Holz kochstelle, Garten / Haus

  • Guten Abend zusammen,


    angesichts der Anlässe und Gedanken mache ich mir sogen um die Nahrungszubereitung.


    Nehmen wir an, der Strom ist unwiederbringlich aus und das Gas kommt nicht mehr durch die Leitung.


    Ein paar Monate komme ich mit dem Grill ink Seiten Kocher aus.

    Aber was ist dann? Das Flaschengas wird nicht mehr wirklich verfügbar sein.


    Nun meine Grundidee war ein Holzbackofen. Den kann und würde ich auch ohne Kriese nutzen.


    Aber kochen ist da nicht wirklich einfach und schnell.

    Eine Alternative wäre ein holzofen im Wohnzimmer mit kochstelle integriert. Allerdings kostet die mich Platz sowie Heizleistung und wird ausser in Not Situationen nicht verwendet.


    Wie handhabt ihr das? Wie sorgt ihr für dafür vor?


    Lg

  • Hallo Ic911,


    Ich habe zum Kochen außerhalb des Hauses einen Holz betriebenen Ofen mit Herdplatten und ofenrohr. Der geht ganz gut. Weiterhin gibt es sicher auch die Möglichkeit auf einem Grill zu kochen.


    Vg


    Andre

  • Wenn wirklich ein paar Monate lang kein Strom mehr kommt, ist die Kochstelle vermutlich das kleinste Problem.


    Davon abgesehen setze ich, da ich mir nicht zusätzlich noch einen Gaskocher und Kartuschen einlagern will, auf das Glutbett im Kamin im Wohnzimmer und auf den Hobokocher auf der Terrasse. Geht erwiesenermaßen beides, ist allerdings zugegebenermaßen nicht so sehr komfortabel.

  • Ich habe im Keller noch eine "Wurstküche" aus Zeiten als wir noch richtig Landwirtschaft mit Hausschlachtung hatten. Da stehen auch noch ein holzbefeuerter Herd und Kessel. Wir hätten somit Kapazität für eine kleine, aber feine Suppenküche.

    -= NUNQUAM NON PARATUS =-

  • Man kann auf allen Öfen kochen, die oben flach sind und nicht so einen modischen Rundbogen haben.
    Die klassische Küchenhexe mit Eisenringen ist sehr sparsam mit Brennstoff.
    Eigentlich sind die Ringe dafür gedacht, sie entsprechend der Topfgröße rauszunehmen und die Töpfe mit einem speziellen Aufsetzrand direkt aufs Feuer zu hängen.
    Sie sind dann natürlich außen rußig und brauchen Untersetzer.

    Man kann aber auch auf den geschlossenen Ringen mit normalen Töpfen kochen.
    Wenn der Herd noch ein Wasserschiff hat, hat man immer heißes Wasser zur Hand.
    Auf einem Kohle-Stubenofen kann man auch kochen, ist nur ein bißchen niedrig.
    Es gibt aber auch moderne Holzherde mit Ceranfeld.

  • Für dieses Vorhaben hätte ich einen gepimpten Dutch Oven Tisch mit Rollen, den ich bequem von A nach B schieben kann und auf dem Dreibein entweder die Gusstöpfe, Gusspfannen die DOs oder die Plancha zu plazieren.


    Habe aber (noch nicht angeschlossen) auch einen schönen alten Wamsler Holzherd (mit kleiner Backröhre).


    Primär würde ich aber den Gasherd oder den Gasgrill der Aussenküche nutzen, die 40kg Gas halten schon eine gute Weile mit gutem Energiemanagement.


    Den Kohlekugelgrill oder den Schwenkgrill würde ich dann auch nutzen (Schwenker mit Feuer, Kugler mit Holzkohle oder Glut vom Schlüsselfeuer).


    Meinen Hobo oder die Esbitkocher würde ich nur als allerletzten Ausweg im stationären Szenario in Erwägung ziehen, um die Familie zu bekochen.


    Ich merke gerade beim Schreiben, dass da sehr viel Kram ist, der auch tatsächlich genutzt wird.... FREEEEAAAAK.


    Aber wenn ich auf FEUER angewiesen sein MUSS, gibt es am Ende wenig Zutaten, die einer komplexeren Zubereitung bedürfen.... Da hilft wieder ne Kochkiste....

  • Wir haben noch 41 von ursprünglich mal 48 gekauften Flaschen MSF1A übrig, danach würde der Omnilite TI noch lange mit allen unterstützten Brennstoffen laufen. Wenn der Tank im Auto noch halb voll wäre (Diesel), könnte man den Omnilite damit ordentlich lang betreiben.


    Zur Not steht ein Ofenkamin aus dem Baumarkt in der Werkstatt und hier gibt es überall Holz. Darauf gekocht habe ich aber ehrlich gesagt noch nicht, sollte aber klappen.

  • Also mit einer 11kg Gasflasche kommt man ca. 2-3 Monate aus. Davon 2 als Reserve dann ist damit mehr als ein halbes Jahr sichergestellt.


    Aber wenns ein halbes Jahr keinen Strom gibt, dann hast du sicher andere Sorgen als das Kochen.


    In der kalten Jahreszeit kann man am Kaminofen kochen, mache ich aus Spass an der Sache immer wieder. Mir würde das Backrohr fehlen, da habe ich noch keinen stromlosen Ersatz, aber ich habe einen Selbstbau Alubackofen gefunden, ich denke den will ich nachbauen. Der ist dann universell einsetzbar auf jeder Wärmequelle.


    Alubackofen.jpg

  • Kochen kann man zur Not auch auf einem Feuer.

    Drei Backsteine zusammenstellen, Topf über die Glut, fertig.

    Wir haben für alle Fälle einen Brasero, der kann mit Holzkohle oder Brennholz gefülllt werden.

    Ein Brasero ist eine Art Feuerschale und der Topf kommt direkt auf die Glut.

    Unserer wurde aus einer Metallfelge angefertig. Da wurden drei Füße und zwei Henkel angeschweißt.

    Funktioniert sehr gut, ist allerdings nur für One-Pot-Gerichte geeignet.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Meine Variante:

    offenefeuerstelle.jpg

    funktioniert immer.

    Wenn man vorne ein Stück Blech hinstellt, geht es auch bei sehr windigem Wetter gut.

    Bei trockenem Wetter genug Holz sammeln und für später trocken aufbewahren, sonst macht die Sache keine rechte Freude.

    Dazu gehört noch ein Dreibein, das man ins Feuer stellt, darauf kommt ein Topf oder ein Grillgitter.

    Das Dreibein kann man aus Betonstahl improvisieren, oder aus etwas Flacheisen und drei Abschnitten Gewindestange, oder auch nur drei Brocken feuerfeste Ziegel nehmen, oder drei leere und mit Kies gefüllte Konservendosen, auf die man den Topf stellt.

    Wenn man keine Bratpfanne hat, tuts auch ein Spaten.


    Das ist natürlich eine Einrichtung fürs Freizeitgrundstück.


    Will man zu Hause mit Holz kochen, braucht es einen Holzkochherd mit Rauchabzug - und ein Holzlager. Wenn man das alles nicht schon hat, wird das eine grössere Installation. Da tut man sich wohl besser, statt dessen eine oder zwei grosse Propangasflaschen und einen klappbaren Campingkocher dazu anzuschaffen. Das geht auch in der Meitwohnung.

    Kochen auf dem Dreibein im offenen Kamin ist eine Behelfsmöglichkeit, aber mit Holz wird das im Haushalt alles sehr umständlich.

  • Danke für eure Ideen, mein Plan sieht wir folgt aus:


    Nebenbei schaue ich nach einer alten holzbefeuerten Küche also wir früher mit Herd und Backofen. Das ganze gebraucht und wird in der Garage eingelagert. Und bei Bedarf ins Wohnzimmer gestellt.


    Zudem plane ich einen Holzbackofen draußen, der wird gleich erweitert und bekommt einen "Rocket-Stove". Also ein Kamin oben offen und unten eine Klappe zum Zuluft regulieren. Vielleicht auch eine Rauchrohr-Klappe mit einbauen zum Regulieren.


    Jetzt muss ich erstmal den Platz und Fundament planen und Material ordern. Ich lasse euch dann am Bau teilhaben, sofern Interesse besteht.


    Gibt es hier jemanden mit richtigem Holzbackofen?

  • Ja, klar. Hier steht ein normaler Kaminofen.

    das Wohnzimmer ist offen zum Treppenhaus, also heize ich das halbe Haus damit zusätzlich.


    Holz ist entsprechend hier für einen Winter im Vorrat und bei der Familie für viele Winter auf Vorrat.

  • Bei gebrauchten Herden muss man meist die Schamottierung reparieren. Das kann man gut selber machen.

    Schwieriger wird es, wenn das Wasserschiff durchgebrannt ist.

    Bei Anschaffung prüfen, ob der Backofen noch gut ist. Das ist meist nur ein in den Rauchweg gehängter Blechkasten, der hinten und unten auch gerne durchrostet.

    Im Gebrauch sind die Dinger etwas eigen, weil die Wärme nicht überall gleich gut hinkommt.

    Wenn er ganz schlecht Wärme annimmt, wenn also trotz gutem Feuer der Kuchen ewig dauert (oder hinten schwarz wird und vorne noch kalt ist), dann kann es helfen, ein Stück Schamotte in den Rauchweg zu legen, damit das Backrohr aussen besser vom Rauch umströmt wird.


    Es gibt auch "normale" Kaminöfen mit Backfach. Da kann man auch Eintopfgerichte und Braten (Gusseisenbräter) damit machen. Ein guter Kompromiss, weil ein richtiger Kochherd doch viel Platz braucht und zum Heizen weniger gut geeignet ist.

  • Also mit einer 11kg Gasflasche kommt man ca. 2-3 Monate aus. Davon 2 als Reserve dann ist damit mehr als ein halbes Jahr sichergestellt.

    Mit was für nem Gerät kochst du? Ich komme mit einer 11Kg Flasche und täglichem Kochen für 4 Personen mindestens ein halbes, eher ein dreiviertel Jahr aus.

    1984 is not an instruction manual!

  • Bei mir hält die 10-kg-Garafa höchstens 3 Monate.

    Ich habe ein 5-Flammen-Kochfeld, deren Brennstellen sich sehr gut von minimal bis voll regulieren lassen.


    Zum Backen habe ich eine kleinen Elektroofen, in etwas so groß wie eine Mikrowelle, weil Brot und Kuchen im Gasherd einfach nicht gelingen.


    Mein Traum ist ein Tatakuá, den ich mir nach dieser Sache ganz sicherlich mauern lassen werde.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Mit was für nem Gerät kochst du? Ich komme mit einer 11Kg Flasche und täglichem Kochen für 4 Personen mindestens ein halbes, eher ein dreiviertel Jahr aus.

    Ich hab einen Gasherd mit 4 Kochstellen, davon 2 für extra große Pfannen und Töpfe mit 2 separat regulierbaren Brennringen. Da geht schon eine Menge Gas auf.

  • Schlack, bitte auch ein Bild von deinem Herd.
    Will meinen alten De Dietrich ggf ersetzen, weil der Backofen nur elektrisch geht. (Komme gut 4-6 Monate mit 11kg Gas aus)

    nicht jammern, machen