Einkochen, auf die "Alte" Art

  • Hi,
    Wir kochen ein.
    Um Vorräte ( Fleisch, Obst, Gemüse und Fertiggerichte) haltbar zu machen.


    Da es verschiedene Methoden dieser Tätigkeit gibt, beziehe ich mich hier ausschließlich auf die alte/ traditionelle Art.
    Ich bin schon öfter angefragt worden, wie einkochen " für Anfänger" geht und deshalb eröffne ich hier mal diesen "Tröööt".


    Natürlich kann man " alte Frau Gockel" fragen und es gibt auch ein (ganz tolles) Buch überś einkochen (von einer "Einkochgläserzubehörfirma") zu kaufen, aber hier können wir uns gegenseitig helfen und sollten es tun.


    Also " einkochen für beginnerś",
    traditionell (Einkochkessel, Thermometer,Gläser mit Glasdeckel, Gummiringen, Klammern)
    wie Oma es machte, ( ohne Hydraulikgesteuerten, weltraumerprobtem, hüdrovergoldetem Dingsbums).


    Einfach, nachvollziehbar, ewig haltbar und lecker (DASS liegt an EURER Kochkunst).


    Also wer noch Rezepte oder Tipś hat,- bitte anschließen.

    In einen alten Einkochkessel gehört unten ein Einsatz hinein, der besteht aus Blech, hat Löcher drin und einen laaaangen Griff dran, der fast bis zum Deckel reicht.
    Das Ding ist wichtig. Es verhindert, das die Gläser aus dem Boden "tanzen"und erleichtert das herausnehmen der unteren Gläser.


    Es passen, in die meisten Kessel, zwei Lagen a. fünf Gläser, hinein. ( 1 Litter Gläser sind gemeint, die 1,5er sind halt höher).


    Man sollte versuchen, immer ganze Lagen, also 5 oder 10 Gläser einzukochen, damit die nicht klappern (und dadurch kaputt gehen können:weinen:).


    Wenn WIR mal nur 9 Gläser voll...... Erbsensuppe? haben, füllen wir ein Glas mit Wasser und kochen dieses dann, als 10tes Glas, mit ein. (kann man ja hinterher weggiesen oder Tee draus machen oder einfrieren oder......):rolleys:


    Wie geht jetzt das einkochen?


    Man nehme:


    Saubere Gläser
    (sie sollten gespült und nochmals HEIß ausgespült worden sein, der Rand NICHT mit den Fingern oder dem Einkochgut berührt worden sein, und am besten noch dampfend).


    in diese fülle man das "Zeugś" rein.
    (Achtung, nicht den Rand beschmieren, dann werden die Gläser nicht dicht schließen und sie können keinen Unterdruck aufbauen.
    Man kann auch mit nem Trichter arbeiten, (es gibt auch breite Trichte,r da gehen auch Gulaschstücke durch), oder ne PET-Flasche abschneiden und als Trichter hernehmen oder den Rand nochmals säubern.)


    Die Gläser werden nur zu 3/4 ihrer Höhe gefüllt. Vorzugsweise mit Wasserr , Brühe oder ähnlichem. ( Übers "trockeneinkochen" schreib ich später noch was.)


    Dann wird ein Gummiring aufgelegt ( wir kochen unsere immer in Essigwasser au, dadurch kann man diese zwar nicht sooo oft benutzen , aber sie sind fettfrei.)
    und nun kommt der Deckel drauf und wird mit einer Klammer fixiert.


    Fertig.


    Ab in den Kessel.


    Wenn die Gläser drin sind, wird der Kessel mit Wasser befüllt
    (vorzugsweise steht er dann schon auf dem Herd, sonst wirdś echt schwer)


    und zwar sollte das Wasser bis an der unteren Rand der oberen Lage reichen
    (zuviel Wasser läßt die Gläser aufschwimmen, Klappergefahr/Bruchgefahr).


    Und nun..... anwärmen. Oben im Deckel ist ein Loch, da gehört ein laaanges Thermometer rein, ( gibtś in der Haushaltswarenabteilung).


    WIR kochen alles IMMER bei 110 Grad ein.


    Fleischhaltiges, ab dem Zeitpunkt des kochens, 90 Minuten;
    Obst und Gemüse kürzer (Bohnen 1 Std, Zuchinie... je nach Schalendicke, Möhren 45 Min, Chilly... ist Fleisch drin, usw.)



    Was passiert jetzt?
    Eingeschlossene Luft dehnt sich aus und entweicht zwischen Gummi und Deckel, beim abkühlen kann die Luft nicht wieder rein (außer der Rand war fettig) und es ist ein Unterdruck erzeugt.

    Das ist, haltbarmachen durch hohe Temperatur (über 100 Grad) und Verhinderung von Keimeintritt durch Unterdruck und Gummidichtung.
    Nach dem Abkühlen, handwarm reicht, kann man die Klammern entfernen. Was jetzt zu ist, bleibt auch zu.


    Trockeneinkochen: Ist das gleiche, nur ohne Wasser im Glas. (Eignett sich z.B. für Frikoś)


    Frische Zwiebeln lassen sich nicht einkochen und mehlhaltige Saucen sollen auch nicht gut klappen.
    (Wir bereiten die soweit vor und dicken diedann, nach dem öffnen, an.)


    Da wir fast alles, was nicht schnellgenug wegläuft, einkochen, gibtś natürlich sehr viele Rezepte. Aber eigendlich ist das Prinziep immer das gleiche.



    LG und viel Spaß M

    Wenn die Welt schon im Eimer ist, will ich wenigstens den Henkel halten.

  • Hoffentlich ist dieser Trööt auch tacticool genug für unsere speziellen Rambos und ähnliche Hardliner hier, sonst gibt es wieder den Vorwurf das dieses Forum zum Landfrauenverein verkommt.:grosses Lachen:


    Aber ich finde dieses Thema wichtig. Schließlich ist eine vernünftige Vorratshaltung ein Grundbestandteil der Vorbereitung.


    Leider sind Drachentierchen und ich absolute Neulinge auf diesem Gebiet. Als wir versucht haben Bohnen einzuwecken, sind uns leider nach einiger Zeit die Gläser wieder aufgegangen. Anscheinend hatten wir diese nicht lange genug erhitzt.


    Mit den Äpfeln scheint es diesmal zu klappen. Ich weis gar nicht wie viele Gläser wir nun schon im Vorrat haben. Ein Ende ist zur Zeit noch nicht abzusehen. Allerdings werde ich mich wieder auf die Suche nach guten gebrauchten Gläsern begeben müssen.


    Door Miesegrau


    Möchte noch viel zum Thema einkochen lernen....

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Also ich find des Thema scho ach wichtig!!! Schließlich hat es sehr viel mit (selbst)vorsorge zu tun!!!


    ich bin auch absoluter Neuling was einkochen betrifft... Hab vor zwei Wochen mal 2 Gläser voll Hackfleischsoße (500g Hackfleisches Warren für mich und Minitochter einfach zu viel und die Männer waren auf Achse) im Backofen eingekocht... Scheint geklappt zu haben, zumindest sind beide zu geblieben und das erste Glas hat vorgestern einwandfrei köstlich geschmeckt :grosses Lachen:


    Bin in gespannt was hier noch so für Ideen zusammen kommen...


    lg,
    Sabrina

  • Sicher hat das mit Preppen sehr viel zu tun. Es sind doch nicht nur Surviuvals hier.
    Dieser Thread passt auch gut zu dem von Ernst: https://www.previval.org/forum…11-Einkochen-der-Workshop


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    Zitat von Miesegrau;247644

    Mit den Äpfeln scheint es diesmal zu klappen. ...... Ein Ende ist zur Zeit noch nicht abzusehen. ..



    Wenn du nicht mehr weiß wohin mit den Äpfeln, probier doch folgendes, kann man auch gut verschenken. Aber leider nichts für dich, da stark zuckerhaltig:

    Apfelpaste
    500g Apfelmus,
    500g Zucker,
    Saft 1 Zitrone
    Alles in einen Topf unter ständigem Rühren bis zur Geleeprobe kochen. Wenn sie geliert, abkühlen lassen. Diese feste Masse gleichmäßig 1cm hoch auf Pergamentpapier streichen und 60 Min bei schwacher Hitze im Backofen trocknen. Wenn sie oben angetrocknet ist, die Masse umgekehrt auf neues Papier legen und wieder in den Backofen zum Trocknen. Geht natürlich auch an der Luft, aber dauert länger und kann Fliegen anziehen
    Wenn alles Trocken ist, Papier abziehen, mit Ausstechformen Figuren ausstechen, diese in Zucker wälzen und in gut schließenden Gläsern aufbewahren.

    - Der wichtigste Vorrat ist Wissen, den können selbst Plünderer nicht mitnehmen -

  • Hi
    Miesegrau , @Little Q


    einfach machen.


    Bohnen IMMER mehr als ne Std.
    Du siehst doch mit Äppeln gehtś.


    Versuchmal Reste (falls mal welche da sind) vom Schichtfleisch.
    Dat wird genial. Nur halb so lang im Pott, oder nur kurz anbraten ( je nachdem wie weich DUś willst und geschichtet mit Soße einkochen), wenn Du Zwiebeln drin hast, anbraten.


    DA hast du Leckerchen auf Vorrat. ( abends nach dem Angeln - kalt, müde, kein Bock mehr zu kochen? Schichtfleisch ausḿ Glas, aufwärmen -- fettich)


    O da Bolo... Hackfleischsauce, fertig im Glas - Nudeln dazu....


    Wir haben noch ca. 50L-Gläser eigene Tomaten in Regal und noch:


    eigene Paprika, Huhn im Saft, Gulasch (ungarisch und deutsch), Gyros, Nürnberger Bratwurst, fränkische B., Kaninchen, Kassler, Kleingeschittene Mettwürstchen, Kartoffeln, Baumspinat, Frikos mit und ohne Pilzen, Möööhren, Zuchinie, Königsberger Kl., Hühnerschenkel gebr., Maultaschen, Suppen ( Erbsen, Bohnen, mit den andern brauch ich DIR nicht kommen) Grieben,- und Schweineschmalz, selbstgemache Wurst,.....
    hey, da geht was und sch... auf den Stromausfall.
    ist doch ein wichtiger Teil der Vorsorge, odaaaa ?
    M


    ach ja, und Messer werfen kann ich auch, (nicht sooo gut, aber ich bin nicht nur Vorsitzender Einkochüberwacher im Landfrauenverein" kalte Mööööhre".):rolleys:

    Wenn die Welt schon im Eimer ist, will ich wenigstens den Henkel halten.

  • Eigentlich wollte ich als erstes ein Rezept für den Römertopf einstellen....:Sagenichtsmehr:
    Aber dieser Thema ist voll meins.
    Meine Kürbisernte ist dieses Jahr unglaublich unfangreich ausgefallen. Nachdem meine Family gemosert hat, es müsse nicht bei jedem Essen etwas mit Kürbis dabei sein... Habe ich mal zehn Gläser Suppe eingekocht.
    Ich mache das bis jetzt mit einem ganz normalen Topf mit Dampfkochtopfeinsatz.
    @ Mopedstruppi
    Hast Du einen extra zum Einwecken hergestellten Topf? Ich habe über eine Einweckmaschine nachgedacht. Die klassische Art ist mir aber lieber.
    Dann habe ich noch eine Frage zu eingekochtem Fleisch. Wie lange ist das ca. haltbar?


    Grüsse Susanne

  • Hi,
    @ Suvo01
    Wir haben, mittlerweile 3, einfache, emalierte Einkochkessel, vom Flohmarkt. (Zwei für hier, einen für die "Fluchtburg".)


    Eingekochtes, auch Fleisch, hält sich, meines Wissens nach, sehr lange.
    ( Es kommt nichts dran, was dem Eingekochtem schaden kann. Unseres steht im Keller, also auch keine Sonne.)


    Wir haben letztens ein, Huhn im eigenen Saft, gegessen, das war 4.5 Jahre im Glas ( und wir atmen noch).
    M


    und geschmeckt hatś wie frisch gekocht.
    M

    Wenn die Welt schon im Eimer ist, will ich wenigstens den Henkel halten.

  • Ich hätte da jetzt eine Frage, kennt irgendjemand einen Einkochtopf in Edelstahl? Emaille ist nicht ganz so meines...


    Große Töpfe hätte ich, sogar mit Deckel, aber da kann ich das Thermometer nicht einstecken. Und einfach ein Loch hineinmachen - nein, das mag ich nicht!


    Und noch eine Frage an Moppedstruppi: wie schaffst du das mit den 110 Grad? Wasser kocht bei mir so um die 100° C. Du schriebst ja nichts von Drucktöpfen, oder habe ich jetzt einen Denkfehler?


    Liebe Grüße, Selbstversorgerin

  • Hi,
    @ Selbstversorgerin,
    in dem Deckel IST ein Loch drin (schon immer gewesen).


    Ich glaub nicht, daß es Einkochkessel aus Edelstahl gibt, ......weil......... die modernen sind dann Einkochautomaten.


    Das Thermometer zeigt, nach ner Zeit, 110 Grad an, (verschiedene, nicht das Du denkst das ist kaputt),
    vielleicht kommtś daher weil der Deckel drauf ist.:peinlich:


    Auf jeden Fall nehmen WIR NICHT die, manchmal empfohlenen, 85 Grad.
    Laß es jetzt 102 oder111 Grad sein, auf jedenfall kocht es RICHTIG.:devil:
    M

    Wenn die Welt schon im Eimer ist, will ich wenigstens den Henkel halten.

  • Ganz Ganz toller Thread, mehr Previval geht ja gar nicht!!!


    Ich verfolge erst mal und werde von Zeit zu Zeit ein paar dumme Fragen stellen. Kochen war bei mir nie ein Thema, laut meiner BEVA brennt mir sogar Wasser an, aber das hier interessiert mich sehr.


    Liebe Grüße


    Semper Fi

    Geht los!!!

  • Zitat von mopedstruppi;247639


    Oben im Deckel ist ein Loch ...
    ....
    WIR kochen alles IMMER bei 110 Grad ein.


    Wo wohnst Du (wegen den 110°C ohne Druck) ?
    Tiefer als 800m unter NN habe ich in meinen Leben noch nicht geschafft, und das war es auch nicht soo gemütlich.



    Zum Thema: Zuckerhaltiges und Saures hält sich auch gut, wenn man es nur bei 80°C einkocht. Man muss das nicht totkochen,
    mir schmeckt es so besser.

  • Hi,


    hey Freunde,...... auf dem Thermometer steht 105, 110, 115 Grad.


    Ich glaubs ihm, (dem Temperaturmesser:Schwitz:) und hab keine Lust deswegen nen Sachverständigen kommen zu lassen.


    Wichtig ist uns ( Frau und mir), daß das Wasser richtig kocht und nicht die , manchmal empfohlenen, 80-85 Grad hat.


    Wenn jemand, in Physik, besser aufgepaßt hat als ich, (und davon wird es wohl 1000de geben:peinlich:), is das toll.


    ICH guck auf die Skala, sehe über 100, freue mich, leg noch nen paar Briketts nach und jut is.:Zunge raus:


    GLG M

    Wenn die Welt schon im Eimer ist, will ich wenigstens den Henkel halten.

  • Demnächst machen wir Nägel mit Köpfen.


    Habe mein Drachentierchen ihre umfangreiche Bibliothek voller Kochbücher:staunen: nach spezieller Einkochliteratur durchforsten lassen. Und siehe da es fanden sich ganze fünf Stück! (Darunter natürlich auch eins vom Landfrauenverein :devil:). Beim durchforsten bin ich da auf die Sparte "Wurst im Glas" gestoßen. Das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm!:staun:


    Kurz und gut. Sobald ich wieder flüssig bin werden entsprechende Sturzgläser gekauft, dazu noch die nötigen tierischen und pflanzlichen Bestandteile und die Miesegraus steigen in die Leberwurstproduktion ein. Wenn Interesse besteht, werde ich das Projekt dokumentieren und hier vorstellen.:lächeln:


    Door Miesegrau


    Moppedstruppi, Dangee.....:Gut:


    Ps.: Der Apfelkompottvorrat ist mittlerweile auf 60 1 Liter Gläser angewachsen. Verdammt, ich brauche mehr Gläser und Regale!!!:peinlich:

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Hallo zusammen


    Ich bin ja auch der "Einkocher" ...., wir machen da vieles. Meinen Thread habt Ihr sicher auch schon gesehen.


    Mein wichtigster Tipp! Nehmt immer neue Gummis (Dichtringe :staun:)


    Eine Mehrfachnutzung ist nicht so der Hammer.


    MEINE Feststellung, denn vielfach sind Dichtringe die schon 1, 2, 3 Jahre unter Druck waren meist ein wenig verformt. Das Problem ist hier nicht die Sauberkeit, aber die "Dellen"


    Viele Grüsse, Ernst

  • Hallo zusammen,


    schönes Thema :Gut:
    Ich gehöre auch zu den Landfr... äh zur Einkochfraktion und bei uns im Haus ist kochen Männersache.


    Derzeit habe ich folgendes im Regal stehen:
    -Bolognesesauce
    -Tomatensauce (aus eigenen Tomaten)
    -Apfelmus
    -Apfelstücke
    -Birnenstücke
    -Karottenwürfel


    möchte demnächst mal ungarisches Gulasch machen.


    Ich benutze allerdings einen Einkochautomaten (mit Zeitschaltuhr) das ist einfach komfortabler und ob der Strom jetzt vom Elektroherd oder vom Automat verbraucht ist mir derzeit egal.
    Habe außer einem kleinen Gaskocher keine andere Möglichkeit ohne Strom zu kochen.


    Wer neue Weckgläser kaufen möchte bekommt die am günstigsten bei Weck im Onlineshop, die haben allerdings bis zu 2 Wochen Lieferzeit.
    Den Tipp von Ernst mit den ausgeleierten Gummis kann ich nur bestätigen!
    Lieber ein paar Cent für einen neuen Gummi ausgegeben als das die Arbeit umsonst war!


    Für Anfänger kann ich das Weck-Einkochbuch empfehlen, hier steht alles an Grundlagen drin was man wissen muss.


    Viele Grüße
    Fleck

  • Zu diesem Thema habe ich viele Anfängerfragen.


    Kocht jemand von euch mit Bügelgläsern ein?
    Also die, bei denen der Deckel mit Metallring am Glas befestigt ist.
    Macht das einen Unterschied zum Wecksystem?


    Wie lange halten die Gummies unbenutzt auf Lager? Werden sie mit den Jahren porös?
    Und wieviele lagert ihr für den Ernstfall ein?


    Von meinen Omas habe ich noch jede Menge klassische Einkochgläser. Die warten schon lange auf ihren Einsatz im 21 Jahrhundert.
    Bisher habe ich mich noch nicht aufraffen können. Denn die Menge für 5-10 1l Gläser vorher zu kochen ist mein Problem.
    Mehr wie 2,5 Liter kann ich nicht anständig vorkochen. Deswegen bevorzugte ich bisher das Einfrieren, oder heiss Abfüllen in kleine Gläser mit Schraubdeckel, der Inhalt ist mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar.
    Wie macht ihr das? Kocht ihr gleichzeitig in mehreren Töpfen? Wie gross sind eure Töpfe?


    Danke für eure Inputs

    nicht jammern, machen

  • Hallo Lagerregal,


    einkochen in Bügelgläsern funktioniert.
    Der Nachteil daran ist, Du erkennst nicht ob ein Glas schlecht geworden ist, der Drahtbügel hält es weiter zu.
    Die normalen Weckgläser gehen dann auf (Deckel liegt nur noch lose auf), das riecht man dann normal recht bald.


    Wie lange die Gummis bei optimaler Lagerung halten kann ich Dir leider nicht sagen, meine ältesten sind schon ca. 4-5 Jahre und sind noch ok.
    Derzeit habe ich etwa 200 Stück auf Lager.


    Mein größter Topf fasst knapp 10 Liter, wenn es noch mehr sein soll hilft nur noch der Gänsebräter mit ca. 15 Litern.
    Wenn es darum geht große Mengen anzubraten arbeite ich mit 2 Töpfen, also z.B. Hackfleisch für Bolognese.
    Die Zutaten kommen dann nach und nach zusammen in den Bräter wo ich die Soße fertig koche.


    Einfrieren finde ich eigentlich unpraktisch.
    Wenn es abends mal später wird und man keine Lust hat noch groß zu kochen kann ich schnell ein Glas Bolognese aus dem Schrank holen,
    Spaghetti sind schnell gekocht und in 10 Min steht das Essen auf dem Tisch.


    Also nicht nur als Notvorrat sondern vor allem für den Alltag praktisch.
    Ich koche einmal und hab dann 15x was zu essen.


    Viele Grüße
    Fleck

  • Deswegen möchte ich auch keine Schraubdeckelgläser verwenden, das Risiko des unbemerkten Verderbens ist mir einfach zu hoch.


    Habe heute meine Arbeitskollegen nach Einweckgläsern gefragt. Und siehe da, am Montag bekomme ich welche geschenkt. Die sollten demnächst weg geworfen werden und er ist froh sie mir schenken zu dürfen.


    Gestern habe ich wieder eine Stiege Äpfel geschenkt bekommen. Da mein neuer Apfelschäler die Äpfel nicht nur schälen, sondern auch in feine Spiralen schneiden kann, werde ich versuchen Apfelringe zu trocknen. Die sind schließlich auch legger und es spart besimmt auch Lagerplatz.


    Door Miesegrau


    Sind Bären eigentlich mit Hamstern verwandt.......?

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Hi
    @ Miesegrau
    Leberwurst, Mettwurst und Zwiebelmett gehen ganz toll.
    ( ich hatte Dir ein Glas Zwiebelmett zur Lütsche mitgebracht.......
    Und dann vergessen es Dir zu geben:weinen:)
    Mach, es macht einfach Spaß.
    M
    Hier mal ein Rezept für den "gekochten Schinken".


    Schinkenfleisch am Stück, so zurecht schneiden, daß es in die Gläser paßt.
    Fleisch in einen Eimer, mit Wasser bedecken, und 70 Gr Salz/ Litter Wasser. Deckel drauf und 10 Tage stehen lassen.
    ( Dat nennt sich ( nass)pöckeln).
    Dann abspühlen, trockentupfen, ins Glas füllen und 2/3 mit Wasser auffüllen.
    Einkochen ( mind. 90 Min.)
    Fertig.


    M

    Wenn die Welt schon im Eimer ist, will ich wenigstens den Henkel halten.