COVID-19: Erfahrungen & Austausch

  • Zum Artikel über klimaschädliches Home-Office:


    Die Annahmen mögen stimmen, wenn man voraussetzt, dass die Alternative zum "ländlichen Home-Office" eine schon vorhandene bezahlbare bzw. überhaupt eine Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes ist. Falls nicht:


    Kurzer OT-Einschub:

    Da der Wohnungsmarkt in sämtlichen Ballungsgebieten (in denen sich nunmal die Mehrzahl der Home-Office-fähigen Jobs befindet) aber vollkommen aus dem Runder gelaufen ist (im Raum Stuttgart zahlt man aktuell für den Quadratmeter bei einer sanierten Altbauwohnung um 5.000€ und für eine Neubauwohnung 6.500€/m² Kaufpreis. Macht für eine 100m² mal eben 650.000€. Und da die Wohnungen im Regelfall in einem verwalteten Mehrparteienhaus sind, fällt mal noch monatlich ein Hausgeld von 300-600€ an. Welche Familie kann sich das noch leisten? Eine Wohnung für 650.000€ bringt beim Kauf 69.000€ Erwerbsnebenkosten mit sich, die müssen vom Käufer aus eigenen Mitteln bestritten werden. Läuft auf eine 100%-Finanzierung der 650.000€ hinaus. Kostet aktuell bei 20 Jahren Zinsbindung 3,6% eff. Jahreszins und ergibt bei 2% Tilgung eine Monatsrate von 3.000€ (und nach Ablauf der 20 Jahre Zinsbindung hat man noch eine Restschuld von 270.000€), daneben muss das Hausgeld gezahlt werden, 2 Kinder kosten, bis sie volljährig sind jeweils rund 100.000€, Essen und Trinken will man auch noch. D.h. ohne ein verfügbares Haushaltsnettoeinkommen von wenigstens 5.000€ im Monat ist das für eine Familie gar nicht mehr darstellbar, in der Stadt in der eigenen Wohnung zu leben. Von einem Haus im städtischen Randbereich reden wir erst gar nicht. Da kostet ein unsaniertes Reihenhaus aus den 1950ern auf 280m² Grund mittlerweile locker 800.000€, eine umfassende Sanierung bringt einen dann lässig über die Millionengrenze.

    Eine Mietwohnung, Beispiel von heute, in Stuttgart-Rohr, 2 Zimmer, 57m², in einem Wohnblock aus dem 1960ern, kostet 1.100€ Kaltmiete. Sind 19,30€/m²


    Zum Vergleich: wir haben uns vor bald 18 Jahren ein eigenes Haus ausserhalb der städtischen Speckgürtel gesucht: Kaufpreis in einer 4.000-Einwohner-Gemeinde damals 97.000€ (leerstehendes Bauernhaus Bj. vor 1900 auf 850m² Grund in Ortsmitte, Wohnfläche 120m²), Gesamtinvestition für Kauf und Sanierung inkl. Fördermittel rund 240.000€. Monatliche Finanzierungskosten 1.600€. Nächstes Jahr ist das Ding dank einiger Sondertilgungen abbezahlt.



    Es ist für die meisten Pendler heute schlicht gar nicht möglich, mit Familie in der Stadt zu leben oder dorthin umzusiedeln. Von daher ist das Argument des Ifo-Forschers, Home-Office würde die Menschen dazu ermuntern, aufs Land zu ziehen, um dort verschwenderischer mit Energie umzugehen (weniger sparsames Auto, mehr Quadratmeter Wohnfläche, die beheizt werden müssen), willkürlich konstruiert. Und er lastet den Land-Heimarbeitern dann noch an, sie wären dafür verantwortlich, dass dann der ÖPNV in der Stadt weniger ausgelastet sei, also wegen der fehlenden Innenstadtpendler. Irgendwie etwas krude, die Ifo-Argumentation. Nochmal ein Beispiel aus Stuttgart: dort sind die S- und U-Bahnen 2018 übers Jahr mit 105% Auslastung gefahren. Der Verkehrsverbund verzweifelt regelmäßig an der politischen Forderung, 20% Autofahrer zum Umstieg in den ÖPNV zu motivieren. Die passen schlicht nicht in die Züge rein. Mehr Züge fahren zu lassen, ist wegen der Gleissteuerung aus den 1970ern nicht möglich und die S-Bahnen fahren zu Stoßzeiten schon mit 3er-Zügen, die von der Länge her gerade noch in die Haltestellen passen.


    Insofern ist das durch die Pandemie entdeckte Home-Office-auf-dem-Lande endlich eine Möglichkeit, sich privat als Familie wohntechnisch verwirklichen zu können und gleichzeitig einem Beruf nachgehen zu können, den man so auf dem Land nicht finden würde. Und man bringt als Pendler/Homie in erheblichem Umfang Kaufkraft aufs Land, was der Infrastruktur und dem Gemeinwohl dort zugute kommt. Und was den oft bemühten Flächenfraß durch Wohnen auf dem Land betrifft: ich behaupte mal, dass der Flächenfraß durch städtische Kommunen/Großstädte und ihre Randbezirke um Größenordnungen höher liegt, als der Flächenverbrauch auf dem Land. Dort steht seit Jahren "Innenentwicklung kommt vor Außenentwicklung" als ungeschriebenes Gesetz über den Rathäusern. D.h. man nutzt das Potenzial der in den Ortskernen "leersterbenden" Bauernhäuser und Gaststätten und realisiert dort z.B. ein 8-Parteien-Haus anstelle einer ehemaligen Gaststätte oder eines Bauernhauses. Während Großstädte mit einem Schlag riesige Flächen im grünen Außenbereich durch Startbahnen, Messegelände oder neue Industriegroßprojekte (Batteriefabriken, Brennstoffzellenwerke etc.) verbraucht werden, während in zentraler Lage in den Innenstädten oft riesige Brachflächen (alte Güterbahnhöfe oder Industrieanlagen) jahrzehntelang ungenutzt bleiben. Zumdem gibt es die Unsitte viele Konzerne, sich alle 20-30 Jahre eine neue Konzernzentrale zu bauen (EnBW in Stuttgart ist so ein Beispiel). Da die Bauzeit locker 10 Jahre dauert, blockiert man in dieser Zeit 200% Grundstücksfläche, weil man ja in der alten Zentrale residiert, bis die neue bezugsfertig ist. Oder Standortzusammenlegungen. Macht der Allianz-Konzern in Stuttgart gerade: die rund 5.000 Arbeitsplätze, die auf 15 Standorte verteilt sind, werden in einem "Synergiepark" in Stuttgart-Vaihingen zusammengelegt. Bauzeit >10 Jahre. Auch hier bläht sich der Immobilienbedarf mal eben auf das Doppelte auf, bis die Neubauten fertig sind. Im gewerblichen Immobilienbereich ist in den Ballungsgebieten daher extrem viel Redundanz drin, die das Angebot verfügbarer Flächen künstlich verknappt.


    OT-Ende


    Noch ein paar persönliche Covid-19-Erfahrungen:


    Ich hatte vorletztes Wochenende ab Samstag Schüttelfrost, Gliederschmerzen und anhaltende Kopfschmerzen. Das zog sich drei Tage lang hin. Es wanderte ein Infekt von den Mandeln/Hals zum Innenohr und die Kopfhaut schmerzte extrem (bei Berührung). Dann klang alles innerhalb weiterer drei Tage ab. Atemwege waren unauffällig, kein Schnupfen, kein Husten. In den letzten 10 Tagen habe ich täglich 2 Corona-Schnelltests von drei verschiedenen Herstellern gemacht, und blieb zuhause. Alle meine Tests waren negativ. Bin 2x geimpft und geboostert. War es jetzt Omikron oder was anderes? Unser Sohn klagte auch zwei Tage über Kopfschmerzen und Mattigkeit, aber auch er bei täglich zwei Tests negativ. Bei ihm waren die Symptome nach zwei Tagen weg.

  • Zum Artikel über klimaschädliches Home-Office:


    Die Annahmen mögen stimmen, wenn man voraussetzt, dass die Alternative zum "ländlichen Home-Office" eine schon vorhandene bezahlbare bzw. überhaupt eine Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes ist. Falls nicht:


    Kurzer OT-Einschub:

    Insbesondere deine OT-Ausführungen bestätigen meine Annahme, dass es sich bei den vom Ifo-Institut gemachten Entdeckungen sicherlich um eine Korrelation handeln mag, aber ganz sicher nicht um einen kausalen Zusammenhang. Wird, leider Gottes, immer wieder auch von renommierten Wissenschaftlern in einen Topf geworfen.

    aus DE gesendet...

  • Gestern beim einkaufen ist mir aufgefallen, dass niemand d.h. ich war der einzige eine Maske auf harte und ich von einigen komisch angeschaut wurde, als wenn da Aloch auf meiner Stirn gestanden hätte.


    Wie sind eure Erfahrungen?

    aus DE gesendet....

  • Wie sind eure Erfahrungen?

    Bei uns erfreut sich die Maske zumindest in den Supermärkten noch einer erfreulich hohen Akzeptanz und Verbreitung, auch wenn sie nicht mehr explizit verlangt wird. Sprich: diejenigen, die sie tragen, tragen sie wirklich aus freiem Entschluss und sei es nur freiwillig aus Gewohnheit. Denn dass sie keine Maske tragen müssten, das zeigen ja jene, die sie eben nicht mehr tragen.


    Ich trage in Supermärkten und anderen Geschäften situativ die Maske. Bei einem "Tank and Rush"-Einkauf (genau wissen, was man will und zielgerecht mit diesen ein, zwei Artikeln dann zur Kasse) lasse ich mittlerweile auch die Maske weg. Besonders dann, wenn es ein großes Geschäft mit sehr wenig Kunden ist und das Einhalten von Abständen sehr großzügig möglich ist (und mit dem Wissen, dass ich bereits nach der dritten Impfung ein Antikörper-Mutterschiff war).


    Aber ich hatte bislang auch nicht den Eindruck, dass man mit Maske komisch angeschaut wird.

    aus DE gesendet...

  • Bei uns ist es seit der Aufhebung der Maskenpflicht ebenfalls so, dass niemand blöde angeschaut oder angefeindet wird.

    Weder die Maskenträger noch die nicht-Träger.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Wie sind eure Erfahrungen?


    Hier mal meine subjektiven Stichpunkte bei uns in FFM wer den - wo noch Maske trägt und wie ich das bei den Anderen bewerte:!:

    • Masken "generell" draußen wie Park/Strasse - kaum noch Jemand - Ich auch ohne - Find ich soweit okay :) :gut:
    • Masken "speziell" draußen wie Haltestellen - geschätzte 50% Leute - Ich meist mit - Find ich soweit okay :) :gut:
    • Masken in "speziellen" Innenräumen wie Arztpraxen Apotheken - 100% weil verlangt - Finde ich völlig okay :) :gut:
    • Masken in "generellen" Innenräumen wie Aldi&Co. Tanke - geschätzte 80% - Ich absolut nur mit - Find ich schwierig :| :gut: :thumbdown:
    • Masken im öffentlichen Nahverkehr wie UBahn/Buss - geschätzte 66% - Ich absolut nur mit - Finde ich schei...ade :( :thumbdown:
    • Masken an den Schulen bzw. in Klassenräumen - Aussage Jungs 10% - sie absolut nur mit - Finde ich total schei...ade :cursing: :thumbdown:


    Ansonsten halte ich/wir uns jetzt an die Devise "FFP2 Masken schützen mich/uns nach wie vor und werden dort getragen, wo eine Ansteckung eher als wahrscheinlich definiert werden kann" aber jetzt nicht mehr getragen um auch Andere, hier speziell Ungeimpfte "mitzuschützen" und daher auch aus Eigenbequemlichkeit bei notwendigen langen Tragezeiten Masken mit Auslassventil benutzt.


    Das ich irgendwie komisch angeschaut werde, weil ich FFP2-Masken trage ist mir genauso egal, wie im Februar 2020 oder auch schon vorher bei meinen persönlichen Schutzmaßnahmen während den Grippezeiten und anmachen tut/hat mich noch Niemand... naja wohl auch wegen meines "BlackInBlack-Gesamterscheinungsbildes" 8o

    "Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!"

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon

    denn jede mögliche Sicherheit ist relativ und unterliegt der alltäglichen Anwendung einer intelligenten Beurteilung selbiger!

    Gruß derSchü

    536833-rufus-gif

    2 Mal editiert, zuletzt von derSchü ()

  • Bei uns gibt es in den Supermärkten

    1. Maskenpflicht und

    2. Einkaufswagenpflicht


    Ich hatte das Schild nicht gelesen und bin mit Maske ohne Wagen für 2 Teile kurz durchgelaufen. Und promt gab es an der Kasse eine Ansage.


    Zumindest die Einkaufswagenpflicht finde ich Quatsch, da diese nur den Abstand regelt und nicht die Anzahl der Kunden.

  • derSchü Deine Bewertung und Einschätzung kann ich absolut nachvollziehen. Ähnlich handhaben wir es derzeit auch.


    Wenn ich mit dem Fahrrad durch den Elbtunnel fahre, dann ist das Tragen einer medizinischen Maske mittlerweile nur noch freiwillig. Weder das eine noch das andere störte mich daran. Mit Maske: zu Hause vor dem Helm aufsetzen OP-Maske aufsetzen und unter das Kinn ziehen, kurz vor der Zufahrt während der Fahrt Maske hoch, Licht aus und auf der anderen Seite gleiche Spiel umgekehrt. Da waren die Fußgänger nerviger, die im Elbtunnel nur eine Touristenattraktion sehen und nicht eine der wichtigsten Verbindungsstrecken zwischen Norderelbe und Süderelbe. 🤷


    Überall dort, wo naturgemäß eine niedrige Aerosolkonzentration zu erwarten ist (draußen mit viel Abstand zu anderen, bei uns Niedersachsen naturgemäß eher 4,5m oder drinnen mit viel Raumvolumen pro Besucher) wird dann schon mal eher auf die Maske verzichtet. Insbesondere auch bei sehr kurzen Gesamtaufenthalten oder viel Bewegung (im Sinne von zügigem Gehen).


    Bei meinen Ärzten ist derzeit auch noch FFP2-Maskenpflicht. Finde ich jetzt auch nicht so verkehrt.


    Öffis? Weiß ich ehrlich gesagt gerade nicht. Ich fahre mit dem Fahrrad ins Büro. Und meine Frau ist nach ihrer OP zunächst ins Home Office gegangen und wird erst in ein oder zwei Wochen wieder regelmäßig mit der Bahn nach Hamburg reinfahren. So wie ich sie kenne, wird sie aber zumindest in der ersten Zeit sogar noch mit FFP3-Maske fahren.


    Schule: haben wir aktuell keine Berührungspunkte. Ist aber der Knaller, wenn das so ist. Ich zitiere mich in einem Gespräch mit einem Kinderarzt: "Der Umgang der Schulen und Kindergärten mit der Coronapandemie ist das größte Experiment an Menschen der letzten Jahrzehnte. Wir werden uns in ein paar Jahrzehnten noch umschauen, was uns das alles eingebracht haben wird" - seine Antwort: "Stimmt. Wir werden erst in 10 oder 20 Jahren sehen, welche Gefäßschädigungen die Kinder erfahren haben... Das kann alles mögliche sein..."

    aus DE gesendet...

  • Zumindest die Einkaufswagenpflicht finde ich Quatsch, da diese nur den Abstand regelt und nicht die Anzahl der Kunden.

    Die Einkaufswagenpflicht regelt die Abstände in einer Richtung mit Abstrichen. Hindert Die Leute aber zu keiner Zeit haarscharf an einem vorbeizudrängeln (ist ja noch Platz für eine Briefmarke). Eher schon die Anzahl der Kunden, wenn es keine Einkaufskörbe gibt.

    aus DE gesendet...

  • Die Einkaufswagenpflicht regelt die Abstände in einer Richtung mit Abstrichen. Hindert Die Leute aber zu keiner Zeit haarscharf an einem vorbeizudrängeln (ist ja noch Platz für eine Briefmarke). Eher schon die Anzahl der Kunden, wenn es keine Einkaufskörbe gibt.

    ... also unnütz, da keine Wagenverknappung stattfindet

  • ... also unnütz, da keine Wagenverknappung stattfindet

    Bei uns gab es die Regelung JEDER Kunde muss einen Wagen oder Korb mitnehmen.

    Die waren abgezählt, ein Teil der Wagen war weggesperrt.

    Ob das jetzt noch so 7st weiss ich nicht.

    Birds aren't real!

  • Gestern beim einkaufen ist mir aufgefallen, dass niemand d.h. ich war der einzige eine Maske auf harte und ich von einigen komisch angeschaut wurde, als wenn da Aloch auf meiner Stirn gestanden hätte.


    Wie sind eure Erfahrungen?

    Bei uns tragen sehr wenige bis gar keiner mehr Maske.

    Da ich FFP3 und Faceshield trage ist mir in der letzten Zeit aufgefallen, dass ich auch wieder wie am Anfang angestarrt werde.

    Wenn auch noch etwas weniger.

    Birds aren't real!

  • ... also unnütz, da keine Wagenverknappung stattfindet

    Die Wagenverknappung merkst du nicht zwingend. Entweder sind die "überzähligen" Wagen eingelagert oder, wie von Apfelbaum berichtet, abgesperrt und nicht zur Nutzung freigegeben.

    aus DE gesendet...

  • Da der gesamte Einkaufswagenparkplatz mehr als voll ist und keine Ketten um die Wagen gewickelt sind, bezweifele ich das.

    Ich werte dies als Werbemaßnahme.

    Aber was solls. Die Einkaufswagen stehen dann eben im Markt herum und die Leute gehen umher, schnappen sich das was sie wollen, gehen zurück zum Wagen und dann geht es zur Kasse.

    Einkaufswagenpflicht ist eben nicht Einkaufswagen-immer-dabeihaben-wenn-ich-durch-den-Markt-gehe-Pflicht.

  • Hier ist es von der Tageszeit abhängig - Rentnereinkaufszeit ca. 50% im Supermarkt mit Maske, sonst maximal 10-20% je nach Uhrzeit.


    Ich trage weiterhin FFP2 zum Selbstschutz - selbst wenn ich der einzige bin und schief angeschaut werde. Habe auch schon gelegentlich Sprüche bekommen wie "Die blöde Maskenpflicht ist vorbei, Sie müssen die nicht mehr tragen".

  • FFP2 trage ich beim Zielgerichteten Lebensmittelneinkauf nicht mehr, ich hatte nur eine OP Maske auf. Die stört mich null. Teilweise ist es angenehmer als ohne.


    Angesprochen hat mich niemand, aber die Blicke waren schon eindeutig.


    Neulich bei ner lokalen Veranstaltung für Fahrradinfrastruktur hatte ich die Maske nur in der Phasrn der Gruppe Arbeit auf. Wenn in dem Saal vorn jmd. Gesprochen hat, war das Risiko vernachlässigbar.


    Als ich dann die Maske auf setzte schaute mich dann ein älterer Herr mit einem Blick a la " du kleines dummerchen" an, hast aber nix gesagt.


    In der Eisdiele setze ich keine mehr auf, da ich da nur 2-3 min drin bin und das handling mit der Maske und Eis in der Hand eher zum zerreißen der Gummibärchen führt.

    aus DE gesendet....

  • Bei uns ist großteils noch die Vernunft zugegen. Nur die Jungen haben keine Masken auf, je älter je häufiger wird sie getragen. Sobald man in ein Geschäft geht hat nahezu jeder eine Maske auf. Komisch wird hier noch niemand angesehen. Ich trage sogar beim Radfahren Maske um mich vor Insekten im Rachen zu schützen😜

  • Bei uns auf dem platten Land tragen gefühlt 95% noch eine Maske beim Einkaufen.

    Schwächeln sehe ich da öfter das Personal, das ist immer öfter oben ohne.

    Kann aber auch sein, das die Leute bei uns auch noch geschockt sind von der 2000er Inzidenz die wir im Winter hatten.

  • Bei uns auf dem Land (Mitteldeutschland) tragen gefühlt 95% keine Maske mehr.

    Wenn ich als Beispiel dagegen im Kölner Raum unterwegs bin gefühlt noch mind 2/3.

    Ich komme sehr viel in D rum und meine, dass dies regional doch sehr unterschiedlich ist mit einem deutlichem Ost West Gefälle.

    In der Schweiz sehe ich ob Land oder Stadt so gut wie keine Masken mehr.

    Samstag zum Pokalfinale im Olympiastadion habe ich gerade 3 Leute mit Maske gesehn (die gehörten zusammen).

    2 Mal editiert, zuletzt von Manfred.Z2 ()

  • Bei mir tragen die Leute nur noch vereinzelt Maske. Dabei würde ich noch "Maske auf Anweisung" als den größeren Teil bezeichnen (Angestellte jedweder Couleur). Ich oute mich jetzt mal und gestehe, dass ich mit Mühe noch eine Maske im Rucksack und eine in meiner Motorrad-Bauchtasche finden würde - das wars. Und die hab ich schlicht noch nicht rausgeräumt.

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht