Bilder eurer letzten Anschaffung

  • 01_Trangia_Brennpaste_Transportbehälter.jpg


    Der Trangia-Windschutz ist zusammen mit 24 Dosen Ethanol-Brennpaste und zwei Transport-/Löschbehältern angekommen. Letztere hätte ich nicht unbedingt gebraucht, aber sie scheinen ganz praktisch zu sein, wenn man die Brennpaste in der Wohnung verwenden will. Als Anwendungsbereich ist eine Notkochgelegenheit im Innenraum geplant. Das müsste an sich gut funktionieren. Der Trangia bietet eine breite und damit stabile Plattform für einen Topf.


    Wenn ich es am Wochenende schaffe, wird getestet. Im Grunde ist das mit dem Schweizer Notkocher 71 vergleichbar.


    Weiß jemand, warum auf den Ethanoldosen ein Haltbarkeitsdatum (Mai 2024) angegeben ist? Ich könnte sie noch vakuumieren, falls da was ausgasen sollte, dachte aber, dass das durch die Dosen nicht notwendig wäre?


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    In den SoloStove passt die Dose auch perfekt. Damit hätten wir bei Bedarf zwei Kochstellen - wobei das durch den Aufbau schon was instabiler wird.

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    Weiß jemand, warum auf den Ethanoldosen ein Haltbarkeitsdatum (Mai 2024) angegeben ist? Ich könnte sie noch vakuumieren, falls da was ausgasen sollte, dachte aber, dass das durch die Dosen nicht notwendig wäre?

    Vakuumieren wird warscheinlich nicht viel bringen, die meisten Brenngel-Dosen sind aus Weißblech und rosten einfach durch :unamused_face:


    Diesbezüglich habe ich hier im Forum schonmal meine Erfahrungen geschildert:

    Eingedenk meiner Erfahrungen würde ich heute eher ein paar leere(!) Brenngel-Dosen (z.B. von fa-ars.eu) und Ethanol-Brennpaste in der PET-Flasche einlagern.

    Si vis pacem, para bellum.

  • Ich hab einen alten Wurstwärmer (geschätzt um 1930) bekommen. Wird mit Spiritus betrieben, insofern kann ich nun entweder


    a) Bockwurst-Corona-Parties schmeissen

    b) mir in der Krise ein mobiles Bockwurst-Verkaufsimperium aufbauen und damit König von Deutschland werden

    c) das Ding als Sous-Vide-Bad verwenden (dafür wollte ich das haben)


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    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Hab lange danach gesucht und ihn endlich gut versteckt in Vaters Keller gefunden: Volksempfänger aus dem Jahr 1938.

    20210615_161924.jpg

    Im Sommer werde ich mir ein bisschen Zeit für das Ding nehmen und schauen, ob es noch "lebt";)

  • Hallo Makoto,


    Das ist aber eine Pretiose !


    Bitte schaue genau auf den Typ, wenn das ein sog. "Allstromgerät" ist , wird das ggf. gefährlich bei Berührung.


    Wenn Du an sowas arbeitest, wäre ein Trenntrafo unbedingt zu empfehlen wegen Deiner eigenen körperlichen Sicherheit (Stromschlag).


    Allstromgeräte hatten keinen eingebauten Trafo, der eine galvanische Trennung vom Netz sichergestellt hat.


    Da gibt es Spezialisten, die Teile wie Kondensatoren nachbauen (die höhlen die alten Kondensatoren aus und bauen neue ein in das alte Gehäuse).

    Allerdings gibt es kaum noch MIttelwellensender, ich weiss aber nicht, ob das in Österreich auch alles abgeschaltet und zurück gebaut wurde.


    vy 73, Udo

  • Ein Gerät ohne jegliche "Spezialsignatur" von 38? Ist der evtl schon mal überholt oder nachgebessert worden?

    Zu der Zeit waren da ja sonst immer überall diverse Stempel etc drauf .

  • Hallo Makoto,


    nimm doch mal den Deckel ab und mach ein Foto. Mal sehen, ob da ein Netztrafo drin ist.

    Bei der Spannungsspezifikation steht .... 50 Schlängelchen (bedeutet Wechselstrom) / = (bedeutet Gleichstrom), das deutet auf ein Allstromgerät hin !


    Hochfahren solltest Du so ein Gerät nur ganz langsam mit einem Regeltrafo und einem Trenntrafo. Keinesfalls nur mit einem Regeltrafo in Sparschaltung. Dabei bitte die Stromaufnahme überwachen.


    Gruss, Udo

  • Ist der evtl schon mal überholt oder nachgebessert worden?

    Nicht, dass ich wüsste, ausschließen kann ich es aber auch nicht. Vater ist vor 3 Jahren verstorben, den kann ich nicht mehr fragen. Wird man aber vermutlich eh im Innern erkennen können...

    Udo (DL 8 WP)

    Auch in Ö gibt es nicht mehr viel auf MW, allenfalls ein paar Privatsender vielleicht. Aber du weißt ja, ich und altes Zeugs...;)

  • Hallo Makoto,


    die Kiste ist eindeutig ein Allstrom Gerät.


    Wenn Du Dir mal auf der Rückwand das Diagramm für die Versorgungsspannungs-Umschaltung ansiehst, und jetzt in das Gerät hineinschaust, siehst Du, dass die Spannungsumschaltung mit einem Draht (Vor-) Widerstand gemacht wird (umlötbar).

    Lass davon bitte, bitte, bitte, die Finger weg, wenn der Stecker ggf. "falsch rum" in der Steckdose setckt, hast Du die 230 V der Phase am Chachis, möglicherweise auch an der Buchse für Erde oder Antenne.


    L E B E N S G E F AH R !


    Mach Dich bitte in einem entsprechenden Forum schlau, wie man dieses Problem beheben kann (Wohl Trafo nachrüsten, oder Trenntrafo vorschalten ?) .


    Du willst doch sicher noch irgendwann Deine Pension geniessen, oder ?


    vy 73, Udo