Welchen Hund für...

  • [MENTION=7446]Boxer[/MENTION] Ich bin auch eine junge, 50 Kg schwere Dame 🙈 :D und ja, in seinen Jungen Jahren, musste ich auch mal die Leine um den Baum wickeln, wenn ich zu wenig Platz hatte, um in festzuhalten. Einen Ausfallschritt muss man schon mit einberechnen :)
    Aber viele Jahre Hundeschule, wobei er natürlich kein Taschenhund ist, der Kunststücke vollführt und leider auch gar nicht auf lerckerlis reagiert, sein ruhiges Gemüt, viel Liebe und Platz :) hat alles gut geklappt.


    Aber du hast recht, auch ich habe viele verwahrloste und auf sich alleine gestellte Kangals gesehen :( und die Tierheime sind voll. Ist halt kein Hund für die 50qm Wohnung

  • Bei Rassehunden darf man auch nicht vergessen, dass sie oft ihre zuchtbedingten Schwachstellen haben. Ich bin mit einem Neufundländer aufgewachsen. Das sind auch tolle Familienhunde, die für ihr Rudel alles tun würden. Und ich finde sie auch einfach schön. Aber er hatte die letzten Jahre wirklich große Probleme mit der Hüfte. Das ist ja auch ein typisches Problem z.B. bei Schäferhunden. Das taucht bei Rassebeschreibungen eher weniger auf. Da haben Mischlinge oft weniger Probleme.


    Unser Neufundländer war allerdings auch ein ausgebildeter Rettungshund. Das muss man natürlich nicht unbedingt machen, aber ich denke doch, die Rasse ist zweitrangig - an erster Stelle steht eine gute Ausbildung. Wer nicht wirklich viel Erfahrung mit Hunden hat sollte meiner Meinung nach unbedingt von Anfang an in die Hundeschule gehen - wenn am Anfang was schief geht ist es hinterher viel schwerer, es wieder hinzukriegen.


    Wir überlegen, uns einen Appenzeller Sennenhund zuzulegen. Wir haben einen im Bekanntenkreis und finden, dass er unseren persönlichen Ansprüchen gut entspricht. Gut erzogen fügt er sich gut ins Rudel ein, die Größe ist für unser Platzangebot passend und wir können dem Bewegungsdrang nachkommen. Außerdem sind sie auch recht hübsch. ;-)

  • Auch bei Hundeschulen gilt: Bitte gut informieren ;-)


    Hundeschule kann sich ja jeder nennen.
    Da gab es z.B. in München vor Jahren furchtbare Auswüchse.
    Hunde wurden mit Schlüßeln, Dosen etc beworfen.


    Ich hatte so einen aus dem Tierheim.
    Deutsche Dogge Bernhadiner Mix, knapp 70 kilo, 73 cm Schulterhöhe, eineinhalbjährig, un-oder mit obigen Mittelln erzogen, und weils nicht geklappt hat ins Tierheim gebracht....


    Es dauerte über ein Jahr bis der Arme keine Angst mehr hatte vor dem Schlüßelbund.
    Er wurde aber dann zu einem tollen Begleiter. Hat mich sehr viel Mühe gekostet.


    Also auch bei der Schule gut aufpassen.


    meint
    der Boxer

    Das Leben ist das, was dazwischen kommt, wenn man alles geplant hat

  • Zitat von Boxer;316172

    Auch bei Hundeschulen gilt: Bitte gut informieren ;-)


    Hundeschule kann sich ja jeder nennen.
    Da gab es z.B. in München vor Jahren furchtbare Auswüchse.
    Hunde wurden mit Schlüßeln, Dosen etc beworfen.


    Da hast du natürlich vollkommen recht!
    Unglaublich, dass es Leute gibt, die das dann mitmachen. Das hätte ich als Teilnehmer doch sofort irgendwo gemeldet. Aber auch wenn das hier eindeutig wäre, es gibt natürlich Grauzonen.


    Aber es sollte doch auch jeder Mensch, der die Verantwortung für einen Hund übernehmen will in der Lage sein, Sachen zu hinterfragen, bei denen er ein komisches Gefühl hat.

  • Ich denke, dass sehr viele Menschen sich eben nicht der Verantwortung für einen Hund bewusst sind.
    Leider.


    Da gehts ja nicht nur ums streicheln. Es hängt doch viel dran an einem Hund, dass von vielen nicht bedacht wird.
    Tierheime sind ja voll von Scheidungswaisen, alten und kranken Tiere, oder einfach welche die nicht mehr gewollt sind.


    Du wirst plötzlich krank, wer schaut nach dem Hund. Arbeitsplatzwechsel und der Hund ist zu lange alleine usw.


    meint
    der Boxer

    Das Leben ist das, was dazwischen kommt, wenn man alles geplant hat

  • Moin,
    wir haben einen Pudel :kichern:.Er ist so ziemlich für nix zu gebrauchen (ausser man vermisst Bälle aller Art). Als Alarmanlage taugt er auch noch, aber wenn er Auge in Auge mit dem Feind ist erreicht er erstaunliche Geschwindigkeiten.....
    Gruß , der Kradmelder

    Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile......
    Stop Chemtrails

  • Ich bin mit unserem Mali voll zufrieden. Sie ist nicht all zu groß (~54cm) und nicht all zu schwer (~20kg) aber das muss sie auch nicht sein. Unsere Retrieverdame vorher war größer (~57cm) und schwerer (35kg - 37kg). Leider durfte sie nicht mehr lange bei uns bleiben. Wir haben sie mit 9 Jahren zu uns geholt und mussten sie dann mit 11 Jahren auch schon gehen lassen. Trotz Goldimplantaten und Physiotherapie konnte sie am Ende nicht mehr weit laufen, die Augen wurden immer schlechter, der Rücken war auch schon von Anfang an problematisch und so kam eins zum anderen. Wir haben sie dann gehen lassen, da wir sie nicht unter allen Umständen am leben halten wollten. Das wäre auch für den Hund kein schönes eben mehr gewesen sondern eher ein vegetieren.


    Die Mallidame ist Intelligent, lernt schnell, ist ausdauernd und sie gibt nicht auf. Sie ist schneller wie die meisten Hunde denen wir beim spazieren begegnen was sie dann auch gerne ausnutzt.
    Aber sie braucht auch die Bewegung und die Beschäftigung. Wenn das eine oder das andere Fehlt merkt man das sehr schnell. Sie fordert das dann auch ein und kann einem auch mal auf n Keks gehen wenn sie der Meinung ist das 1,5h spazieren morgends und abends nicht genug sind und sie jetzt unbedingt nochmal raus will zum laufen.
    Manchmal hätte ich auch gerne so einen Akku wie unsere Malidame einen hat. 20km laufen und dann will sie erst mal 20 - 30min ruhe haben. Danach kommt sie dann mit dem Ball angelaufen und man soll dann nochmal ~30min den Ball wegwerfen (Dank Wurfhilfe auch recht weit :-D). Danach ist dann wirklich mal gut für den Rest des Tages was die Bewegung angeht. Aber nur bis der nächste Tag da ist, dann bitte gleich nochmal so viel Bewegung :staun:


    Ich weiß nicht woher sie die Energie nimmt, das ist wirklich phänomenal.


    Auf der anderen Seite ist sie dann aber auch so fair und geht nicht bei jedem scheiß Wetter raus:kichern:. Da ist das dann auch mal ok wenn man den Tag daheim verbringen kann und spiele daheim in der Wohnung mit ihr macht. Auch wenn sie dann immer wieder sehnsüchtig aus dem Fenster schaut wann es denn wieder besser wird.:psst:

  • Der ÖPi


    Heute möchte ich euch eine Hunderasse vorstellen, die es eigentlich schon ewig gibt ohne eigentlich eine gewesen zu sein. Erst seit dem letzten Jahrhundert versucht man aus dem schon recht einheitlichen Landpinscher der Österreicher den Österreichischen Pinscher herauszukristallisieren.

    Dieser mittelgroße Hund wurde meist einzeln auf den Höfen gehalten und half ohne wirklich spezialisiert zu sein seinen Menschen bei der Arbeit auf dem Hof, diente als zuverlässiger Wächter und war für die Vernichtung von Mäusen, Ratten und den Gemüsegarten plündernden Karnickeln zuständig. Er ist genügsam und besorgte sich sein Futter meist selbst und kam mit von den in der Küche anfallenden Abfällen bestens klar.

    Der ÖPi schließt sich seinen Menschen sehr stark an, jagt meist nicht (außer Ratten natürlich) und besteht meist darauf der einzige Hund auf dem Grundstück zu sein.

    Dieser Hund ist recht schlank aber kräftig gebaut, bedarf einer guten Führung und entwickelt sich bei entsprechender Ausbildung zu einem zuverlässigen und treuen Begleiter, der auch für viele Hundesportarten (außer Schutzhund) gut geeignet ist.

    Da diese bestens an das mitteleuropäische Klima angepasste Rasse leider sehr selten geworden ist, wird so einiges versucht ihn zu erhalten.


    http://www.arche-austria.at/index.php?id=82


    Da ich wahrscheinlich in absehbarer Zeit der Herr meines Tagesablaufes sein werde, habe ich mich durch die Empfehlung einer guten Freundin intensiv mit dieser Rasse auseinander gesetzt. Erst dachte ich an Rassen wie den Eurasier, Samojeden oder den ELO. Aber die Eigenschaften eines ÖPis haben mich schlussendlich doch überzeugt. Wenn alles klappt wird mich dieser kleine Kerl auf allen meinen Radtouren und anderen Outdooraktivitäten begleiten und zu Hause als zuverlässige Alarmanlage dienen.


    Tim 1wo (3).JPG

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Schwarzstart


    Wenn ich das Kerlchen abhole, bekommst du es wahrscheinlich als zweiter Fori live zu sehen.;) Aber nur wenn ich einen Kaffee bekomme!8)

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Miesegrau :thumbup:


    ist das ein kleiner Wonnepropfen und eine tolle Rasse hast Du dir da überlegt ausgesucht mit der wir auch geliebäugelt hatten...


    Bei uns ist es dann aber ein "Unfall(gedeckter)hund" Mischling aus Rüde: FranzBulldogge und Hündin: ParsonRussell geworden und von uns ganz bewusst gesucht und gerne angenommen mit Charakter, Ohren und ausgeprägte Muskulatur eher der Franzbull aber furchtlos ohne aggressiv zu sein, mit langen geraden Beinen sowie Schnauze und Schwanz vom Russel. Mittlerweile (17Monate) soweit ausgewachsen eine durch und durch gesunde, halbhohe 38cm/15kg Hündedame mit ausgeprägten Spieltrieb, gerne Draußen im Wald und Wasser und genug Ausdauer/Luft für auch mal nen 20km Marsch... nur Alleinsein etwas schwieriger, halt immer gerne beim Rudeln dabei und wachsam beschützen und gegebenenfalls Laut geben lach... mit nem bellen wie ein Rottweiler und nix kläffen! Ansonsten von Anfang an gut sozialisiert (empfehle hier generell möglichst früh ne Welpengruppe) mit Artgenossen jedweder Größe und Rasse, sogar Katzen - Tauben und Ratten allerdings Feindbild par excellence!


    Janka.jpg


    ...wünsche Euch beiden auch viel Spaß miteinander und obschon ich mit Hunden aufgewachsen und mich mit deren Erziehung ganz gut auskenne, fand ich dieses Buch und den mal darin beschrieben Ansatz lesenswert: José Arces Welpenbuch - Ein gutes Team von Anfang an - erziehen mit Bauchgefühl

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Na wenn wir schon bei Hundebildern sind, wir überlegen ja auch schon lange, welcher Hund bei uns einziehen soll aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

    Wir mussten ein Versprechen einlösen und haben dadurch jetzt einen gar nicht preppermäßigen 3 jährigen Wauwau. Sie war sehr verzogen, kläffte viel und dachte sie wäre der Rudelführer, nebenbei jagte sie alles was sich bewegte. Das Katzen Jagen hat ihr unser Altkater allerdings gleich am ersten Tag abgewöhnt. Da hat sie sich ne ordentliche Schelle eingefangen und seither sind die Fronten geklärt. Auch das hysterische Gekläffe und das an der Leine ziehen konnten wir ihr durch ruhigen bestimmten Umgang und klare Regeln abgewöhnen.

    Mal sehen ob aus ihr mal ein brauchbarer Wachhund wird.


  • Na bitte geht doch! Man muss sich nicht unbedingt ein Kalb mit Reißzähnen anschaffen, nur um das Viecherl als Prepperhund anpreisen zu können. ;)

    Auch kleinere Hunde haben durchaus viele Vorteile. Sie fressen nicht so viel und scheißen keine Riesenhaufen, die man dann per Schubkarre entsorgen muss. Man kann sie auch in kleineren Wohnungen und in der Stadt gut halten und sie notfalls als Wärmflasche mit unter die Decke stopfen. Die meisten davon sind sehr agil und wachsam, sie vernichten Nagetiere und man kann sie problemlos fast überall hin mitnehmen.

    Nix gegen große Hunde, ich mag sie wirklich sehr. Wer genug Raum und Gelände hat und per Hund sein Eigentum sichern möchte, kommt um sie nicht herum. Als Alarmanlage sind alle wachsamen Hunde brauchbar. Wer dazu noch ein Hobby wie Nudnik hat kann selber wirksam beißen.:)

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Auch kleinere Hunde haben durchaus viele Vorteile.

    yep, ...und passen noch am Stück in den Backofen und lassen sich auch besser grillen 8o

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • yep, ...und passen noch am Stück in den Backofen und lassen sich auch besser grillen 8o

    :thumbdown:canuck gefällt das nicht


    (gibt ja leider keinen gefällt mir nicht Knopf)

    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • canuck gefällt das nicht

    ...Ihr habt schon den 8o Smiley (der auch gerne eingesetzt um auf einen „Scherz“ hinzuweisen) hinter meiner, okay etwas derben Scherzaussage gesehen?


    Bin doch selbst gewollt ein überzeugter, glücklicher Besitzer einer "Backofenhündin" :saint:

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Hallo zusammen,


    das ist unsere "Bio Alarmanalage"


    Betriebsdauer etwa 15 Jahre bei guter Pflege, ausserdem als "bester Freund", "Wärmflasche", "Suchhund" und "Seelenetröster", "Trainer" und vieles Andere noch bestens zu gebrauchen .....


    Hier gerade beim "Haare" lassen ;) , das Winterfell muss gehen....


    IMG_2291.JPG


    nicht seine Lieblingsbeschäftigung.... ein ganz patenter Kerl....


    Gruss, Udo

  • Grüß Gott zusammen,


    unsere Alarmanlage ist eine KLM Mischung zwischen "Kleiner Münsterländer" und "Labrador" = permanent am schnüffeln und (wenn es geht) auch am fressen.


    Auf eines ist "Luc" abgerichtet: Sobald er irgendwo ein Rollo auf/zumachen hört, schlägt er an und rastet aus. Das nervt manchmal aber: Ist die beste Alarmanlage die ich kenne. Dazu bellt er noch so laut und tief wie ein Bernhardiner wenn er sauer ist. Ansonsten ist er total leise und quitscht nur vor Freude!


    Luc.jpg


    Wiadmannsheil / 73

    Peter

    Wetten Sie niemals gegen den menschlichen Erfindungsreichtum. Der größte Feind der Propheten der Apokalypse ist ein Ingenieur (Daniel Lacalle)