COVID-19: Erfahrungen & Austausch

  • Erwähne nächstes Mal das ein Aluhut den Clip abschirmt. ;)

    Ich wollte unlängst "magisch kontaktlos" zahlen, indem ich einfach die Geldbörse an den Kartenleser halte - möööp, Fehlermeldung, da stört tatsächlich der Perso (ohne Onlinefunktionen, wohlgemerkt) mit rein.


    Tjaaa, ich habe meinem Perso jetzt tatsächlich einen Aluhut gebastelt :speak_no_evil_monkey:

    Si vis pacem, para bellum.

  • Ich habe die Woche meine 2. Impfung mit Moderna bekommen.

    Heute habe ich gehört das ich jetzt die nächsten 3 Monate keine andere Impfung bekommen kann. Dazu habe ich noch nichts gefunden. Stimmt das?

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

  • Heute habe ich gehört das ich jetzt die nächsten 3 Monate keine andere Impfung bekommen kann. Dazu habe ich noch nichts gefunden. Stimmt das?

    Nach meinen Informationen ist das falsch.

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Concideratus Ich habe nur gehört, man soll sich in den ersten zwei Wochen danach keine Impfung geben lassen. Drei Monate erscheint mir dann doch etwas übertrieben.


    Gruß Peter

    An sich ist nichts gut oder böse. Erst das Denken der Menschen macht es dazu.

  • Ich habe nur gehört, man soll sich in den ersten zwei Wochen danach keine Impfung geben lassen.

    Das hat übrigens nur damit zu tun, dass man bei möglichen Nebenwirkungen wissen möchte, welcher Impfstoff hierfür verantwortlich war. Im Grunde spricht medizinisch nichts dagegen mehrere, unterschiedliche Impfungen am selben Tag zu erhalten.

  • Das hat übrigens nur damit zu tun, dass man bei möglichen Nebenwirkungen wissen möchte, welcher Impfstoff hierfür verantwortlich war. Im Grunde spricht medizinisch nichts dagegen mehrere, unterschiedliche Impfungen am selben Tag zu erhalten.

    Daa hatte ich vor vielen Jahren vor einer Asiendienstreise. Da habe ich direkt hintereinander drei Impfungen bekommen. 2 x linker Arm, 1 x rechter Arm.

    Think positive, stay negative! :)

  • [...]

    Heute habe ich gehört das ich jetzt die nächsten 3 Monate keine andere Impfung bekommen kann. Dazu habe ich noch nichts gefunden. Stimmt das?

    Auch mir wäre das neu. Mein Wissensstand ist: 2 Wochen vor und nach der Covid-Impfung keine andere Impfung. Grund siehe den Beitrag von Ben

    Si vis pacem, para bellum.

  • Für alle die ( wie ich ) evtl. etwas skeptisch einer Impfung gegenüberstehen...


    Am letzten Donnerstag war es soweit - bei dem Hausarzt meines Vertrauens war auch für mich eine Impfdosis von Biontec angeliefert worden.


    Nach einer sehr ehrlichen und umfassenden Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen gabs dann den Pieks, das war incl Hautdesinfektion in Sekunden erledigt.


    Zur Sicherheit habe ich dann noch 15 min im Sprechzimmer zugebracht,um bei dem evtl. Auftreten einer Schockreaktion am bestmöglichen Platz umzufallen.


    Es hat sich aber nichts bemerkbar gemacht, bin dann nach Hause gefahren.


    Obwohl ich genau "hingehört und hingefühlt" habe konnte ich keinerlei Nebenwirkungen feststellen,nichtmal die am häufigsten angegebenen wie leichtes Fieber oder Kopfschmerzen. Gar nichts.

    So ist es bis heute ( Montag ,4 Tage nach der Impfung ) geblieben,keinerlei Veränderung .

    Das einzige ( wie bei fast jeder Spritze) war eine leichte Verfärbung um die Einstichstelle, aber da glaube ich eher das es etwas mit der Verletzung von kleinen Blutgefässen zu tun hat als mit dem eigentlichen Impfstoff.


    Ich kann jetzt natürlich nur von mir ausgehen - die ganze Sache war ziemlich harmlos. Obwohl ich anderweitig mit diversen Allergien zu tun habe scheint zumindest der Stoff von Biontec gut verträglich zu sein.


    Nach der Zweitimpfung in 6 Wochen werde ich hier nochmal meine Erfahrung damit ablassen ;)

  • Auch mir wäre das neu. Mein Wissensstand ist: 2 Wochen vor und nach der Covid-Impfung keine andere Impfung. Grund siehe den Beitrag von Ben

    Im Impffragebogen für die Sars-CoV-2-Impfung wurde nach anderen Impfungen innerhalb der letzten 4 Wochen gefragt.

    Think positive, stay negative! :)

  • ... Gar nichts.

    ....

    dto.

    Der Impfarm war lediglich ca. 4 - 24 h nach der Impfung spürbar, von Schmerzen würde ich da nicht sprechen wollen (von 1-10, gebe ich eine 0,25)

    Chefin hatte erste Impfung mit Astra, die zweite mit BionTec, null problem.


    Bin in 3 Wochen nochmal dran, mal schauen.

    Transalp

    Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum!

  • Was mich ein klein wenig verwundert ist, dass man die Impstoffe "mischen" kann/darf, also Erst- und Zweitimpfung mit verschiedenen Impfstoffen durchführen darf (Erstimpfung mit Astra.. und danach einer von den anderen).

    Ich könnte mir noch vorstellen, dass man möglicherweise Impfstoffe mit dem gleichen Wirkprinzip bei Erst- und Zweitimpfung gegeneinander austauschen kann, aber diese Vorgehensweise stelle ich mir bei Impstoffen mit verschiedenen Ansätzen as nicht zielführend vor. Obwohl, ich verstehe auch nicht, wieso ich einen Impfstoff, der einen Bauplan für etwas enthält, zwei mal verabreichen muss Wenn ich einem Unwissenden etwas erkläre und der das danach nicht kapiert hat dann muss ich entweder die Erklärung oder die Darreichung verändern um ein anderes Ergebnis zu erzielen.

  • Das war eine politische Entscheidung, dazu gab es keinerlei Daten, noch Untersuchungen. In der Tat sind die Impfstoffe unterschiedlich, was die Erzeugung der Oberflächenproteine angeht. Man wollte wohl damit eine Risikoabwägung treffen und den jüngeren bei der zweiten Dosis das Risiko an dem Vektorimpfstoff einzugehen ersparen. Dazu die Bereitschaft, die zweite Dosis wahrzunehmen erhöhen.


    Gar nicht so doof gewesen, diese Idee. Zumindest ist der Schutz dieser Kombination ausreichend, wie hoch exakt weiß keiner.

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Obwohl, ich verstehe auch nicht, wieso ich einen Impfstoff, der einen Bauplan für etwas enthält, zwei mal verabreichen muss Wenn ich einem Unwissenden etwas erkläre und der das danach nicht kapiert hat dann muss ich entweder die Erklärung oder die Darreichung verändern um ein anderes Ergebnis zu erzielen.

    Nein, in der Tat würde es, theoretisch, ausreichend sein, die Impfung nur einmal durchzuführen. Der Impfschutz ist aber noch vergleichsweise gering.

    Mit der ersten Impfung wird das Immunsystem gegen den zu impfenden Erreger getriggert. Es wird eine erste Immunabwehr aufgebaut. Mit der zweiten Impfung wird das Immunsystem trainiert und optimiert. So nach dem Motto "Aha, genau gegen diese Übeltäter muss ich vorgehen". Deswegen werden die zweiten Impfungen auch Booster-Immunisierung genannt.


    Und wir können froh sein, dass eine Booster-Impfung nach der Initialimpfung als ausreichend erachtet wurde. Es gab in der präklinischen Phase auch Überlegungen, dass vielleicht auch eine zweite Booster-Impfung erforderlich sein könnte.


    Dass Johnson&Johnson mit einer Impfung auskommt, liegt nach meinem Dafürhalten daran, dass es ein "etabliertes" Prinzip ist. Und AstraZeneca vielleicht nicht so spezifisch, dass es deswegen zweimal immunisert werden muss? Ich stecke da nicht im Detail in den Zulassungsverfahren drin.


    Während man bei den mRNA-Vakzinen wahrscheinlich aufgrund ihres innovativen Charakters für die Immunisierung von Menschen eher den Weg "better safe than sorry" ausging. Zudem war Anfang/Mitte letzten Jahres, als die Forschung zu diesen Vakzinen Fahrt aufnahm, noch von einer deutlich höheren Gefährdung und Sterblichkeit ausgegangen. Die ist immer noch vergleichsweise hoch (irgendwas um 2% der erkrankten sterben und derzeit rund 80% der intensivmedizinisch hospitalisierten sterben), aber sie ist nicht so dramatisch, wie uns die Bilder aus New York und Bergamo den Eindruck vermittelten.


    Keine Frage, die Krankenhäuser und die Leute vor Ort WAREN in dieser Zeit massiv überfordert mit der Lage und sind dieser hinterhergerannt. Mittlerweile sollten wir in weiten Teilen der Welt aber VOR der Lage sein und mit mehr Ruhe agieren können.


    Ich vermute, künftige mRNA-Vakzine werden eher mit einer Impfung auskommen können. Aber das ist nur eine Vermutung.

  • Obwohl, ich verstehe auch nicht, wieso ich einen Impfstoff, der einen Bauplan für etwas enthält, zwei mal verabreichen muss Wenn ich einem Unwissenden etwas erkläre und der das danach nicht kapiert hat dann muss ich entweder die Erklärung oder die Darreichung verändern um ein anderes Ergebnis zu erzielen.

    Nur mit meinem Wissen aus der obligatorischen Schulzeit würde ich es so erklären:

    Stell dir die Impfung als einen Lehrer vor, der dem Körper den Bauplan mitbringt um ihm den Bau von Antikörper gegen das Virus zu zeigen. Am Schluss entstehen dadurch dann T-Gedächtnisszellen , welche das Wissen besitzen, wie man diese Antikörper "baut". Da der Körper das mit nahezu jedem Erreger macht, wird er bei einem ersten Vorkommnis nicht all zu viele davon produzieren. Wen der "Lehrer" aber ein zweites mal kommt, werden erneut solche Zellen gebaut, die wissen wie man sich wehrt. Du vergrösserst also die Anzahl der "Baumeister" für Antikörper, so dass bei einer richtigen Infektion dann schneller mehr Antikörper zur Verfügung stehen.

    Ist wie gesagt nur sehr triviales Schulwissen und ich lasse mich gerne von den Fachkundigen "Medizinmännern" hier korrigieren. Als ich zur Schule ging gab es auch noch keine mRNA-Impfstoffe.

    Improvisation ist, wenn niemand die Vorbereitung bemerkt.

  • Nur mit meinem Wissen aus der Du vergrösserst also die Anzahl der "Baumeister" für Antikörper, so dass bei einer richtigen Infektion dann schneller mehr Antikörper zur Verfügung stehen.

    Geht grundsätzlich schon in die richtige Richtung, nur mit dem entscheidenden Punkt, dass die Antikörper von B-Lymphozyten produziert werden.

    T- und B-Gedächtniszellen sind aber in der Tat ein elementarer Baustein in der erlernten Immunität des Körpers. Erst wenn der Körper mit seiner Immunantwort auf dem Level der Gedächtniszellen angekommen ist, ist er in der Lage, sich langfristig, effektiv und vor allem spezifisch gegen einen definierten Erreger zu verteidigen.


    Die unspezifische Immunabwehr durch Makrophagen und dergleichen bleibt davon unberührt. Ist immer aktiv und "im Einsatz", aber eben auch "nur" unspezifisch und damit in Teilen weniger effektiv als die antikörpervermittelte Immunantwort.

  • Es wird eine erste Immunabwehr aufgebaut. Mit der zweiten Impfung wird das Immunsystem trainiert und optimiert. So nach dem Motto "Aha, genau gegen diese Übeltäter muss ich vorgehen". Deswegen werden die zweiten Impfungen auch Booster-Immunisierung genannt.

    Gibt es denn schon Erkenntnisse wie oft dann eine sog. "Auffrischungsimpung" ähnlich wie z.B. bei der Tetanus Impfung nötig ist ?

    Ich könnte mir jetzt vorstellen das der Impfschutz nicht ewig hält...

  • Gibt es denn schon Erkenntnisse wie oft dann eine sog. "Auffrischungsimpung" ähnlich wie z.B. bei der Tetanus Impfung nötig ist ?

    Laut kassenärztlicher Bundesvereinigung mit Stand vom 18.05.2021 gibt es darüber noch keine Aussagen.


    Einschlägig geht man derzeit aber wohl von jährlichen Auffrischungsimpfungen aus. Wobei laut Bundesverordnung zur Covid-19-Impfung die Auffrischungsimpfungen mit demselben Vakzin durchzuführen sind, wie die Erstimmunisierung. Ist noch eher eine akademische Diskussion, aber könnte irgendwann mal interessant werden, wenn ein Vakzin aus welchen Gründen auch immer zum Zeitpunkt X nicht (mehr) geliefert werden kann oder darf. Aber sowas ist ja, von der Sache her, zum Beispiel bei der Influenzavakzinierung auch kein Grund. Auch da besteht ja ein Impfschutz.

  • ... Wobei laut Bundesverordnung zur Covid-19-Impfung die Auffrischungsimpfungen mit demselben Vakzin durchzuführen sind, wie die Erstimmunisierung. ...

    Ich bin ja mal neugierig, wann das geändert wird. Immerhin bin ich bei Impfung 1 mit AstraZeneca und bei Impfung 2 mit Biontech geimpft worden. Wenn das zur Auffrischung wieder zu AZ zurückgeht, amüsiert mich das doch schwer.

  • Mittlerweile sollten wir in weiten Teilen der Welt aber VOR der Lage sein und mit mehr Ruhe agieren können.

    Vielleicht hast Du recht und wir im DACH sind vor der Lage. In Asien sieht dies noch ganz anders aus und leider auch in unserer Nachbarschaft, wie zB GB. Die diffuse Ausbreitung der zuerst in Indien festgestellten Mutation ist dort für ca. 50% der neu Erkrankungen verantwortlich. In F gibt es (noch) eingegrenzte Cluster dieser Variante, in Österreich Einzelfälle.
    Experten wie Fauci sind hoch besorgt über diesen Umstand.
    Die mRNA Vaccine dürften einige Prozente an Wirksamkeit einbüßen, Sodas wohl bis Ende des Sommers oder früher eine Durchimpfungsrate (voll immunisiert) von 80% oder mehr nötig ist um auch einen ruhigeren Herbst und Winter zu haben.
    Mit anderen Worten : wir sind vorne aber ein Boxenstopp ist nicht drin ohne Führungsverlust.


    Ich vermute, künftige mRNA-Vakzine werden eher mit einer Impfung auskommen können. Aber das ist nur eine Vermutung.

    führ die beiden jetzt zugelassen denk ich das eher nicht. In GB wurde das Impfintervall für mRNA von 12 auf 10 Wochen reduziert, weil Wirksamkeitsreduktionen fest gestellt wurden.


    Gruß

    Kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Nur mit meinem Wissen aus der obligatorischen Schulzeit würde ich es so erklären:

    Stell dir die Impfung als einen Lehrer vor, der dem Körper den Bauplan mitbringt um ihm den Bau von Antikörper gegen das Virus zu zeigen. Am Schluss entstehen dadurch dann T-Gedächtnisszellen , welche das Wissen besitzen, wie man diese Antikörper "baut". Da der Körper das mit nahezu jedem Erreger macht, wird er bei einem ersten Vorkommnis nicht all zu viele davon produzieren. Wen der "Lehrer" aber ein zweites mal kommt, werden erneut solche Zellen gebaut, die wissen wie man sich wehrt. Du vergrösserst also die Anzahl der "Baumeister" für Antikörper, so dass bei einer richtigen Infektion dann schneller mehr Antikörper zur Verfügung stehen.

    Ist wie gesagt nur sehr triviales Schulwissen und ich lasse mich gerne von den Fachkundigen "Medizinmännern" hier korrigieren. Als ich zur Schule ging gab es auch noch keine mRNA-Impfstoffe.

    In der Schule lernt man neue Sachen. Das menschliche Imunsytem scheint irgendwie schon in der Lage zu sein mit allen möglichen Erregern fertig zu werden, benötigt also, sofern ausgeprägt, kein "Basiswissen" mehr. Wenn schon Vergleiche aus dem richtigen Leben dann eher der Architekt der seine Ideen in Form von Bauplänen dem Bauunternehmen zur Verfügung stellt welches den Auftrag dann ausführt. In diesen Fällen bringt es auch nix wenn der gleiche Plan nach ein paar Wochen noch einmal nachgereicht wird. Aber vieleicht rauche ich nur die falschen Pilze.


    Und diese Festlegung, dass eine Erstimpfung mit einem Vektorimpfstoff durchaus auch mit einer mRna-Zweitimpfung ergänzt werden kann ist in meinen Augen das Gleiche als wenn man das Update eines Progamms in einer anderen Sprache programmiert als das Programm selbst.