Tragbare Stromversorgung gesucht - eure Erfahrungen

  • Moin zusammen,

    nach längerer Zeit Abstinenz möchte ich mich doch auch mal wieder zu Wort melden und habe nach nem passenden Tread gesucht wo ich halbwegs qualifiziert etwas zu beitragen kann. 8o


    Vor kurzen bin ich zufällig recht günstig an ein tragbares System von "enkeeo" gekommen.

    Es besteht aus einer 155Wh Powerbank die 5 - 12V DC und 220V AC beherrscht und einem 50W Solarpanel. Das Panel ist zugegebener maßen etwas sperrig für den Rucksack. Für den Einsatz aus dem PKW heraus aber klasse.

    Angeblich soll das System mit dem Panel in 11h geladen sein. Das könnte ich jetzt im Winter leider noch nicht testen.

    Die Leistung der Powerbank hat mich beim betreiben eines Fenix ARE 4 Ladegerätes, eines 10W LED Scheinwerfer und dem aufladen diverser Handys und Tablets voll überzeugt.

    Der 220V Ausgang kann mit 100W belastet werden.

    Ich bringe das Ding einfach mal zum Silbersee mit.


    Produktspezifikationen Powerbank:

    Batterie: Lithium-Ionen-Batterien
    Kapazität: 155 Wh (14 Ah / 11,1 V); oder 42000 mAh (3,7 V)
    DC-Eingang: 15V / 2A
    Sonnenkollektoreingang: 13V ~ 25V / 2A max
    Aufladezeit: 10-11h (DC 15V / 2A)
    DC-Ausgang: 9-12,6 V / 10 A (max. 15 A)
    QC3.0 Ausgang: 5-9V / 2A
    USB-Ausgang: 5V / 2.1A (max. 3.1A)
    Abmessungen: 212 x 92 x 118 mm (L x B x H)


    Product Specifications Panel:

    Model: SCB-50
    Conversion efficiency: ≥20%
    Max power: 50W
    Open circuit voltage: 21V
    Max working voltage: 18V
    Short circuit current: 2.91A
    Working current: 2.77A
    USB output voltage: 4.75-5.45V
    USB output current: 3A (Max)
    QC3.0 USB output: 5V 3A / 9V 2A / 12V 1.5A (Max)
    DC output voltage: 12-18V
    DC output current: 2.77A
    Folded size: 19.9*14.1*2.4 inches (506*359*60 mm)
    Unfolded size: 37.4*19.9*0.4 (950*506*10 mm)
    Net weight: 5.37lbs (2.44Kg)


    Tjo, die Tec Daden des Panels hab ich jetzt auf die Schnelle leider nur in englisch gefunden. Das sollte dem Informationswert aber keinen Abbruch tun.


    Ich werde das Ding in nächster Zeit auf jeden Fall ausgiebig testen.


    Einen schönen Gruß

    littlewulfIMG_20191205_161227_4.jpg

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    1800 wie 2020 = 1Oz Gold = 1 Maßanzug! Geld ist übrigens aus Papier.

  • ...lässt sich die Spannung von 12-18?!?V bei 5.5A auch irgendwie direkt entnehmen?


    18Vx5,55A sind übrigens 99+W....da bin ich gespannt, wie die aus einem "max 50w" (müsste eigentlich WP = Watt Peak heissen)


    Was macht dieser silberne Knopf da auf der Vorderseite der Modulfläche?

  • Noch was für den kleinen Geldbeutel und wie wir früher immer Party gemacht haben:


    Einen Wechselrichter 300 Watt (12V-->220V), Kostet beim Mediamarkt (aktuell gegoogelt) unter 40 Euro, und ein paar alte Autobatterien (kosten nix).


    Mein Modell will ich nicht empfehlen, das ist so alt, da kommt noch ein Rechteck raus, aber moderne Wechselrichter machen keine Ladegeräte mehr kaputt.


    Bei den Autobatterien ist natürlich die Frage, was Du mit "tragbar" meinst :-)

  • Moinsen,


    ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung ob sich die 18V direkt entnehmen lassen.

    Ich muss mit sem Ding noch ein wenig experimentieren.


    Der silberne Knopf auf dem Modul ist ein 1€ Stück für den Größenvergleich.


    So jetzt gleich zum Spätdienst. Wenn man sich nicht mehr liest, Euch einen guten Start nach 2020.


    Gruß littlewulf

    1800 wie 2020 = 1Oz Gold = 1 Maßanzug! Geld ist übrigens aus Papier.

  • Hallo,


    kennt jemand die"PROsinus"-Geräte der tschechischen Firma KEMOT? Oder hat schon praktische Erfahrungen damit? Das sind 230V-Sinuswechselrichter und 12V-Ladegerät in einem und dienen in Verbindung mit einer externen 12V-(Blei-)Batterie als Notstromversorgung für Heizanlagen oder als USV für Haushaltselektronik etc. So werden sie jedenfalls vom Hersteller beworben. Es gibt die Geräte in unterschiedlichen Leistungsklassen (300W-1600W) und sowohl tragbar als auch für Wandmontage. Die Umschaltzeit soll bei 4ms liegen. Preise sind erstaunlich niedrig. In den (wenigen) Bewertungen bei Amazon wird von solider, teils "klobiger" Bauweise geschrieben. Die Geräte sind wohl in Osteuropa bei wackligen Stromnetzen im Einsatz in Privathaushalten.


    Mir gefällt die Idee mit den herkömmlichen 12V-Blei-Batterien. Speziell für ein Blackoutszenario. Denn dieser Batterietyp ist doch sehr verbreitet und einigermaßen anspruchslos.


    Die von Goalzero ausgelöste Entwicklung bei den PowerStations zu All-in-One-Geräten mit integriertem Solar-Laderegler und Lithium-Akkus ist spannend, bei den kleineren Geräten habe ich aber Bedenken, ob man mit der verbauten Akku-Kapazität um die 150Wh weit kommt (was 230V betrifft). Und ausgewachsene professionelle Lösungen wie das B&W Energycase 1200Wh kosten derzeit noch richtig Geld. Interessant wäre ein Ansatz, der mit auswechselbaren Fahrrad-Akkus arbeitet. Da sind Kapazitäten von 500-700Wh mittlerweile üblich.

    Bei Li-Akku-Geräten sollte man zusätzlich darauf achten, dass LiFePo-Zellen verwendet werden, denn herkömmliche LiIonen-Zellen haben zwar eine höhere Energiedichte, sind aber deutlich kälte- und hitzeempfindlicher, da ist bei Frost nix mehr zu wollen, weder laden noch entladen. Und auch bei Temperaturen über 40°C ist bei LiIon-Schluß, während LiFePo im Bereich von -40...+60°C arbeiten. Vgl. angehängtes Datenblatt vom B&W Energycase.


    Grüsse
    Tom

  • Die 18V und die 5,5A sind Grenzwerte. Die 18 V kommen nur zustande wenn garnix angeschlossen ist, das nennt man dann Leerlaufspannung. Die 5,5A sind der maximale Kurzschlussstrom. Für verwender fertig konfektionierter Systeme sind diese Werte nicht von Belang. Wenn das Modul die 50W Spitzenleistung unter idealen Bedingungen erreicht wird es schätzungsweise ca. 14V und 3,5A bringen, für gewöhnlich aber weniger.

  • Zu den Kemot Teilen...


    Auf Anhieb find ich keine Ladeleistung....

    Und....wichtiger... Wie clever ist die Ladeelektronik?

    -Blei nass

    -AGM

    -Gel


    Und eine LI Option mit Festspannung sollte so eine Kiste schon beherrschen, bevor ich mir die Batterien kaputtpuffere

  • Auf Anhieb find ich keine Ladeleistung....

    Hab eine Bedienungsanleitung entdeckt...

    Zitat:

    "BATTERIEAUSWAHL

    Für eine optimale Betriebsqualität, verwenden Sie dieses Gerät mit Gel- oder bestimmten

    Säure-Batterien (Säure-Batterien, die während des Ladevorgangs 14,5 V erreichen) mit

    einer maximalen Kapazität von 100 Ah. Hersteller empfiehlt VIPOW Batterien.

    Für eine optimale Batterieauswahl benutzen Sie folgende Schätzformel:

    100 W Belastung = → 10 A Stromverbrauch für die Batterie

    Beispiel: mit 150 W Belastung und 100 Ah Batterie, geschätzte Funktionszeit ist etwa

    100 Ah/15 A ≈ (etwa) 6,5 h."


    und


    "Ladestrom Max. 10 A"

  • modfrey


    Es ist eher schwierig Dir etwas passendes zu empfehlen, wenn Du die Kennzahlen nicht anlieferst: Wieviel Watt unter welchen Bedingungen brauchst Du? Oder - falls Du es nicht weißt - was willst Du unter welchen Bedingungen betreiben?

    It's not just the number of cannons, that decides about the outcome of a sea-battle, but - more importantly - how well you're able to operate  the ship. (Frei zitiert nach Admiral Lord Horatio Nelson, 1758–1805).

  • https://www.sistech.com/categories-2496-0/Solarzellen


    Hier mal eine vereinfachte Darstellung der Wirkungsgrade der reinen Zellen


    So gut kommen die Triple Junction Zellen auch nicht weg, obwohl die Firma die offensichtlich einzig verbaut!

    Meine Sistech Module sind Lügenmodule. Selbst die Chinesen die die Dinger original bauen geben weniger Leistung an.


    Wenn es leicht für den Rucksack sein soll rate ich zu den Lixada Modulen mit "10W", die haben real 5W bei nur 70g Gewicht und kleiner Fläche. Kleine Fläche heißt man kann die oben auf dem Rucksack montieren wo die Einstrahlung und damit der Ertrag nun mal deutlich besser ist. Hab damit auf dem GR20 in Korsika im September problemlos meine Geräte (überwiegend das Smartphone) laden können.


    Das Solarmodul:


    solar01.jpg


    Im Gegensatz zu meinem Geschwätz weiter oben hab ichs hier hinten montiert und nicht oben. Das Modul spiegelt nicht im Sonnenlicht wie so viele und hebt auch ansonsten nicht die "Tarnung" auf....


    solar02.jpg


    Das Lixada Modul erzeugt an einem sonnigen Sommertag soviel Strom, dass es an einem Tag sein Gewicht in Lithium-Ionen Akkus oder Batterien ungefähr aufwiegen kann.

    Als Ladegerät/Powerbank hatte ich ein ganz simples und primitives Miller ML-102 (siehe Bild 1) für eine einzige 18650er Zelle. Davon gibt es verschiedene Generationen, die meinen funktionieren ganz simpel und gut und sie wiegen fast nichts und kosten auch wenig. Im Fluchtrucksack hab ich zwei davon, Redundanz!


    Für den Fluchtrucksack mit Wärmebildkamera, Nachtsichtgerät, Geigerzähler, Funkgerät, Sat Telefon & Co reicht es ganzjährig allerdings nicht.


    Von Solbian hab ich seit diesem Jahr aus diesem Grund noch den "Energy Flyer" mit 12W ausprobiert, bestehend aus 4 Stück unzerschnittenen Sunpower Zellen, was in der Theorie ein sehr gutes Modul ergeben sollte. Allerdings hat man halt auch das eine zwischengeschaltete Elektronik um daraus 5V zu machen und davon bin ich bisher nur mäßig begeistert.


    Das ganze labbrige flexible und faltbare Modulzeug was seitlich irgendwie am Rucksack herum baumelt halt ich unterwegs für suboptimal', das ist dann im Grund nur was zum Auslegen in Pausen.


    Muss man halt überlegen ob einem das passt.


    Im Winter hat man hierzulande mit Solar im Rucksack eh verloren, zumindest für 1-2 Wochen würde ich da als ersten Ratschlag einfach nur ausreichend Akkus (Lithium Ionen) oder Einwegbatterien (Lithium) mitnehmen und eher bei den Geräten darauf achten, dass die sparsam sind.


    Was der Markt meines Wissens leider auch nicht anbietet und was man daher selber bauen müsste sind schnellladefähige Powerbanks die sich als "Energiediebe" nutzen lassen, also z.B. an einem "großen" Modul eines Solarparks oder dem Solarmodul eines Parkscheinautomaten o.ä. schnell laden lassen oder an einer Autobatterie oder mal 15 Minuten am Stromnetz oder eben sonstwo.


    Ich habe sowas nur ansatzweise für unsere Speed Pedelec umgesetzt.


    Die haben eine Akkukapazität von 1,1kWh bzw 1,3kWh (Gewicht ca. 5,5kg) und lassen sich mittels eines lüfterlosen 1kg Ladegeräts mit 360W aus 230V laden oder mit einem anderen 125g Gerät aus 12-36V Gleichspannung mit maximal 10A am Eingang oder mit den 180g Genasun MMP Boost Chargern mit bis zu 350W Solar aus 5-ca. 50V Solarspannung (9A maximal am Eingang)...


    Hier die Verkabelung der 13s8p Akkupacks im werden, erscheint durch die blöde Zellanordnung vielleicht etwas ungeordnet, aber da ist schon ein gewisses System dahinter...


    05_Kabelverhau.jpg


    Fast fertiger Akkupack:


    09_BMS.jpg


    und hier die Fahrzeuge beim schnellen Stromklau unterwegs:

    22_Stromklau.jpg


    Aus den 48V Akkupacks lade ich auch USB Geräte, bei der Akkukapazität ist das Kleinkram.


    Die verbauten Motoren können als Generator im hügeligen beim Bremsen mit Gepäck in diesem Fall (Schweiz und Frankreich) so 1,5Wh/km zurück speisen. Da man den Motor als solches nutzt und mit den schnellen Gefährten auch schnell fahren will ist der Verbrauch natürlich deutlich höher (netto so 7Wh/km im Beispiel), aber es ginge natürlich auch sparsamer, wenn man es langsamer angehen lässt...


    Ist natürlich ein ganz anderer Ansatz als zu Fuß.


    Die Ergänzung wäre dann ein Solaranhänger. Ich hab Material und den Plan für bis zu 300W auf einem Geländetauglichen Anhänger, damit wäre in unserem Sommer ein autarkes Fahren möglich, was die Leute bei http://www.thesuntrip.com seit vielen Jahren beweisen. Im Winter allerdings nur eingeschränkt.


    Die nächste Stufe ist dann natürlich gleich der PKW.


    Eine Stufe darunter das Fahrrad mit Nabendynamo. So 3-5W kann man damit auch erzeugen, wenn man kein Licht erzeugt.


    Für zuhause hab ich von Victron einen Sinus Wechselrichter für 48V Akkus, für unterwegs ist mir der aber mit 7kg zu schwer (und ich brauch da auch keine 230V), wäre aber eine mobile Notfalllösung. Aufgebockt kann man die Fahrzeuge als Tretgeneratoren nutzen, das System würde prizipiell mit bis zu 600W laden (z.B. bei Bergabfahrten), mit selber treten bekommt man das aber nicht hin, da sind eher 100W über längere Zeit realitisch. Aber zusammen mit den Solarmodulen ist das eben auch meine Notstromversorgung für zuhause in der Mietwohnung.


    PS: Mein favorit unter den Solaranhängern ist dieser hier, das ist aber schon die ganz hohe Bastelkunst, das übersteigt leider teilweise meine Fähigkeiten:




    https://solare.bike/

  • Hallo "Ceph",


    das ist sehr interessant !


    Warum hast Du das Eigenbau-Batteriepack verlötet (und nicht Punktgeschweisst ?)

    Manche Zellen haben einen grünen Schrumpfschlauch und manche einen weissen. Hast Du recyclete Zellen benutzt, oder zeigen die Farbunterschiede nur + / - Seiten an ?


    Mich wundert in dem Video mit dem nachgeführten Solarzellen auf dem Fahrradanhänger, dass die Batteriespannung bei Bergabfahrt (bei der der Motor wohl als Generator arbeitet) enorm schnell hoch geht, bis zu Mitte 50 Volt. Dann aber wieder sehr schnell abfällt....

    Wurde da die Spannung vielleicht vor einem Regler gemessen, denn normalerweise steigt die Zellenspannung von Batterien (bei Ladung) eigentlich recht langsam.... (?)


    Die Konstruktion der Solarzellen-Nachführung gefällt mir (sieht solide aus), wäre sicher auch für eine kleine (mobile) stationäre Anlage zu gebrauchen, wenn man da auch 2 Achsen mit steuern könnte....... Habe hier einen Antennenrotor für Satellitennachführung liegen, die Steuerungsanbindung der Sensoren an sowas wäre ein interessante Sache.

    Konntest Du das Verhalten bei längerer Abschattung beobachten, sucht da das System herum, oder ist es "schlau" ?


    Gruss, Udo

  • Ich hab schlichtweg kein Punktschweißgerät und finde verlötete Zellen auch besser, zumindest ist der Innenwiderstand geringer (zum einen die Verbidung selbst, aber auch die Zellverbinder aus Kupfer vs. Nickel). Probleme mit den verlöteten Zellen hatte ich noch nie (und zu Testzwecken hab ich ein paar auch noch viel stärker gequält), der Hauptnachteil vom Löten ist für mich, dass es deutlich länger dauert.


    Ich löte aber auch immer nur kurze Verbinder, die beim Löten wenig Wärme ableiten können und ich vermeide es, richtig dicke Kabel direkt an die Zellen zu löten. Ich habe außer an Masse und an der Akkuspannung keine massiven Paralelverbinder, sondern nur dünne Drähte. das verhindert, dass im Kurzschlussfall die Schwesterzellen die kurz geschlossene mit massiven Strömen rückwärts speisen. das Tesla System mit den Schmelzsicherungen an jeder Zelle wäre noch etwas sicherer, hat aber einen höheren Innenwiderstand und ist bei der versetzten Zellanordnung recht blöd zu löten.


    Die Zellverbinder aus Kupfer sorgen dann auch für eine Wärmeübergang der Zellen im Akkupack im Betrieb, damit die inneren nicht heißer werden als die äußeren. Zwischen den Zellen ist ja ca. 1mm Luft, die ansonsten (leider) den Wärmeübergang verhindert


    Die "weißen Zellen" sind die mit dem Pluspol zum Betrachter. Auf der Plusseite habe ich einen zusätzlicher Isolator aufgebracht aus selbst klebenden Papierringen. Wollte die mal aus Kevlar ausstanzen, doch dazu fehlt mir geeignetes Werkzeug. Es dient der Verhinderung von Kurzschlüssen, an der Plusseite sind sich Masse und Plus bei dem 18650er Zellen ja sehr nahe und wenn man beim Löten oder Punktschweissen mal abrutschen sollte will man sich da keinen Kurzschluss erzeugen.


    Die sprunghafte Anstieg der Spannung im Video ist meiner Einschätzung nach eine Schutzschaltung des BMS, welches den Akkupack vom Controller trennt. Gemessen wurde dann kurzzeitig die Spannung am Controller. Im Grunde ist das ein schlechtes System, sowas sollte nicht passieren.


    Ich hab als Schüler mal eine Nachführung mit zwei Schrittmotoren und einem Assambber Programm auf einem Hitachi H8 Mikroprozessor als Facharbeit gemacht, aber das ist lange her und heute müsste ich mich da sehr mühsam wieder rein denken.

    Die Chinesen haben fertige Systeme, aber die sind zu träge.


    Die meisten Systeme kommen mit Abschattung ganz gut zu recht, ist halt auch ein bisschen die Frage wie schlau man das programmiert. Für stationäre Zwecke sind träge Systeme recht unkritisch. wenn sich da was für 5 Minuten um 5° verstellt hat ist das nicht weiter tragisch.


    Mobil sind die Herausforderungen für ein automatisches Nachführsystem weitaus größer, weil alles viel schneller gehen muss und die Schatten während der Fahrt viel schneller vorbei ziehen als Wolken. Dafür genügt 1 Achse. Ich würde das über einen vergleichsweise hohen nötigen Differenzwert lösen, dafür mit sehr schneller Abfrage. Auch hier gilt, dass 5-10° Abweichung vom optimalen nicht sonderlich schlimm sind.


    Der tatsächlicheErtrag in Relation zum optimale Ertrag hängt ja quasi vom Cosinus der Abweichung ab.

  • Klinke mich einfach mal hier ein denn ich würde mir gerne so eine Solar-Powerbank-Kombi zulegen


    https://www.ebay.de/itm/Solar-…ksid=p2060353.m1438.l2649


    Sollte für ein Smartphone, Tablet oder Digicam zum aufladen sein während man "spazieren geht".

    Obiger Link dient nur als Beispiel was ich meine, ob der was taugt weiß ich nicht, habe davon nicht wirklich Ahnung - daher frage ich Euch lieber bevor ich was kaufe.


    Bin für Produktempfehlungen dankbar ! Sollte von Laien bedienbar sein 8)

  • Ich hab 2 verschiedene Orignal Xiaomi 20000mah Powerbänke

    Die sind top, man muss nur aufpassen das es die originalen sind..


    Und 2 Stück 10000er von Ugreen auch sehr gut mit echten Kapazitäten...


    Vergiss die teile mit eingebautem Solar!

  • Für meine Akkus verwende ich seit einiger Zeit ein Xtar VC2+. Es hat einen USB eingang, 2 Ladeschächte für Li-Ion oder NiMh Akkus und kann auch als Powerbank verwendet werden den es hat auch einen USB Ausgang.

    Betrifft das auch modelle mit mehr schächten?

  • Traumgarten

    Es gibt auch Modelle mit 4 oder 8 Ladeschächten, die Powerbank Funktion scheint es nur bei einigen 2 Kanal Modellen zu geben.


    Corvus1

    Hast du schon mal nachgemessen ob deine SunnyBag auch das Schaft was drauf steht oder wie die billigen Chinesen bestenfalls die Hälfte?

    Wie sind deine Erfahrungen bei Bewölkung?

    Und wie gut verträgt es biegung?