Wie stellt ihr euch das perfekte Low Budget Prepper Gartenhaus vor?

  • Deshalb schrieb ich auch meistens. Aber da haben wir wieder ein Problem. Nur auf der Doppelachse so ein Tiny-Haus stehen zu lassen ist nicht möglich, es sei denn, man hat das Zugfahrzeug angeschlossen sonst kommst du die vor wie auf dem Wasser. Und für den Unterbau auch nicht so das richtige.

    Wohlbemerkt rede ich hier von einer Tandemachse, die ein Meter auseinander liegt. Die kannst du auf keinen Fall so schwebend stehen lassen. Also müssen Stützen ran, und damit bist du dem Bauamt ausgeliefert.

    Es gibt aber auch andere Unterbauten wie ein alter Zirkuswagen. Da besteht aber der Nachteil das du immer eine Zugmaschine brauchst. Nicht jeder hat einen Trecker zur verfügung oder einen anderes Zugfahrzeug, wie Unimog.

  • Uargh...muss man denn alles, was es schon seit Ewigkeiten gibt, mit einem neuen Label versehen und als Innovation verkaufen? Geht jetzt nicht gegen Dich, eher gegen diesen von den Social Media getriebenen Tiny House Unsinn, der Armut und prekäres Wohnen als modernen Lifestyle verklärt, nur weil man seine Holzhütte, so lange sie noch nach frischem Holz aussieht in der Abendsonne nett arrangiert ablichtet und bei Instagram postet...Sorry, das musste jetrzt raus.

    Vielleicht wollen ja manche so leben?


    Kennst Du die "Geschichte" von Anne Donath, die seit 1993 in einem "Tiny House" lebt?


    Aus dem Jahr 2003: https://www.zeit.de/2003/18/Blockh_9ftte_neu



    Und aktueller aus 2019, 26 Jahre nach dem Einzug: https://www.hz.de/panorama/_ex…-geglueckt_-33227228.html


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    Was des Prepper-Gartenhaus neben dem eigenen Haus betrifft: Ich halte das (aus Preppersicht) schlichtweg für vollkommen überflüssig (was soll im Gartenhaus funktionieren, was im großen Haus nicht geht?), aber des Menschen Wille sei sein Himmelreich. Ich würde in diesem Fall eher eine Sauna bauen.

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  • Naja, die Geschichte des Tiny House hat ja nicht ohne Grund seinen Ursprung in den USA.

    Stichwort: Immobiliencrash 2008. Viele verloren seinerzeit Haus und Grund. Sie flanschten etwas hausähnliches auf einen Trailer. Somit hatten sie a) wenigstens ein Dach über dem Kopf und b) sparten sie somit gleichzeitig Grundsteuern, weil ihr Haus ja auf Rädern stand und nicht immobil war.


    Also: aus der Not geboren und von Menschen, die einen alternativen Lebensstil schon immer lebten oder leben wollten zu "dem Lebensstil schlechthin" hochstilisiert. Hüben wie drüben. So ein minimalistischer Lebensstil ist eine Frage der Not oder der grundsätzlichen Lebenseinstellung. Wenn ich mir Interviews mit so manchem Tiny House Bewohner anschaue oder durchlese, dann schwingt da gerne mal auch ein Stück weit romantischer Verklärung mit.


    Klar muss uns aber sein: gerade in Deutschland ist der Platzverbrauch für so ein Tiny House größer als für ein reguläres Einfamilienhaus! Klingt zuerst komisch, ist aber so. Gerade die romantisch-verklärte Klientel setzt sich so ein Häuschen in die Butnik, weil sie Butnik sehen will. Am besten, soweit das Auge reicht. Und nicht gleich zwanzig Meter weiter das nächste Tiny House...

  • Kannst Du mir das erklären?

    Das "normale" Baugrundstück in Deutschland hat heute im Schnitt 500 m². Das reicht für um und bei 120 m² Wohnfläche auf 1,5 Etagen (Erdgeschoss mit ausgebautem Dachgeschoss). Zum Nachbarn hat man vielleicht 6 bis 7 Meter zwischen den Gebäuden. Du kannst dir vorstellen, dass gerade in Ballungsräumen die Grundstücke eher kleiner sind, man entsprechend nur minimal Vorgarten hat (reicht vielleicht für einen Carport) und einen Garten hinter dem Haus von der gefühlten Größe eines Handtuchs. Bei uns in der Gegend gibt es mittlerweile viele von diesen Einfamilienhäusern. gerne auch als Doppelhaus. Aber grundsätzlich nicht wirklich viel mehr Platz. Die Grundstücke sind entsprechend vielleicht 20 Meter in der Tiefe. Und vielleicht 15 Meter in der Breite, wenn es die Größe ist, die ich hier bei unserem aktuellen Baugebiet mir vor Augen halte.


    Für Leute mit einem Tiny House wäre auf somit bei einer Längsaufstellung zwar rund 6 m auf jeder langen Seite zum nächsten Grundstück. Aber nichts für verklärte Tiny House Romantiker, die um ihr kleines Häuschen ein paar Meter Wiese um zu haben wollen, um zum Beispiel im Sommer dort mit ihrer Gartenstuhlgarnitur sitzen zu können und dann noch am besten auf alte Bäume schauen zu können, die das gesamte Grundstück säumen. Also, unter 50 m wirst du da wohl diese Vorstellung nicht realisieren können...

  • Ich verstehe immer noch nicht wie ein "typisches" EFH mit 100m² Grundfläche und Doppelgarage und geplasterter Zufahrt mehr Platz brauchen soll als ein kleines 30m² Haus. Egal wie groß das Grundstück drum herum nun ist, es bleibt beim kleinen Haus mehr unverbaute Fläche übrig. Gegen Wiesen und alte Bäume spricht in meinen Augen nichts, mir gefällt das mehr als Schottergarten, Thujenhecke und Gabionenzaun.


    Auf ein (urbanes) Handtuch-Grundstück kann ich ein kleines Haus stellen, ein großes nicht.


    Das Platzoptimum ist natürlich ein vielgeschossiges MFH in der Stadt, aber ich denke dieser Vergleich passt hier aber eher nicht.

  • Ich glaube was UB sagen will, ist das ein Tiny-Haus nicht für die Reihenhaussiedlung gebaut wird, sondern für Leute die irgendwo in der Pampa den Sonnenaufgang bestaunen wollen, ohne auf ein Nachbarhaus zu starren. Und die brauchen eben Platz, vieeellll Platz. Der Säulenosbstbaum und der Topf mit einer Rose reicht da eben nicht.

  • ist halt alles eine Frage , wie Landschaftplanerdas umsetzen.


    Wenn am übergang zu unverbaubaren blick ein tiny house grundstück mit 250m² das gleiche kostet, wie ein normales mit 400 mittendrin, dann sortiert sich das schon.

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  • Viele der Tiny House Liebhaber werden sich wahrscheinlich vor den Amerikanischen " RV Grounds" , "Mobile Home Parks" und ähnlichem graulen..

    Halt ähnlich den deutschen "Dauer Campingplätzen" wo man auf einem 80 - 100 m² kleinen Grundstück dem Nachbarn bei der Morgentoilette zusehen kann...


    Es haben aber hier in der Gegend ( Landkreise Verden / Aller / Roteburg/Wümme ) einige Gemeinden erkannt das da ein Markt am entstehen ist und entsprechende Vorhaben genehmigt.


    Klientel : Stadtmüde Rentner die sich einen "ruhigen" Platz im Grünen sichern wollen.


    Das Geschäftsmodell ist inclusive dem (Neu) Verkauf von Mobilheimen,der Langzeitverpachtung eines Platzes zur Aufstellung incl. der Anschlüsse für Strom /Wasser/Abwasser/Telefon.


    Der "Haken" ist halt das diese als Dauerwohnsitz genehmigten Anlagen eher " Am Arsch der Welt" entstehen,daher jüngeres Stadtaffines Publikum nicht anziehen.


    Wenn man in den Großstädten über den eigenen Planungsschatten springen würde könnte man sicherlich das Stadtsäckel schön mit Pachteinnahmen aufbessern - so ein "Tiny-House Park" würde sicher gut angenommen werden !


    Ein Pachtgrundstück das hier für etwa 600-1000 € pro Jahr verpachtet wird würde in der Stadt bestimmt das 4-Fache bringen. Und Brachgrundstücke im Kommunaleigentum gibts wohl überall ;)

  • Stichwort: Immobiliencrash 2008. Viele verloren seinerzeit Haus und Grund. Sie flanschten etwas hausähnliches auf einen Trailer. Somit hatten sie a) wenigstens ein Dach über dem Kopf und b) sparten sie somit gleichzeitig Grundsteuern, weil ihr Haus ja auf Rädern stand und nicht immobil war.

    der Crash 2008 war nicht der Ursprung der Trailer und der Trailerparks.

    Die gibt es schon sehr viel länger.

    Viele Yankees hatten sich schon lange zuvor dieses Steuerschlupfloch zunutze gemacht. Bei vielen "Trailern" ist das umbaute Fahrgestell nur ein Fake. Fahren könnte so ein Ding nie.

    Die Amis hängen auch nicht so an ihren Häusern wie z.B. die Deutschen.

    Die meisten Häuser werden in Leichtbauweise möglichst günstig errichtet. Findet man in einer anderen Stadt, einem anderen Staat, einen besseren Job, dann verkauft man die Bude und kauft sich dort eine neue.

    Ärme Schichten haben die echten Trailer und ziehen damit von Job zu Job.

    Die ganz Armen haben natürlich gar nichts. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Amis in ihrem ganz normalen Auto "wohnen". Oft sogar mit Kindern.


    Der Sinn eines Gartenhauses erschließt sich mir auch nicht, vor allem dann nicht, wenn es gleich im Garten beim Haus steht.

    Auf einem weiter entfernten Grundstück schon eher.

    In einem Tiny House möchte ich nicht leben. Beengte Wohnverhältnisse hatten wir oft genug. Jetzt geniessen wir den Luxus eines großen Hauses mit ganz viel Platz drumrum.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Mal kurz zurück zur Ausgangsfrage und was eigentlich gewollt ist. Das ist mir noch nicht ganz klar. Geht es um:

    - einen Schuppen mit "Wohnzelle" für Notfälle

    - eine Gästeunterkunft für ein/zwei Nächte

    - ein Gästehaus (Nichte aus Australien wohnt da jetzt für 3 Monate)

    - sonstige dauerhafte Nutzung (AirBnB, stilles Retreat mit Seeblick)

    - eine Bugout Location

    ok, letzteres dürfte aufgrund der Beschreibung wegfallen (Strom/Wasser vorhanden, nahe am Haus).

    Aber welche Idee steckt dahinter, wer soll da wie lange wohnen? Vor allem: wie viele Personen?

    So ganz allgemein - und dem Budget entsprechend - würde ich raten, erstmal einen Schuppen in landestypischer Art zu bauen, wenn möglich mit dem größten zulässigen Volumen. Darin einen Teil abtrennen, eher klein, zusätzlich isolieren usw.

    Etwa 20m², also 40m³ bei 2m Höhe gehen gut für 6 Personen (Schlafen, Kochen, Sitzen - aber keine Nasszelle). Wenn man es ganz eng macht wären für zwei Personen 6m² Fläche und damit 12m³ Raum machbar - ist dann aber wirklich eng, aber sogar mit WC und Dusche. Eher so als Stealth Lösung und Minimum "Prepper" Lösung, da es halt im Titel des Threads vorkommt. Was ist der Prep bei dem Projekt, auch wenn es nur eine Technikdemo aus Langeweile sen soll?

  • Mal kurz zurück zur Ausgangsfrage und was eigentlich gewollt ist.

    Danke!


    Das Projekt dient dem Spaß an der Freude und dem Ausprobieren (Solartechnik).


    Auch als Sommerküche wird das ganze später genutzt. Kenne das von meinem Umfeld, ist echt eine tolle Sache.


    Sicherlich auch mal für die eine oder andere Übernachtung bei einem zünftigen Herrenabend oder einem Kindergeburtstag.


    Gewohnt wird darin aber nicht.


    Kann sein das dieses Projekt für manche zu wenig "Prep" hat.


    Ich will aber immer möglichst viel Mehrwert + Nutzen im Alltag:

    Mein Vorräte sind z.B. alle im FIFO Prinzip. Haben keine Lebensmittel bevorratet die nicht im Alltag verbrauchen.

    Dafür dann aber deutlich mehr als "normal" eingelagert. Das gleiche gilt für Hygiene, Licht, Wärme etc.


    Nutze dafür meistens Angebote und den Mengenrabatt. Da ich "grenznah" wohne: Bin ich evtl. ein Schwaben-Prepper? :/


    Grüße


    MvO

  • Baugenehmigung


    Hier in Hessen dürfte ich ohne Baugenehmigung ein Gartenhaus mit 30 Kubikmetern umbauten Raum errichten. In Brandenburg oder Bayern sind es immerhin 75 Kubikmeter. Wenn du ohne Baugenehmigung bauen willst, kommt es also darauf an wo du wohnst.


    Der preiswerteste Weg


    Hier in Hessen würde ich ein Carport mit Schrägdach errichten, das zwischen den Pfosten 3 x 4 Meter Grundfläche aufweist. Das Dach dabei von 2,4 Metern Höhe auf 2,1 Meter Richtung Süden abfallend wenn möglich. Das ergäbe 12 qm nutzbare Solarfläche, wenn das Dach noch 0,5 Meter an jeder Seite übersteht, dann 16 qm. Damit kann man so einiges anfangen. Zum Eingang zu könnte man das Dach sogar weiter überstehen lassen um eine geschützte Veranda anzubauen.


    Die Wände würde ich aus Rauhspundbrettern außen errichten, mit Wärmedämmung, Dampfbremse und Innenverschalung versehen. Das Dach ebenso. Fußboden aus 10er Balken mit Wärmedämmung dazwischen, obenauf OBS Platten.

    Tür und Fenster könnte ich hier um die Ecke bei einer entsprechenden Firma gebraucht für so ziemlich lau bekommen.


    Damit wäre die Hütte im Groben fertig und die Inneneinrichtung kann nach Bedarf eingefügt werden. Prepperrelevanz bekommt das Vorhaben durch das Solarprojekt. Mit einer entsprechenden Batteriebank könntest du dich im Prinzip stromunabhängig machen.

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • In Baden-Württemberg sind nach Landesbauordnung Gartenhäuser bis 40 m³ umbautem Raum im Innenbereich (= erschlossenes Baugebiet) auch ohne Baugenehmigung zulässig.


    Deine Ausführung deckt sich fast komplett ich mit meiner Planung. :thumbup:

    So ein Pultdach ist technisch einfach und gut für Solarnutzung.

    Es würden sich ca. 20 m2 Dachfläche ergeben, darunter die Hälfte offen, der Rest Häuschchen...



    Grüße


    MvO

  • Mir kommt da bzgl. den Baugenehmigungsfreien Gartenhäusern noch so ein Gedanke...Die 3m Maximalhöhe könnte man etwas dehnbar auslegen wenn möglich.


    Gibt es in den Vorschriften dazu eine Ansage dazu ob und wie ein Fundament auszusehen hat ? Bzw. ob für den "umbauten Raum" nur ab "Oberkante Erdreich" gezählt wird.

    Sonst könnte man darüber Nachdenken das Gebäude etwas unter der Grasnabe zu gründen und sich nach oben hin noch etwas Platz zu schaffen.


    An unserem 16 m² Domizil an der Costa de la Luz hat haben wir durch die Deckenhöhe ein Hochbett umsetzen können,das hat eine gute Platzersparnis gebracht.Allerdings ist das Gebäude 3,45m hoch.

    Bei einer Grundfläche von 4x4m zählt halt alles was Platz spart,sei es auch nur der kleine "Turmofen" der nur etwa 25x25 cm wegnimmt,statt der 40x50 cm eines Baumarktofens.

  • Zählt der Dachüberstand auch zum Umbauten Raum?


    Würde Grad etwas nervös, aber hatte ich richtig recherchiert. Bei mir sind es fast 100 m³


    Hab Grad noch Mal recherchiert. Bei Gartenlauben scheint der Raum egal in Brb...


    (2) Keiner Baugenehmigung bedürfen die Errichtung oder Änderung folgender Gebäude:


    8. Gartenlauben einschließlich Freisitz mit nicht mehr als 24 m2 Grundfläche in Dauerkleingartenanlagen nach dem Bundeskleingartengesetz oder bauaufsichtlich genehmigten Kleingartenanlagen,

    3 Mal editiert, zuletzt von Traumgarten ()

  • Angesichts der Vorgaben sowie der bisherigen Beiträge, insbesondere zum Pultdach, würde ich mich ebenfalls mal im Bereich Earth Ships (oder in kleinerem Maßstab: Erdkeller, aber mit einer kompletten Fensterfront Richtung Süden) umsehen und dort einige Ideen klauen, falls du bei euch in die Tiefe bauen darfst. Zum einen erhältst du eine gute Isolation an drei Seiten, auf der du an den Seitenhängen noch was anbauen kannst, zum anderen liefert dir das Pultdach bei richtiger Ausrichtung nicht nur eine Menge Solarstrom, sondern auch noch gut auffangbares Regenwasser, das du zB in eine neu gebaute Zisterne ableiten könntest, wenn du eh schon graben musst.


    Den Stromanschluss von der Solaranlage ans Haus oder einen anderen, gut genutzten Stromkreislauf nicht vergessen, denn bei nur gelegentlicher Nutzung lohnen sich die Kosten für eine PV-Anlage nicht. Die wird bei Sonne zwar permanent Strom produzieren, aber wenn du den Strom nicht abnimmst, ist es rausgeschmissenes Geld.

  • Gebäudehöhe wird ab Oberkante Erdreich vor dem Bau gemessen. Also Aufständern oder Wall aufschütten und Hütte drauf funktioniert nicht.


    Um wirklich preiswert an ein Gartenhaus zu kommen, würde ich andersrum vorgehen: Grundstück mit Ruine oder marodem Gebäude und einer gewissen Mindestgrösse drauf besorgen, dann bauen und umbauen "nach Massgabe der Umstände".

    Dazu folgende Kriterien:


    a) kann ich das bezahlen

    b) gefällt es mir da


    Es gibt ja genug Abbruchobjekte oder nicht mehr genutzte Schuppen usw. Gleich neben dem Wohnhaus stellt sich bei mir für alles, was nicht bloss ein Geräteschuppen sein will, ohnehin die Sinnfrage. Kann man aber auch anders sehen.

    Für einen SO oder Wochenend-Auszeitgebäude braucht man einen nach heizbar renovierbaren Raum und Wasser am Grundstück. Alles andere lässt sich improvisieren oder bauen.

    Was man bedenken sollte: All der Kram mit Bauämtern nervt, kostet Zeit und Geld und hält von kreativerem Tun ab. Schon deshalb lohnen sich Bestandesimmobilien.

    Wenn ich eine Hütte nicht so reparieren kann, wie ich es möchte, weil sie zu kaputt ist oder ich zuwenig kann, dann kann ich mir irgendwie behelfen. Wenn ich eine Hütte nicht reparieren oder nicht so bauen darf, wie ich es für gut befinde, weil irgend einer beim Amt das tut, wofür er bezahlt wird, dann ärgert mich das.