen, oder? :grinning_face_with_smiling_eyes:

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht