Deutschland bereitet sich auf Blackout vor

  • ganz so einfach ist es nicht

    hier bei uns aufm Land hat fast jedes neugebaute Haus einen Schronstein mit entsprechender Feuerstätte


    Wenn ich mir überlege wie Ineffezient diese Heizmethode ist, würde ich die Bäume lieber am Leben erhalten als sie zu verfeuern.

    Ob das Holz dann feucht oder Trocken ist interresiert die Leute nicht wenn se frieren.


    Notfalls machen sie eben draußen ein Feuerchen

    aus dem Grund wird auch viel abbrennen

  • Das ist bei uns schon auch so. Zu den Öfen hat aber fast jeder auch noch eigenen Wald - und das "gewusst wie". Gerade bei mir in der direkten Nachbarschaft sind die Häuser ebenfalls +300 Jahre alt, teils gibts da noch immer nur Holzheizung.

    Si vis pacem, para bellum.

  • jo, wie lange gibts diese dann wenn das Jeder macht.

    Die, die ohnehin schon mit Holz oder Hackschnitzel heizen, haben in der Regel ja ihren Jahres- oder Mehrjahresvorrat. Es wären dann noch die Leute, die halt aus "Gemütlichkeitsgründen" einen Kaminofen haben und symbolisch ein halbes Ster Holz hinterm Haus sitzen haben. Die sind aber meistens auf Brennholzlieferanten angewiesen, weil sie selber nicht über Säge, Spalter, Anhänger, Traktor etc. verfügen. Oder sie klauen es sich bei anderen. Das problem wird es dann sicher geben und man muss seine Brennholzvorräte sichern, das passiert jetzt schon alle paar Jahre, wenn Öl und Gas besonders teuer sind. Aber Holz dürfte es in CH/A/D bis auf weiteres noch genügend geben. "Dank" Borkenkäfer und Trockenheit momentan mehr, als einem lieb ist. Allerdings wird es in 5-10 Jahren dann insgesamt sehr knapp werden mit Holz in Zentraleuropa, wie man am Beispiel der Käferholzkatastrophe in Tschechien erahnen kann.


    In einem Blackout-Szenario werden die allermeisten davon ausgehen, dass der Strom "bald" wieder kommt und entsprechend wenig achtsam mit ihren verbliebenen Kraft- und Brennstoffen umgehen. Dann wird es auch schwieriger, aufs Land zu fahren und Holz im großen Stil zu beschaffen: wenn der Tank beim Auto leer ist, die Kettensäge nicht läuft, dann ist das ein mühsames Geschäft und die Wald- bzw. Holzbesitzer werden in so einer Situation auch nicht hilfsbereiter.

    Viele Neubauten haben gar keinen Kamin mehr, an dem man einen Ofen anschließen könnte. Da steht die Luft-Wärmepumpe als Designerstück fett neben der Haustüre im Vorgarten und ohne Strom geht da gar nix. Andererseits sind die Dämmstandards bei Neubauten mittlerweile ganz gut, dass man auch mal ein paar Tage ohne zig Kilowatt Wärmezufuhr überbrücken kann.

    Da könnte ich mir auch andere (Not-)Lösungen vorstellen, z.B. mit elektrischer Heizung durch eine PV-Anlage. Meine (sicher nicht optimale, nach Westen ausgerichtete) 4kWp-Anlage liefert auch an grauen Dezembertagen über mehrere Stunden 200-400W, würde man die über elektrische Heizmatten in den Wohnbereich leiten, könnte man täglich die eine oder andere kWh an Wärme produzieren, ohne irgendwo Brennstoff organisieren zu müssen.


    Hat man ein Haus /Grundstück und geht von einem "Dauer-Blackout" aus, dann würde ich mir eine eigene Biogasproduktion überlegen, nicht unbedingt zur Stromproduktion (dazu ist zuviel Schwefel im Rohgas aus dem Fermenter), aber zum kochen und ggf. heizen.

    Eine primitve Mini-Biogas-Anlage ist aus ein paar Regentonnen/Plastikfässern schnell improvisiert. Hier noch ein praktisches Beispiel, entwickelt und vorgestellt von einem 14jährigen Jungen aus Indien - die ist so kompakt, man könnte sie auch auf einem Balkon betreiben.

    Denn biologische Abfälle dürften in einem bewohnten Haushalt auch während eines Blackouts kontinuierlich anfallen. Googelt mal nach "biogas toilet". So hat man im Blackout gleich auch noch eine Lösung für das "Toilettenproblem", wenn die Abwasserentsorgung streikt.


    Grüsse

    Tom

  • Wenn ich mir überlege wie Ineffezient diese Heizmethode ist, würde ich die Bäume lieber am Leben erhalten als sie zu verfeuern.

    Sehe ich nicht so. Brennholz stammt meist aus Durchforstung, Beseitigung von Bruch oder von geschädigten Bäumen. Einen anderweitig brauchbaren Stamm zu Brennholz zu verarbeiten wird man schon allein aus wirtschaftlichen Gründen nicht tun.

    Übrigens, ich habe diesen Winter bis jetzt ausschließlich mit "Leseholz" geheizt.

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Ich war vorgestern mit der Försterin zur Abnahme unseres diesjährigen Brennholzernteplatz. Es sind ausschließlich Notfällungen durch Trockenheit in Verbindung mit den "Stürmen" der letzten 1 bis 2 Jahre....


    Traurig, wie sich in wenigen Jahren der Forst (ich sage bewusst nicht "Wald") verändert hat, und das nicht zum Guten.

    Unsere gute Försterin war selbst gerührt bei meiner Anmerkung und meinte, der Job bei uns in RheinMain sei nur noch Katastrophenmanagement....


    Ich glaube, ein Hausbesitzer in DE wird ohne Heizung auch nicht erfrieren, egal wie gut oder schlecht die Hütte ist. Außer, er war vorher schon auf Hilfe angewiesen (Pflege o. ä.)...

  • Blackout für längere Zeit sehe ich pragmatischer. Auch wenn man es sich gerne vormacht hier über mehrere Monate autark vor sich hinleben zu können wenn im ganzen Land keine Elektrizität mehr vorhanden ist, wird das in der Realität vermutlich anders ausschauen.


    Ich denke wir können die allseits bekannten Folgen gemäß:


    TA-Projekt (2011): Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung


    als gegeben ansehen.


    Bundestag Stromausfall.pdf


    Im Falle eines lang anhaltenden Stromausfalls (wofür für mich lang = länger als 1 Woche und das bundesweit bzw. europaweit) wird hier jeder zum Teilen von Vorrat gezwungen werden. Egal ob durch staatliche Maßnahmen (Katastrophengesetzgebung, Bundeswehr im Innern etc.) oder durch Mangelerscheinungen bei den Nicht-Vorbereiteten und fehlende staatliche Kontrollmöglichkeiten und dem fehlenden Schaffen von Ordnung.


    Alles was länger als 1 Woche ist (max. 2 Wochen) wird zu Mad-Max-artigen Situationen führen. Diese max. 2 Wochen sind die Zeit die wir als Prepper halbwegs komfortabel überstehen werden und dann beginnen die wirklichen Probleme. Und dann wird auch die Nutzung einer Heizung (gerade Holz) zum Problem werden. Denn wo der Schornstein raucht und wo dann Wärme herrscht kommen viele "Freunde" vorbei die sich aufwärmen wollen. Und denen wird man den Besuch "nicht abschlagen" können.


    Dann ist die einzige Chance als sehr, sehr grauer Grey-Man sein Dasein zu fristen und auch seine Vorräte noch weiter zu besitzen. Blackout langanhaltend ist das absolute Horror-Szenario weil es die Gesellschaft innerhalb kürzester Zeit um Dekaden zurück katapultiert. Mit allen damit wieder aufpoppenden archaischen Verhaltensweisen. Die gesellschaftliche Zusammenhalts-Decke wird dann sehr dünn sein......

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • wenn nach 2 Wochen flächendeckend der Strom nicht mehr kommt werden wir, ob wirs wollen oder nicht, in die Steinzeit zurückkatapultiert..

  • Ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht. Zum einen hat nicht jeder einen Holzofen mal eben so "auf Halde" gebunkert, dann haben die ganzen Neubauten mit Wärmepumpe keinen Kamin mehr, an dem ein etwaig im Verwandten/Bekanntenkreis vorhandener Ofen überhaupt angeschlossen werden könnte. Auch eine Fensterdurchführung muss dann erstmal (aus vorhandenem Material und mit entsprechendem Werkzeug) gebastelt werden.

    Ausserdem liegt im Wald kein ofenfertiges Scheitholz - damit die Bäume sich in solches verwandeln, brauchts noch ein paar weitere Werkzeuge, Know How und Zeit, damit das Holz trocknen kann.

    ...zumal in vielen Städten bereits über ein Verbot von Holzkaminen und -öfen nachgedacht wird (z.B. Stuttgart).


    Meine BEVA und ich würden uns auch gerne einen Holzofen ins Wohnzimmer stellen (trotz Wärmepumpe). Zugegebenermaßen in erster Linie aus Wohlfühlgründen, aber man munkelt, dass zumindst bei mir das nicht der einzige Grund ist ;) Deshalb habe ich bei der Hausplanung die Position der Fenster und Elektroleitungen so gestaltet, dass ich problemlos einen Außenkamin montieren könnte und eine Stellfläche für einen solchen Kamin hätte.

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • "Aus" für Notkamine schafft dringend notwendigen Wohnraum | bettertogether GmbH, 05.12.2013 (ots.at)


    Seit dem in AUT die Notkamine auch abgeschafft wurden braucht man sich im sozialen Wohnbau - so man in eine Neubauwohnung zieht - auch keine Sorgen mehr machen ob man seinen Specksteinofen an irgendeinem Kaminrohr anschließen kann.. :S

    Passt gut, Energie ist dauernd da, die Fernwärme machts rund um die Uhr behaglich und vorm Blackout und den damit verbundenen Anstrengungen steckt man den Kopf in den Sand..


    Aber gesparte Kosten sind gut fürs Baubudget..

    Vater heizte Linzer Wohnung mit Griller | kurier.at - auch wenn es komisch klingt, irgendwie kann man den Mann schon verstehen auch..

  • wenn nach 2 Wochen flächendeckend der Strom nicht mehr kommt werden wir, ob wirs wollen oder nicht, in die Steinzeit zurückkatapultiert..

    Ich denke da siehst du zu schwarz. Es wird immer noch Inseln geben wo es Elektisität gibt, und die wird von Tag zu Tag größer. Es gibt schon ganze Dörfer die Autark, was Strom angeht, leben. Auch wenn es noch nicht viele sind so wird ein Blackout nicht vollständig sein.

    Auch haben viele Photovoltaik Besitzer erkannt das man den Strom lieber selber verballen sollte als es den Energieriesen in den Rachen zu schieben. und das mittlerweile nur für ein paar Cent. Da verbrauchen die ihren Strom lieber selber und in einem Blackout haben sie das was sie brauchen, wenn auch mit Einschränkungen.

    Es wird immer soviel von der Steinzeit oder vom Mittelalter geredet falls wir einen großen Blackaut hätten. dem muss ich vehement entgegentreten. Wir haben heute ein Wissen das es uns ermöglicht auch ohne Strom zu überleben. Klar wird es Menschenleben und materielle Schäden geben. sogar recht gewaltig. Aber was höchstens passieren könnte, wäre eine Zeitreise in das 18. oder 19. Jahrhundert, dort wo unsere moderen Wurzeln liegen. Da werden wir wieder anfangen. Klar das bracht Zeit, und sicher wird es auch Verwerfungen aller Art geben, aber ich glaube fest an den Willen des Menschen sich wieder hochzurappeln.

    Was ich viel schlimmer ansehe ist wenn nur der Blackout auf Europa beschränkt sich Mächte als Hilfskräfte anbieten um hier Fuss fassen möchten. Das wäre dann wirklich eine Katastrophe. Denn diese Hilfskräfte würden nie mehr los werden.

  • Auch haben viele Photovoltaik Besitzer erkannt das man den Strom lieber selber verballen sollte als es den Energieriesen in den Rachen zu schieben. und das mittlerweile nur für ein paar Cent. Da verbrauchen die ihren Strom lieber selber und in einem Blackout haben sie das was sie brauchen, wenn auch mit Einschränkungen.


    Das heißt noch lange nicht, das deren Wechselrichter (egal und der Soalr- oder Batterie) ohne Netzt auch arbeiten.

    Und selbst was als "mit Notstromfunktion" angeboten wird, hat dann oft eine deutlich geringere Leistung als im Normalbetrieb.

  • Ich sehe das vollkommen anders als Du, Arwed51 ,

    wenn wir schon so anfangen, das man etwas zu schwarz sieht, dann brauchen wir uns doch gar nicht auf irgendwas vorzubereiten, wird schon irgendwie laufen.

    MAg ja sein, das irgendwer irgendwo noch Strom hat. Frage ist, ob das z.B. für Dich Arwed51 dann in irgendeiner Weise relevant ist.

    Zu der ganzen Heiz- und Energiethematik gebe ich mal einfach zu bedenken, das das einfachere System immer das sicherere System ist.

    Ein Kaminofen ohne jeden Tüddeltaddel wie Wassertasche oder sonste was ist von Hause aus absolut krisenfest. Man schmeißt Holz rein, zündet dieses an, es wird warm. Ein Brunnen mit Handpumpe im Garten und Berkefeldfilter in der Küche funktioniert auch immer.

    Bez. der Stromfrage bleibt es für mich persönlich unverständlich, warum Strom im Falle eines großflächigen Ausfall des selben eine echte Relevanz haben sollte. Klar ist es schön, wenn man Licht an hat, während die andern im Dunkeln sitzen. Frage ist dann natürlich, wann man Besuch bekommt.

    Sollte so etwas geschehen sind doch all die Dinge, wie z.B. Aggi oder auch photovoltaik doch schon ab Tag 5 nicht mehr die wirklich relevanten Größen.

    Das Thema stromfreie Wasser- und Abwasserversorgung wären nach m.E. da das eigentliche Thema.

    Dann ginge es los mit der Vorbereitung eines möglichen Absetzens, für den Fall, das irgendjemand meint, aus welchen Gründen auch immer, mein Haus anzuzünden etc.


    Arwed51

    Welches Wissen meinst Du?? Wenn ich Leute mal bei meinen Kursen hatte, wussten die nicht wirklich was, weil letztlich am ende doch alles am "Netz" hängt. (Netz=Summe der Versorgung)



    Gruß


    TID

  • Wir haben heute ein Wissen das es uns ermöglicht auch ohne Strom zu überleben.


    Bez. der Stromfrage bleibt es für mich persönlich unverständlich, warum Strom im Falle eines großflächigen Ausfall des selben eine echte Relevanz haben sollte.


    ohne Strom, ja.

    aber ohne heizung und wasser? nein.


    Denn wo der Schornstein raucht und wo dann Wärme herrscht kommen viele "Freunde" vorbei die sich aufwärmen wollen

    ein interessanter aspekt mit dem rauchenden Schornstein so habe ich das noch garnicht gesehen.(Hat man auch mit ner Gastherme)

    Nach 2 Wochen ist man damit eine Zielscheibe.

    Da hilft nur Fenster vergittern und das schon vorher vorbereiten, nicht erst hinterher.


    Ich hatte vorgehabt 6mm Polycarbonat innen an den Fensterrahmen zusätzlich anzubringen die Außengläser sind bei mir schon P5A(einer Axt halten die aber nicht stand)

    Einmal editiert, zuletzt von Red_Bull ()

  • "Aus" für Notkamine schafft dringend notwendigen Wohnraum | bettertogether GmbH, 05.12.2013 (ots.at)


    Seit dem in AUT die Notkamine auch abgeschafft wurden braucht man sich im sozialen Wohnbau - so man in eine Neubauwohnung zieht - auch keine Sorgen mehr machen ob man seinen Specksteinofen an irgendeinem Kaminrohr anschließen kann.. :S

    [...]

    Gibt eine ZDF-Dokutainment-Serie namens "... und das war dann mal weg", in einer Folge kommt der letzte(!) Kohlenhändler Berlins zu Wort.


    Ganz genau das steht auch in dem verlinkten OTS-Artikel. Was nützt dem Stadtbewohner ein Notkamin nebst ggf. sogar eingelagertem Ofen, wenn er weder Holz noch Kohle zum heizen im Umkreis von ~5 km fußläufig bekommt - davon ab, dass Bollerwägen etc. zum Transport auch kaum noch vorhanden sind ?(

    Ausserdem fehlt schlichtweg die Erfahrung und das Wissen, worauf man zu achten hat, wenn man mit Holz/Kohle in einem geeigneten Ofen effizient heizt, die meisten scheitern schon kläglich am anheizen (sehe ich jedes Jahr an der hiesigen Sandbank, Mission Lagerfeuer = grandios gescheitert).

    Da braucht man sich dann (leider) nicht wundern, wenn ein 49-jähriger (aus dem Kurier-Artikel) auf die wirklich saublöde Idee kommt, den Grill zum heizen in die Bude zu stellen.

    Si vis pacem, para bellum.

  • Red_Bull


    Aller Einbruchschutz wird in einer wirklichen Krise nicht helfen. Du kannst 1000de Euro in die Gebäudesicherung investieren. Hilft dir nur in einer funktionierenden Gesellschaft (gegen Einbrecher).


    Haben die Leute Hunger werden sie die Hühnerbrühe durch Betonwände riechen und ein kleiner Molli für 20 Cent Warenwert an die Fassade unter deinen Dachüberstand geworfen wird dafür sorgen das du deine Hütte verlässt. Bei Mad-Max mit Aufständen, Gewalt und dem Wegfall der staatlichen Kontrolle haben auch alle Prepper schlechte Karten. Ohne staatliches Gewaltmonopol (im positiven Sinne) herrscht purer Sozialdarwinismus wo dir dann auch die besten Schutzmaßnahmen nicht helfen werden. Der Realität muss man ins Auge sehen, aber es bedürfte auch wirklich einer ganz extremen Krise das es zu einem solchen Szenario kommt. Ausschließen sollte man es trotzdem nicht.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Baerti

    Benzin wird in der Zeit sehr wertvoll, es für einen Molli zu vergeuden wird sich niemand leisten können.

    Außerdem richtet der besagte Gegenstand keinen großen Schaden an sofern man nichts leicht entzündliches in der nähe hat.


    Das Benzin verteilt sich zum großteil in der Gegend am boden und verbrennt sehr schnell.

    Dachüberstand aus soliden Balken bekommt man damit nicht angezündet und der Fassade macht das nichts aus, solange sie drunter nicht aus Styropor ist.

    Kunststofffenster schmelzen nur bei einem Großbrand.


    Dann bleibt als letzter rückzugsort noch der Keller ohne Fenster mit einer soliden Schutztür und gesicherter luftsversorgung.


    Man kann sich schon ganz gut schützen es gibt viele Möglichkeiten.

    Den sicheren Ort gebe ich nur im Falle einer biologischen oder nuklearen Katastrophe auf, dafür habe ich den BOB.

  • Ich hab da mal was mit Paraffin etc. gelernt, das brennt eine Weile... Aber wurscht... Ist nicht mein Ansatz, da ich nicht gut werfen kann ;)


    Ich setze auf Zusammenarbeit mit den Nachbarn (ganze Straße). Ein paar Nieten werden auf jeden Fall dabei sein, aber die kann man auch für ein paar Tage mitfüttern.


    Das Wasser aus dem Brunnen langt auch für alle und der Strom von der PV auch, dass jeder seine kleinen Geräte tagsüber nutzen kann bei Bedarf.

  • keine hübschen Schalbretterchen unter deinem Dachüberstand die ob der geschützten Lage schön trocken sind? Keine schmale Lüftungsfuge mit dem Insektengitter drin die zur Durchlüftung dient und gleichzeitig eine wunderbare leicht entzündliche Brandkante darstellt? Niemand schmeisst dir Bretter vor die ungeschützteste Seite deines Hauses und schmeisst dann einen brennstoffgetränkten Lappen drauf? Niemand kippt dir Grillanzünder in die Schächte deiner Kellerfenster und wartet bis die Kunststoffrahmen langsam losbrennen und dann sich der Rauch im Keller und dann im ganzen Haus verbreitet?


    Sorry, wenn jemand dich aus dem Haus haben will weil er rein will schafft er das wenn ihn keine staatliche Gewalt zurückhält oder du in einer starken Verteidigungsgemeinschaft bist.

    Rückzugsraum im Keller? Welche Tür willst du einbauen? RC7? Und selbst dann räuchert man dich über die Lüftungsanlage raus und das in kurzer Zeit. Oder man brennt dir aus Wut die Hütte über dem Kppf ab. Erst wird es dann im Panic Room gemütlich warm und dann doch etwas heiss. Oder ich mach es etwas feucht und drehe alle Wasserleitungen im Keller auf, dauert kann aber auch lustig sein.


    Keiner von uns ist im wirklichen SHTF auf lange Sicht verteidigungsfähig. Ist eine Illusion.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd