Ich koche aus meinen Vorräten...

  • Soo,jetzt ist es so weit...Das eingekaufte Brot was aus Mitte Februar noch übrig war ist aufgegessen. Bevor ich mich daran mache das eingelagerte Dosenbrot hervorzukramen...

    Oder noch schlimmer mich - wegen etwas Brot - in eine Ansammlung von Leuten stürze die meinen das man unverwundbar ist bloss weil man eine Maske trägt oder einen Schal vor dem Gesicht hat ! Was ich heute aus dem Auto raus vor dem Aldi gesehen habe....*Klatsch* Da kann man sich nur die Hand vor den Kopf schlagen damit man`s nicht so richtig sieht :thumbdown:


    Hab ich mal einen Backversuch gestartet :evil:


    Man benötigt :


    2 Tassen Mehl

    1 Tasse (H) Milch

    1 Päckchen Backpulver

    etwas Salz

    2 EL Speiseöl


    Aus o.g. habe ich einen Teig geknetet und anschliessend in 4 gleichgroße Stücke portioniert. Da ich mir wegen der Backzeit nicht sicher war habe ich einfach mal 30 min bei 160° gemacht.

    War wohl ein Glückstreffer,hat hingehauen.


    Man kann das Ergebnis wirklich essen,es fehlt gegenüber den "Bäckerbrötchen" nur der Hefegeschmack. Von der Konsistenz her würde ich sagen das die Dinger Besser sind als diese aufgebackenen Teiglinge die man überall nur noch zu kaufen kriegt.

    Erinnern ein wenig an die alten " DDR" Brötchen falls ihr wisst was ich meine ;)

  • Andreas H.


    dieses Brot gelingt eigentlich immer:


    1200 g Weizenmehl

    800 ml Wasser - oder 400 ml Wasser und 400 ml Milch ( so mache ich es )

    40 ml Öl

    20 g Salz

    17 g Trockenhefe.


    Aus allen Zutaten einen Teig kneten.

    30 Minuten gehen lassen, auf eine bemehlte Fläche geben, zusammenkneten, ziehen, von beiden Seiten einschlagen.

    Weitere 30 Minuten gehen lassen, die Prozedur wiederholen.

    Aus dem gefalteten Teil 3 Stücke machen und in Kastenformen geben.

    Nochmal 30 Minuten gehen lassen und 60 Minuten bei 200° backen.

    Gleich nach dem Backen aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

    Wenn man es in der Form abkühlen lässt, wird es feucht.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Und Sauerteig ist auch relativ unproblematisch. Dann geht es auch nur mit Mehl und Wasser, ohne Hefe oder Backpulver.


    Nur das diese mal mir schon das 3. Mal der Ansatz nichts geworden ist.

    Hefe entwickelt sich jedesmal prächtig, nur die Essig- und Milchsäurebakerien fehlen.

    Nach 5-6 Tagen ist der dann Tod und es kommt Schimmel.


    Liegt wohl am frischen Vollkormehl, zum anderen an der Temperatur.

    Werde jetzt erst einmal eine Gärbox bauen und mal sehen, ob ich nicht nächste Wochen ein Typemmehl ergattern kann.

  • Ich koche aus meinen Vorräten...

    Grünkohlpfanne:

    1 Glas Grünkohl

    125 Gramm Hackfleisch

    100-200 Gramm Spätzle

    ca. 50 Gramm Mehl nach belieben zum Eindicken


    Hackfleisch in der Pfanne anbraten, dann kurz die Spätzle unter Rühren und mit Wasser aufgießen und zusammen zum Kochen bringen. Zur hälfte der Kochzeit den Grünkohl untermengen und ggf. Wasser drauf. Die Flüssigkeit nach belieben Einkochen oder Verdicken, oder als Suppe, natürlich Gewürze nicht vergessen.


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    Bannock oder wie ich es nenne Steinbrot


    120 Gramm Weizenmehl

    80 Gramm Roggenmehl oder anderes

    50 Gramm Soja-, Kichererbsen- oder Linsenmehl

    ca. 10 Gramm Salz nach belieben

    1-2 El Öl

    ggf. Gewürze, Nüsse oder Samen

    ca. 100ml Wasser lauwarm


    Die insgesamt 250 Gramm Mehl in eine Schüssel geben, das Salz hinzu und alles Verrühren. Jetzt nach belieben Gewürze, Nüsse, Samen untermengen, je nach Geschmack. Nach und nach etwas Wasser zu dem Mehl geben und langsam zu einen schönen Teig Verarbeiten.


    Kleine oder große Fladen oder Würste draus machen in den Ofen geben und durchbacken.


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    100 Gramm Nudeln, Reis oder Linsen

    Tk Blattspinat Klumpen nach belieben

    Erbsen nach belieben

    Gewürze nach Belieben

    Etwas Mehl nach belieben

    Passierte Tomaten und/oder Tomatenmark nach belieben


    Die Nudeln, Reis oder Linsen in einen Topf geben und zum Kochen bringen, nach der Hälfte der Garzeit die anderen dinge mit in den Topf geben und fertig Garen, geschmacklich verfeinern oder eindicken, fertig.


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    Hähnchenschenkel a la Maison


    1- 2 Hähnchenschenkel in den Ofen geben, fertig Garen. Guten Appetit


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    50 - 100 Gramm Pekanüsse in eine Schale geben auf den Tisch Stellen und über den Tag hinweg Essen, guten Appetit.


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    Wasser in ein großes Gefäß geben, trinken bis ein Sättigungsgefühl eintritt, Prost :-)


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    50 - 100 Gramm Reis

    1 Dose Kidneybohnen


    Den Reis zum Kochen bringen, die Kidney Bohnen abgießen und nach dem Ende der kochzeit unter den Reis geben, Würzenund etwas Öl , guten appetit.


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    100 bis 300 Gramm Bohnen, Linsen oder Erbsen (je nach belieben)

    Fleisch /Wurst nach belieben

    Öl nach belieben

    Gewürze nach belieben


    Die Bohnen oder Linsen je nach Verfügung Vorbereiten (Einweichen, Siemen und so weiter), dann Essbar machen Geürze oder Fleisch / Furst oder auch Pur zu einem Salat verarbeiten. Gruten Appetit.

    "Derjenige, der zu Fuß unterwegs ist und alles dabei hat,

                                                          Um überall bei jedem Wetter zu campen.

                                                                                    Ist der unabhängigste Mensch auf Erden."

                                                                                                                                                                              Horace Kephart, 1904


    Gruß AlienTF/Alex

    3 Mal editiert, zuletzt von AlienTF ()

  • Nur das diese mal mir schon das 3. Mal der Ansatz nichts geworden ist.

    Bei mir hat das sowohl mit Weizen- als auch mit Roggenvollkornmehl aus dem Supermarkt in einem Marmeladenglas auf der Fensterbank auf Anhieb geklappt. Bis jetzt konnte ich im Backergebnis nur den angeblichen Unterschied zwischen Weizen- und Roggensauer nicht feststellen.


    Mehl ist bei uns in den Supermärkten auch wieder vorhanden. Sicher nicht in der sortenvielfalt normaler Zeiten, aber grundsätzlich schon.

  • Bei mir hat das sowohl mit Weizen- als auch mit Roggenvollkornmehl aus dem Supermarkt in einem Marmeladenglas auf der Fensterbank auf Anhieb geklappt.


    Ich habe in meine Leben auch schon mehrmals erfolgreich Sauerteige angesetzt. Selbst in den USA mit ihren komischen Mehlen hatte ich es geschaft.

    Nur ist es diesmal selbst gemahlenes Mehl und eben das erste mal in meiner Hütte in der Ostdeutschen Pampa.

    Hier habe ich kein konstant warmes Plätzchen gefunden.


    Projekt Gärbox: Heizmatten, Styroporkisten Kuchengitter scheinen neuerdings aus Gold zu sein, Termostate direkt aus China im Moment wohl auch nicht die beste Wahl, versendet aus De eben doppelt so teuer. Letze Amazonlieferung hat auch 14 Tage gedauert.

    Alle Preis incl. Versand zusammen gerechnet und mich entschieden, was fertiges zu bestellen.

  • Der Thread macht mir grossen Spass und ist auch wirklich eine gute Idee!


    Thunfischpasta geht mehr oder weniger immer:

    Thunfisch und Tomatenmark anbraten, mit bisschen Wasser und passierten Tomaten ablöschen, würzen nach Belieben und jenachdem was der Vorrat hergibt

    Pasta kochen und unterrühren

               

    Auch beliebt ist bei uns gerade Pfannenbrot (ohne Hefe, weil wir davon nicht mehr so viel haben wie mir recht wäre) - für zwei Leute:

    300g Mehl (Habe schon Vollkorn, 405, und Dinkel ausprobiert - paßt alles gut)

    1 TL Salz

    Backpulver (auf 300g Mehl nicht ganz ein Teelöffel, weniger ist mehr)

    1 grosszügiger Esslöffel Öl (mein Favorit ist Sonnenblume, geht aber bestimmt auch mit anderen)


    Gibt einen sehr klebrigen Teig, der portionsweise in der Pfanne ausgebacken wird. Nicht zu dick machen, eher so an Naanbrot orientieren. Ich habe auch schon Käse oder anderes in den Teig getan, aber dann ist es kein Kochen aus dem Vorrat mehr :D

  • Ben

    Hat den Titel des Themas von „Neue Gruppe: "Ich koche aus meinen Vorräten..."“ zu „Ich koche aus meinen Vorräten...“ geändert.
  • Auch beliebt ist bei uns gerade Pfannenbrot (ohne Hefe, weil wir davon nicht mehr so viel haben wie mir recht wäre) -


    Ich nehme inzwischen deutlich weniger Hefe als sonst und lasse den Teig dafür länger gehen (über Nacht oder 24h).

    Außerdem mache ich jetzt immer einen Vorteig und stelle davon die Hälfte in den Kühlschrank für das backen am nächsten Tag.

    Das geht 3-4 mal, dann ist die Treibkraft zu gering.


    Eine Idee wäre noch, Vorteig in kleinen Portion (Eiswürfelbehälter) einzufrieren und dann statt Hefe zu backen zu verweden.

    Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.


    Vorteil vom Home-Office ist ja, das man Zeit zum backen hat.

  • Reiberdatschi (aka Kartoffelpuffer): 1kg Kartoffeln reiben (oder häckseln), wenn möglich und nötig 1 Ei und eine handvoll Haferflocken untermischen, eventuell zusätzlich mit einem EL Stärke binden. Die zusätzliche Bindung ist beim händischen Reiben eher weniger nötig, beim Häckseln (Thermomix) aber durchaus sinnvoll, da viel mehr vom Wasser austritt. Das Ganze noch mit Salz und Pfeffer würzen (1TL Salz, 1/2 TL Pfeffer oder einfach einpaar Umdrehungen mit der Mühle).

    Eine Pfanne auf etwas über mittlere Hitze bringen (wenn man die Masse reingibt soll es brutzeln, aber nicht gleich schwarz werden), je nach Größe 4-6 gehäufte EL in die Pfanne setzen, etwas plattdrücken und je Seite so um die 4-5 Minuten braten. neutrales Pflanzenöl ist gut geeignet.

    Dazu gibt es Apfelmus oder auch deftige Gerichte, tendenziell bevorzuge ich dabei die helleren Dinge wie Schwammerlsauce oder Hühnerfrikassee.


    Im Kühlschrank halten die leicht 3 Tage, offen einen Tag, wenns nicht gerade Hochsommer ist, gefroren lange, da vielleicht nicht ganz bis zur Wunschfarbe braten und das beim Auftauen nachholen.


    Abwandlungen: alle Kräuter möglich, Knoblauch kann gut funktionieren. Als großer Fladen ausgebacken und geschnitten auch als Einlage für gebundene Suppen denkbar. Bei Eierschwemme Richtung Omelette, Bei Eierschwammschwemme würde ich persönlich bei der Sauce bleiben, ein paar in den Teig könnte sicher funktionieren.